Produktbild: Waldestod

Waldestod Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,2/2,5 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2447-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.06.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,2/13,2/2,5 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Schwarz / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2447-1

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    15.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr spannender Krimi mit klarer Botschaft

    Nach einer verheerenden Hochwasserkatastrophe reist die Journalistin Emmi in ein abgelegenes Tal der Steiermark. Eigentlich will sie über die Folgen der Naturgewalt berichten, doch schnell stößt sie auf Spuren, die weit über das Desaster hinausgehen. Männer in weißen Schutzanzügen durchkämmen den Wald, während die Dorfbewohner schweigen oder sich in Ausflüchte retten. Dann wird inmitten der Zerstörung ein grausamer Mord entdeckt. Plötzlich wird klar, dass hier nicht nur das Wasser Opfer gefordert hat. Je tiefer Emmi in die Geschichten der Menschen eindringt, desto deutlicher spürt sie, dass sich hinter den Fassaden dunkle Geheimnisse verbergen. Der Wald wirkt wie ein eigener Protagonist, bedrohlich, still und voller Schatten, in denen Vergangenes nicht zur Ruhe kommt. Aus der Recherche über ein Naturereignis wird bald ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Emmi gerät in ein Netz aus Schuld, Rivalitäten und tödlichen Wahrheiten. ____ Ich bin im Pfälzer Wald aufgewachsen und habe ihn mit meinen Hunden in allen Jahreszeiten durchstreift. Deshalb war ich besonders gespannt auf diesen Krimi, in dem der Wald nicht nur Kulisse ist, sondern fast eine Hauptfigur. Schon die ersten Seiten haben mich gefesselt, die Spannung ist von Anfang an spürbar. Gleichzeitig war ich oft verwirrt: Handelt es sich hier um einen klassischen Krimi oder driftet die Geschichte ins Science-Fictionhafte ab? Diese Unsicherheit entsteht auch durch die Männer in den weißen Schutzanzügen, die ein fast unwirkliches Bild in der Natur abgeben und doch steckt dahinter eine traurige Wahrheit, die wir aus den Nachrichten nur zu gut kennen. Die Journalistin Emmi, die in die vom Hochwasser zerstörte Region reist, erlebt den Wald so, wie ich ihn selbst kenne: mal friedlich, vertraut und beinahe wie ein Freund, mal bedrohlich und beklemmend, sodass man seine Größe und Dunkelheit spürt. Das gelingt dem Roman auf eine eindringliche Art, die schwer in Worte zu fassen ist. Bis zuletzt war mir nicht klar, wer in dieser Geschichte Freund ist und wer Feind. Ich gestehe ehrlich: Ich lag mit meinen Vermutungen völlig daneben und habe bis zur letzten Seite auf einen Hinweis gehofft, dass meine Theorie doch noch stimmt… vergeblich. Genau das macht für mich einen grandiosen Krimi aus. Besonders wichtig finde ich, dass auch das Thema Naturschutz aufgegriffen wird. Die Schäden im Wald sind längst nicht mehr zu übersehen. Ich erinnere mich noch gut an die Hitzesommer, in denen die Bäume plötzlich ihre Rinde abwarfen. Ein Bild, das ich bis dahin noch nie gesehen hatte. Mir wurde klar, wie sehr unser Handeln oder Nichthandeln die Natur verändert. Dieser Roman bringt das auf bedrückende Weise noch einmal zur Sprache und lässt uns nachdenklich zurück. Ein kleines Detail hat mich zudem nachhaltig beeindruckt: Ich lese immer zuerst das Nachwort und Robert Preis schließt mit den Worten „Schlaft trotzdem gut“. Anfangs habe ich das belächelt, doch während des Lesens wurde mir mehrmals mulmig, allein durch die Atmosphäre, die rasante Handlung und das Fehlen jeglicher Spannungsflauten. Genau so muss ein guter Krimi wirken.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unerwartetes Highlight mit großartiger Atmosphäre

    Als die Journalistin Emmi ihren ersten großen Vor-Ort-Einsatz bekommt, ahnt sie noch nicht was die Steiermark für sie bereithält. Ein Kollege stellt ihr sein Häuschen in der Nähe zur Verfügung, damit sich Emmi ganz auf die Berichterstattung zur aktuellen Hochwasserkatastrophe konzentrieren kann. Doch als sie sich nach einem anstrengenden Tag im nahegelegenen Wald erholen will, stößt sie auf ein dunkles Geheimnis, das sie bald in eine lebensgefährliche Situation bringen wird… „Der Wald braucht uns nicht, wir ihn aber sehr wohl“ - mit diesem letzten Satz schließt Robert Preis in seiner Danksagung. Treffender hätte er seinen Öko-Thriller/Krimi nicht beenden können. „Waldestod“ war für mich ein unerwartetes Highlight. Unerwartet, weil ich grundsätzlich kein großer Fan von Öko- bzw. Umwelt-Thrillern bin. Doch hier wird man bereits mit dem Prolog richtig gut in die düstere Stimmung, wie sie die Protagonisten erleben, gebracht. Die größten Pluspunkte sammelt die Geschichte mit der dunklen, düsteren, mysteriösen Atmosphäre. Das Dorf Rabenwald ist abgelegen, unheimlich und gruselig, die Bewohner allesamt zwielichtig und unfreundlich. Die Stimmung im Buch ist genau so, wie ich es liebe! Doch auch die Handlung ist sehr spannend. Es geschehen geheimnisvolle Dinge, die man sich nicht so recht erklären kann. Die Protagonistin Emmi ist ein typisches „Stadtmädchen“, das merkt man sowohl an ihrer körperlichen und seelischen Konstitution. Dennoch war das nicht unpassend. Der Öko-Part wird vom Autor gut in die Geschichte eingepflegt und hat mich beim Lesen überhaupt nicht „gestört“. Dies wohl auch, da es sich für mich nicht wie eine ständige Belehrung gelesen hat. Für mich ein Lesehighlight und eine absolute Empfehlung!

