Produktbild: Der Preis des Ruhms

Der Preis des Ruhms Eine Weltgeschichte des Siebenjährigen Krieges. 1756-1763

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40,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2024

Abbildungen

mit 25 Abbildungen und 13 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

22,3/14,9/4,4 cm

Gewicht

880 g

Farbe

Mokka / Karamell

Auflage

3. durchgesehene und aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82985-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.09.2024

Abbildungen

mit 25 Abbildungen und 13 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

656

Maße (L/B/H)

22,3/14,9/4,4 cm

Gewicht

880 g

Farbe

Mokka / Karamell

Auflage

3. durchgesehene und aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-82985-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Der Preis des Ruhms

Bewertung aus Basel am 17.08.2020

Bewertungsnummer: 1364049

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist etwas kompliziert geschrieben und setzt bereits Kenntnisse über den siebenjährigen Krieg voraus. Die verschiedenen Zeitachsen erschweren das Verständnis etwas resp. sind gewöhnungsbedürftig. Das Resultat ist aber OK. Am Ende weiss man das, was man wissen wollte.

Der Preis des Ruhms

Bewertung aus Basel am 17.08.2020
Bewertungsnummer: 1364049
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist etwas kompliziert geschrieben und setzt bereits Kenntnisse über den siebenjährigen Krieg voraus. Die verschiedenen Zeitachsen erschweren das Verständnis etwas resp. sind gewöhnungsbedürftig. Das Resultat ist aber OK. Am Ende weiss man das, was man wissen wollte.

Detailliert aber kein Lesegenuss

Bewertung am 05.04.2022

Bewertungsnummer: 1690039

Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr detailliert und reich an Quellen wird der Siebenjährige Krieg aus vielen Blickwinkeln geschildert. Leider liest sich das Buch aber sehr wissenschaftlich, weshalb ich das Buch selten länger als eine halbe Stunde am Stück in der Hand hatte.

Detailliert aber kein Lesegenuss

Bewertung am 05.04.2022
Bewertungsnummer: 1690039
Bewertet: eBook (ePUB)

Sehr detailliert und reich an Quellen wird der Siebenjährige Krieg aus vielen Blickwinkeln geschildert. Leider liest sich das Buch aber sehr wissenschaftlich, weshalb ich das Buch selten länger als eine halbe Stunde am Stück in der Hand hatte.

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Der Preis des Ruhms

von Marian Füssel

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Die Mikrogeschichte eines globalen Krieges

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich möchte mich dem zwiespältigen Eindruck anschließen, den der Rezensent Stephan Speicher (FAZ) von Marian Füssels Buch "Der Preis des Ruhms" hat. Man muss jedoch auch dem Autor Füssel zugestehen, dass er die methodischen Herausforderungen seiner Forschung aufzeigt und annimmt, mit all den Problemen, die sich aus dem Anliegen ergeben. Der Forschungsgegenstand seiner Publikation ist die weltweite Verflechtung der Ereignisse, die als der "Siebenjährige Krieg" bezeichnet werden. Methodisch möchte Füssel bei der historischen Beschreibung der Ereignisse aber nicht auf der Makroebene bleiben, um nur Daten, Fakten, Schlachten, Verträge und chronologische Abläufe sowie territoriale Bewegungen auf einer abstrakten Struktur abzubilden. Vielmehr sieht er seine Aufgabe als Historiker, das Hauptinteresse auf das Mikrogeschehen während der Kriegsereignisse zu legen: denn letztlich geht es in der Geschichte wie im Krieg nicht nur um Zahlen und Daten, sondern auch um Erfahrungen, Leidenswege, Handlungen, Überlegungen, Entscheidungen usw. Methodisch ist es gewiss eine besondere Herausforderung ein Makrogeschehen wie die Globalität des Siebenjährigen Krieges mikrohistorisch zu erzählen. Füssel schließt sich bei seinen theoretischen Überlegungen an Georg Simmel an, um die Mikrogeschichte mit der Makrogeschichte in ein Verhältnis zu bringen. Dabei geht es bei der mikrohistorischen Darstellung der Ereignisse nicht darum die makrohistorischen Strukturen und Abläufe zu vergessen, denn eine Atomisierung der Geschichte kann kein Forschungsziel sein. Für seine Darstellung des Siebenjährigen Krieges zieht Füssel über 200 Zeugnisse von Einzelpersonen hinzu, die von Eindrücken, Ereignissen und Erlebnissen über den Krieg berichten. So ergibt sich daraus kein chronologisch gegliedertes Geschichtsbuch, das aus Daten und Fakten mit klaren Abläufen besteht. Vielmehr ergibt sich das Bild von einem weltumspannenden Krieg durch die vielen Einzelkapitel zu unterschiedlichen Themen und Ereignisse, die sich aus den Einzelperspektiven zusammensetzen. Wenn man so will, ist die Welt des Siebenjährigen Krieges ein riesiges Puzzle, dessen Einzelteile das Ganze eines Bildes ergeben, je nach dem wie die Puzzlestücke zusammengesetzt werden. Vielleicht verhält es sich aber auch so, wie es im Gleichnis vom Engel der Geschichte heißt, das Walter Benjamin erzählt: Der Engel "hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert." Marian Füssel ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Georg-August-Universität Göttingen: und ich hoffe noch viele von ihm geschriebene Bücher zu lesen, die ein weiteres Mal unsere Trümmer der Geschichte ausbreiten.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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4/5

