Der Edelpilz Koji wird in Japan seit Jahrhunderten zur Fermentation von Lebensmitteln verwendet und verleiht ihnen eine Vielfalt von Aromen. Gesundheitliche Aspekte, kulturelle Identität und ein nachhaltiger Lebensstil lassen fermentierte Lebensmittel immer beliebter werden und prägen neue Essgewohnheiten. Miso und Shoyu, mit Koji-Fermenten hergestellte Würzmittel, spielen in der modernen Aromaküche Schlüsselrollen, ebenso das indonesische Tempeh.\nSibylle Hunger führt in ausführlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen in die Herstellung der wichtigsten Koji Fermente in der eigenen Küche ein und hält zahlreiche Ideen und Tipps bereit - auch zur Verwertung von Rüstabfällen und Resten. Im Rezeptteil wird mit Koji fermentiert: Getreide, Hülsenfrüchte, Gemüse, Früchte, Fleisch und Fisch sowie japanische Spezialitäten wie Shio Koji, Miso, Shoyu, Amazake, Mirin und Natto – auf traditionelle Art hergestellt, in modernen Variationen und mit heimischen Zutaten zubereitet. Eine Einladung in die Welt der Koji-Magie, die Ihre Küche zu jedem Anlass und jeder Tageszeit bereichert.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
geheimerEichkater
aus Essen
5/5
08.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
super erklärt, aufregende Rezepte – ansteckend
ibylle Hunger, seit etlichen Jahren als Fermentista tätig, hat vor ein paar Jahren die asiatische Fermentation für sich entdeckt und gibt ihre Begeisterung, Anleitungen und Rezepte in ihrem neuen Buch weiter.
Sibylle Hunger vermittelt zunächst Grundlagenwissen, gibt einen Fahrplan für Einsteiger und widtmet sich im ersten Teil dann kapitelweise den unterschiedlichen Fermentationen: Koji, Shoyu, Tamari & Garum, Miso, Tempeh, Natto. Jeweils erhält man Grundlagenwissen sowie eine konkrete Anleitung zur Herstellung, Rezeptvariationen mit unterschiedlichen Zutaten und somit Variationen des Endproduktes. Das Besondere an diesen ganzen Zubereitungen besteht darin, dass überwiegend Rohstoffe und Zutaten Verwendung finden, die in Mitteleuropa gedeihen und in Bioqualität erhältlich sind, beispielsweise Getreide, Reis, Hülsenfrüchte und Sojabohnen; zu Beginn können Starterkulturen benötigt werden. Die Erklärungen mit Hintergrundwissen finde ich sehr ausführlich und gut verständlich; die Fotostrecken mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen der Grundrezepte fallen zudem noch sehr anschaulich und besonders nachvollziehbar aus.
Im zweiten Teil des Buches finden sich Rezepte, die auf den Grundrezepten aufbauen, in denen man also die entsprechenden selbsthergestellten Produkte verwendet; für den Anfang, wenn diese noch nicht fertig sind, kann man sicherlich auch zum Ausprobieren der Rezepte auch erst mal auf seinen Vorrat zurückgreifen. Unter den Rezepten finden sich unter anderem: Koji-Creme, Miso-Pesto, Miso-Frischkäse, verschiedne Aufstriche, Tempeh-Burger mit Shio-Zwiebeln und Miso-Remoulade, Tempeh-Pizza und Shoyu-Ramen mit Buchweizennudeln und Koji-Ei. Von Snacks, Knabbereien, Hauptgerichten, süßen Speisen und Desserts finden sich ansprechende Rezepte, die ich auf Grund der ungewohnten Zutaten sehr aufregend finde und unbedingt ausprobieren muss. Das Buch enthält unglaublich viele Informationen und ich muss mich erst langsam durcharbeiten, mit den Grund-Rezepten beginnen, mit verschiedenen Zutaten experimentieren und bis zur fertigen Fermentation etwas Geduld aufbringen. Insgesamt begeistert mich dieser Buch sehr, besonders da „heimische“ Zutaten asiatisch fermentiert werden, bin ich auf das Geschmackserlebnis sehr gespannt.