  • Alex

    aus Bekond

    5/5

    29.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Thriller

    Lesegenuss pur. Der Schreibstil ist grossartig und hat mich sofort in die Geschichte eintauchen lassen. Die Charaktere, insbesondere Emmi, sind hervorragend beschrieben. Die Geschichte ist düster, mysteriös und äusserst spannend. Mit Emmi habe ich die ganze Zeit mitgerätselt was im bzw. auch mit dem Wald passiert. Auch fand ich es hervorragend aktuelle Themen, wie z.B. die Hochwasserkatastrophe in einen Thriller zu verpacken. Es geht auch um andere wichtige Themen. Was mich besonders gut gefallen hat war der Umgang mit dem Thema Medien. Nicht jeder Journalist ist wie Emmi, die einfach nur Tatsachen berichten möchte. Man lernt in diesem Thriller auch einen Journalist kennen, der nur Schrecken verbreiten möchte. Angst hat mir gemacht, welche Macht die Medien haben. Die Auflösung war dann auch eine Überraschung, die ich so nicht kommen gesehen habe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für diesen packenden und spannenden Thriller und 5 Sterne.

  • Heike W./unserebuecherideen

    aus Neuengörs

    4/5

    29.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Interessantes Thema

    Mein Lesefazit: Mir hat der Krimi nur bedingt zugesagt, denn es gab so einige Stellen da konnte ich das Handeln nicht verstehen. Die Gegend rund um die Steiermark ist gut getroffen und auch das sie die Bewohner fremden gegenüber sehr wortkarg verhalten, ist auch in Ordnung. Was mich nur so ein wenig gestört hat ist, Emmi reist in ein Krisengebiet und bekommt von den Einheimischen viele Informationen für ihren Artikel, hält es aber im Gegenzug nicht für nötig mit anzufassen und bei den Aufräum Arbeiten mit anzupacken. Auch das sich keiner polizeilich bei der Witwe des Jägers erkundigt hat. Sonst so ist von der Spannung und dem Schreibstil alles flüssig gewesen, dass man die Zusammenhänge gut versteht. Auch das Thema ist aktuell und gut beschrieben, dass uns gar nicht bewusst ist, was mit dem Wald passiert wenn immer mehr Bäume sterben. Wie es dann mit unserer Sauerstoffzufuhr aussieht. Daher möchte ich gerne 4 Punkte vergeben.

  • Christiane

    aus Bremen

    4/5

    27.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Düster, Spannend, Mysteriös!

    Von Robert Preis habe ich bereits mehrere Krimis gelesen. Die habe ich als düster, mystisch und spannend empfunden. Gemeinsam mit dem Verlag emons: hat er den Öko-Thriller „Waldestod“ im Juni 2025 herausgebracht. Das Cover ist toll gestaltet. Es sieht aus, als würden die Bäume durch die Buchstaben des Buchtitels wachsen. Das passt hervorragend zur Geschichte. Die junge Journalistin Emmi hat Stress im Job und Krach mit ihrem Freund. Sie wünscht sich eine ruhige Phase, weit weg von allem was sie stresst. Stattdessen soll sie von einer Flutkatastrophe berichten. Ihre Chefin gibt ihr den Schlüssel für ihr Haus im Wald. Dort angekommen beginnt Emmi sich zu gruseln, es scheint, als würden im Wald mysteriöse Dinge passieren. Emmi sieht Männer in Schutzanzügen, die den Wald durchforsten. Dann stirbt der Forstaufseher und Emmi wird klar, hier stimmt was nicht. Über ca. 272 Seiten bin ich Emmi in das Dorf Rabenwald gefolgt. Empfangen wird sie nicht herzlich. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen, denn der Schreibstil des Autors liest sich leicht und locker. Über die Seiten schafft Robert Preis eine düstere, unheimliche und abweisende Grundstimmung. Lange haben Emmi und ich keine gute Idee, was sich hinter den mysteriösen Vorfällen im Wald verbirgt. Doch schnell wird klar, dass der Hausmeister Severin irgendetwas damit zu tun haben muss. Doch was? Als Emmi und ich mich dieser Frage nähern, ist es schon fast zu spät. Alles in allem hat Robert Preis mit „Waldestod“ einen spannenden Öko-Thriller auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Wer Lust hat, sich mit dem Thema Klima zu beschäftigen und die Endzeitstimmung mag, der ist hier genau richtig. Von mir bekommt der Autor 4 wohlverdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung.

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