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Der 8. Oktober Über die Ursprünge des neuen Antisemitismus

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6830

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

103

Maße (L/B/H)

15/10,7/1,5 cm

Gewicht

114 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michael Adrian

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47530-0

Beschreibung

Rezension

»Wie ist es möglich, dass Linke das Massaker der Hamas bis heute herunterspielen oder gar als revolutionäre Tat feiern? Illouz erklärt die Hintergründe.« ("wochentaz")
»Illouz' Buch ist ein must read.« ("WELT AM SONNTAG")
»Illouz vereint all jene Eigenschaften, die eine herausragende Wissenschaftlerin auszeichnen: Skepsis gegenüber gängigen Überzeugungen, der Mut, öffentlich Widerspruch zu üben, und intellektueller Scharfsinn, um eigene Thesenüberzeugend zu entwickeln.« ("Frankfurter Rundschau")
»[Illouz liefert] eine bestürzende, dichte Zusammenschau. ... [Ein] schmaler, großartiger Essay.« ("Jungle World")
»Sie schreibt aus der Warte einer klassischen postmarxistischen Linken, die immer am europäischen Paradigma der Rationalität festgehalten hatte und politische Kritik mit universellen, also als vernünftig ausweisbaren Prinzipien zu begründen versucht. Diese Linke ist eher marginal geworden.« ("DIE ZEIT")
»[Ein] dichter, kluger Essay ... « ("Neue Zürcher Zeitung")
»... ein unbequemes und notwendiges, ein kluges Buch.« ("Bücherschau")
»Eva Illouz, eine entschiedene Kritikerin der Regierung Netanjahu, untersucht klug und messerscharf den grassierenden linken Antisemitismus, der in wissenschaftlichen und kulturellen Kreisen plötzlich als Tugend erscheint.« ("St. Galler Tagblatt / Luzerner Zeitung")
»... wie kann es sein, dass das Mitleid und der Einsatz für menschliche Würde auffälligerweise genau dann abwesend ist, wenn es um Israel geht? ... Über diese Form der sich hypermoralisch gebenden Doppelmoral hat die israelische Soziologin Eva Illouz ein erhellendes Buch geschrieben.« ("Philosophie Magazin")
»... sehr erhellend. ... knapp und furchtlos. ... Es ist die Synthese einer Großdenkerin, die wirklich all diese Themen sehr gut drauf hat.« ("Deutschlandfunk Kultur")

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6830

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

103

Maße (L/B/H)

15/10,7/1,5 cm

Gewicht

114 g

Farbe

Graugrün

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Michael Adrian

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47530-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Der zweite Schock

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch von Eva Illouz ist ein erstaunliches Buch. In dem Buch konzentriert sich die Autorin allein auf den Tag nach dem Angriff und dem Massaker der in Gaza regierenden Hamas in Israel: also auf den 8. Oktober. Das Schockierende, auf das sich Eva Illouz fokussiert, sind aber die Reaktionen linker Kreise, Gruppierungen, NGOs, Parteien, Intellektueller, KünstlerInnen sowie aber ganzer Universitäten, Forschungsinstitute sowie progressiver Forschungsrichtungen, die sich sofort nach dem Massenmord und nach den Geiselnahmen mit den Palästinensern in Gaza aber auch mit der Hamas solidarisierten. Um der Frage nachzugehen, wie es angesichts des Terrors zu diesem Akt der Solidarität kam, geht Eva Illouz in ihren Ausführungen in der Hauptsache der These nach: dass sich in den Kreisen der Postcolonial Studies, aber auch in denen der postmodernen und dekonstruktivistischen Theorien, ein machtvoller Moralismus gegen das, was der „Westen“ samt Aufklärung und Kapitalismus sein soll, entwickelte, der an einen alten linken Antisemitismus und Antizionismus anknüpfen konnte.
  • Ralf Rother
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5/5

Der zweite Schock

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch von Eva Illouz ist ein erstaunliches Buch. In dem Buch konzentriert sich die Autorin allein auf den Tag nach dem Angriff und dem Massaker der in Gaza regierenden Hamas in Israel: also auf den 8. Oktober. Das Schockierende, auf das sich Eva Illouz fokussiert, sind aber die Reaktionen linker Kreise, Gruppierungen, NGOs, Parteien, Intellektueller, KünstlerInnen sowie aber ganzer Universitäten, Forschungsinstitute sowie progressiver Forschungsrichtungen, die sich sofort nach dem Massenmord und nach den Geiselnahmen mit den Palästinensern in Gaza aber auch mit der Hamas solidarisierten. Um der Frage nachzugehen, wie es angesichts des Terrors zu diesem Akt der Solidarität kam, geht Eva Illouz in ihren Ausführungen in der Hauptsache der These nach: dass sich in den Kreisen der Postcolonial Studies, aber auch in denen der postmodernen und dekonstruktivistischen Theorien, ein machtvoller Moralismus gegen das, was der „Westen“ samt Aufklärung und Kapitalismus sein soll, entwickelte, der an einen alten linken Antisemitismus und Antizionismus anknüpfen konnte.

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Der 8. Oktober

von Eva Illouz

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