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Lesben sind die besseren Väter Regenbogenfamilien als Vorbild für gleichberechtigte Elternschaft

Aus der Reihe Nautilus Flugschrift

23,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/2,8 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-391-6

Beschreibung

Rezension

»Lisa Bendieks Buch ist voller reicher Erkenntnisse, gefüttert von spannender Forschung, die sie mit ihrer eigenen Erfahrung als queere Mutter ergänzt. (…) Bendiek schreibt empathisch, verständlich, in kämpferischem Ton und überzeugt mit ihren pädagogischen, politischen und persönlichen Kenntnissen. Wichtig dabei: Ihre Arbeit richtet sich nicht nur an andere Queers, sondern an alle, die Sorgearbeit gerechter gestalten wollen. ›Lesben sind die besseren Väter‹ ist besonders wichtig in der aktuellen queerfeindlichen Zeit. Dieses lehrreiche Buch ist ein kleines Stück Hoffnung für die große Utopie. Und es zeigt, dass Familie kein biologischer Zufall, sondern gelebte politische Praxis ist.« Luna Afra Evans, Missy Magazine

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.03.2025

Verlag

Edition Nautilus GmbH

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

20,1/12,4/2,8 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96054-391-6

Herstelleradresse

Edition Nautilus
Schützenstraße 49 a
22761 Hamburg
DE

Email: info@edition-nautilus.de

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Claudia

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Regenbogenfamilien als Vorbild für gleichberechtigte Elternschaft

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lisa Bendiek leitet ein mit „Dies ist kein Buch der Verteidigung, sondern ein Buch des Angriffs – des Angriffs auf das Patriarchat.“, „Eine Einladung an cis hetero Männer, sich mit der Lebensrealität lesbischer Mütter zu befassen“. Bendiek schreibt über Lebensrealitäten queerer Familienkonstruktionen in Deutschland und bietet mit einer Menge an faktischen Informationen Einblick, unter anderem in die Themen Care-Arbeit, Elternzeit in und auf Queere(n) Familien in der Gesellschaft und vor welchen Hürden queere Menschen bereits stehen, bevor ein Baby überhaupt hier ist. Ich fand das Buch wahnsinnig spannend und lehrreich zu lesen, wenngleich es auch sehr schwer fällt zu sehen, wie queere Menschen zum Teil noch immer betrachtet/behandelt werden; wie die „Tradition“ der cis hetero „Norm-“ Familie noch immer angenommen wird, ohne diese genauer zu Hinterfragen. Es fällt sehr schwer zu lesen, wie Kindern der Zugang zu ihren Eltern, ihren Care-Personen, ihren Familien verwehrt wird, da es für besagte Kinder eine „zu gefährliche Situation“ darstellen würde. Es fällt schwer zu lesen, wie Hausmänner als eine Abnormalität betrachtet werden. Wie cis hetero Männer als Helden gefeiert werden, weil sie mit Buggys fahren, einen Nachmittag lang mit ihren eigenen Kindern Zeit verbringen, wissen, welche Windel gekauft werden müssen. Wie auch im Buch dargestellt wird, ist dies ein gesamtheitliches Problem. Natürlich nicht alle Menschen, nicht alle Queers, nicht alle Erziehungspersonen, nicht alle Männer. Doch faktisch betrachtet legt die Mehrheit doch noch klar, „Der Krisenmodus der Väter entspricht dem Alltagsmodus der Mütter mit Vollzeitjobs.“ Bendiek schreibt „Heterosexismus, Queerfeindlichkeit und patriarchale Strukturen sind nicht die einzigen Probleme dieser Welt. Trotzdem reicht auch ein Blick auf queerpolitische Themen schon, um das Vertrauen in die Menschheit zu verlieren.“ und liegt damit richtig, doch bietet dieses Buch einen guten Einblick darauf, was anders werden könnte, gemacht werden könnte, um ein besseres Miteinander möglich werden zu lassen. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Buch, das zum Nachdenken einlädt. Ich kann es nur empfehlen.
  • Claudia
  • Buchhändler/-in

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5/5

Regenbogenfamilien als Vorbild für gleichberechtigte Elternschaft

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lisa Bendiek leitet ein mit „Dies ist kein Buch der Verteidigung, sondern ein Buch des Angriffs – des Angriffs auf das Patriarchat.“, „Eine Einladung an cis hetero Männer, sich mit der Lebensrealität lesbischer Mütter zu befassen“. Bendiek schreibt über Lebensrealitäten queerer Familienkonstruktionen in Deutschland und bietet mit einer Menge an faktischen Informationen Einblick, unter anderem in die Themen Care-Arbeit, Elternzeit in und auf Queere(n) Familien in der Gesellschaft und vor welchen Hürden queere Menschen bereits stehen, bevor ein Baby überhaupt hier ist. Ich fand das Buch wahnsinnig spannend und lehrreich zu lesen, wenngleich es auch sehr schwer fällt zu sehen, wie queere Menschen zum Teil noch immer betrachtet/behandelt werden; wie die „Tradition“ der cis hetero „Norm-“ Familie noch immer angenommen wird, ohne diese genauer zu Hinterfragen. Es fällt sehr schwer zu lesen, wie Kindern der Zugang zu ihren Eltern, ihren Care-Personen, ihren Familien verwehrt wird, da es für besagte Kinder eine „zu gefährliche Situation“ darstellen würde. Es fällt schwer zu lesen, wie Hausmänner als eine Abnormalität betrachtet werden. Wie cis hetero Männer als Helden gefeiert werden, weil sie mit Buggys fahren, einen Nachmittag lang mit ihren eigenen Kindern Zeit verbringen, wissen, welche Windel gekauft werden müssen. Wie auch im Buch dargestellt wird, ist dies ein gesamtheitliches Problem. Natürlich nicht alle Menschen, nicht alle Queers, nicht alle Erziehungspersonen, nicht alle Männer. Doch faktisch betrachtet legt die Mehrheit doch noch klar, „Der Krisenmodus der Väter entspricht dem Alltagsmodus der Mütter mit Vollzeitjobs.“ Bendiek schreibt „Heterosexismus, Queerfeindlichkeit und patriarchale Strukturen sind nicht die einzigen Probleme dieser Welt. Trotzdem reicht auch ein Blick auf queerpolitische Themen schon, um das Vertrauen in die Menschheit zu verlieren.“ und liegt damit richtig, doch bietet dieses Buch einen guten Einblick darauf, was anders werden könnte, gemacht werden könnte, um ein besseres Miteinander möglich werden zu lassen. Auf jeden Fall ein sehr interessantes Buch, das zum Nachdenken einlädt. Ich kann es nur empfehlen.

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von Lisa Bendiek

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