Produktbild: Die Großzügigkeit der Felsenbirne

Die Großzügigkeit der Felsenbirne Vom Glück des Schenkens | Von der Autorin des Weltbestsellers »Geflochtenes Süßgras«

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27883

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Abbildungen

mit 11 Abbildungen

Illustriert von

John Burgoyne

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

141

Maße (L/B/H)

19,1/12/1,6 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Wollweiß / Olive

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Serviceberry. Abundance and Reciprocity in the Natural World

Übersetzt von

Elsbeth Ranke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04257-8

Beschreibung

Rezension

»Eine Perspektive, die zum Nachdenken anregt.« ("BUNDmagazin")
»ein kurzes Buch mit einer eindringlichen Botschaft« William Thomas Okie ("Plough")
»Faszinierend« Maria Scheffer ("UPDATE Newsletter für Religionslehrkräfte")
»Kimmerer balanciert gekonnt zwischen Begeisterung und Realismus.« Lydia Kaltenhauser ("Tiroler Sonntag")
»leichtfüßig und frei von Belehrung« Wibke Ladwig ("natur")
»Es geht um das Glück des Schenkens. Die Autorin zeigt in diesem Essay einen Gegenentwurf zum Kapitalismus wie wir ihn kennen.« ("Instagram")
»Kimmerer philosophiert, reflektiert und schiebt einem ganz nebenbei [...] unbequeme Wahrheiten über unser Verhältnis zur Natur unter – aber so charmant, dass ich mich beim Ertapptwerden fast bedankt habe.« ("Instagram")
»Ein hübsch illustriertes Büchlein mit schöner Botschaft.« ("religion.ORF.at")
»ein Lehrbuch fürs gesamte Leben« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»wieder schafft die Botanikerin es, dass zwischen den Zeilen fühlbar ist, welche Werte sie über die Beschreibung der Natur vermittelt« ("emotion")

Produktdetails

Verkaufsrang

27883

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Abbildungen

mit 11 Abbildungen

Illustriert von

John Burgoyne

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

141

Maße (L/B/H)

19,1/12/1,6 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Wollweiß / Olive

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Serviceberry. Abundance and Reciprocity in the Natural World

Übersetzt von

Elsbeth Ranke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04257-8

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    22.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    wertvolle Denkanstösse

    In der Natur ist alles im flow, nichts wird verschwendet, weggeworfen oder gehortet. Bäume, Vögel, Insekten, die ganze Natur – alles ist dauernd im Austausch miteinander. Es ist ein immerwährender Kreislauf. Im Büchlein wird die Felsenbirne ins Zentrum gestellt, sie ist ein bedeutender Strauch bei den indigenen Bewohnern Amerikas, seine Früchte sind nahrhaft und lassen sich zu vielen Speisen und Vorräten verarbeiten. Die Felsenbirne liefert durch die Fotosynthese aber auch Sauerstoff für alle Lebewesen, bietet den bestäubenden Insekten während der Blüte Nektar und Pollen und schenkt den Menschen und Vögeln im Frühsommer süsse Beeren und die Vögel verbreiten so wiederum die Samen – die Felsenbirne betreibt unbewusst eine Schenkökonomie. Sie verschenkt Pollen, Nektar, Sauerstoff, Beeren ohne Gegenleistung zu erwarten. Wäre es in unserer überbordenden Konsumgesellschaft nicht an der Zeit, sich an der Natur ein Vorbild zu nehmen und hin und wieder etwas zu verschenken? Fazit: Das Büchlein hat knapp über 100 Seiten ist aber voller Gedankenanstösse und hält unserer Konsumgesellschaft ganz schön den Spiegel vor Augen. Die Autorin hat eine funktionierende Schenkökonomie anhand der Felsenbirne wunderbar dargestellt. Statt Dinge zu horten und sich dauernd dem Anhäufen und dem Wachstum hinzugeben, kann eine Schenkung ein gutes Gefühl geben, das Gegenüber freut sich über die Errungenschaft und gleichzeitig wird Platz geschaffen, physisch und auch psychisch – und die Umwelt wird dadurch ebenfalls geschont. Dass die Felsenbirne – ein bei uns eher unbekannter Strauch ins Rampenlicht gesetzt wird, hat mich sehr gefreut, ich konnte noch einiges an Wissen rund um die Felsenbirne mitnehmen und kann nur empfehlen, einmal kleine Felsenbirnenfrüchte zu probieren, sie sind richtig lecker! Naturwissen und Rat gebende Denkanstöße machen zusammen mit den wundervollen Illustrationen die perfekte Mischung dieses Buches aus. Für mich ein Buch, das alle lesen - und vielleicht verschenken - sollten.

