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Ocean – Gefangen im Blau Ein packender Abenteuerroman über die Zerbrechlichkeit einer Familie und die Wucht der Natur »Zutiefst faszinierend.« Mareike Fallwickl über Polly Clarks Roman Tiger

23

19,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/2,7 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Ocean

Übersetzt von

Ursula C. Sturm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-258-1

Beschreibung

Rezension

Wieder versteht es Polly Clark zu überraschen und zu fesseln – bis zum Schluss. ("Oberösterreichische Nachrichten")
Ein mitreißender, hautnaher, atemberaubender Pageturner. ("Sunday Post")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Verlag

Eisele Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,3/13,5/2,7 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Dunkellila / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Ocean

Übersetzt von

Ursula C. Sturm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96161-258-1

Herstelleradresse

Julia Eisele Verlag GmbH
Lilienstraße 73
81669 München
DE

Email: kontakt@eisele-verlag.de

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    04.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mitreißend und spannend bis zur letzten Seite

    Statt „Ocean. Gefangen im Blau“ von @mspollyclark als Sommerroman zu zeigen, hätte es eher einer Triggerwarnung für die vielen traumatischen Ereignisse im Roman gebraucht. Er sieht vielleicht auf den ersten Blick so aus: Boot, Wasser, Weite, aber wer sich auf dieses Buch einlässt, merkt schnell: „Ocean“ will nicht unterhalten, sondern packen und mitnehmen. Die Protagonistin Helen hat ein Trauma erlebt, das in einem einzigen Moment alles in ihr zerlegt. Während sie bei einem Terroranschlag von einem Fremden gerettet wird, verliert ihr ungeborenes Kind sein Leben. Und mit diesem inneren Riss lebt sie weiter. Zumindest äußerlich… Fixiert auf den Mann, der sie gerettet hat, emotional überfordert mit ihrer Familie, ihrem Alltag und sich selbst. Genau da kommt die wahnwitzige Idee ins Spiel: Einfach alles hinter sich lassen. Mit Mann, Sohn und ihrer ehemals obdachlosen Schülerin auf einer Yacht über den Atlantik, als würde die Meeresluft mal eben alle Probleme wegtragen. Spoiler: Tut sie nicht… Die Geschichte spielt im Sommer, aber sie brennt nicht warm, sie brennt tief. Das Meer ist hier kein Sehnsuchtsort, sondern eine vibrierende Bedrohung. Zwischen Walen, Wetter, Wellengang und menschlichen Abgründen fängt Clark ein, was passiert, wenn man mit seinen Dämonen nicht abrechnet, sondern sie einfach mit an Bord nimmt. Wenn du bereit bist, dich auf eine Geschichte einzulassen, die mehr Fragen stellt als sie beantwortet, dann wirst du hier etwas spüren, das tiefer geht als Sonnenschein. Ohne zu spoilern, kann ich nur sagen, dass sich die Handlung des Romans bis zum Höhepunkt extrem zuspitzt. Es ist wie ein Unfall, eigentlich willst du wegsehen, weil du weißt, was du sehen wirst. Die perfiden Handlungsweisen der (Neben-)Figuren sind von Beginn an klar angelegt und einschätzbar. Dennoch habe ich immer weiter dem Ende entgegengelesen. Für mich hätten einige Dramen weniger dem Roman keinen Abbruch getan, aber ich konnte mich dennoch auf die volle Dröhnung einlassen & musste nach dem Romanende erstmal eine Lese- und Denkpause einlegen.

  • Jürg K.

