Produktbild: Der Schlächter

Der Schlächter Roman

12

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

19948

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

4212 KB

Originaltitel

Butcher

Übersetzt von

Silvia Morawetz

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330637

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

19948

Erscheinungsdatum

01.05.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

4212 KB

Originaltitel

Butcher

Übersetzt von

Silvia Morawetz

Sprache

Deutsch

EAN

9783641330637

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  • Edith Berger

    aus Graz

    5/5

    26.07.2025

    eBook (ePUB)

    Großartig aber schwer auszuhalten

    Es ist der Anfang des 19. Jahrhunderts. Die Frauenheilkunde liegt ausschließlich in Männerhänden. Frauen sind den, sich maßlos überschätzenden Medizinern hilflos ausgeliefert. Dr. Silas Weir ist diesbezüglich ein ganz besonderes Exemplar. Sein Engagement für den Beruf liegt vor allem in Eigeninteresse. Es ist ein Zufall, dass er Direktor einer staatlichen Heilanstalt für weibliche Geisteskranke wird. Seine entsetzlichen Experimente führt er im Dienst des medizinischen Fortschritts durch. Die Patientinnen ( Versuchsobjekte) sind im hilflos ausgeliefert. Dr. Weir gilt als berüchtigter Experte für Psychiatrie und Gynäkologie.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    03.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eines der besten Bücher

    Basierend auf drei wahren Biografien, die hier zu einer fiktiven Person zusammengefasst werden, wird die Geschichte des „Gynäkopsychiaters“ Dr. Silas Aloysius Weirs erzählt, der Mitte des 19. Jahrhunderts in Pennsylvania als Gynäkologe bei psychisch kranken Frauen Eingriffe vornahm, um sie vom Wahnsinn zu heilen. Der Werdegang von Dr. Weir, einem Arzt, der kein Blut sehen kann und sich eigentlich vor den Patientinnen graust, ist fast unglaublich. Silas Weir ist voller Komplexe und als er Direktor der staatlichen Heilanstalt für weibliche Geisteskranke wird, nützt er seine Position, um seine meist tödlichen Experimente an den Frauen im „Dienste der Wissenschaft“ auszuführen. Er ist getrieben von Ehrgeiz, um seine neuesten Erkenntnisse in den renommiertesten Journals in Amerika zu publizieren und dadurch Anerkennung in der Ärzteschaft und vor allem von seinem Vater zu erlangen – jedoch führt dieser Ehrgeiz dazu, dass immer mehr Frauen immer schlimmere medizinische Experimente und Versuche über sich ergehen lassen müssen. Die Behandlungen sind grauenhaft, fast unerträglich – die Vorstellungen beim Lesen, dass die Durchführungen ohne Narkose erfolgten, kaum auszuhalten. Ein Buch, dass über ein sehr schwarzes Kapitel der Medizin berichtet – es handelt sich, wie bereits erwähnt, um die Zusammenschau von drei realen Vorbildern. Wie schnell Frauen als psychisch krank erklärt und im wahrsten Sinne des Wortes weggesperrt wurden – um dann einem „Schlächter“ ausgeliefert zu sein. Disclaimer: Eine Empfehlung für jene, die solch historische Unmenschlichkeiten aushalten. Ich fand es ganz großartig. Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Namen der Wissenschaft...

    Im Namen der Wissenschaft - so wie Silas sinngemäss, seine Versuche an den Frauen nennt. Ein sehr gelungenes Buch, welches auf wahren Begebenheiten beruht - aber eine fiktive Geschichte ist. Es lohnt sich sehr zu lesen. Es erzählt von Experimenten in einer Heilanstalt für Frauen, welche sehr gut geschrieben sind. Persönlich finde ich - sehr emotional und man taucht richtig ab.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternd, eindringlich und nachwirkend

    Der Schlächter war für mich ein intensives Leseerlebnis. Viele der medizinischen Eingriffe wurden so detailliert beschrieben, dass ich beim Lesen oft schlucken oder sogar unterbrechen musste. Der Schreibstil war für mich stellenweise eher zäh, wodurch es nicht immer leichtfiel, dranzubleiben. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen, weil sie so eindringlich zeigt, wie grausam und entmenschlichend damals mit vermeintlich „schwachen“ Menschen umgegangen wurde. Dr Weirs Sicht steht über weite Strecken im Vordergrund, was ich als einseitig empfunden habe. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass im letzten Teil endlich Brigit zu Wort kommt. Ihre Perspektive hat mir gefehlt, und sie bringt noch einmal deutlich hervor, was sie körperlich wie seelisch durchgemacht hat. Ihre Stärke und ihr Widerstand am Ende haben mich beeindruckt. Das Buch hat viele Fragen aufgeworfen, etwa nach Machtmissbrauch, gesellschaftlicher Stellung von Frauen und der gefährlichen Verbindung von Wissenschaft und Ego. Es war keine leichte Lektüre, aber eine, die nachhallt und zum Nachdenken anregt. Da ich sonst eher Thriller und leichtere Romane lese, war dies eine willkommene Abwechslung.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    05.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rezension zu der Schlächter

