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Timon Karl Kaleyta

1. Heilung

Heilung

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Timon Karl Kaleyta

Spieldauer

5 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848506

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Timon Karl Kaleyta

Spieldauer

5 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

03.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

104

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848506

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  • Bewertung

    5/5

    31.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heilung.

    Wow! Was ein Buch, der Text, die Geschichte, das Cover und das Layout einfach wundervoll. Ich kann das Buch von ganzem Herzen empfehlen und habe es bereits meinem Vater geschenkt - das Buch hat ihm auch sehr gut gefallen „Ich hab zwar schon lange keinen Roman mehr gelesen aber das Buch ist echt so verdammt geil“

  • MaliM

    aus Rastatt

    5/5

    16.06.2024

    eBook (ePUB 3)

    Empfehlung!

    “Heilung” ist nicht nur ein Buch – es ist eine Reise, die den Leser durch die verschlungenen Pfade der menschlichen Psyche führt. Timon Karl Kaleyta hat ein meisterhaftes Werk geschaffen, das den Leser zwingt, sich mit den Schatten seiner eigenen Seele auseinanderzusetzen. Die Geschichte des Mannes, der im San Vita unter der Führung von Prof. Trinkl nach Heilung sucht, ist eine Allegorie auf die Suche nach dem Glück und der Wahrheit in uns selbst. Die Art und Weise, wie Kaleyta die innere Zerrissenheit und die Konflikte des Protagonisten darstellt, ist nichts weniger als brillant. Man fühlt jede seiner Ängste, seine Verzweiflung und die Sehnsucht nach Erlösung. Die verschneiten Dolomiten bieten eine perfekte Kulisse für diese tiefgründige Geschichte – still und erhaben, sie spiegeln die Isolation und gleichzeitig die Möglichkeit der Reinigung wider. Ich bin tief beeindruckt von der Fähigkeit des Autors, solch komplexe Themen mit einer solchen Leichtigkeit und Eleganz zu behandeln. Seine Worte sind sorgfältig gewählt, seine Sätze sind präzise konstruiert, und die Atmosphäre, die er schafft, ist hypnotisierend. Nach der Lektüre von “Heilung” bin ich begierig darauf, mehr von Kaleyta zu lesen. Seine Werke scheinen eine seltene Art von Literatur zu sein, die sowohl intellektuell als auch emotional befriedigt. Es ist ein Buch, das ich zweifellos wieder lesen werde, und ich freue mich darauf, in die anderen Welten einzutauchen, die Kaleyta in seinen anderen Büchern erschaffen hat. Wenn “Heilung” ein Indikator für sein Talent ist, dann bin ich überzeugt, dass seine anderen Werke genauso fesselnd und bereichernd sein werden. Ich bin begeistert von der Aussicht, mehr von diesem außergewöhnlichen Autor zu entdecken.

  • MarieOn

    5/5

    22.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine überaus gut gemachte Geschichte

    Er ist im wohl temperierten Außenbecken, um ihn herum meterhoch Schnee. Seine Frau Imogen hat ihn in nach Südtirol geschickt zu Professor Trinkl. Hier bieten sie ihm einen Cocktail aus Naturheilkunde und Spitzenmedizin. Mehrere Besuche bei Spezialisten ergaben zwar, dass er nicht krank ist aber Imogen bestand auf diesem Versuch. Ihr Wunsch ihm zu helfen weckt seinen Trotz. Der Somnologe im Schlaflabor hatte festgestellt, dass er keinen Tiefschlaf findet. Er wird alle 10-15 Minuten wach, reißt die Augen auf, nervöser Wechsel der Bettseite, die ganze Nacht, eine einzige Raserei. S.14 Er hat einfach nur eine Schlafblockade und auch selbst schon einiges unternommen, Sport, Ernährungsumstellung. Imogen macht ihn aggressiv. Lieber würde er die Probleme aussitzen. Irgendwann wird sich schon alles wieder richten und wenn nicht, gewöhnt er sich daran und arrangiert sich damit. Er wehrt sich innerlich dagegen, der Professor könne in ihn eindringen. Im Verlauf seiner Behandlung kommt es dann noch schlimmer, als er befürchtet hatte. Imogen hatte den Professor vorab informiert, auch über ihre Unfägigkeit ein Kind zu empfangen, oder seine eines zu zeugen. Der Trinkl nutzt sein Wissen, um ihn vorzuführen. Hatte ihn im Dampfbad beobachtet und unterstellt ihm jetzt, dass er verkrampft sei, also alles seine Schuld, also bitte! Vor Wut schäumend drückt er die Spitze des Füllfederhalters ins Papier, schreibt Imogen diverse Unflätigkeiten, auch über den Trinkl und wirft den Brief in die zimmereigene Hauspost. Ach aber Moment. Was wenn seine Leute das lesen bevor es an Imogen geht. Er muss den Brief zurückholen, stochert mit allem, was er finden kann, immer tiefer in dem Rohr herum und als es dann kurz vor dem Auseinanderfallen ist, stellt er fest, dass der Brief schon abgeholt wurde. Jetzt geht er dem Trinkl aus dem Weg, so gut er kann. Fazit: Herrlich, wie der Autor erzählt. Sein tollpatschiger Protagonist ist eine schizoide Persönlichkeit, die sich von allen bevormundet fühlt. Um nicht aufzufallen kontrolliert er sich permanent. Ein blasser, unscheinbarer Charakter, der nur sich selbst gegenüber Farbe bekennt, Wut zum Beispiel. Weil er nicht gelernt hat Nein zu sagen und seine Grenzen einzig durch unterschwellige Aggression zeigt, schlittert er in die dümmsten Situationen. Am Ende zeigt sich überraschenderweise, wie überaus anpassungsfähig er ist. Der Weg, den er bis dahin wählt, ist kompliziert und beschwerlich. Und bis zuletzt übernimmt er keinerlei Verantwortung. Eine überaus gut gemachte Geschichte.

