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Produktbild: Systemkrise

Systemkrise Legitimationsprobleme im grünen Kapitalismus | Warum die grüne Transformation zu scheitern droht

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

36654

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

2834 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518784174

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

36654

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

180 (Printausgabe)

Dateigröße

2834 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783518784174

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Eine überzeugende Analyse zur Resignation und Wut in der ökologischen Systemkrise

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Philipp Staab ist Soziologe und schafft es überzeugend - in Anknüpfung an Habermas‘ These von der Legitimationsproblemen im Spätkapitalismus - die gegenwärtige Krise des politischen Systems angesichts des momentanen ökologischen Umbaus der Gesellschaft darzustellen. Zum Selbstverständnis moderner Gesellschaften gehört es, dass sie durch Handlungen und Entscheidungen ihre Zukunft und ihre geschichtlichen Horizont gestalten, zumindest mitgestalten, können. Der Optimismus moderner Gesellschaften war stets von einer Dynamik des Aufbruchs, des Fortschritts und der Überwindung gegenwärtiger Beschränkungen und Hindernisse geprägt. Seit der Kenntnisnahme des Klimawandels scheint diese Bewegung zukünftige Räume zu gestalten, in Stillstand zu geraten. So haben sich mittlerweile zwei soziale Antagonismen durchsetzt, die beide - wenn auch in unterschiedlicher Weise - die schon absehbare Zukunft als ungestaltbar und verschlossen betrachten. Einerseits sind es jene, die - um an unserer kapitalistischen und konsumorientierten Lebensweise festzuhalten - die Produktions- und Verteilungsprozesse in ökologische und nachhaltige Kreisläufe integrieren möchten. Andererseits ist es die immer größer werdende soziale Gruppe, die ihre Ängste vor zukünftiger Instabilität sozialer Verhältnisse und ökonomischen Abstieg und Verlusten in antiökologischen Protesten ausdrücken. Angesichts der Wahrnehmung geschlossener Horizonte, werden die Handlungs- und Entscheidungsspielräume immer eingeschränkter. Für die Politik aber auch für die Lebensweise der verschiedenen sozialen Gruppen bleiben nurmehr gesellschaftliche Kipppunkte, auf die man schnell zu reagieren hat. Zu Entwürfen zukünftiger Gestaltungsräume wollte man sich seit etlichen Jahrzehnten nicht entschließen. Alle Klimakonferenzen sind gescheitert. Nun scheint man sich in einem abgesteckten Horizont mit der eigenen Resignation bzw. Wut zu begnügen. So bleibt abzuwarten, wie auf diese politischen und gesellschaftlichen Kipppunkte reagiert wird.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eine überzeugende Analyse zur Resignation und Wut in der ökologischen Systemkrise

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Philipp Staab ist Soziologe und schafft es überzeugend - in Anknüpfung an Habermas‘ These von der Legitimationsproblemen im Spätkapitalismus - die gegenwärtige Krise des politischen Systems angesichts des momentanen ökologischen Umbaus der Gesellschaft darzustellen. Zum Selbstverständnis moderner Gesellschaften gehört es, dass sie durch Handlungen und Entscheidungen ihre Zukunft und ihre geschichtlichen Horizont gestalten, zumindest mitgestalten, können. Der Optimismus moderner Gesellschaften war stets von einer Dynamik des Aufbruchs, des Fortschritts und der Überwindung gegenwärtiger Beschränkungen und Hindernisse geprägt. Seit der Kenntnisnahme des Klimawandels scheint diese Bewegung zukünftige Räume zu gestalten, in Stillstand zu geraten. So haben sich mittlerweile zwei soziale Antagonismen durchsetzt, die beide - wenn auch in unterschiedlicher Weise - die schon absehbare Zukunft als ungestaltbar und verschlossen betrachten. Einerseits sind es jene, die - um an unserer kapitalistischen und konsumorientierten Lebensweise festzuhalten - die Produktions- und Verteilungsprozesse in ökologische und nachhaltige Kreisläufe integrieren möchten. Andererseits ist es die immer größer werdende soziale Gruppe, die ihre Ängste vor zukünftiger Instabilität sozialer Verhältnisse und ökonomischen Abstieg und Verlusten in antiökologischen Protesten ausdrücken. Angesichts der Wahrnehmung geschlossener Horizonte, werden die Handlungs- und Entscheidungsspielräume immer eingeschränkter. Für die Politik aber auch für die Lebensweise der verschiedenen sozialen Gruppen bleiben nurmehr gesellschaftliche Kipppunkte, auf die man schnell zu reagieren hat. Zu Entwürfen zukünftiger Gestaltungsräume wollte man sich seit etlichen Jahrzehnten nicht entschließen. Alle Klimakonferenzen sind gescheitert. Nun scheint man sich in einem abgesteckten Horizont mit der eigenen Resignation bzw. Wut zu begnügen. So bleibt abzuwarten, wie auf diese politischen und gesellschaftlichen Kipppunkte reagiert wird.

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Systemkrise

von Philipp Staab

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