GeheimerEichkater
aus Essen
5/5
08.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
super erklärt, aufregende…
super erklärt, aufregende Rezepte – ansteckend ibylle Hunger, seit etlichen Jahren als Fermentista tätig, hat vor ein paar Jahren die asiatische Fermentation für sich entdeckt und gibt ihre Begeisterung, Anleitungen und Rezepte in ihrem neuen Buch weiter. Sibylle Hunger vermittelt zunächst Grundlagenwissen, gibt einen Fahrplan für Einsteiger und widtmet sich im ersten Teil dann kapitelweise den unterschiedlichen Fermentationen: Koji, Shoyu, Tamari & Garum, Miso, Tempeh, Natto. Jeweils erhält man Grundlagenwissen sowie eine konkrete Anleitung zur Herstellung, Rezeptvariationen mit unterschiedlichen Zutaten und somit Variationen des Endproduktes. Das Besondere an diesen ganzen Zubereitungen besteht darin, dass überwiegend Rohstoffe und Zutaten Verwendung finden, die in Mitteleuropa gedeihen und in Bioqualität erhältlich sind, beispielsweise Getreide, Reis, Hülsenfrüchte und Sojabohnen; zu Beginn können Starterkulturen benötigt werden. Die Erklärungen mit Hintergrundwissen finde ich sehr ausführlich und gut verständlich; die Fotostrecken mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen der Grundrezepte fallen zudem noch sehr anschaulich und besonders nachvollziehbar aus. Im zweiten Teil des Buches finden sich Rezepte, die auf den Grundrezepten aufbauen, in denen man also die entsprechenden selbsthergestellten Produkte verwendet; für den Anfang, wenn diese noch nicht fertig sind, kann man sicherlich auch zum Ausprobieren der Rezepte auch erst mal auf seinen Vorrat zurückgreifen. Unter den Rezepten finden sich unter anderem: Koji-Creme, Miso-Pesto, Miso-Frischkäse, verschiedne Aufstriche, Tempeh-Burger mit Shio-Zwiebeln und Miso-Remoulade, Tempeh-Pizza und Shoyu-Ramen mit Buchweizennudeln und Koji-Ei. Von Snacks, Knabbereien, Hauptgerichten, süßen Speisen und Desserts finden sich ansprechende Rezepte, die ich auf Grund der ungewohnten Zutaten sehr aufregend finde und unbedingt ausprobieren muss. Das Buch enthält unglaublich viele Informationen und ich muss mich erst langsam durcharbeiten, mit den Grund-Rezepten beginnen, mit verschiedenen Zutaten experimentieren und bis zur fertigen Fermentation etwas Geduld aufbringen. Insgesamt begeistert mich dieser Buch sehr, besonders da „heimische“ Zutaten asiatisch fermentiert werden, bin ich auf das Geschmackserlebnis sehr gespannt.
Dani12143
aus Oldenburg
5/5
06.07.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Koji Miso Shoyu Tempeh…
Koji Miso Shoyu Tempeh Asiatische Fermentation mit heimischen Zutaten – Anleitungen und Rezepte Von: Sibylle Hunger Titel: Koji Miso Shoyu Tempeh Asiatische Fermentation mit heimischen Zutaten –Anleitungen und Rezepte Autor: Sibylle Hunger Verlag: AT Verlag VÖ: 02.07.2025 Einband: fest/gebunden Hardcover Seiten: 272 Seiten Sprache: deutsch Auflage: 1 Auflage Preis: 34,00€ Abmessungen: 26,5 x 19,5 cm ISBN: 9783039022731 In einer Zeit, in der viele Menschen bewusst nach natürlichen, nachhaltigen und gesunden Ernährungsweisen suchen, bietet das Buch „Koji Miso Shoyu Tempeh“ von Sibylle Hunger eine wertvolle und inspirierende Anleitung in die faszinierende Welt der asiatischen Fermentation – mit einem besonderen Fokus auf die Nutzung heimischer Zutaten. Der Titel verrät bereits viel: Es geht um die bekannten und traditionsreichen Fermente Koji, Miso, Shoyu und Tempeh, die in Japan und Indonesien seit Jahrhunderten zur Herstellung von aromatischen, nährstoffreichen Lebensmitteln genutzt werden. Besonders