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Das Schwarz an den Händen meines Vaters Roman | Longlist Deutscher Buchpreis 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,6 cm

Gewicht

269 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397657-1

Beschreibung

Rezension

[...] ein Dorfroman, ein Familienroman, ein Suchtroman. [...] voller Empathie und Liebe, der uns zeigt, es ist eben nicht jedes Leben golden. [...] Ein ganz, ganz großartiges Buch. ("WDR 4 Buchtipp")
[...] hart, direkt und doch zugleich zärtlich. [...] eine besondere erzählerische Kraft ("Börsenblatt")
[...] Schätte gelingt Eindrückliches: Ihr Buch ist einfühlsam und präzise, tieftraurig und doch nie pathetisch. Ein Roman, der nahegeht, ohne kitschig zu werden. ("Junge Welt")
[...] hat mich sehr beeindruckt, dieses Buch. ("SRF Literaturclub")
So alkoholisiert und perspektivlos auch durch die Gegend gewankt wird, so nüchtern geschrieben und herausragend beobachtet ist dieser tolle Text. ("Kulturnews")
Man merkt, dass hier eine Schriftstellerin am Werk ist, die ihr Handwerk von Grund auf gelernt hat. ("Altenaer Kreisblatt")
[...] echte Literatur, prall gefüllt mit Leben [...]. Ein Sog entsteht, die Geschicht von Motte [...] ist so zwingend, so eindringlich, so wahrhaftig ("Altenaer Kreisblatt")
Unter der lässigen, lakonischen Sprache brodelt es. Manche Sätze treffen wie aus dem Nichts. ("Der Standard")
Ein Buch, das in diesem Frühjahr eigentlich in aller Munde hätte sein können. Lest es jetzt im Sommer, ihr werdet es nicht bereuen! ("Podcast rababumm")
[...] eine bewegende Auseinandersetzung mit dem Trinken, Selbstakzeptanz, Fürsorge und Abschied. ("Missy Magazine")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

20,5/13,1/2,6 cm

Gewicht

269 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397657-1

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Ein erschütterndes Buch über die Macht des Alkohols

Bewertung am 16.02.2026

Bewertungsnummer: 3047553

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Als ich beginne zu trinken, trinke ich keinen Schnaps. Ich trinke buntes, süßes Zeug. Ich sage Dinge, die ich nüchtern niemals sagen würde und die sich nicht mehr zurücknehmen lassen.“ Die Erzählerin, von ihrem Vater liebevoll „Motte“ genannt liebt ihren Vater über alles. Der Vater ist Arbeiter, Trinker und Spieler. Sie sieht und beschreibt ihn so wie er ist. Nach der Arbeit schrubbt er sich ausgiebig die Hände, aber die Spuren seiner Arbeit bleiben. „So starre ich auf seine Hände, während er isst. Montags grau, über die Woche immer dunkler. an Freitagen ist das Schwarz in jede Rille seiner Hornhaut gekrochen, das spröde Nagelbett tiefrot.“ Die Tochter erlebt, wie der Vater durch seine Alkoholsucht sich und die Familie zerstört. Ihre Liebe für ihn bleibt. Sie erkennt auch die Hilflosigkeit der Mutter, die an der Situation zerbricht. Ihr Bruder und sie wollen ein besseres Leben führen. „Wir schwören uns gegenseitig, ganz anders zu werden.“ Aber sie setzt das „Erbe“ der Familie fort. „Ich verliebe mich in einen trinkenden Mann, weil es wie zu Hause ist. Ich kenne das.“ „Ich trinke, bis ich nicht mehr sprechen kann. Ich trinke, bis alles dumpf und leise ist. Ich trinke, bis nichts mehr weh tut.“ Dieses Buch bietet einen erschütternder und schonungslosen Einblick in den Zerfall einer Familie über Generationen und die Macht des Alkohols, der Menschen zerstört. Beeindruckend ist die leise, liebevolle Erzählweise der Autorin ohne jede Bewertung. Ein Text voller Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit.