  • Andrea

    aus Karlsruhe

    5/5

    09.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Glück im Schenken finden

    Inhalt: Robin Wall Kimmerer beginnt mit einer Beschreibung der Felsenbirne und deren Ernte. Von diesem einfachen Strauch kommt sie auf Ökonomie im Allgemeinen und beschreibt auf ihre eigene Art, warum eine Schenkökonomie sinnvoll und wertvoll ist. Meinung: Kimmerers Bücher haben ihren eigenen Stil. Sie mischt sachliche Informationen mit ihren persönlichen Erfahrungen, welche sich wie ein roter Faden durch ihr ganzes Werk ziehen. Sie startet mit den Felsenbirne und deren Ernte und endet auch damit. Dabei geht sie auf ihre Erlebnisse in der Natur, aber auch in ihrem Beruf und der Nachbarschaft ein, was eine persönliche Beziehung zur Autorin schafft, die mir gut gefällt. Kimmerer philosophiert über die Felsenbirne und geht dabei auf die Frage ein, warum alles gekauft oder verkauft werden muss und das selbstlose Geben in den Hintergrund rückt. Sie vergleicht Ökonomien der USA und Norwegens und verbindet diese mit dem Glücksindex, da das Geben und Nehmen im Sinne des Schenkens glücklicher macht, als das ständige Streben nach mehr. Sie verknüpft ebenfalls die Emotionen, die man beim Schenken empfindet, mit der Tat an sich. Mir gefällt, wie Kimmerer jeden einzelnen Menschen mit einbezieht und dazu aufruft, sich am Schenken zu beteiligen. Sie nennt Beispiele von Universitäten, aber auch aus Privathaushalten und gibt jedem die Möglichkeit, sich einzubringen. Dabei fühlt man schon im Voraus die Freude, anderen etwas zu schenken und an dem Prozess beteiligt zu sein. Kimmerer greift erneut den achtsamen Umgang mit der Natur auf, welcher wundervoll illustriert dargestellt wird. Die Felsenbirne war bisher ein Strauch mit leckeren Früchten im Garten meiner Eltern. Nun hat diese Pflanze eine ganz andere Bedeutung für mich bekommen, was ebenfalls ein Geschenk für mich ist. Insgesamt ist das Buch ein wundervolles Plädoyer an die Menschen, über ihren Umgang mit Dingen nachzudenken. Sehr lesenswert!

