Pasta al Pomodoro ist eine Selbstverständlichkeit, zumindest für Italiener. Pasta, Tomaten, Parmesan, Olivenöl, Knoblauch oder Zwiebel, Basilikum, Salz und manchmal 1 Prise Chili. Doch es ist viel mehr als nur Nudeln mit Tomatensauce. Mit den richtigen Zutaten ist es die reine Geschmacksexplosion und der Inbegriff italienischen Geschmacks. Dieses Buch versammelt die 55 besten Rezepte – von der italienischen Nonna bis zum Dreisternekoch.
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Eine äußerst gelungene „Amalgamare“ und wirklich eine großartige „Hommage an die Pasta“
Bewertung aus Reinbek am 31.03.2025
Bewertungsnummer: 2454042
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Pasta al Pomodoro - 55 Varianten des italienischen Klassikers. Wenige Zutaten - Viel Gefühl von Ilse Fischer
Die köstlichen Pasta Rezepte des am 07.03.2025 im Christian Verlag erschienenen Buches mit der ISBN: 978-3-95961-958-5 hat die Falstaff-Redakteurin und Journalistin, Marketing-Expertin, leidenschaftliche Hobbyköchin und Genießerin Ilse Fischer, die in Salzburg lebt, über ganz Italien und Frankreich, Deutschland, der Schweiz und Österreich zusammengetragen. Auf 208 Seiten mit vielen Abbildungen (Fotografie hauptsächlich Ingolf Hatz) stehen 55 einfache bis durchaus herausfordernde Rezepte.
Was versprechen der Verlag bzw. die Autorin?
Pasta al Pomodoro ist das traditionelle „globale Wohlfühlessen“, das überall sofort mit Italien verbunden wird. Aber für Pasta al Pomodoro – also Nudeln mit Tomatensauce – gibt es nicht das „wirkliche, einzige, echte Rezept“ schlechthin. Es ist „eine Amalgamare – also eine Verbindung, eine Vermischung, eine Verschmelzung“ von der Pastasorte, der Tomatensorte und die Anzahl weiterer Zutaten, der Menschen, die zusammen das fertige Gericht genießen. Je nach der Region in Italien wird es anders interpretiert, jede Mamma und Oma, Köchin und Koch in einem einfachen oder 3 Sterne- Restaurant haben ihre eigenen besonderen Rezepte mit unterschiedlichen Prozeduren.
Ein Teller voll Pasta al Pomodoro können „ein besonderes kulinarisches Glück sein. Das wünsche ich mir auch für Sie“, schreibt die Autorin.
Laut Plácido Domingo im Vorwort beantwortet dieses Buch die Frage, wie viel Meisterschaft es braucht, um eine Speise mit dieser perfekten Balance aus Aromen, Düften und Dichte zu schaffen aus hochwertigen Zutaten, die man in einem Gericht spüren und schmecken kann.
Aufbau des Buches
Das Buch beginnt mit dem Vorwort von Plácido Domingo und einem Inhaltsverzeichnis, das jeweils die Namen der Köchinnen und Köche und die Seitenzahl nennt. Die Einleitung geht auf die einzelnen Zutaten, die Wissenschaft hinter diesem „Symbol der nationalen Esskultur Italiens“ von Massimo Montanari, der Geschichte dieses Gerichtes, das zuerst 1790 schriftlich von Francesco Leonardi erwähnt wurde und auf die Frage ob es Tomate oder Paradeiser heißt, ein.
Dann beginnt der Rezeptteil auf Seite 34. Zwischen den Rezepten stehen vereinzelt Gedanken und Ansichten von Prominenten zu dem Gericht Pasta al Pomodoro. Zum Ende des Buches folgen 4 Seiten mit Werbung, der Dank, das Rezeptverzeichnis und Informationen über die Autorin, den Fotografen, Bilder der Rezepturheber und das Impressum.
Die Rezepte, die alle für 4 Personen berechnet wurden, wenn nicht anders erwähnt, sind folgendermaßen aufgebaut: ein einseitiges wunderschönes und appetitanregendes Foto und ein bis zwei Seiten Text verteilt auf zwei Spalten. Dieser beginnt mit dem Urheber des Rezeptes und der Wirkungsstätte, darunter steht der Name des Rezeptes und ein paar kurze Informationen über z.B. die Zutaten, die Geschichte oder Gedanken zu dem Rezept.
In der linken schmalen Spalte stehen die Zutaten aufgelistet und daneben in der breiten rechten Spalte die Zubereitung in verständlich beschriebenen Arbeitsschritten. In vielen Rezepten wird die Pasta frisch hergestellt.
An wen richtet sich das Buch?
Natürlich an alle Pasta-Liebhaber und somit an fast jeden Menschen… Die meisten Rezepte können Anfänger und Hobbyköche gleichermaßen gut bewältigen, ein paar Rezepte der „Sterneköche sind aber komplexer und herausfordernder“ wie dann auch die Beschaffung der genauen Zutaten …
Was hat mir besonders gefallen?
Ich habe mich in letzter Zeit viel mit Pastarezepten und der unterschiedlichen Herstellung von Pasta zu Hause beschäftigt. Zuerst war ich deshalb skeptisch, ob ein Buch über ein und dasselbe Rezept unbedingt noch ins Bücherregal hineingestellt werden „muss“. Aber mit diesem Buch wird einem anschaulich vermittelt, wie viele „Stellschrauben“ ein vermeintlich „einfaches“ Gericht doch hat. Und es ist gar nicht so leicht, sein eigenes Lieblingsrezept zu finden oder abzuwandeln – schon allein, weil es über 400 Nudelsorten in Italien und weltweit mehr als 10.000 verschiedene Tomatensorten gibt. Aber wenn man diese 55 verschiedenen Rezepte durchtestet, weiß man es ganz bestimmt – oder ist noch weiter davon entfernt als zuvor…Pasta al Pomodoro ist so viel mehr als „nur“ Nudeln mit Tomatensauce.
Und das Lesebändchen finde ich sehr praktisch.
Fazit:
Dieses Buch ist mit seinen „55 Varianten des italienischen Klassikers Pasta al Pomodoro“ eine äußerst gelungene „Amalgamare“ und wirklich eine großartige „Hommage an die Pasta“ – 5*.
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