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Wiederholung Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,4/12,6/1,9 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Gjentakelsen

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397690-8

Beschreibung

Rezension

[...] ein beklemmend-klaustrophobisches Familienporträt, das nach der Lektüre noch lange nachhallt ("Literaturkritik")
Wer verstehen will, welch zerstörerische Macht die Familie sein kann, muss die autofiktionalen Werke Hjorths lesen, wie diesen dichten, bitteren, komischen Adoleszenzroman. ("WELT Plus")
Der schmale Band macht greifbar, wie qualvoll sich Schweigen anfühlen kann – und wie befreiend es ist, damit aufzuhören. ("Münchner Merkur")
[...] Hjorth [...] gehört zu den Großen unserer Zeit. ("WDR Westart")
Hjorth hat die Geschichte stark verdichtet, und ihr karger Stil ist ausgesprochen eindringlich. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
[...] literarische[s] Kunstwerk. ("3sat Kultur Buchzeit (Live-Ausgabe der LBM 2025)")
Tatsächlich schafft [Hjorth] es, [...] die großen Themen, die ihr Œuvre bestimmen, aufzunehmen und wie unter einem Brennglas anzuschauen. ("3sat Kultur Buchzeit (Live-Ausgabe der LBM 2025)")
[...] ihr Werk [...] quillt über vor Humor und Selbstironie und taucht gleichzeitig in die tiefsten Tiefen des menschlichen Schmerzes ein. ("rbb radio 3")
[...] herausragend [...]. ("ARD Druckfrisch (LBM-Ausgabe Best of Druckfrisch)")
[...] spannungsgeladen, tragisch und komisch zugleich. ("rbb radio 3")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.02.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

20,4/12,6/1,9 cm

Gewicht

240 g

Farbe

Messing

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Gjentakelsen

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397690-8

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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mit unerbittlicher Klarheit, schnörkellos und doch voller literarischer Tiefe

nathalielamieux am 12.03.2025

Bewertungsnummer: 2436216

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norwegen ist dieses Jahr Ehrengastland der Buchmesse – und keine Autorin verkörpert die Intensität und literarische Kraft der norwegischen Gegenwartsliteratur so sehr für mich wie Vigdis Hjorth. Nach "Die Wahrheiten meiner Mutter" und "Ein falsches Wort" setzt sie mit "Wiederholung" ihre tiefgehende Auseinandersetzung mit Familie, Erinnerung und Schuld fort. Die Hauptfigur des Buchs muss sich an die Geschichte, die erzählt wird, erst wieder erinnern. Sie spaziert durch den Wald und erinnert sich an sich selbst als Teenager und an das, was ihr mit 16 Jahren passiert ist. Sie beginnt langsam, ihre Vergangenheit zu verstehen. Ihre ersten sexuellen Erfahrungen waren schrecklich und fernab von dem, wie sich Jugendliche ihr erstes Mal vorstellen. Sie weiß genau, dass es dazu kommen wird. Sie hat sich geküsst, getanzt und schreibt dann in ihr Tagebuch „am Samstag wird es passieren, lass mich nicht vorher sterben.“ Das Erlebnis selbst ist kläglich, der Junge behandelt sie aber nicht schlecht. Es kommt gar nicht dazu, doch sie schreibt darüber. Ihre 35seitige Beschreibung in ihrem Tagebuch, das sie über das Geschehnis von Pornoheften inspiriert zusammendichtet, lesen ausgerechnet ihre Eltern. Und denen kann sie ja nun nicht sagen, dass ihre Aufzeichnung nicht stimmt und es gar nicht so geschehen ist… Sie erinnert sich an die falschen Erwartungen unter Jugendlichen und die erdrückende Enge ihres Elternhauses. Und je mehr sie sich erinnert, um so mehr schälen sich Wahrheiten heraus… Hjorth schreibt mit unerbittlicher Klarheit, schnörkellos und doch voller literarischer Tiefe. "Wiederholung" ist kein leichter Roman, aber ein wichtiger: Ein Buch über Erinnerung, Trauma und den schwierigen Versuch, die eigene Wahrheit zu finden. Wer ihre vorherigen Werke mochte, sollte dieses nicht verpassen!