Die Mikrogeschichte eines globalen Krieges

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich möchte mich dem zwiespältigen Eindruck anschließen, den der Rezensent Stephan Speicher (FAZ) von Marian Füssels Buch "Der Preis des Ruhms" hat. Man muss jedoch auch dem Autor Füssel zugestehen, dass er die methodischen Herausforderungen seiner Forschung aufzeigt und annimmt, mit all den Problemen, die sich aus dem Anliegen ergeben. Der Forschungsgegenstand seiner Publikation ist die weltweite Verflechtung der Ereignisse, die als der "Siebenjährige Krieg" bezeichnet werden. Methodisch möchte Füssel bei der historischen Beschreibung der Ereignisse aber nicht auf der Makroebene bleiben, um nur Daten, Fakten, Schlachten, Verträge und chronologische Abläufe sowie territoriale Bewegungen auf einer abstrakten Struktur abzubilden. Vielmehr sieht er seine Aufgabe als Historiker, das Hauptinteresse auf das Mikrogeschehen während der Kriegsereignisse zu legen: denn letztlich geht es in der Geschichte wie im Krieg nicht nur um Zahlen und Daten, sondern auch um Erfahrungen, Leidenswege, Handlungen, Überlegungen, Entscheidungen usw. Methodisch ist es gewiss eine besondere Herausforderung ein Makrogeschehen wie die Globalität des Siebenjährigen Krieges mikrohistorisch zu erzählen. Füssel schließt sich bei seinen theoretischen Überlegungen an Georg Simmel an, um die Mikrogeschichte mit der Makrogeschichte in ein Verhältnis zu bringen. Dabei geht es bei der mikrohistorischen Darstellung der Ereignisse nicht darum die makrohistorischen Strukturen und Abläufe zu vergessen, denn eine Atomisierung der Geschichte kann kein Forschungsziel sein. Für seine Darstellung des Siebenjährigen Krieges zieht Füssel über 200 Zeugnisse von Einzelpersonen hinzu, die von Eindrücken, Ereignissen und Erlebnissen über den Krieg berichten. So ergibt sich daraus kein chronologisch gegliedertes Geschichtsbuch, das aus Daten und Fakten mit klaren Abläufen besteht. Vielmehr ergibt sich das Bild von einem weltumspannenden Krieg durch die vielen Einzelkapitel zu unterschiedlichen Themen und Ereignisse, die sich aus den Einzelperspektiven zusammensetzen. Wenn man so will, ist die Welt des Siebenjährigen Krieges ein riesiges Puzzle, dessen Einzelteile das Ganze eines Bildes ergeben, je nach dem wie die Puzzlestücke zusammengesetzt werden. Vielleicht verhält es sich aber auch so, wie es im Gleichnis vom Engel der Geschichte heißt, das Walter Benjamin erzählt: Der Engel "hat das Antlitz der Vergangenheit zugewendet. Wo eine Kette von Begebenheiten vor uns erscheint, da sieht er eine einzige Katastrophe, die unablässig Trümmer auf Trümmer häuft und sie ihm vor die Füße schleudert." Marian Füssel ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Georg-August-Universität Göttingen: und ich hoffe noch viele von ihm geschriebene Bücher zu lesen, die ein weiteres Mal unsere Trümmer der Geschichte ausbreiten.

Meinung aus der Buchhandlung

Der Preis des Ruhms

von Marian Füssel

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  • Produktbild: Der Preis des Ruhms

  • Inhalt

    I. Prolog: Ein globaler Konflikt aus der Nähe
    Weltgeschichte aus der Nähe | Getrennte Wege der Forschung |Zeugen und Zeugnisse | Strukturen und Ereignisse

    II. Geopolitik zwischen Reich und Empire
    Krieg und Globalisierung | Ziele und Interessen | Armeen und Ressourcen | Soldat werden: Motive und Passagen | Die gute Policey des Krieges? Praktiken der Kriegführung | «für einige Acker voller Schnee» oder Die Welt in Flammen

    III. Ein Feuer wird entfacht
    Jumonvilles Tod | Braddocks Niederlage am Monongahela | Krieg in den Wäldern: «Americanische» Gewaltpraktiken | Die Konvention von Westminster und die diplomatische Revolution | Die Eroberung Menorcas und der Tod des Admirals | Das Schwarze Loch der Propaganda: Kalkutta Juni 1756

    IV. Kriegstheater ohne Fronten: Das Reich als Kriegsschauplatz
    Vorzeichen des Krieges | Einmarsch in Sachsen | Lobositz: Die Erfahrung der Schlacht | Wessen Sieg? | Die Schlacht lesen | Pirna: Die Kapitulation der sächsischen Armee | Auf dem Reichstag: Die Politik des Verfahrens