Ein erschütterndes Buch über die Macht des Alkohols

Bewertung am 16.02.2026
Bewertungsnummer: 3047553
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Als ich beginne zu trinken, trinke ich keinen Schnaps. Ich trinke buntes, süßes Zeug. Ich sage Dinge, die ich nüchtern niemals sagen würde und die sich nicht mehr zurücknehmen lassen.“ Die Erzählerin, von ihrem Vater liebevoll „Motte“ genannt liebt ihren Vater über alles. Der Vater ist Arbeiter, Trinker und Spieler. Sie sieht und beschreibt ihn so wie er ist. Nach der Arbeit schrubbt er sich ausgiebig die Hände, aber die Spuren seiner Arbeit bleiben. „So starre ich auf seine Hände, während er isst. Montags grau, über die Woche immer dunkler. an Freitagen ist das Schwarz in jede Rille seiner Hornhaut gekrochen, das spröde Nagelbett tiefrot.“ Die Tochter erlebt, wie der Vater durch seine Alkoholsucht sich und die Familie zerstört. Ihre Liebe für ihn bleibt. Sie erkennt auch die Hilflosigkeit der Mutter, die an der Situation zerbricht. Ihr Bruder und sie wollen ein besseres Leben führen. „Wir schwören uns gegenseitig, ganz anders zu werden.“ Aber sie setzt das „Erbe“ der Familie fort. „Ich verliebe mich in einen trinkenden Mann, weil es wie zu Hause ist. Ich kenne das.“ „Ich trinke, bis ich nicht mehr sprechen kann. Ich trinke, bis alles dumpf und leise ist. Ich trinke, bis nichts mehr weh tut.“ Dieses Buch bietet einen erschütternder und schonungslosen Einblick in den Zerfall einer Familie über Generationen und die Macht des Alkohols, der Menschen zerstört. Beeindruckend ist die leise, liebevolle Erzählweise der Autorin ohne jede Bewertung. Ein Text voller Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit.

Intensives Familienporträt, das unter die Haut geht...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.02.2026

Bewertungsnummer: 3036347

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Motte« wird die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt. Der Vater ist Arbeiter, Spieler, Trinker. Eigentlich hat Motte sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann, beim Spielen alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so. Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol. »Das Schwarz an den Händen meines Vaters« von Lena Schätte ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt und die zugleich, wenn es darauf ankommt, zusammenhält. Es ist ein harter, zarter Roman über die Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben. (Verlagsbeschreibung) Dieser Roman stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025. Im Roman erzählt Lena Schätte liebevoll aber schonungslos vom Aufwachsen der Ich-Erzählerin Motte in einer Familie, die vom Alkoholismus geprägt ist - über Generationen hinweg. Mit autobiografischen Anteilen aber ebenso mit fiktiven Details gewährt die Autorin szenische Einblicke in eine Arbeiterfamilie mit einem trinkenden Vater, nicht chronologisch, sondern wechselnd in den Zeiten, pendelnd zwischen der Kindheit und der Gegenwart Mottes, die mittlerweile selbst alkoholsüchtig ist und einen Freund hat, der ebenso viel trinkt.  "Wenn er von der Arbeit nach Hause kommt am späten Nachmittag, riecht er nach Schweiß und Maschinenöl. Eine Stunde lang dürfen wir Kinder ihn nicht ansprechen. “Papazeit” nennt Mama das und drückt sich zischend den Zeigefinger auf den Mund." Auf dem Dorf ist Trinken Alltag, auch für Motte. Sie arbeitet als Putzfrau in einem Krankenhaus. In ihrer freien Zeit betrinkt sie sich oft bis zur Besinnungslosigkeit - so kennt sie es von ihrem Vater. Sie versucht dagegen anzukämpfen, aber es fällt ihr sehr schwer. Und dann bekommt ihr Vater eine Krebsdiagnose, Heilung ausgeschlossen, der Tod ist nah. Motte beginnt nach einem Weg zu suchen, sich von ihrem Vater zu verabschieden und überdenkt ihr bisheriges Leben. Was macht ein Trinkerhaushalt aus einem Kind?  “Als ich noch ein Kind bin, denke ich oft, ich habe zwei Väter. Den einen nüchternen, der schnell rennen kann und gute Verstecke kennt, der auf alle Fragen eine Antwort weiß und wenn nicht, sich eine gute ausdenkt. Und dann gibt es noch den anderen Vater, der sich darüberlegt und ihn verschwinden lässt.”  Motte erinnert sich an die zahllosen Enttäuschungen, die ihr der Vater zugefügt hat. An ihren Schmerz. Und trotzdem hört sie nie auf, ihn zu lieben und sich um ihn zu kümmern. Diese Ambivalenz, die Gleichzeitigkeit der Dinge - auf der einen Seite Liebe, Nähe, Zuneigung, Vertrauen, auf der anderen Seite aber der Bruch, die Enttäuschung und die ständige Unsicherheit - greift tief ein in das Seelenleben eines Kindes und hinterlässt unauslöschliche Spuren. Hinzu kommt die Verzweiflung angesichts des zunehmenden Verfalls des Vaters und der eigenen Hilflosigkeit, irgendetwas daran zu ändern. Die Sprache ist einfach und geradlinig, schnörkellos, lakonisch, dicht, leise, präzise. Dennoch erreicht einen die Erzählung, lässt einen mitschwingen, ohne jegliche Larmoyanz, getragen durch die Stärke der Bilder. In wenigen Zeilen oft nur gelingt es der Autorin, komplexe Gefühlslagen vor Augen zu führen: große Kunst.  In kurzen Kapiteln gelingt Lena Schütte ein intensives Familienporträt, das unter die Haut geht. Leseempfehlung! © Parden