mit unerbittlicher Klarheit, schnörkellos und doch voller literarischer Tiefe

nathalielamieux am 12.03.2025
Bewertungsnummer: 2436216
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norwegen ist dieses Jahr Ehrengastland der Buchmesse – und keine Autorin verkörpert die Intensität und literarische Kraft der norwegischen Gegenwartsliteratur so sehr für mich wie Vigdis Hjorth. Nach "Die Wahrheiten meiner Mutter" und "Ein falsches Wort" setzt sie mit "Wiederholung" ihre tiefgehende Auseinandersetzung mit Familie, Erinnerung und Schuld fort. Die Hauptfigur des Buchs muss sich an die Geschichte, die erzählt wird, erst wieder erinnern. Sie spaziert durch den Wald und erinnert sich an sich selbst als Teenager und an das, was ihr mit 16 Jahren passiert ist. Sie beginnt langsam, ihre Vergangenheit zu verstehen. Ihre ersten sexuellen Erfahrungen waren schrecklich und fernab von dem, wie sich Jugendliche ihr erstes Mal vorstellen. Sie weiß genau, dass es dazu kommen wird. Sie hat sich geküsst, getanzt und schreibt dann in ihr Tagebuch „am Samstag wird es passieren, lass mich nicht vorher sterben.“ Das Erlebnis selbst ist kläglich, der Junge behandelt sie aber nicht schlecht. Es kommt gar nicht dazu, doch sie schreibt darüber. Ihre 35seitige Beschreibung in ihrem Tagebuch, das sie über das Geschehnis von Pornoheften inspiriert zusammendichtet, lesen ausgerechnet ihre Eltern. Und denen kann sie ja nun nicht sagen, dass ihre Aufzeichnung nicht stimmt und es gar nicht so geschehen ist… Sie erinnert sich an die falschen Erwartungen unter Jugendlichen und die erdrückende Enge ihres Elternhauses. Und je mehr sie sich erinnert, um so mehr schälen sich Wahrheiten heraus… Hjorth schreibt mit unerbittlicher Klarheit, schnörkellos und doch voller literarischer Tiefe. "Wiederholung" ist kein leichter Roman, aber ein wichtiger: Ein Buch über Erinnerung, Trauma und den schwierigen Versuch, die eigene Wahrheit zu finden. Wer ihre vorherigen Werke mochte, sollte dieses nicht verpassen!

Eindrücklich, spannend und emotional

Jürg K. am 08.03.2025

Bewertungsnummer: 2432012

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Frau bereitet sich auf den Marathon vor und läuft durch den Wald. Getrieben dies zu tun ist sie von was anderem. Alles, was sie eigentlich vergessen will, kehrt zurück. Schritt für Schritt nähert sie sich dem sechzehnjährigen Mädchen, das sie einmal gewesen ist. Die Vergangenheit holt sie ein. Da ist der erste Kuss, der erste Rausch. Die Mutter die über sie wacht. Der Vater der sich immer mehr distanziert. In diesem Buch wird eine emotionale und tiefgründige Geschichte erzählt. Als Leser wird man auf eine Reise einer jungen Frau mitgenommen, die sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Der schmerzhafte Kampf gegen das Geheimnis der Familie, der eigenen Wahrheit bis neue Erkenntnisse da sind handelt dieses grossartige Buch. Mich hat dieses Buch sehr zum Nachdenken angeregt. Ein Buch das ich vielen Lesern ans Herz legen möchte.

Eindrücklich, spannend und emotional

Jürg K. am 08.03.2025
Bewertungsnummer: 2432012
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Frau bereitet sich auf den Marathon vor und läuft durch den Wald. Getrieben dies zu tun ist sie von was anderem. Alles, was sie eigentlich vergessen will, kehrt zurück. Schritt für Schritt nähert sie sich dem sechzehnjährigen Mädchen, das sie einmal gewesen ist. Die Vergangenheit holt sie ein. Da ist der erste Kuss, der erste Rausch. Die Mutter die über sie wacht. Der Vater der sich immer mehr distanziert. In diesem Buch wird eine emotionale und tiefgründige Geschichte erzählt. Als Leser wird man auf eine Reise einer jungen Frau mitgenommen, die sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. Der schmerzhafte Kampf gegen das Geheimnis der Familie, der eigenen Wahrheit bis neue Erkenntnisse da sind handelt dieses grossartige Buch. Mich hat dieses Buch sehr zum Nachdenken angeregt. Ein Buch das ich vielen Lesern ans Herz legen möchte.

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von Vigdis Hjorth

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Claudia

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

"deshalb ist sie zu dir zurückgekehrt: um dir etwas zu erzählen."