  • @ivyliestalles

    aus Niedersachsen

    4/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wertvolles Buch

    Dieses kleine Buch hat es in sich. Auf knapp 140 Seiten berichtet uns die Autorin über die Schenkökonomie. Und was sich nach trockener Materie anhört, ist es ganz und gar nicht. Das Buch macht Spaß, inspiriert und bietet ganz neue Ansätze, die eigentlich schon Tradition haben. Das Schenken, und damit sind keine teuren Neuanschaffungen gemeint, festigt Beziehung und Bindungen innerhalb von Gemeinschaften. Das Teilen bringt Zusammenhalt und ich muss sagen, so habe ich darüber noch nie wirklich nachgedacht. Es geht um das eigentliche Schenken hinaus. Wir werfen einen Blick auf Kulturen, die Natur, das Nehmen und Geben. Es geht um Überfluss, der Gier nach immer mehr. Dieses Buch greift viel tiefer. Es geht um Liebe, Dankbarkeit, dem Miteinander. Es geht auch um Ökonomie im weitesten Sinne. Am Beispiel Wasser zeigt die Autorin auf, wie von etwas, das uns allen Gratis zur Verfügung stehen sollte, gezielt eine Verknappung erzeugt und somit ein Konsum vorprogrammiert wird. Dabei verknüpft sie persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlichen Ausarbeitungen. Und es zeigt, wie sehr sich über die kleinste Gabe gefreut werden kann. Ich musste sofort an meine Mutter denken, die von einer Nachbarin Wolle geschenkt bekommen hat. Sie konnte all die Wolle nicht verstricken und hat sie an meine Tante gegeben, in deren Ort es einen Zusammenschluss von Frauen gibt, die ehrenamtlich für Frühchenstationen und Obdachlose aus Wollresten Mützen, Söckchen usw. stricken. Und diese Frauen haben sich so dermaßen über diese geschenkte Wolle gefreut. Genau das wird in diesem Buch thematisiert. Teilen um des Teilen willens. Nicht mit Hintergedanken, sondern um der Gemeinschaft zu nützen. Sich gegenseitig zu unterstützen. Geben, wenn man kann. Mich hat diese kurze Werk zum nachdenken gebracht. Wo könnte ich selber mehr einbringen. Ein tolles Buch. Und wo wir gerade beim Thema schenken sind: dieses Büchlein ist auch ein wunderbares Mitbringsel! Eine Leseempfehlung.

  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    17.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Naturphilosophie mit Beerenaroma

    Nun habe ich ein Buch über einen Baum gelesen. Genauer gesagt, über die Felsenbirne. Klingt erstmal nach dem botanischen Gegenstück zur Steuererklärung – aber weit gefehlt! Robin Wall Kimmerer schafft es, einer unscheinbaren Pflanze mehr Charisma zu verpassen als so manchem Fernsehmoderator. Da steckt Weisheit drin, Naturmagie, und so eine Art poetisches Kopfnicken Richtung Erdverbundenheit, die mich mehrmals beim Lesen kurz aus der Zivilisationsblase geholt hat. Kimmerer philosophiert, reflektiert und schiebt einem ganz nebenbei ein paar unbequeme Wahrheiten über unser Verhältnis zur Natur unter – aber so charmant, dass ich mich beim Ertapptwerden fast bedankt habe. Die Felsenbirne wird zur Superheldin im Unterholz, zur Lehrmeisterin für alles, was man in dieser seltsamen Welt oft vergisst: Dankbarkeit, Teilen, Atmen, nicht nur nehmen, sondern auch mal was zurückgeben. Die Übersetzung von Elsbeth Ranke ist übrigens auch keine graue Maus. Die trifft den Ton, lässt die Worte tanzen, ohne dabei ins Esoterikbecken zu fallen. Und die Illustrationen von John Burgoyne? Wie botanische Tattoos fürs Bücherregal – ich hab tatsächlich geblättert, nur um die Bilder noch mal anzuschauen. Ein paar Passagen waren mir dann doch ein bisschen zu weichgezeichnet – als hätte man auf einer Waldlichtung Räucherstäbchen angezündet und den Waldgeist um Rat gefragt. Aber hey, wer ein Buch mit dem Titel Die Großzügigkeit der Felsenbirne liest, darf sich nicht über einen Hauch spirituelle Schwärmerei wundern. Fazit: Eine wilde Mischung aus Öko-Weisheit, stiller Revolte und Beerenromantik. Ein bisschen verrückt, sehr inspirierend – wie ein Waldspaziergang mit einer Philosophin, die zufällig auch Biologin ist. Und ja, ich überlege jetzt ernsthaft, eine Felsenbirne in den Garten zu pflanzen.

  • Wandrina

    Book Circle Community

    4/5

    31.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    « Alles, was wir zum Leben brauchen, kommt durch die Erde.»