    „Der Schlächter“ ist keine leichte Lektüre – weder inhaltlich noch emotional. Joyce Carol Oates erzählt mit beklemmender Intensität, und es dauert eine Weile, bis sich die Geschichte vollständig entfaltet. Doch dann entwickelt sie eine enorme Sogwirkung. Die Sprache ist dicht, eindringlich und oft schwer auszuhalten – viele Szenen sind verstörend präzise beschrieben und lassen einen kaum los. Die Handlung wird fast ausschließlich aus der Sicht von Dr. Silas Weir geschildert, was den psychologischen Tiefgang seiner Figur zwar intensiv erfahrbar macht, aber zugleich auch eine gewisse Einseitigkeit mit sich bringt. Gerade in einem Stoff wie diesem hätte ich mir gewünscht, auch mehr aus der Perspektive der Patientinnen zu erfahren – ihre Stimmen hätten der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe und Komplexität gegeben. „Der Schlächter“ ist kein Buch für jeden – aber für Leserinnen und Leser, die sich auf düstere Themen, vielschichtige Charaktere und literarisch dichte Erzählweisen einlassen können, ist es ein starkes, eindrucksvolles Werk, das lange nachhallt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.01.2026

    eBook (ePUB)

    Brilliant!

    Der Roman entfaltet sich wie ein kühl leuchtendes Psychogramm, das die dunklen Winkel der Medizingeschichte und des Patriarchats im 19. Jahrhundert ausleuchtet. Die Sprache bleibt weitgehend nüchtern, beinahe protokollarisch, erinnert an Gutachten, medizinische Berichte und Briefe und gewinnt gerade daraus ihre verstörende Kraft. Gewalt, Demütigung und Machtmissbrauch werden nicht ausgeschmückt, sondern knapp und sachlich registriert, wodurch sich nach und nach die moralische Leerstelle eines ganzen Systems zeigt. Thematisch kreist der Text um strukturelle Gewalt an Frauen, um den weiblichen Körper als Ressource für wissenschaftlichen Ehrgeiz, Karriere und männliche Kränkung, verknüpft mit Klassismus, religiösem Fatalismus und dem blinden Glauben an Fortschritt. Der historische Hintergrund der sich formierenden Gynäkologie und Psychiatrie in den USA ist deutlich spürbar, ohne dass der Text zur reinen Dokumentation wird; vielmehr dient er als ungemütlicher Spiegel für aktuelle Debatten über ärztliche Macht, Körperautonomie und strukturelle Ungleichheit.
  • Zum Bewerterprofil von Stella-Lucia

    Stella-Lucia

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Abbild eines Teufels

    Oates’ Roman pocht wie eine dunkle Wunde: roh, unheilvoll, von einer Sprache durchzuckt, die Schnitt für Schnitt in die verborgenen Schichten menschlicher Natur dringt. „Der Schlächter“ ist weniger Figur als Schattengestalt, ein Spiegel der Gewalt, die in jedem Herzen als Flüstern lauert. Die Autorin spannt einen Raum aus Albtraum und Realität, aus Grauen und Erkenntnis. Man liest, als ginge man durch einen Tunnel aus Blut und Erinnerung - erschüttert, doch unfähig, die Augen zu schließen. Dieses Buch ist kein Trost, sondern ein Orakel der Dunkelheit. Es zeigt, dass wahre Literatur nicht beruhigt, sondern uns an die Grenzen unserer Menschlichkeit führt und dort, im flackernden Zwielicht, das Herz zum Beben bringt.
  • Zum Bewerterprofil von Jessica

    Jessica

    Thalia Vöcklabruck – Varena

    Buchhändler*in

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    3/5

    11.06.2025

    eBook (ePUB)

    Dunkle Einblicke

    In diesem Buch bekommt man dunkle Einblicke in die Frauenheilkunde. Dieses Buch tut Weh. So Richtig. Denn Dr. Silas ist nicht etwa eine erfundene Romanfigur, sondern hat reale Vorbilder.

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