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Aufwühlende Geschichte und hochspannend

    Helen und Frank haben sich in ihrer Jugend an Bord der Innisfree kennen und sich verliebt. Das Ehepaar sticht mit Sohn Nicholas und Pflegetochter Sindi erneut in See. Sie hoffen, dass ein Segeltörn ihre fragile Familie wieder zusammenbringt. Wie man liest, ist Helen nach einem Erlebnis, das ihr fast das Leben gekostet hätte, nicht mehr dieselbe. Ein Fremder hat sie gerettet, den sie nicht mehr aus dem Kopf kriegt. Helens Obsession und Geheimnisse innerhalb der Familie machen den Törn zunehmend zu einem Albtraum. In diesem eindrücklichen Buch wird über eine Frau geschrieben, die mit den Kräften der Natur und ihres Herzens konfrontiert wird. Polly Clark hat eine wunderbare und eine mit Tiefgang versehene Geschichte geschrieben, die bewegt. Eindrücklich wird die Beziehung von Helen zu Frank und Nicholas und Sindi geschildert. Die Dynamik zwischen den Protagonisten ist sehr intensiv und real zu Lesen. Man kann sich sehr gut in diese hineinversetzen. Mich hat diese aufwühlende Geschichte bis zum Schluss in Atem gehalten. Hier wird psychologische Spannung mit einer atmosphärischen Erzählweise gekonnt geschildert. Ein Buch das ich nur empfehlen kann.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    27.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Familie in schwerer See

    Manchmal macht es bei einem Buch die Mischung, die mich mitreisst. Also erst mal ein großes Lob für die Covergestaltung. Ein Bild zum Verlieben. Polly Clark war mir keine Unbekannte und deshalb habe ich hier erneut zugegriffen. Um aber wieder zur Mischung zu kommen. Es ist eine Mischung aus Beziehungsroman und Verlustgeschichte mit einer Prise Abenteuer auf See. Das klingt genauso gut, wie es dann auch zu lesen war. Die Hauptdarstellerin ist nach einem dramatischen Erlebnis hochgradig traumatisiert und ihre Ehe gerät darüber sprichwörtlich in schwere See. Die Familie sucht nach Nähe und Zusammenhalt bei einem ausgedehnten Segelturn. Ein gewagtes Unterfangen, da hier kein Entkommen und wenig Freiraum ist und die Natur hält auch so einige Unbillen bereit. Die Gefühle der Personen kommen hautnah und sehr realistisch beim Leser an. Das Wetter ist windig und ungestüm und auch das spürt man wunderbar. Der wilde Seegang fordert aber auch zum gemeinsamen Zusammenhalt. Also könnte diese Reise doch dort zusammenführen, was am Anfang zersplittert schien. Mehr verrate ich nicht. Mir hat das Buch sehr gefallen.

  • kaffeeelse

    aus D

    4/5

    25.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Trauma und Folgen „Tiger“ von…

