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Verkaufte Zukunft Warum der Kampf gegen den Klimawandel zu scheitern droht

5

17,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

17,3/10,7/1,7 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-30086-2

Beschreibung

Rezension

» Verkaufte Zukunft ist kein einfaches Ratgeberbuch, das Ungeduldigen Trost verspricht, sondern eine fundierte Analyse für all jene, die daran glauben, dass das System mit demokratischen Mitteln und solidarischen Werten verändert werden muss.« ("NZZ am Sonntag")
»[Beckerts] Buch hebt sich klar von anderen Büchern zur Klima- und Biodiversitätskrise ab.« ("Berliner Zeitung")
»Beckerts Analyse überzeugt durch ihren realistischen Blick ... [Sein] Buch ... ist wärmstens zur Lektüre empfohlen.« ("Das Parlament")
»Verkaufte Zukunft [bietet] einen exzellenten Panoramablick über die Problemlage, materialreich und gut lesbar.« ("Der Tagesspiegel")
»... große Klarheit, luzider Sachverstand und aufgeklärter Pragmatismus.« ("soziopolis.de")
»... ein ungeschönter Realitätscheck.« ("Internationale Politik")
»[Ein] überaus lesenswerte[s] Buch.« ("bloghaus.eu")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

17,3/10,7/1,7 cm

Gewicht

148 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-30086-2

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Super!

Bewertung am 03.08.2024

Bewertungsnummer: 2259336

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich bringt mal jemand die losen Enden zusammen. Wer verstehen will, warum alles so träge abläuft in Sachen Klimaschutz sollte diese Buch lesen. Es erklärt die Komplexität des Problems auf nüchterne Art und Weise und macht sehr nachdenklich. Total wichtiges Buch!

Super!

Bewertung am 03.08.2024
Bewertungsnummer: 2259336
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Endlich bringt mal jemand die losen Enden zusammen. Wer verstehen will, warum alles so träge abläuft in Sachen Klimaschutz sollte diese Buch lesen. Es erklärt die Komplexität des Problems auf nüchterne Art und Weise und macht sehr nachdenklich. Total wichtiges Buch!

Viel Wahres dran!

Wedma am 14.07.2024

Bewertungsnummer: 2244402

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr lesenswertes, wichtiges Buch, dass völlig zu Recht für den Deutschen Sachbuchpreis 2024 nominiert wurde. Ein Augenöffner für all diejenigen, die ihre Meinung zu diesem Thema bis dato aus Mainstream-Kanälen gespeist haben. So etwas sollte man in den Schulen unterrichten. Das Buch liefert: *Nüchterne, adäquate Darlegung des Ist-Zustandes. Viele wichtige Dinge sind klar genannt, anschaulich, mithilfe von prägnanten Beispielen präsentiert, eben das Wesentliche, das der Öffentlichkeit in dieser Klarheit vor Augen geführt werden MUSS. *Messerscharfe Analysen der gegenwärtigen Lage. Komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen wurden mit wenigen Worten griffig auf den Punkt gebracht. *Viele bereits seit Jahren existierenden Vorschläge und Produkte, ggf. Maßnahmen zur Besserung der Lage wurden untersucht und auf Machbarkeit geprüft. Toll geschrieben, der gesamte Soff ist verständlich, leserfreundlich aufbereitet. Alle Kapitel können unabhängig voneinander gelesen werden. Sie sind recht kurz, etwa 20-25 Seiten. Viele gute Sachbücher habe ich in den letzten zehn Jahren gelesen. Dieses ist eins der besten, u.a. weil das Wesentliche mit wenigen Worten schlicht und ergreifend auf den Punkt gebracht wurde. Heutzutage gehört auch viel Mut dazu, all diese Dinge so klar und unverblümt zu schreiben. Wer die Wahrheit sagt, muss ein schnelles Pferd haben, sagt ein altes Sprichwort. Fazit: Unbedingt lesen und die Inhalte aktiv ausdiskutieren. Genug Stoff hierfür ist da.

Viel Wahres dran!

Wedma am 14.07.2024
Bewertungsnummer: 2244402
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein sehr lesenswertes, wichtiges Buch, dass völlig zu Recht für den Deutschen Sachbuchpreis 2024 nominiert wurde. Ein Augenöffner für all diejenigen, die ihre Meinung zu diesem Thema bis dato aus Mainstream-Kanälen gespeist haben. So etwas sollte man in den Schulen unterrichten. Das Buch liefert: *Nüchterne, adäquate Darlegung des Ist-Zustandes. Viele wichtige Dinge sind klar genannt, anschaulich, mithilfe von prägnanten Beispielen präsentiert, eben das Wesentliche, das der Öffentlichkeit in dieser Klarheit vor Augen geführt werden MUSS. *Messerscharfe Analysen der gegenwärtigen Lage. Komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen wurden mit wenigen Worten griffig auf den Punkt gebracht. *Viele bereits seit Jahren existierenden Vorschläge und Produkte, ggf. Maßnahmen zur Besserung der Lage wurden untersucht und auf Machbarkeit geprüft. Toll geschrieben, der gesamte Soff ist verständlich, leserfreundlich aufbereitet. Alle Kapitel können unabhängig voneinander gelesen werden. Sie sind recht kurz, etwa 20-25 Seiten. Viele gute Sachbücher habe ich in den letzten zehn Jahren gelesen. Dieses ist eins der besten, u.a. weil das Wesentliche mit wenigen Worten schlicht und ergreifend auf den Punkt gebracht wurde. Heutzutage gehört auch viel Mut dazu, all diese Dinge so klar und unverblümt zu schreiben. Wer die Wahrheit sagt, muss ein schnelles Pferd haben, sagt ein altes Sprichwort. Fazit: Unbedingt lesen und die Inhalte aktiv ausdiskutieren. Genug Stoff hierfür ist da.