der Edelpilz Koji, der zentrale Bestandteil vieler Fermentationsprozesse ist, steht im Mittelpunkt des Buches. Koji verleiht nicht nur Geschmack, sondern auch Tiefe, Umami und eine ganz neue Art des Genießens. Sibylle Hunger gelingt es in diesem Werk auf bewundernswerte Weise, traditionelles Wissen mit modernen Bedürfnissen zu verknüpfen. Sie führt die Leser*innen behutsam und sehr praxisnah durch die Grundlagen der Koji-Fermentation. Ihre Schritt-für-Schritt-Anleitungen sind klar verständlich, liebevoll gestaltet und ermöglichen auch Anfängern einen sicheren Einstieg. Gleichzeitig bringt sie zahlreiche kreative Ideen ein, wie man Fermentation alltagstauglich und abwechslungsreich in die eigene Küche integrieren kann. Besonders hervorzuheben ist ihr nachhaltiger Ansatz: Statt exotischer Zutaten aus fernen Ländern zeigt die Autorin, wie sich Koji-Fermente auch mit heimischen Getreidesorten, Hülsenfrüchten, Gemüse oder sogar Obst zubereiten lassen. Dabei gibt sie viele Tipps zur Verwertung von Küchenresten und Rüstabfällen, was das Buch nicht nur zu einer Kochanleitung, sondern auch zu einem kleinen Nachhaltigkeitsratgeber macht. Der Rezeptteil des Buches ist ein wahres Highlight. Hier zeigt sich, wie vielfältig und kreativ Fermentation eingesetzt werden kann. Von bekannten Klassikern wie Shio Koji, Miso, Shoyu und Amazake über weniger verbreitete Spezialitäten wie Natto oder Mirin bis hin zu innovativen Eigenkreationen – alles wird mit heimischen Zutaten neu gedacht. Besonders beeindruckend ist, wie die Gerichte durch die Fermentation tiefe, komplexe Aromen entwickeln, die weit über herkömmliches Würzen hinausgehen. Auch die Auswahl der Zutaten macht das Buch so besonders: Sibylle Hunger beweist, dass man für die Herstellung dieser wertvollen Fermente nicht in den asiatischen Supermarkt muss, sondern dass lokale Zutaten genügen, um köstliche, gesunde und aromatische Lebensmittel selbst herzustellen. Damit wird Koji Miso Shoyu Tempeh zu einem sehr zugänglichen Werk, das ohne Vorkenntnisse oder teures Equipment auskommt. Neben den praktischen Aspekten bietet das Buch auch interessante Einblicke in die kulturelle Bedeutung und Geschichte der Fermentation. Man erfährt, wie eng diese Lebensmittel mit der japanischen Identität verknüpft sind, welche Rolle sie in der Heilkunst und Gesundheitspflege spielen und wie sich über die Jahrhunderte hinweg ein kulinarisches Erbe entwickelt hat, das heute weltweit immer beliebter wird. Dabei spürt man in jeder Zeile die Begeisterung der Autorin für das Thema. Sibylle Hunger schreibt mit Wertschätzung, Wissen und Leidenschaft, was das Lesen zu einem echten Genuss macht. Ihre tiefe Verbindung zur Natur, zum Kochen und zur Achtsamkeit beim Umgang mit Lebensmitteln durchzieht das gesamte Buch wie ein roter Faden. „Koji Miso Shoyu Tempeh“ ist weit mehr als ein einfaches Kochbuch – es ist eine Einladung zum Experimentieren, zum bewussten Genießen und zur Rückverbindung mit natürlichen Prozessen. Es verbindet Handwerk mit Kreativität, Tradition mit Innovation und Kulinarik mit Nachhaltigkeit. Wer Lust hat, tiefer in die Welt der Fermentation einzutauchen, wird in diesem Buch eine umfassende, praktische und inspirierende Begleiterin finden. Und wer glaubt, dass Fermentieren kompliziert oder aufwendig sei, wird spätestens nach den ersten gelesenen Seiten erkennen: Mit etwas Geduld, Neugier und den richtigen Anleitungen ist die Koji-Magie auch in der eigenen Küche ganz leicht möglich. Rezension von: Die Magie der Bücher
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