Produktbild: James

James Roman. Der SPIEGEL-Bestseller jetzt im Taschenbuch – ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23780

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Blessing

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/3,5 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-773-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

23780

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Blessing

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/3,5 cm

Gewicht

270 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-773-0

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    19.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Highlight des Jahres

    Jim, der eigentlich James heisst, ist Sklave der Familie von Huckleberry Finn und beschliesst zu fliehen, als er erfährt, dass ihn seine Besitzer verkaufen wollen und er von seiner Frau und Tochter separiert werden würde. Für James beginnt nun eine nicht einfache, aber durchaus abenteuerliche Reise über den Mississippi, auf der er anderen Sklaven begegnet, die ihm ihre Geschichten erzählen. Percival Everett hat es geschafft, ein präzises und realistisches, aber brutales Bild der Jahre um 1900 zu zeichnen, und gibt in diesem Roman einer schwarzen Person ihre Stimme, die so lange stumm war. Auch wenn das Buch nicht auf realen Gegebenheiten basiert, ist es jedoch klar, dass James nur ein Charakter ist, der das Leid von den tausenden in Amerika lebenden Sklaven aufzeigt. Ein wichtiges Buch, das jeder gelesen haben sollte. 5/5 Sterne

  • Bewertung

    5/5

    26.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut lesenswert!

    Percival Everetts James erzählt die Geschichte von Huckleberry Finn aus der Perspektive des Sklaven James. Das Buch ist sehr gut lesbar, zugleich ernst und von trockener Ironie durchzogen. Everett erzählt eine Abenteuergeschichte und verbindet sie mit präziser Gesellschaftskritik. Die Handlungen der Figuren lassen den Alltag der Sklaverei in seiner Härte und scheinbaren Selbstverständlichkeit deutlich hervortreten. Obwohl man es unterdessen aus unterschiedlichen Gründen und Gegebenheiten weiss, zwingt die Lektüre dann doch wieder zu der Frage, wie es möglich war, dass die Sklaverei über Generationen hinweg von so vielen Menschen als selbstverständlich und damit als gerechtfertigt hingenommen wurde. Paradoxerweise widerspricht der Roman der oft bemühten Vorstellung, alle Menschen seien im Kern gleich. Er zeigt vielmehr, dass Menschen zwar gleichermaßen bereit sein können, ihr Leben für eine Sache zu opfern, aber was er vor allem zeigt, ist, am Beispiel des amerikanischen Bürgerkriegs, dass es die einen für die Abschaffung und die anderen für die Erhaltung der Sklaverei taten. Also, dass sie in der Sache selbst kaum gegensätzlicher sein könnten.

  • Bewertung

    5/5

    17.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Meisterwerk!

    Unbedingt zu empfehlen! Mutig, witzig, hochdramatisch, intelligent und voller Hoffnung. Everett malt ein komplexes Bild der Gratwanderung eines Menschen zwischen Hölle und Hoffnung.

  • Bewertung

    4/5

    18.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine bekannte Geschichte neu erzählt – kraftvoll, klug und erschütternd

    Percival Everetts James erzählt die bekannte Geschichte aus Huckleberry Finn konsequent aus einer neuen Perspektive: der des Sklaven Jim. In einem erzählerischen Rahmen, der streckenweise an ein Roadmovie erinnert, begleitet man Jim auf seiner Reise durch die Südstaaten – geprägt von Flucht, Hoffnung und der ständigen Bedrohung durch ein zutiefst rassistisches System. Ohne sich in Spoilern zu verlieren, gelingt es Everett, die historischen Lebensrealitäten versklavter Menschen eindringlich darzustellen und zugleich eine persönliche, emotionale Geschichte zu entfalten. Besonders beeindruckend ist die Zeichnung Jims als hochintelligente, reflektierte Figur, die ihre Umwelt genau analysiert und strategisch handelt. Sein innerer Antrieb – die Sehnsucht, seine Frau und sein Kind wiederzusehen – verleiht der Handlung eine starke emotionale Tiefe. Die Erzählung hat mich spürbar aufgerüttelt, vor allem durch die schonungslose Darstellung der Selbstverständlichkeit, mit der weiße Figuren ihre Macht ausüben. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Die bewusst eingesetzte, authentische Sklavensprache wirkt stellenweise sperrig und unterbricht den Lesefluss. Trotz dieses stilistischen Hindernisses überwiegt der Eindruck einer wichtigen, bewegenden und klugen Neuinterpretation eines Klassikers. Insgesamt eine klare Leseempfehlung für alle, die bekannte Stoffe aus neuen Perspektiven erleben und sich mit historischen Ungerechtigkeiten auseinandersetzen möchten.

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