    Robin Wall Kimmerer ist Mitglied der Citizen Potawatomi Nation – ein indigener Stamm Nordamerikas. Kimmerer ist zudem (Ethno-)Botanikerin und verbindet in ihren Schriften das traditionelle, indigene Wissen mit moderner Wissenschaft.   In «Die Grosszügigkeit der Felsenbirne» erforscht sie die Schenkökonomie der Pflanzen und überlegt, wie wir Aspekte der Schenkökonomie in unser Wirtschaftssystem übertragen könnten. Und was das für eine Erleichterung für Mensch und Umwelt bedeuten würde. Denn, und das ist eine ihrer Kernthesen, ein Geschenk wird mit weit mehr Respekt behandelt als blosse Ware. Respekt, der für die indigenen Völker selbstverständlich war, uns modernen Gesellschaften jedoch weitestgehend abhandengekommen ist. «Wenn etwas vom Geschenk zur Ware wird, können wir uns aus der gegenseitigen Verantwortung lösen. Und wir wissen, was das zur Folge hat.» Zudem gehen wir mit den Schenkenden eine Beziehung ein. Ein Geschenk ist ein unausgesprochenes «Ich sorge für dich, du sorgst für mich.». Das gilt für Mitmenschen ebenso wie für die Natur. «In einer Schenkökonomie versteht man unter Reichtum, genug zu haben, um zu teilen […]. Status wird nicht dadurch bestimmt, wie viel Besitz man anhäuft, sondern wie viel man weitergibt.» Deutlich arbeitet Kimmerer auf 130 Seiten heraus, weshalb unser Wirtschaftssystem unausweichlich zur Ausbeutung der Erde führen muss. Und sie zeigt uns auch, wie die Natur sich den Austausch mit ihren Bewohner*innen einmal vorgestellt haben mag. Es ist eine schöne Vorstellung, die der Schenkökonomie. Auch wenn, und das gesteht auch Kimmerer ein, sie keine Lösung für unser gesamtes System sein wird. Doch sie kann lokal und punktuell positive Anreize schaffen. Wir können überschüssiges Gemüse verschenken, Bücherboxen und Bibliotheken nutzen und allgemein wieder mit mehr Dankbarkeit und Respekt alles entgegennehmen, was uns dargeboten wird. Der Essay ist eine schnelle Lektüre mit einer einfachen Kernbotschaft. Eine positive Anregung, die zum Nachdenken animiert. Es ist jedoch ein kleines Büchlein und ist nicht vergleichbar in seiner Tiefe und Wichtigkeit mit dem umfassenderen Werken von Kimmerer – wie z.B. «Geflochtenes Süssgrass». Leseempfehlung für Kimmerer-Fans, für Ökonomen und Ökologen und für Weltverbesserer und alle, die es werden möchten. Wer jedoch vertieft etwas über den Umgang von indigenen Völkern mit der Natur erfahren möchte, dem/der Empfehle ich mit Nachdruck die Lektüre von «Geflochtenes Süssgras».

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marlene H.

    Marlene H.

    Thalia Braunau

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie spricht mir aus der Seele.

    Wir müssen wieder anfangen uns mehr um Mutter Erde zu kümmern und die Dinge, die sie uns gibt als Geschenk statt Ware zu betrachten. Unseren Kindern die Natur näher bringen, dass sie sie ebenso lieben lernen wie wir. Denn wenn einem etwas egal ist schützt man es nicht. Ich werde die Schenkökonomie so gut es geht in meinem Alltag integrieren. >> Wenn die Wirtschaft Menschen braucht, die mehr Ressourcen verbrauchen, als die Erde erneuern kann, damit das ganze System nicht kollabiert- ist es dann nicht Zeit für eine neue Wirtschaft?<< Ja ist es. Ich träume von einer Zukuft mit Schenkökonomie und Solar Punk.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Essay über Schenkungsökonomie

    Ein kurzes Essay über Schenkungsökonomie, anhand vom Beispiel der Felsenbirne. Regt zu Gedanken über Gemeinschaft, Achtsamkeit und Gesellschaftsgerechtigkeit an. Sehr einfühlsam dargelegt und mit wunderschönen Zeichnungen versehen.
  • Zum Bewerterprofil von Ralf Rother

    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schenken, nicht "Haben-Wollen"

    Robin Wall Kimmerer verbindet ihre Betrachtungen zur "Felsenbirne" mit einer ökologischen Alternative zur globalen Konsumökonomie und spricht von einer Geschenksökonomie, die der Stärkung des Gemeinwesens dient.

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