Intensives Familienporträt, das unter die Haut geht...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 04.02.2026
Bewertungsnummer: 3036347
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Motte« wird die Ich-Erzählerin von ihrem Vater genannt. Der Vater ist Arbeiter, Spieler, Trinker. Eigentlich hat Motte sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann, beim Spielen alle Verstecke kennt und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so. Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest Kellnerin gespielt und die Reste getrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol. »Das Schwarz an den Händen meines Vaters« von Lena Schätte ist ein bewegender Roman über das Aufwachsen in einer Familie, die in den sogenannten einfachen Verhältnissen lebt und die zugleich, wenn es darauf ankommt, zusammenhält. Es ist ein harter, zarter Roman über die Liebe zu einem schwierigen Vater und den Weg ins Leben. (Verlagsbeschreibung) Dieser Roman stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025. Im Roman erzählt Lena Schätte liebevoll aber schonungslos vom Aufwachsen der Ich-Erzählerin Motte in einer Familie, die vom Alkoholismus geprägt ist - über Generationen hinweg. Mit autobiografischen Anteilen aber ebenso mit fiktiven Details gewährt die Autorin szenische Einblicke in eine Arbeiterfamilie mit einem trinkenden Vater, nicht chronologisch, sondern wechselnd in den Zeiten, pendelnd zwischen der Kindheit und der Gegenwart Mottes, die mittlerweile selbst alkoholsüchtig ist und einen Freund hat, der ebenso viel trinkt.  "Wenn er von der Arbeit nach Hause kommt am späten Nachmittag, riecht er nach Schweiß und Maschinenöl. Eine Stunde lang dürfen wir Kinder ihn nicht ansprechen. “Papazeit” nennt Mama das und drückt sich zischend den Zeigefinger auf den Mund." Auf dem Dorf ist Trinken Alltag, auch für Motte. Sie arbeitet als Putzfrau in einem Krankenhaus. In ihrer freien Zeit betrinkt sie sich oft bis zur Besinnungslosigkeit - so kennt sie es von ihrem Vater. Sie versucht dagegen anzukämpfen, aber es fällt ihr sehr schwer. Und dann bekommt ihr Vater eine Krebsdiagnose, Heilung ausgeschlossen, der Tod ist nah. Motte beginnt nach einem Weg zu suchen, sich von ihrem Vater zu verabschieden und überdenkt ihr bisheriges Leben. Was macht ein Trinkerhaushalt aus einem Kind?  “Als ich noch ein Kind bin, denke ich oft, ich habe zwei Väter. Den einen nüchternen, der schnell rennen kann und gute Verstecke kennt, der auf alle Fragen eine Antwort weiß und wenn nicht, sich eine gute ausdenkt. Und dann gibt es noch den anderen Vater, der sich darüberlegt und ihn verschwinden lässt.”  Motte erinnert sich an die zahllosen Enttäuschungen, die ihr der Vater zugefügt hat. An ihren Schmerz. Und trotzdem hört sie nie auf, ihn zu lieben und sich um ihn zu kümmern. Diese Ambivalenz, die Gleichzeitigkeit der Dinge - auf der einen Seite Liebe, Nähe, Zuneigung, Vertrauen, auf der anderen Seite aber der Bruch, die Enttäuschung und die ständige Unsicherheit - greift tief ein in das Seelenleben eines Kindes und hinterlässt unauslöschliche Spuren. Hinzu kommt die Verzweiflung angesichts des zunehmenden Verfalls des Vaters und der eigenen Hilflosigkeit, irgendetwas daran zu ändern. Die Sprache ist einfach und geradlinig, schnörkellos, lakonisch, dicht, leise, präzise. Dennoch erreicht einen die Erzählung, lässt einen mitschwingen, ohne jegliche Larmoyanz, getragen durch die Stärke der Bilder. In wenigen Zeilen oft nur gelingt es der Autorin, komplexe Gefühlslagen vor Augen zu führen: große Kunst.  In kurzen Kapiteln gelingt Lena Schütte ein intensives Familienporträt, das unter die Haut geht. Leseempfehlung! © Parden

