Wer sich erinnert, muss sterben Sechs Menschen erwachen auf einem Schiff. Ohne jede Erinnerung. Der siebte ist tot. Was ist passiert? Warum nimmt das Schiff Kurs auf ein postapokalyptisches London? Und von welchem Grauen künden die Schreie im dichten Nebel? Eine Mission auf Leben und Tod beginnt, der sich niemand entziehen kann. Als Huxley zu sich kommt, weiß er nichts mehr. Nicht mal seinen Namen. "Huxley" ist ihm auf den Unterarm tätowiert. Offenbar befindet er sich an Bord eines fremdgesteuerten Militärschiffs auf der Themse. Und er ist nicht allein. Da gibt es noch fünf weitere Überlebende. Den sechsten findet er tot auf, Selbstmord. Sie alle sind nicht zufällig hier: Zusammen sind sie Polizist, Soldat, Ärztin, Physikerin, Historiker und Polarforscherin. Über ein Satellitentelefon erhalten sie von einer mysteriösen Stimme Anweisungen. Immer weiter steuern sie in ein zerstörtes und ausgestorbenes London hinein. Doch schließlich stellen sich ihnen nicht mehr nur Schiffswracks und Brückenruinen in den Weg. Immer lauter werden die Schreie in der Ferne. Im dichter werdenden Nebel lauert ein Grauen außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Mit jeder Seemeile wird deutlicher, dass ihre Reise ins Unbekannte ein schreckliches Geheimnis birgt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
mimitatis_buecherkiste
aus Krefeld
5/5
17.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Dystopisches Grauen
Ein Mann erwacht auf einem Patrouillenboot der US-Marine, in der Nähe ein Toter, der sich augenscheinlich selbst erschossen hat. Weitere fünf Menschen befinden sich auf dem Boot, das weder gesteuert, noch gestoppt werden kann, es nimmt Kurs auf ein postapokalyptisches London. Die sechs Personen haben keinerlei Erinnerung an ihr früheres Leben und kennen sich untereinander nicht, was es erschwert, eine Mission zu erfüllen, wenn man außerdem das Ziel nicht kennt.
Bereits nach den ersten Seiten klebte ich am Buch, wurde hineingezogen in eine Atmosphäre, die erschreckend sowie bedrückend war und dies auch blieb. Das Aufeinandertreffen der Figuren, das Raten über die Umstände, in denen sich die sechs Personen wiederfanden, und das langsame Realisieren der Situation, all dies erzeugte bereits von Anfang an eine unterschwellige Gefahr, die bis zuletzt im Hintergrund geschlummert hat. Diese Geschichte erzeugte in meinem Kopf ein solches Kopfkino, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, mittendrin zu sein. Je mehr sich herauskristallisierte, welche Richtung die Story nehmen wird, desto sicherer war ich mir, die Lösung zu kennen. Glücklicherweise konnte mich Anthony Ryan allerdings in dieser Hinsicht überraschen und hat ein Ende präsentiert, das mir schlüssig und passend schien. Eine großartige und schaurige Dystopie, die ich mir sehr gut verfilmt vorstellen könnte. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir und eine Leseempfehlung.
PMelittaM
aus Köln
5/5
11.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sehr spannende Dystopie
Sieben Menschen auf einem Schiff mitten auf dem Ozean – sechs wachen ohne Erinnerung auf, einer ist tot. Wer sind sie? Was ist passiert? Und, was will man von ihnen, denn offensichtlich sind sie auf einer Mission, doch auf welcher?
Anthony Ryan ist für mich ein Garant für einen guten Roman, bisher kannte ich ihn aber nur im Fantasy-Genre. Hier jedoch liegt ein anderes Genre, eine Dystopie, vor, wie man schnell feststellt. Was aber genau passiert ist, wird einem erst zusammen mit den Protagonist:innen im Laufe des Romans klar. Mich hat das von Anfang an gepackt, und ich habe bis zum Ende sehr gespannt gelesen.
Die Auflösung erfolgt nach und nach, in kleinen Dosen, erst gegen Ende wird das ganze Ausmaß klar. Ich hätte mir zwar eine etwas andere Auflösung gewünscht, enttäuscht bin ich von dieser aber nicht. Auch nicht vom Ende übrigens, das wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird, das aber überaus passend ist.
Mir haben auch die Charaktere gut gefallen. Es bleibt bei diesen Sechs, auch wenn zwei weitere eine nicht unwesentliche, aber nur sehr kleine Rolle spielen. Und dann gibt es noch eine Stimme, die aber unpersönlich bleibt. Nicht jeder wird bis zum Ende überleben, und so sind es im Grunde weniger als sechs Personen, die man näher kennen lernt. Die allerdings sind meiner Meinung nach, bedenkt man, dass sie keine Erinnerungen an das Vorher haben, ausreichend und individuell gezeichnet, und so konnte ich auf jeden Fall mitfühlen. Einer, von dem ich das am Anfang gar nicht gedacht hätte, hat mich letztlich am meisten berührt. Eine gute Idee fand ich auch die Art, wie die Protagnost:innen benannt wurden.