  • meerblick

    4/5

    08.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Unbehagen und Schlaflosigkeit, die belasten

    Eigentlich sollte die wunderschöne, glamouröse Welt dem Ich-Erzähler und seiner Frau, einer über die Kontinente hinaus gefragten Künstlerin, zu Füßen liegen. Doch der einstige Kunstkritiker, der seinen Job an den Nagel gehangen hat und mehr oder weniger als Hausmann fungiert, wird mit den Tagen immer unzufriedener, sein Unbehagen steigt, das sich in extremer Schlaflosigkeit äußert und Auswirkungen auf das harmonische Verhältnis der Eheleute zeigt. Ein Sanatoriumsaufenthalt der Luxusklasse soll Abhilfe schaffen. Doch die eher verwirrenden Umstände der Kurklinik lassen den Protagonisten schließlich zu seinem alten Freund flüchten, der ihm mit Hilfe der heilsamen Natur helfen soll. Wird ihm das gelingen? In seinem Roman 'Heilung' stellt der Autor Timon Karl Kaleyta die dem Reichtum vorbehaltene umsorgte, eigentlich sorgenlosen Welt einer dem Glauben an die Naturkräfte gegenüber auf der Suche nach dem heilenden Prozess der Regulierung fehlgeleiteter Gedanken. Die Ohnmacht des Willens nach positiver Perspektive ist ein aktuelles Thema, das durch äußere Umstände entscheidend geprägt wird. Der Roman wurde für den Deutschen Buchpreis 2024 nominiert.

  • meerblick

    4/5

    08.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Unbehagen und Schlaflosigkeit,…

    Unbehagen und Schlaflosigkeit, die belasten Eigentlich sollte die wunderschöne, glamouröse Welt dem Ich-Erzähler und seiner Frau, einer über die Kontinente hinaus gefragten Künstlerin, zu Füßen liegen. Doch der einstige Kunstkritiker, der seinen Job an den Nagel gehangen hat und mehr oder weniger als Hausmann fungiert, wird mit den Tagen immer unzufriedener, sein Unbehagen steigt, das sich in extremer Schlaflosigkeit äußert und Auswirkungen auf das harmonische Verhältnis der Eheleute zeigt. Ein Sanatoriumsaufenthalt der Luxusklasse soll Abhilfe schaffen. Doch die eher verwirrenden Umstände der Kurklinik lassen den Protagonisten schließlich zu seinem alten Freund flüchten, der ihm mit Hilfe der heilsamen Natur helfen soll. Wird ihm das gelingen? In seinem Roman 'Heilung' stellt der Autor Timon Karl Kaleyta die dem Reichtum vorbehaltene umsorgte, eigentlich sorgenlosen Welt einer dem Glauben an die Naturkräfte gegenüber auf der Suche nach dem heilenden Prozess der Regulierung fehlgeleiteter Gedanken. Die Ohnmacht des Willens nach positiver Perspektive ist ein aktuelles Thema, das durch äußere Umstände entscheidend geprägt wird. Der Roman wurde für den Deutschen Buchpreis 2024 nominiert.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Wollen Sie denn nicht wissen, was wirklich hinter Ihrem Unglück steckt?"

    Ein merkwürdiger Roman des jungen deutschen Autors Timon Karl Kaleyta über einen Mann in privilegierten Verhältnissen ohne materielle Sorgen, aber gequält von einem Gefühl der Verlorenheit und Unsicherheit. Die sehnsüchtige Suche nach Sinn, Halt und einem erfüllten Leben führt den Protagonisten zunächst in eine luxuriöse Gesundheitseinrichtung in den Südtiroler Dolomiten und anschließend auf den Hof seines Jugendfreundes Jesper. Wird die Heilung dieses modernen Menschen gelingen?
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    3/5

    06.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender, mysteriöser Schreibstil; teilweise nicht ganz durchsichtig