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Das Schwarz an den Händen meines Vaters

von Lena Schätte

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Luna

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

"Wenn eine Frau zu viel trinkt, ist das was anderes."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ schreibt Lena Schätte über ein Mädchen/eine Frau, die von ihrem Vater liebevoll „Motte“ genannt wird. Das Buch springt zwischen verschiedenen Zeiten und daher auch Altersstufen von Motte hin und her und beschäftigt sich vor allem mit ihrem Vater oder eher mit ihren Vätern. Für sie gibt es nämlich zwei. Der eine, der für sie da ist, der mit ihr spielt und für alles eine Antwort parat hat. Dann gibt es da noch den anderen. Er wird bei seiner Arbeit versetzt, damit er sich in der Werkstatt nicht betrunken verletzt. In der Spielothek kennt ihn jeder und bald schon kennt jeder auch Motte. Denn was sie am meisten mit ihrem Vater verbindet, ist die Liebe zum Hochprozentigen. Ein wunderschöner, schwerer, schmerzhafter und naher Roman, den man nicht so leicht vergisst. Ich kann voll und ganz nachvollziehen, warum Lena Schätte mit diesem Buch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises gelandet ist. Sprachlich ist das Werk fantastisch und auch inhaltlich sehr wichtig. Durch die kurzen Kapitel ist es sehr angenehm zu lesen und auch einfach, es wegzulegen, falls man kurz durchatmen muss.
  • Luna
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Wenn eine Frau zu viel trinkt, ist das was anderes."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ schreibt Lena Schätte über ein Mädchen/eine Frau, die von ihrem Vater liebevoll „Motte“ genannt wird. Das Buch springt zwischen verschiedenen Zeiten und daher auch Altersstufen von Motte hin und her und beschäftigt sich vor allem mit ihrem Vater oder eher mit ihren Vätern. Für sie gibt es nämlich zwei. Der eine, der für sie da ist, der mit ihr spielt und für alles eine Antwort parat hat. Dann gibt es da noch den anderen. Er wird bei seiner Arbeit versetzt, damit er sich in der Werkstatt nicht betrunken verletzt. In der Spielothek kennt ihn jeder und bald schon kennt jeder auch Motte. Denn was sie am meisten mit ihrem Vater verbindet, ist die Liebe zum Hochprozentigen. Ein wunderschöner, schwerer, schmerzhafter und naher Roman, den man nicht so leicht vergisst. Ich kann voll und ganz nachvollziehen, warum Lena Schätte mit diesem Buch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises gelandet ist. Sprachlich ist das Werk fantastisch und auch inhaltlich sehr wichtig. Durch die kurzen Kapitel ist es sehr angenehm zu lesen und auch einfach, es wegzulegen, falls man kurz durchatmen muss.

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Eindringlich und ehrlich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Aufwachsen in einer Arbeiterfamilie, geprägt von finanziellen Engpässen, Wohnungsnot und den wechselhaften Stimmungen eines Vaters, der sowohl liebevoll und fürsorglich als auch gewalttätig sein konnte. Eine Geschichte über Familie, Alkoholsucht und Versöhnung. Toller Schreibstil.
  • Danijela Turkijevic-Zauner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Eindringlich und ehrlich.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Aufwachsen in einer Arbeiterfamilie, geprägt von finanziellen Engpässen, Wohnungsnot und den wechselhaften Stimmungen eines Vaters, der sowohl liebevoll und fürsorglich als auch gewalttätig sein konnte. Eine Geschichte über Familie, Alkoholsucht und Versöhnung. Toller Schreibstil.

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Das Schwarz an den Händen meines Vaters

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