    Trauma und Folgen „Tiger“ von Polly Clark hatte mich richtig begeistert. Von daher war ich natürlich sehr euphorisiert als ich von dem neuen Roman von Polly Clark hörte. Ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut. Vielleicht waren da Erwartungshaltungen. Sicherlich hatte ich diese im Hinblick auf „Ocean – Gefangen im Blau“. Und sind Erwartungshaltungen immer gut? In meinen Augen meist eher weniger. Ich muss leider sagen ich habe mir hier etwas Anderes vorgestellt, hab etwas Anderes erwartet, mir etwas Anderes gewünscht. Leider. Nun zu „Ocean – Gefangen im Blau“. Von Blicken auf die Zerbrechlichkeit einer Familie und Blicken auf die Wucht der Natur wird in Verbindung zu diesem Buch gesprochen, genau dies bekommt man auch in der Lektüre des Buches serviert. Dies überzeugt mich auch. Allerdings ist da noch mehr. Denn auch traumatische Entwicklungen stehen in dem Buch zentral. Sicherlich möchte man so einem Erleben entfliehen und irgendwie neu beginnen. Auch das kann ich nachvollziehen. Aber setzt man dann wirklich alles aufs Spiel, noch dazu, wenn man bemerkt, dass in der eigenen Gefühlswelt Veränderungen eingezogen sind, die die eigene sichere Position im bisherigen sozialen Konstrukt in Frage stellen? Sicher spielt ein Fluchtreflex hier eine große Rolle und auch der Versuch sich alles rosarot malen zu wollen. Und auch das erlittene Trauma darf man hier nicht vergessen. Klar. Dennoch hatte ich im Gesamtblick irgendwie das Gefühl, dass hier eben nicht alles völlig stimmig zusammenpasst. Klar kann man sagen, also das gibt es nicht. Gerade in der Arbeit in der Psychiatrie und auch im eigenen Erleben habe ich gelernt, dass es eigentlich fast alles gibt. Auch nicht vollkommen stimmiges Verhalten. Denn wer ist schon vollkommen? Klar kann man sich am Tun von Helen reiben, sie beurteilen, sie verurteilen. Aber man darf auch das Glashaus und die Steine nicht vergessen. Dieser Gedanke macht mich wieder wohlwollender zu „Ocean – Gefangen im Blau“, wohlwollender zur Figur Helen. Dennoch. Es verbleibt leider ein Gedanke, dass in diese Geschichte einfach Zuviel hineingeschrieben wurde. Und das finde ich für mich sehr schade. Denn ich hatte mich auf dieses Buch sehr gefreut. Und ich wollte, dass mir „Ocean – Gefangen im Blau“ so sehr gefällt, wie es mir seinerzeit mit „Tiger“ erging. Der Wunsch wurde mir leider nicht erfüllt. Sicherlich auch aus meiner Erwartungshaltung heraus. Dennoch vergebe ich für „Ocean – Gefangen im Blau“ ganze vier Sterne. Warum ich das gemacht habe. Nun, bei der ganzen bisher erwähnten Kritik muss ich aber sagen, dass dieses Buch unheimlich spannend geschrieben ist. Man mag es nicht weglegen, man möchte wissen, wie es weitergeht, man befindet sich während der Lektüre in einem unheimlichen Sog. Dieser Sog ist fast noch etwas stärker als damals bei „Tiger“. Der Begriff unheimlich passt auch noch aus einem anderen Grund sehr gut. Denn irgendwie ist die Handlung auch etwas unheimlich, fast kann man sie schon etwas albtraumhaft nennen. Denn Helen befindet sich in einem Albtraum, in einem traumatischen Erleben. Ein Erleben, welches dem Wunsch mehr Gewichtung gibt als dem vorhandenen realen Geschehen. Auch dies sollte man in seiner Beurteilung nicht vergessen. Ein Leben, welches Helen keine Ruhe gönnt. Auch selbst induziert. Ja. Vielleicht ist das Alles auch etwas zu viel. Vielleicht. Aber heißt das auch, dass es das im realen Leben nicht geben könnte. Denn wer kann das bewerten. Ich nicht. Und deshalb gibt es von mir 4 satte Sterne für „Ocean – Gefangen im Blau“! Lest und urteilt selbst! Noch etwas zum Charakter Helen und zum von der Leserschaft erlebten Zuviel, sie erleidet einen tragischen Verlust, sie verliert ihr Kind. Doch nicht nur das, dies geschieht bei einem Terrorakt. Man könnte also von einem doppelten Trauma sprechen. Dass so etwas krank macht ist völlig nachvollziehbar. Doch hier sieht man nicht nur eine posttraumatische Belastungsreaktion. Hier sieht man auch ein depressives und auch wahnhaftes Erleben, Helens Sicht auf ihre Rettung deutet für mich dahin. Da dies vollkommen ungehindert und nicht völlig behandelt ausgelebt wird, kommt in diese Gemengelage der Ehemann Frank hinzu, der ja mit der schriftlichen Ausdrucksweise von Helens Wahn zuhause eingebunden wird. Was macht das wohl mit ihm? Helens Wahn musste aus der Geschichte fliegen um dann die Fahrt mit der Yacht zu ermöglichen. Wie schafft man dies plausibel? Die Geschehnisse auf der Yacht sind dann das eigentlich zu Erzählende, welches auch nicht stimmig rübergekommen wäre, ohne die Vorgeschichte. Helens Wahn, Helens Depression und Helens PTBS können ebenso unter den Geschehnissen an Bord vorübergehend in den Hintergrund treten. Von daher, auch wenn hier wirklich alles als sehr viel rüberkommt, letztlich musste dies alles wohl genauso sein, genauso stattfinden.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    25.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Trauma und Folgen