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Verkaufte Zukunft

von Jens Beckert

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Mit Hoffnung aussichtslos

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht kann ich meine Empfehlung für Jens Beckerts Buch mit der Warnung der European Environment Agency vom 11. März 2024 beginnen. In ihr heißt es, dass die EU nicht auf die Katastrophen vorbereitet ist, die aufgrund des Klimawandeln auf sie zukommen wird. Schon bei optimistischen Szenarien wird es zu extremer Hitze, Dürren, Waldbränden und Überschwemmungen kommen, auf die die Menschen, die Wirtschaft, die Institutionen, die Infrastruktur, das Gesundheitswesen, die Küsten und Städte und letztlich aber auch der Katastrophenschutz vorbereitet werden müssen. Es geht nicht mehr nur darum, Maßnahmen zu ergreifen, um den Klimawandel zu stoppen oder zu verlangsamen. Nach Ingolfur Blühdorn haben sich die Gesellschaften schon zu einer nachhaltigen Nicht-Nachhaltigkeit entschieden. Nach Philipp Staab müsste es jetzt um die Umsetzung von Maßnahmen gehen, mit denen sich die Gesellschaften an den Klimawandel anpassen, um weiterhin zu existieren. Der Soziologe Jens Beckert stellt sich in seinem Buch "Verkaufte Zukunft" nun die Frage: Warum sind die Gesellschaft nicht in der Lage, dem Klimawandel Einheit zu gebieten? Um sich der Beantwortung der Frage anzunähern, rückt er hierzu die Wachstums- und Gewinnlogik des kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem in den Mittelpunkt seiner Untersuchung. Andere Autor:innen (z.B. Chantal Mouffe, Nancy Fraser) sehen den Zusammenhang zwischen kapitalistischer Produktionsweise und Klimawandel ähnlich und halten von daher die Notwendig eines Systemwechsels für angebracht. Jens Beckert sieht diese Möglichkeit als nicht gegeben und resümiert: Das Ende des Kapitalismus wird auch angesichts der Klimakrise nicht kommen, denn diese ist keine Krise des Wirtschaftssystems. Auch unter veränderten klimatischen Bedingungen wird es Produktion, Handel und Konsum geben. Auch wenn eine "Vollbremsung" unserer Lebensweise und eine Abkehr vom Imperativ des Wachstums nötig wären, so werden sie nicht kommen. Auch Maßnahmen der Anpassung, einer Vorbereitung auf kommende Katastrophen werden wohl nicht umgesetzt werden, obwohl die Gesellschaften darauf reagieren müssten. Und dennoch möchte der Autor seine Einschätzung zur klimapolitischen Lage nicht dem Pessimismus überlassen und formuliert eine gewisse existenzialistische Hoffnung, die er - wie er selbst sagt - am Ende nicht begründen kann.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Mit Hoffnung aussichtslos

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht kann ich meine Empfehlung für Jens Beckerts Buch mit der Warnung der European Environment Agency vom 11. März 2024 beginnen. In ihr heißt es, dass die EU nicht auf die Katastrophen vorbereitet ist, die aufgrund des Klimawandeln auf sie zukommen wird. Schon bei optimistischen Szenarien wird es zu extremer Hitze, Dürren, Waldbränden und Überschwemmungen kommen, auf die die Menschen, die Wirtschaft, die Institutionen, die Infrastruktur, das Gesundheitswesen, die Küsten und Städte und letztlich aber auch der Katastrophenschutz vorbereitet werden müssen. Es geht nicht mehr nur darum, Maßnahmen zu ergreifen, um den Klimawandel zu stoppen oder zu verlangsamen. Nach Ingolfur Blühdorn haben sich die Gesellschaften schon zu einer nachhaltigen Nicht-Nachhaltigkeit entschieden. Nach Philipp Staab müsste es jetzt um die Umsetzung von Maßnahmen gehen, mit denen sich die Gesellschaften an den Klimawandel anpassen, um weiterhin zu existieren. Der Soziologe Jens Beckert stellt sich in seinem Buch "Verkaufte Zukunft" nun die Frage: Warum sind die Gesellschaft nicht in der Lage, dem Klimawandel Einheit zu gebieten? Um sich der Beantwortung der Frage anzunähern, rückt er hierzu die Wachstums- und Gewinnlogik des kapitalistischen Wirtschafts- und Gesellschaftssystem in den Mittelpunkt seiner Untersuchung. Andere Autor:innen (z.B. Chantal Mouffe, Nancy Fraser) sehen den Zusammenhang zwischen kapitalistischer Produktionsweise und Klimawandel ähnlich und halten von daher die Notwendig eines Systemwechsels für angebracht. Jens Beckert sieht diese Möglichkeit als nicht gegeben und resümiert: Das Ende des Kapitalismus wird auch angesichts der Klimakrise nicht kommen, denn diese ist keine Krise des Wirtschaftssystems. Auch unter veränderten klimatischen Bedingungen wird es Produktion, Handel und Konsum geben. Auch wenn eine "Vollbremsung" unserer Lebensweise und eine Abkehr vom Imperativ des Wachstums nötig wären, so werden sie nicht kommen. Auch Maßnahmen der Anpassung, einer Vorbereitung auf kommende Katastrophen werden wohl nicht umgesetzt werden, obwohl die Gesellschaften darauf reagieren müssten. Und dennoch möchte der Autor seine Einschätzung zur klimapolitischen Lage nicht dem Pessimismus überlassen und formuliert eine gewisse existenzialistische Hoffnung, die er - wie er selbst sagt - am Ende nicht begründen kann.

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