Bewertet: eBook (ePUB 3)

"Wiederholung" (aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs) ist das erste Werk, welches ich von Vigdis Hjorth gelesen habe - und dabei wird es sicher nicht bleiben. Auf unter 200 Seiten erzählt sie eine zutiefst packende, intime und tragische Geschichte einer Frau, die ihre eigene Wahrheit herauszufinden versucht. Was hat es zu bedeuten, dass sich manche Erinnerungen so tief einzubrennen scheinen, andere jedoch verworren unter Eis schimmern? Warum kommen genau jetzt immer wieder Fragmente ihrer Kindheit hoch und weshalb scheint die Verbindung zu ihrer Mutter, ihrer Familie, sie immer noch so fest im Griff zu haben, wo sie seit Jahren ohne Kontakt lebt? "Wiederholen und erinnern und wieder erleben und wieder erzählen und wieder aufführen, denn die Kindheit hört nicht auf, die Jugend hört nicht auf, Kindheit und Jugend sind eine Zukunft, die immer wieder beginnt, ein andauernder Prozess." Wir steigen in den Roman mit einer Frau, die das nagende, beklemmende Gefühl nicht loswird, das hier etwas nicht stimmig ist. "[...]denn es war ein Traum, den ich schon einmal geträumt hatte, der sich in Varianten wiederholte, er war eine Warnung." Sie findet sich in einem Konzerthaus wieder und kann ihre Blicke nicht von einem Mädchen im Publikum lassen. Warum, fragt sie sich. Immer schneller und stärker verfällt sie dem Strom der Erinnerungen ihrer eigene Kindheit. Das Aufwachsen unter ihren Geschwistern, die stets mehr Freiheiten hatten als sie. Wie sie ihre Mutter vor allem abzuschirmen, sie vor jeglichem möglich Bösen fernzuhalten versuchte. Wie ihr bloß ihr Vater im Streitgespräch mit der Mutter zur Hilfe kam mit Gemurmel aus dem Nebenzimmer, "lass das Mädel doch", sonst jedoch immer Distanz zu ihr besonders wahrte und was geschah, als ihre Eltern das Tagebuch ihres 16 jährigen Ichs fanden. Hjorth schreibt über die Aufarbeitung von Traumen, vom eigenen Verstehen und Erkennen. Ein ganz besonderes Buch, das lange in Erinnerung bleiben wird.
  • Claudia
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5/5

"deshalb ist sie zu dir zurückgekehrt: um dir etwas zu erzählen."

Bewertet: eBook (ePUB 3)

"Wiederholung" (aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs) ist das erste Werk, welches ich von Vigdis Hjorth gelesen habe - und dabei wird es sicher nicht bleiben. Auf unter 200 Seiten erzählt sie eine zutiefst packende, intime und tragische Geschichte einer Frau, die ihre eigene Wahrheit herauszufinden versucht. Was hat es zu bedeuten, dass sich manche Erinnerungen so tief einzubrennen scheinen, andere jedoch verworren unter Eis schimmern? Warum kommen genau jetzt immer wieder Fragmente ihrer Kindheit hoch und weshalb scheint die Verbindung zu ihrer Mutter, ihrer Familie, sie immer noch so fest im Griff zu haben, wo sie seit Jahren ohne Kontakt lebt? "Wiederholen und erinnern und wieder erleben und wieder erzählen und wieder aufführen, denn die Kindheit hört nicht auf, die Jugend hört nicht auf, Kindheit und Jugend sind eine Zukunft, die immer wieder beginnt, ein andauernder Prozess." Wir steigen in den Roman mit einer Frau, die das nagende, beklemmende Gefühl nicht loswird, das hier etwas nicht stimmig ist. "[...]denn es war ein Traum, den ich schon einmal geträumt hatte, der sich in Varianten wiederholte, er war eine Warnung." Sie findet sich in einem Konzerthaus wieder und kann ihre Blicke nicht von einem Mädchen im Publikum lassen. Warum, fragt sie sich. Immer schneller und stärker verfällt sie dem Strom der Erinnerungen ihrer eigene Kindheit. Das Aufwachsen unter ihren Geschwistern, die stets mehr Freiheiten hatten als sie. Wie sie ihre Mutter vor allem abzuschirmen, sie vor jeglichem möglich Bösen fernzuhalten versuchte. Wie ihr bloß ihr Vater im Streitgespräch mit der Mutter zur Hilfe kam mit Gemurmel aus dem Nebenzimmer, "lass das Mädel doch", sonst jedoch immer Distanz zu ihr besonders wahrte und was geschah, als ihre Eltern das Tagebuch ihres 16 jährigen Ichs fanden. Hjorth schreibt über die Aufarbeitung von Traumen, vom eigenen Verstehen und Erkennen. Ein ganz besonderes Buch, das lange in Erinnerung bleiben wird.

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