    V. 1757 – Das Jahr der Schlachten
    «Immer nur bataillieren» | Von Prag nach Kolin | Zittau: Ein Stadtbrand mit Folgen | Russischer Vormarsch: Groß-Jägersdorf | Von Hastenbeck bis Kloster Zeven | Ein Husarenstück in Berlin | Roßbach: Eine merkwürdige Bataille | Soubisiaden: Reaktionen auf Roßbach | Frischer Wind im Westen | Leuthen: Der Sieg der Erfahrung | Fort William Henry. Ein umstrittenes «Massaker» | Plassey: Clive of India

    VI. Wahrnehmungen und Erfahrungen des Kriegsalltags
    (K)ein Religionskrieg? Ein geweihter Degen und viel Papier | Hitze und Kälte | Hunger und Durst | An den Grenzen von Sprache und Verständigung

    VII. 1758 – Ausweitung der Kampfzone?
    Ein Bündnis mit den Osmanen? | Der Pommersche Krieg | «Wir sind auf der frantzosen Jagd». Herzog Ferdinands Feldzug 1758 | Gefährliche «Abstiege»: Britische Raids an der französischen Küste | Tief im Westen| Von Löwen und Ananas: Ticonderoga und Louisbourg 1758 | Zorndorf oder Die Entgrenzung der Gewalt | Die Medienschlacht und ihr Publikum | Hochkirch: Ein nächtlicher Überfall | Unterwegs in Pommern | An der Küste Afrikas: St. Louis und Gorée | Brennender Zucker und Tropenkrankheiten: Der Kampf um die Karibik | Indien 1758–1759

    VIII. 1759 – Annus Mirabilis
    Der Wind dreht sich | Kanonen und Rosen: Die Schlacht bei Minden | Candide auf dem Schlachtfeld | Kunersdorf: Das Mirakel des Hauses Brandenburg | Québec: Der Fall der Nouvelle-France | Ungleiche Seeschlachten: Vom Stettiner Haff bis Quiberon | Der «Finckenfang» von Maxen | Endlich Frieden? Die vertane Chance von Augsburg

    IX. Mit Degen und Feder: Ein Medienkrieg
    Ein neues Karthago? | Der «König der Pressen» im «Zeitungskrieg » | Der Krieg der Dichter | Der Krieg der Bilder | Den Krieg konsumieren und erinnern | Die Nachricht als Ware | Welt-Wissen? Der globale Krieg als Medienereignis

    X. Städtische Lebenswelten im Ausnahmezustand
    Okkupation zwischen Korruption und Kooperation| 1760: Die Räume werden enger | Dresden in Flammen | Überraschung in Berlin | Kämpfe in Nordwestdeutschland | Montréal kapituliert | Zwischen Aufschwung und Depression: Boston, New York, Philadelphia | Unter Geiern: Das Fischer Korps zwischen Niederrhein und Ostfriesland | Zu Gast bei Feinden: Kriegsgefangenschaft | Mars unter den Musen: Universitäten im Krieg

    XI. 1761 – Vertane Chancen und neue Allianzen
    Umkämpftes Hinterpommern: Die drei Belagerungen Kolbergs | Entlang der Peene: Das Ende des Pommerschen Krieges | Martinique und die Kontrolle über die Karibik | Wandiwash und Pondicherry: Auf dem Weg zur britischen Vorherrschaft | Der Schlaf des Königs: Kein Frieden für die Indianer | Der Phantastische Krieg: Spanien vs. Portugal

    XII. Zwischen Moskitos und Monsun:Der Griff nach Spaniens Kolonien
    Kampf um den «Schlüssel zur Neuen Welt:» Havanna 1762 | Plündern im Dienst des Empire: Manila 1762 | Lateinamerika als Kriegsschauplatz

    XIII. Das zweite Mirakel
    Der Tod der Zarin | Die beständige Fata Morgana eines Bündnisses am Bosporus | Letzte Gefechte

    XIV. 1763 – Endlich Frieden
    Der Weg zum Frieden: Fontainebleau | Der Frieden von Paris | Der Frieden von Hubertusburg | Europa feiert den Frieden | Prekäre Versprechen

    XV. Folgen eines Krieges
    Das Empire zu Hause: Soziale und kulturelle Rückwirkungen auf Europa | Gewinner und Verlierer: Verluste, Reparationen und Profite | Ökonomien des Krieges | Helden-Maschinen | Kriegsgerichtsprozesse | Kriegsheimkehrer | Reformen und Revolutionen: Politische und kulturelle Folgen

    XVI. Epilog: Entscheidungen – Signaturen – Wahrnehmungen
    Das Mirakel des Kriegsverlaufs | Sicherheit als Motor der Politik | Krankheit und Gewalt | Verflechtung und Entflechtung | Schreibweisen des Krieges | Der Krieg der Sinne

    Dank
    Anmerkungen
    Siglenverzeichnis
    Literaturverzeichnis
    Bildnachweis
    Personenregister