Anthony Ryan erzählt auch hier fesselnd, eindringlich und anschaulich,mein Kopfkino hatte viel zu tun, ja, diesen Roman könnte ich mir auch gut als Kinofilm vorstellen. Gelesen habe ich nahezu atemlos, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, und was dahintersteckt. Der Ekelfaktor ist dabei nicht ohne, sehr zartbesaitet sollte man nicht sein.
Anthony Ryan war für mich bisher ein Autor, der überzeugende Fantasy-Romane schreibt, nun hat er mich auch mit einem anderen Genre überzeugt. Für mich ist der Roman von Anfang bis Ende sehr spannend, ich habe mitgefiebert und mir Gedanken gemacht, was dahinterstecken könnte. Genrefans kann ich den Roman sehr empfehlen, aber auch Fans des Autors sollten ihm eine Chance geben.
PMelittaM
aus Köln
5/5
11.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Sieben Menschen auf einem…
Sieben Menschen auf einem Schiff mitten auf dem Ozean – sechs wachen ohne Erinnerung auf, einer ist tot. Wer sind sie? Was ist passiert? Und, was will man von ihnen, denn offensichtlich sind sie auf einer Mission, doch auf welcher? Anthony Ryan ist für mich ein Garant für einen guten Roman, bisher kannte ich ihn aber nur im Fantasy-Genre. Hier jedoch liegt ein anderes Genre, eine Dystopie, vor, wie man schnell feststellt. Was aber genau passiert ist, wird einem erst zusammen mit den Protagonist:innen im Laufe des Romans klar. Mich hat das von Anfang an gepackt, und ich habe bis zum Ende sehr gespannt gelesen. Die Auflösung erfolgt nach und nach, in kleinen Dosen, erst gegen Ende wird das ganze Ausmaß klar. Ich hätte mir zwar eine etwas andere Auflösung gewünscht, enttäuscht bin ich von dieser aber nicht. Auch nicht vom Ende übrigens, das wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird, das aber überaus passend ist. Mir haben auch die Charaktere gut gefallen. Es bleibt bei diesen Sechs, auch wenn zwei weitere eine nicht unwesentliche, aber nur sehr kleine Rolle spielen. Und dann gibt es noch eine Stimme, die aber unpersönlich bleibt. Nicht jeder wird bis zum Ende überleben, und so sind es im Grunde weniger als sechs Personen, die man näher kennen lernt. Die allerdings sind meiner Meinung nach, bedenkt man, dass sie keine Erinnerungen an das Vorher haben, ausreichend und individuell gezeichnet, und so konnte ich auf jeden Fall mitfühlen. Einer, von dem ich das am Anfang gar nicht gedacht hätte, hat mich letztlich am meisten berührt. Eine gute Idee fand ich auch die Art, wie die Protagnost:innen benannt wurden. Anthony Ryan erzählt auch hier fesselnd, eindringlich und anschaulich,mein Kopfkino hatte viel zu tun, ja, diesen Roman könnte ich mir auch gut als Kinofilm vorstellen. Gelesen habe ich nahezu atemlos, ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht, und was dahintersteckt. Der Ekelfaktor ist dabei nicht ohne, sehr zartbesaitet sollte man nicht sein. Anthony Ryan war für mich bisher ein Autor, der überzeugende Fantasy-Romane schreibt, nun hat er mich auch mit einem anderen Genre überzeugt. Für mich ist der Roman von Anfang bis Ende sehr spannend, ich habe mitgefiebert und mir Gedanken gemacht, was dahinterstecken könnte. Genrefans kann ich den Roman sehr empfehlen, aber auch Fans des Autors sollten ihm eine Chance geben.
Noras-Books
5/5
02.01.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Für Fans von "The walking dead" und "The last of us" genau das Richtige!
„Ein Fluss so rot und schwarz“ von Anthony Ryan
Klappentext/Inhaltsangabe:
Wer sich erinnert, muss sterben
Sechs Menschen erwachen auf einem Schiff. Ohne jede Erinnerung. Der siebte ist tot. Was ist passiert? Warum nimmt das Schiff Kurs auf ein postapokalyptisches London? Und von welchem Grauen künden die Schreie im dichten Nebel? Eine Mission auf Leben und Tod beginnt, der sich niemand entziehen kann.
Als Huxley zu sich kommt, weiß er nichts mehr. Nicht mal seinen Namen. »Huxley« ist ihm auf den Unterarm tätowiert. Offenbar befindet er sich an Bord eines fremdgesteuerten Militärschiffs auf der Themse. Und er ist nicht allein. Da gibt es noch fünf weitere Überlebende. Den sechsten findet er tot auf, Selbstmord. Sie alle sind nicht zufällig hier: Zusammen sind sie Polizist, Soldat, Ärztin, Physikerin, Historiker und Polarforscherin. Über ein Satellitentelefon erhalten sie von einer mysteriösen Stimme Anweisungen. Unaufhaltsam steuern sie in ein zerstörtes und ausgestorbenes London hinein. Doch schließlich stellen sich ihnen nicht mehr nur Schiffswracks und Brückenruinen in den Weg. Immer lauter werden die Schreie in der Ferne. Im dichter werdenden Nebel lauert ein Grauen außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Mit jeder Seemeile wird deutlicher, dass ihre Reise ins Unbekannte ein schreckliches Geheimnis birgt.
