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Der große Riss Roman

115

27,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/3,7 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The Great Divide

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28251-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.02.2025

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

20,6/12,7/3,7 cm

Gewicht

504 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The Great Divide

Übersetzt von

Maximilian Murmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28251-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Menschlich breiter Panoramablick über den Bau des Panamakanals

gaia am 08.05.2025

Bewertungsnummer: 2485775

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich muss zugeben, dass sich dieser historische Roman von Cristina Henríquez für mich überraschend als Highlight gemausert hat. Er gibt mithilfe von vielen Figuren einen breiten Überblick über den Bau des Panamakanals, die Arbeitsbedingungen unter denen dies Anfang des vergangenen Jahrhunderts geschehen ist, das Leben auf dem Isthmus zur damaligen Zeit, die politischen Verwicklungen und Einflüsse, sowie die ganz persönlichen Befindlichkeiten von einfachen Menschen, die irgendwie – unter anderem auch eher lose - in Verbindung mit dem Bau dieses Mammutprojekts von Menschenhand standen. Dabei wird nicht minutiös über die Baufortschritte berichtet, sondern Schlaglichter auf einzelne Szenen und Personen geworfen. Nach den ersten 100 Seiten des Romans kam mir der Gedanke: „Sollten jetzt nicht so langsam mal alle Hauptfiguren vorgestellt sein, oder wie viele Personen sollen hier noch eingeführt werden?“ Denn eins muss man Henríquez lassen: Sie spart nicht an Figuren, deren Lebensgeschichten bis zum Punkt, an dem wir sie im Buch antreffen, in kleinen Vignetten knackig vorgestellt werden und die uns meist bist zum Schluss des Romans begleiten. Oder auch nicht, denn es gibt auch Todesfälle, die das Erzählte nur umso realistischer und nie heroisierend wirken lassen. Und gerade diese Art des Erzählens, dass ich so viele Einblicke in so viele Leben bekommen habe, und dabei die Hand, an die ich genommen wurde, niemals fallen gelassen wurde, ich also dem immensen Personal problemlos folgen konnte, hat mich bis zuletzt gefesselt. Innerhalb von zwei Tagen war dieser historische Pageturner von über 400 Seiten eingesogen. Nebenbei lernt man die wichtigsten historischen, politischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, technischen Zusammenhänge zum Panamakanal, die einen denken lassen: „Warum habe ich bisher so unwissend diesen Kanal, den man im Geografieunterricht kurz kennengelernt hat, als gegeben hingenommen?“ Cristina Henríquez schreibt unglaublich süffig und zügig. Keiner einzigen Länge begegnete ich in diesem Roman und trotzdem fehlte meines Erachtens nichts. Ich habe selten mit so vielen Figuren gleichzeitig mitgefiebert, denn geschickt wechselt sie in den Kapiteln zwischen den Figuren, kein Erzählstrang fällt hinten runter, jeder wird zielsicher zum richtigen Moment wieder aufgegriffen. Allein die deutsche Übersetzung, welche inhaltlich und stilistisch grundsätzlich gelungen ist, braucht für diese erste Auflage noch einmal ein aufmerksames Lektorat, welches an der ein oder anderen Stelle ein paar Tippfehler korrigiert. Die Schutzumschlag- und Buchdeckelgestaltung finde ich äußerst gelungen und nach der Lektüre erkennt man auch, dass genau das richtige Bild- und Kartenmaterial hier herausgesucht und genutzt wurde. Eine runde Sache. Somit bin ich insgesamt durchaus begeistert von „Der große Riss“, habe viel Wissenswertes erfahren, wurde gut unterhalten und kann die Lektüre demnach guten Gewissens empfehlen. 4,5/5 Sterne