    Als ich das Buch auf der Liste zum Deutschen Buchpreis entdeckt habe, hat es mich sofort angesprochen und ich wollte es unbedingt lesen. Es war ein interessantes Leseerlebnis, am Ende sind aber viele Fragen offen geblieben. Worum geht es in „Heilung“? Nach monatelanger Schlaflosigkeit und Unmöglichkeit, ein Kind zu zeugen, die sich aufs gesamte (Beziehungs)-Leben auswirken, reist der Ich-Erzähler in ein mysteriöses Nobelresort namens San Vita. Professor Trinkl soll direkt in die Seele von Menschen schauen und den Erzähler heilen können. Nachdem im Resort einiges nicht stimmig ist, reist der Erzähler zu seinem alten Freund aus Kindertagen, zu dem er schon lange keinen Kontakt mehr hat, der ihm aber immer wieder während seines Aufenthalts im San Vita (in Gedanken, Träumen) erschienen ist. Wird er durch ihn Heilung finden? Gibt es eine Lösung für sein Leiden? Die Rezension wird Spoiler enthalten, da ich mich ausführlich mit dem Inhalt befasse. Der Schreibstil hat mich sofort in den Bann gezogen und ich konnte zu Beginn gar nicht aufhören zu lesen. Unbedingt wollte ich wissen, was in diesem mysteriösen Resort passiert, der Autor deutet immer wieder Dinge an (der Erzähler beobachtet jemanden, der ein Tier/einen Menschen aus dem Wald schleppt, die Kommunikation mit der Frau gerät aus unerklärlichen Gründen ins Stocken etc.) Solche Ausführungen sind letztendlich aber ins Leere gelaufen und wurden nicht auserzählt. Die mysteriöse Stimmung wurde stets aufrechterhalten, aber ich wusste nie genau, was nun wirklich passiert. Ich habe es auch für möglich gehalten, dass am Ende alles nur ein Traum war. Durch diese Erzählweise war das Buch aber spannend und auch schnell zu lesen. Was/wen ich nicht ganz verstanden habe, war die Figur Mana, ebenso eine Patientin im San Vita. Sie taucht stets (fast wie aus dem Nichts) dort auf, wo sich der Erzähler herumtreibt und hat auch was Mysteriöses an sich. Ich habe mich gefragt, wie sie es immer wieder schafft, den Erzähler zu finden, und was sie überhaupt von ihm will. Diese Beziehung hat sich mir nicht erschlossen. Es hätte Sinn für mich ergeben, wenn Professor Trinkl sie engagiert hätte, aber das ist im Dunkeln geblieben. Professor Trinkl selbst fand ich interessant, aber sehr ambivalent. Das sollte so sein, denke ich. In meiner Vorstellung gab es durch diese Ambivalenz immer wieder unheimliche Szenen, beispielsweise wenn Trinkl dem Erzähler über die Wange streicht oder ihn umarmt, das hat sich für mich beim Lesen unangenehm angefühlt statt tröstend. Oder wenn Trinkl mit dem Erzähler zur Bärenjagd aufbricht und ihn am Ende zwingt, den Bären zu töten. (Und das wiederum bringt dem Erzähler dann Erlösung. Ich frage mich wirklich: Hat der Autor keine andere Möglichkeit gesehen, um Erlösung auszudrücken, als ein Tier umzubringen? Für mich hat das weder etwas Erlösendes noch etwas Männliches an sich.) Ich war froh, als der Erzähler San Vita verlassen hat, von dem ich übrigens nie eine genaue Vorstellung hatte. Es blieb in meinen Gedanken immer ein grauer Schleier zurück und ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wie jemand im San Vita behandelt, geschweige denn geheilt wird. Zunächst fand ich das Zusammentreffen mit Jesper angenehm, er ist eine Figur, die vollkommen frei ist und zu sich selbst gefunden hat. Er lebt im Einklang mit der Natur und hat sich offenbar als Selbstversorger zurückgezogen. Was der Erzähler zu Beginn auch noch faszinierend findet, am Ende will er aber fast wahnhaft so sein wie Jesper und verliert sich dabei vollkommen (seine Allergien und Neurodermitis behandelt er mit zahlreichen Medikamenten und redet sich ein, dass das Leben bei Jesper für ihn passend ist, dabei setzt er sogar die Katzen aus, damit er nicht mehr so unter seiner Allergie leidet). Von Heilung keine Spur. Am Ende braucht es wieder einen Tod, damit der Erzähler erkennt, wer er ist und wer er sein will (zumindest glaubt er das, ich bin mir da nicht so sicher). Warum er dann tatsächlich glaubt, dass er seiner Frau ein Kind schenken kann, wenn er sich monatelang nicht bei ihr gemeldet hat und komplett untergetaucht ist, erschließt sich mir auch nicht. Die Frau wird wohl etwas ganz anderes im Sinn haben, als ihn einfach so zurückzunehmen. Ich stelle mir auch die Frage, ob der Erzähler denn nun wirklich frei ist, wenn er mit dem Ziel aus der ganzen Sache rausgeht, dass er seiner Frau ein Kind schenken kann. Dabei geht es ja nur wieder um seine Frau, nicht um ihn selbst. In meinen Augen ist seine Heilung gescheitert, aber vielleicht soll das so sein, um zu zeigen, dass man immer auf der Suche bleibt und sich stets weiterentwickeln muss. Anschließend empfehle ich das Buch gerne weiter, da ich glaube, dass hier ganz verschiedene Interpretationsmöglichkeiten vorhanden sind und es dadurch erst interessant wird, sich auf die Geschichte einzulassen.

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