Eigene Meinung:
Diese recht kurze aber actiongeladene Dystopie konnte mich nachhaltig begeistern und mitreißen. Ohne Umschweife wird man direkt in die Story geworfen und das große Rätselraten um das Warum und Weshalb beginnt.
Die militärische Komponente empfand ich sehr gelungen und durchdacht. Auch die Charaktere mit ihren Eigenarten und Fähigkeiten passten gut zueinander. Während man die einen sympathisch findet, hasst man die übrigen auch direkt. Aufgrund der Kürze des Romans ist es Anthony Ryan gut gelungen, den Protagonisten für den Showdown die nötige Tiefe zu verleihen.
Dadurch, dass man genauso ahnungslos wie die handelnden Personen ist, bleibt die Spannung durchweg erhalten und man fliegt nur so durch die Seiten und hofft, dass sich ja keiner erinnert…denn das bedeutet den sicheren Tod.
Auch die gesamte Atmosphäre ist wunderbar düster und selbst mit wenigen Worten der Beschreibung sieht man die Schauorte klar vor Augen…gerade auch für diejenigen, die sich in London ein bisschen auskennen.
Fazit:
Ein gut gelungener und wirklich spannender Kurzroman. Für alle Fans von „The Walking Dead“ und „The last of us“ absolut zu empfehlen, wenn man einfach nicht genug vom Weltuntergang kriegen kann.
Leser
aus Berlin
5/5
31.12.2023
eBook (ePUB 3)
Die Reise ins Unbekannte.
Ein Schiff im Nebel auf der Themse.
Sechs Menschen ohne Erinnerung.
Ein Toter.
Die Buchbeschreibung wirft schon viele Fragen auf, setzt Gedanken frei und macht neugierig!
Der Autor, der mir durch den "Paria" bekannt ist, hat hier wieder seiner Fantasie freien Lauf gelassen und eine erstklassige, düstere, apokalyptische Horrorgeschichte zu Papier gebracht.
Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch in seinen Bann gezogen. Nichts ist dem Zufall überlassen, aber welchem Plan folgt das Schiff? Warum befinden sich gerade diese Menschen an Bord und wer gibt ihnen die Anweisungen?
Eine spannende, gruselige Reise, die uns nach .... führt. Wohin? Das muss jeder selber herausfinden!
Ich hätte noch eine Weile weiter lesen können! Einfach klasse geschrieben.
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4/5
01.05.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wer sich erinnert, muss sterben
Anthony Ryan hat hier einen Thriller der anderen Art geschrieben. Ich muss an der Stelle auch die Empfehlung aussprechen, den Klappentext nicht zu lesen, da dieser einen großen Spoiler beinhält. Sechs Fremde erwachen auf einem Schiff und haben keinerlei Erinnerung an ihr Leben. Name, Alter, Beruf, Familie, alles wie ausgelöscht. Doch jeder von ihnen hat ein umfangreiches Wissen aus einem anderen Bereich - Medizin, Naturwissenschaften, Geschichte... Irgendetwas geht hier nicht mit rechten Dingen zu und schnell wird ihnen klar, dass das Erinnern für sie tödliche Folgen hat. Der Thriller ist auf jeden Fall etwas für all jene, die schon viel in dem Genre gelesen haben und mal etwas Anderes suchen. Die Geschichte war rund und vor allem die letzten Seiten haben das Buch perfekt zu einem guten Ende gebracht.
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4/5
12.11.2023
eBook (ePUB 3)
Die etwas andere Dystopie
Ein Endzeitszenario das ich so noch nicht kannte. Anthony Ryan schafft es, den Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Seite hoch zu halten. Man ist mit den sechs Hauptprotagonisten verwirrt (da keine Erinnerung vorhanden), aber auch neugierig. Du erwachst auf einem Boot ohne Erinnerung mit fünf weiteren unbekannten Personen, umgeben von undurchdringlichem Nebel und hörst nur schreckliche Schreie daraus. Was ist passiert und was hat man mit der ganzen Sache zu tun? Nur eine ominöse Stimme gibt ihnen per Telefon Anweisungen, was sie zu tun haben. Für alle Freunde postapokalyptischer Szenarien.
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4/5
17.10.2023
eBook (ePUB 3)
Ohne Erinnerung in der Apokalypse
Düster, beklemmend und hoffnungslos ist die Stimmung in diesem kurzen Endzeitroman. Am Anfang ist man als Leser genauso verwirrt wie die sechs Protagonisten, die ohne Erinnerung auf einem Boot im dichten Nebel vor dem völlig zerstörten London aufwachen. Statt Informationen erhalten sie nur Anweisungen von einer Stimme am Telefon. Bald müssen sie erkennen dass Gefahren nicht nur von außen drohen, denn es hat einen guten Grund, warum sie nichts aus ihrer Vergangenheit wissen...
Empfehlung für alle Freunde postapokalyptischer Szenarien!
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