Menschlich breiter Panoramablick über den Bau des Panamakanals

gaia am 08.05.2025
Bewertungsnummer: 2485775
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich muss zugeben, dass sich dieser historische Roman von Cristina Henríquez für mich überraschend als Highlight gemausert hat. Er gibt mithilfe von vielen Figuren einen breiten Überblick über den Bau des Panamakanals, die Arbeitsbedingungen unter denen dies Anfang des vergangenen Jahrhunderts geschehen ist, das Leben auf dem Isthmus zur damaligen Zeit, die politischen Verwicklungen und Einflüsse, sowie die ganz persönlichen Befindlichkeiten von einfachen Menschen, die irgendwie – unter anderem auch eher lose - in Verbindung mit dem Bau dieses Mammutprojekts von Menschenhand standen. Dabei wird nicht minutiös über die Baufortschritte berichtet, sondern Schlaglichter auf einzelne Szenen und Personen geworfen. Nach den ersten 100 Seiten des Romans kam mir der Gedanke: „Sollten jetzt nicht so langsam mal alle Hauptfiguren vorgestellt sein, oder wie viele Personen sollen hier noch eingeführt werden?“ Denn eins muss man Henríquez lassen: Sie spart nicht an Figuren, deren Lebensgeschichten bis zum Punkt, an dem wir sie im Buch antreffen, in kleinen Vignetten knackig vorgestellt werden und die uns meist bist zum Schluss des Romans begleiten. Oder auch nicht, denn es gibt auch Todesfälle, die das Erzählte nur umso realistischer und nie heroisierend wirken lassen. Und gerade diese Art des Erzählens, dass ich so viele Einblicke in so viele Leben bekommen habe, und dabei die Hand, an die ich genommen wurde, niemals fallen gelassen wurde, ich also dem immensen Personal problemlos folgen konnte, hat mich bis zuletzt gefesselt. Innerhalb von zwei Tagen war dieser historische Pageturner von über 400 Seiten eingesogen. Nebenbei lernt man die wichtigsten historischen, politischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, technischen Zusammenhänge zum Panamakanal, die einen denken lassen: „Warum habe ich bisher so unwissend diesen Kanal, den man im Geografieunterricht kurz kennengelernt hat, als gegeben hingenommen?“ Cristina Henríquez schreibt unglaublich süffig und zügig. Keiner einzigen Länge begegnete ich in diesem Roman und trotzdem fehlte meines Erachtens nichts. Ich habe selten mit so vielen Figuren gleichzeitig mitgefiebert, denn geschickt wechselt sie in den Kapiteln zwischen den Figuren, kein Erzählstrang fällt hinten runter, jeder wird zielsicher zum richtigen Moment wieder aufgegriffen. Allein die deutsche Übersetzung, welche inhaltlich und stilistisch grundsätzlich gelungen ist, braucht für diese erste Auflage noch einmal ein aufmerksames Lektorat, welches an der ein oder anderen Stelle ein paar Tippfehler korrigiert. Die Schutzumschlag- und Buchdeckelgestaltung finde ich äußerst gelungen und nach der Lektüre erkennt man auch, dass genau das richtige Bild- und Kartenmaterial hier herausgesucht und genutzt wurde. Eine runde Sache. Somit bin ich insgesamt durchaus begeistert von „Der große Riss“, habe viel Wissenswertes erfahren, wurde gut unterhalten und kann die Lektüre demnach guten Gewissens empfehlen. 4,5/5 Sterne

Der Panamakanal, der es auch…

US aus Sulzbach am 01.04.2025

Bewertungsnummer: 2931901

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Panamakanal, der es auch heute noch manchmal in die Nachrichten schafft, wenn ein Schiff stecken bleibt oder Donald Trump denselben für sich beansprucht, ist tatsächlich schon über 200 Jahre alt. Wie es zum Bau des Kanals kam und welche sehr unterschiedlichen Personen davon betroffen waren, das beschreibt dieser informative Roman. Das sind auf der einen Seite die europäischstämmigen Nordamerikaner, die wegen Geld, Macht und Profilierung nach Panama gekommen sind. Zur Ausführung der körperlichen Arbeit haben diese viele Mittelamerikaner angeworben, die dort allerdings als Menschen 2. Klasse leben. Als drittes gibt es noch die Einheimischen, die dem Bau mit unterschiedlichen Gefühlen gegenüberstehen. Aus allen diesen Personengruppen gibt es in diesm Buch Charaktere, sodaß man einen schönen Einblick in das Zeitgeschehen bekommt.