    „Tiger“ von Polly Clark hatte mich richtig begeistert. Von daher war ich natürlich sehr euphorisiert als ich von dem neuen Roman von Polly Clark hörte. Ich habe mich sehr auf die Lektüre gefreut. Vielleicht waren da Erwartungshaltungen. Sicherlich hatte ich diese im Hinblick auf „Ocean – Gefangen im Blau“. Und sind Erwartungshaltungen immer gut? In meinen Augen meist eher weniger.  Ich muss leider sagen ich habe mir hier etwas Anderes vorgestellt, hab etwas Anderes erwartet, mir etwas Anderes gewünscht. Leider.  Denn so ein intensives Lehrstück in Richtung Umgang mit der Natur war dieses Buch leider für mich nicht. Erwartungshaltungen im Auftauchen indigener Sichten hatte ich schon gar nicht. Die Blicke auf die Indigenen sind wohl eher absolute Glückstreffer, dennoch sind diese Blicke auf die Indigenen dieser Welt auch vollkommene Herzensbücher für mich, müssen definitiv in die heiligen Bücherregale einziehen. Doch als Autor legt man sich auch allzu sehr fest, wenn man in dieser Thematik verbleibt. Und wer möchte schon in eine Schublade hüpfen und darin verbleiben? Da locken natürliche neue Sichten und neue Schilderungen. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Nun zurück zu „Ocean – Gefangen im Blau“. Von Blicken auf die Zerbrechlichkeit einer Familie und Blicken auf die Wucht der Natur wird in Verbindung zu diesem Buch gesprochen, genau dies bekommt man auch in der Lektüre des Buches serviert. Dies überzeugt mich auch. Allerdings ist da noch mehr. Denn auch traumatische Entwicklungen stehen in dem Buch zentral. Sicherlich möchte man so einem Erleben entfliehen und irgendwie neu beginnen. Auch das kann ich nachvollziehen. Aber setzt man dann wirklich alles aufs Spiel, noch dazu, wenn man bemerkt, dass in der eigenen Gefühlswelt Veränderungen eingezogen sind, die die eigene sichere Position im bisherigen sozialen Konstrukt in Frage stellen? Sicher spielt ein Fluchtreflex hier eine große Rolle und auch der Versuch sich alles rosarot malen zu wollen. Und auch das erlittene Trauma darf man hier nicht vergessen. Klar. Dennoch hatte ich im Gesamtblick irgendwie das Gefühl, dass hier eben nicht alles völlig stimmig zusammenpasst. Klar kann man sagen, also das gibt es nicht. Gerade in der Arbeit in der Psychiatrie und auch im eigenen Erleben habe ich gelernt, dass es eigentlich fast alles gibt. Auch nicht vollkommen stimmiges Verhalten. Denn wer ist schon vollkommen? Klar kann man sich am Tun von Helen reiben, sie beurteilen, sie verurteilen. Aber man darf auch das Glashaus und die Steine nicht vergessen. Dieser Gedanke macht mich wieder wohlwollender zu „Ocean – Gefangen im Blau“, wohlwollender zur Figur Helen. Dennoch. Es verbleibt leider ein Gedanke, dass in diese Geschichte einfach Zuviel hineingeschrieben wurde. Und das finde ich für mich sehr schade. Denn ich hatte mich auf dieses Buch sehr gefreut. Und ich wollte, dass mir „Ocean – Gefangen im Blau“ so sehr gefällt, wie es mir seinerzeit mit „Tiger“ erging. Der Wunsch wurde mir leider nicht erfüllt. Sicherlich auch aus meiner Erwartungshaltung heraus. Dennoch vergebe ich für „Ocean – Gefangen im Blau“ ganze vier Sterne. Warum ich das gemacht habe. Nun, bei der ganzen bisher erwähnten Kritik muss ich aber sagen, dass dieses Buch unheimlich spannend