Produktbild: Versteckter Autismus entmaskiert

Versteckter Autismus entmaskiert Von der Befreiung, die eigene Neurodivergenz zu akzeptieren und autistische Symptome nicht länger zu unterdrücken

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2340

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Yes Publishing

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,9/15,4/3 cm

Gewicht

464 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Max Limper

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96905-384-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2340

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.04.2025

Verlag

Yes Publishing

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,9/15,4/3 cm

Gewicht

464 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Max Limper

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96905-384-3

Herstelleradresse

Yes Publishing
Nymphenburger Straße 86
80636 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut!

    Eins der besten Bücher die ich je gelesen habe, die praktischen Übungen gefallen mir sehr gut, es hilft zu verstehen warum Autismus eine Behinderung ist. Es zeigt aber vor allen Dingen auch die positiven Seiten auf und hilft diese zu zelebrieren und sich auch darauf fokussieren zu können.

  • Bewertung

    aus Dessau-Roßlau

    1/5

    29.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schlechter und nicht barrierefreier Schreibstil, zudem am Thema vorbei

    Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch, da das Thema „maskierter Autismus“ relevant und wichtig ist. Inhaltlich gibt es durchaus interessante Ansätze und einzelne Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Dennoch bleibt der Gesamteindruck für mich klar negativ – und das hat mehrere Gründe. Das größte Problem ist die Sprache. Das Buch ist aus meiner Sicht nicht barrierefrei geschrieben. Insbesondere die konsequente Verwendung künstlicher Neologismen wie „sier“ oder „siem“ führt dazu, dass der Lesefluss permanent unterbrochen wird. Diese Begriffe sind nicht etabliert und müssen beim Lesen jedes Mal aktiv verarbeitet werden. Für Leser, die stark leseflussorientiert sind – was bei Autismus nicht selten vorkommt – entsteht dadurch eine unnötig hohe kognitive Belastung. Der Text wird anstrengend, stellenweise mühsam, und führt immer wieder zu Aufmerksamkeitsabbrüchen. Das ist besonders problematisch, weil das Buch sich gerade an eine Zielgruppe richtet, für die sprachliche Klarheit und Konsistenz entscheidend sein kann. Dabei geht es ausdrücklich nicht um etablierte Formen gendergerechter Sprache wie „Autist:innen“, sondern um frei erfundene Begriffe, die keinen festen sprachlichen Anker haben. Diese Entscheidung wirkt weniger inklusiv als vielmehr exkludierend gegenüber einem Teil der Leserschaft. Hinzu kommt eine deutliche inhaltliche Schwerpunktverschiebung: Statt sich primär mit Autismus und Maskierung zu befassen, widmet sich das Buch über weite Strecken Themen wie Geschlechtsidentität, gesellschaftlicher Marginalisierung und intersektionalen Perspektiven. Diese Themen sind für sich genommen legitim und wichtig – sie entsprechen jedoch nicht der Erwartung, die durch Klappentext und Titel geweckt wird. Wer ein Buch über Autismus sucht, bekommt hier zu einem großen Teil etwas anderes. Auch der Tonfall ist nicht durchgehend neutral. Das Buch ist stark von einer aktivistischen Perspektive geprägt. Teilweise entsteht der Eindruck einer klaren Gegenüberstellung von „Autisten“ und „Neurotypischen“, wobei letztere häufig pauschal negativ dargestellt werden. Das verstärkt eher bestehende Gräben, statt differenziert aufzuklären. Unterm Strich bleibt ein Werk, das inhaltlich durchaus Potenzial hat, dieses aber durch sprachliche und konzeptionelle Entscheidungen erheblich einschränkt. Für Leser, die mit dieser spezifischen Schreibweise und Perspektive gut zurechtkommen, kann es wertvolle Impulse bieten. Für andere – insbesondere für diejenigen mit hoher Sensibilität für Lesefluss und sprachliche Konsistenz – wird die Lektüre jedoch schnell zur Belastung. Es entsteht der Eindruck, dass das Buch ursprünglich für Menschen gedacht war, die transgender und Autisten zugleich sind, sich dann aber zugunsten der Verkaufszahlen dazu entschieden wurde, es einfach etwas auszubauen, um die Zielgruppe zu erweitern. Das ist nicht schön. Ich habe das Buch letztlich nicht zu Ende gelesen. Nicht aus Desinteresse am Thema, sondern weil die Art der Darstellung den Zugang unnötig erschwert.

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