Der Panamakanal, der es auch…

US aus Sulzbach am 01.04.2025
Bewertungsnummer: 2931901
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Panamakanal, der es auch heute noch manchmal in die Nachrichten schafft, wenn ein Schiff stecken bleibt oder Donald Trump denselben für sich beansprucht, ist tatsächlich schon über 200 Jahre alt. Wie es zum Bau des Kanals kam und welche sehr unterschiedlichen Personen davon betroffen waren, das beschreibt dieser informative Roman. Das sind auf der einen Seite die europäischstämmigen Nordamerikaner, die wegen Geld, Macht und Profilierung nach Panama gekommen sind. Zur Ausführung der körperlichen Arbeit haben diese viele Mittelamerikaner angeworben, die dort allerdings als Menschen 2. Klasse leben. Als drittes gibt es noch die Einheimischen, die dem Bau mit unterschiedlichen Gefühlen gegenüberstehen. Aus allen diesen Personengruppen gibt es in diesm Buch Charaktere, sodaß man einen schönen Einblick in das Zeitgeschehen bekommt.

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Der große Riss

von Cristina Henríquez

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Herbert Hofer

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Bangen um Millicent, trauern mit Francesco (und mutig sein mit Ada)

Bewertet: eBook (ePUB)

„Der große Riss“ erzählt vom Bau des Panama Kanals. Das gewaltige Projekt hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts Arbeitssuchende aus der ganzen Karibik, aber auch den USA und sogar Europa angezogen. ____ Cristina Henriquez führt eine ganze Reihe handelnder Personen ein, deren Geschichten sich um die Themenkreise Migration und ihre Folgen, Sprachbarrieren, mangelnde Gleichstellung von Frauen und Rassismus drehen. Ich hatte den Eindruck, dass es ihr vor Allem darum gegangen ist, diese Themen plastisch und nachempfindbar werden zu lassen und etwa weniger, eine politische Geschichte Panamas belletristisch nachzuerzählen. Wie auch immer ihre eigene Gewichtung gewesen sein mag, ihre Abstammung von einem panamaischen Vater wird für die US-Amerikanerin wohl auf die eine oder andere Art prägend gewesen sein. ___ Wenn das Attribut nett nicht so sehr in Verruf stünde würde ich genau diese Eigenschaft dem Roman attestieren und ihn nicht herabwürdigen sondern damit seine Stimmungslage beschreiben wollen: die Geschichten sind in ihrer Gesamtheit weder zu tragisch noch zu versöhnlich (oder gar kitschig) und auch die damaligen technologischen und gesellschaftlichen Umbrüche sind glaubwürdig abgebildet. ____ Mir hat es gefallen!
  • Herbert Hofer
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4/5

Bangen um Millicent, trauern mit Francesco (und mutig sein mit Ada)

Bewertet: eBook (ePUB)

„Der große Riss“ erzählt vom Bau des Panama Kanals. Das gewaltige Projekt hatte zu Beginn des 20. Jahrhunderts Arbeitssuchende aus der ganzen Karibik, aber auch den USA und sogar Europa angezogen. ____ Cristina Henriquez führt eine ganze Reihe handelnder Personen ein, deren Geschichten sich um die Themenkreise Migration und ihre Folgen, Sprachbarrieren, mangelnde Gleichstellung von Frauen und Rassismus drehen. Ich hatte den Eindruck, dass es ihr vor Allem darum gegangen ist, diese Themen plastisch und nachempfindbar werden zu lassen und etwa weniger, eine politische Geschichte Panamas belletristisch nachzuerzählen. Wie auch immer ihre eigene Gewichtung gewesen sein mag, ihre Abstammung von einem panamaischen Vater wird für die US-Amerikanerin wohl auf die eine oder andere Art prägend gewesen sein. ___ Wenn das Attribut nett nicht so sehr in Verruf stünde würde ich genau diese Eigenschaft dem Roman attestieren und ihn nicht herabwürdigen sondern damit seine Stimmungslage beschreiben wollen: die Geschichten sind in ihrer Gesamtheit weder zu tragisch noch zu versöhnlich (oder gar kitschig) und auch die damaligen technologischen und gesellschaftlichen Umbrüche sind glaubwürdig abgebildet. ____ Mir hat es gefallen!

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