geschrieben ist. Man mag es nicht weglegen, man möchte wissen, wie es weitergeht, man befindet sich während der Lektüre in einem unheimlichen Sog. Dieser Sog ist fast noch etwas stärker als damals bei „Tiger“. Der Begriff unheimlich passt auch noch aus einem anderen Grund sehr gut. Denn irgendwie ist die Handlung auch etwas unheimlich, fast kann man sie schon etwas albtraumhaft nennen. Denn Helen befindet sich in einem Albtraum, in einem traumatischen Erleben. Ein Erleben, welches dem Wunsch mehr Gewichtung gibt als dem vorhandenen realen Geschehen. Auch dies sollte man in seiner Beurteilung nicht vergessen. Ein Leben, welches Helen keine Ruhe gönnt. Auch selbst induziert. Ja. Vielleicht ist das Alles auch etwas zu viel. Vielleicht. Aber heißt das auch, dass es das im realen Leben nicht geben könnte. Denn wer kann das bewerten. Ich nicht. Und deshalb gibt es von mir 4 satte Sterne für „Ocean – Gefangen im Blau“! Lest und urteilt selbst! Noch etwas zum Charakter Helen und zum von der Leserschaft erlebten Zuviel, sie erleidet einen tragischen Verlust, sie verliert ihr Kind. Doch nicht nur das, dies geschieht bei einem Terrorakt. Man könnte also von einem doppelten Trauma sprechen. Dass so etwas krank macht ist völlig nachvollziehbar. Doch hier sieht man nicht nur eine posttraumatische Belastungsreaktion. Hier sieht man auch ein depressives und auch wahnhaftes Erleben, Helens Sicht auf ihre Rettung deutet für mich dahin. Da dies vollkommen ungehindert und nicht völlig behandelt ausgelebt wird, kommt in diese Gemengelage der Ehemann Frank hinzu, der ja mit der schriftlichen Ausdrucksweise von Helens Wahn zuhause eingebunden wird. Was macht das wohl mit ihm? Helens Wahn musste aus der Geschichte fliegen um dann die Fahrt mit der Yacht zu ermöglichen. Wie schafft man dies plausibel? Die Geschehnisse auf der Yacht sind dann das eigentlich zu Erzählende, welches auch nicht stimmig rübergekommen wäre, ohne die Vorgeschichte. Helens Wahn, Helens Depression und Helens PTBS können ebenso unter den Geschehnissen an Bord vorübergehend in den Hintergrund treten. Von daher, auch wenn hier wirklich alles als sehr viel rüberkommt, letztlich musste dies alles wohl genauso sein, genauso stattfinden. Euch erwartet eine unheimlich spannende Lektüre, aber auch ein Geschehen, welches die Leserschaft anscheinend sehr spaltet.

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    Elin K.

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    4/5

    14.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn einer Frau alles aus dem Ruder läuft…

    Ein traumatisches Ereignis löst bei Lehrerin Helen eine krankhafte Besessenheit von ihrem damaligen Retter aus. Um daraufhin ihre Ehe zu reparieren, begibt sie sich mit Mann, Sohn und Schülerin/Pflegetochter auf einen Segeltörn im Atlantik. Auf dem Boot und emotional raut aber der Wind eher auf, als sich zu beruhigen. Die Protagonistin lässt sich von ihren Gefühlen leiten und übersteigt im Laufe des Romans so manch moralische Grenzen. Es ist keine Feelgood-Lektüre, was uns die Autorin bietet, sondern eine psychologisch spannende Geschichte, die auf literarisch tolle Art aufwühlt, einen fesselt und auch nach dem Lesen nicht loslässt.

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