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Der Schlaf der Anderen «Ein ganz und gar hervorragender Roman über eine tiefgehende Frauenfreundschaft» Mareike Fallwickl

156

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.06.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/3 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00062-6

Beschreibung

Rezension

Mir hat Tamar Noort mit ihrem schönen zweiten Roman eine kurze Nacht beschert, ich wollte echt nicht mehr aufhören zu lesen ("Brigitte")
So geschrieben, dass wir es in einer (schlaflosen) Nacht durchgelesen haben!  ("Freundin")
Großartig! So viele überraschende Wendungen, liebevoll gezeichnete Charaktere, ganz viele tolle unterhaltsame Momente, auch ein Emanzipationsroman. ("eat.READ.sleep NDR Podcast")
Einfühlsam erzählt Noort die Geschichte zweier Frauen, die sich über ihre Schlaflosigkeit in einer Nacht nahe kommen und existenzielle Fragen anschneiden. ("welt.de")
Unbedingt lesenswert! ("NDR Kultur "Buch des Monats"")
Tamar Noort erzählt von der Suche nach dem Platz im Leben, den wir manchmal wechseln müssen, um anzukommen. Und dass wahre Freundschaft manchmal nicht eine lange gemeinsame Geschichte braucht. ("Emotion")
Toll beobachtet und großartig geschrieben! ("ARTE Fernsehen "Twist"")
Am Ende bleibt ein intensiver, ehrlicher Roman über Erschöpfung, Nähe und die Frage, wie man sich selbst wiederfindet, wenn man längst übermüdet durchs eigene Leben stolpert. ("@annithrill_ (Instagram)")
Das Buch trifft ins Herz einer schlaflosen Gesellschaft.((…)). Lesen hilft. Dieses Buch besonders. ("Hessische Niedersächsische Allgemeine")
Der Schlaf der Anderen ist ein inhaltlich hoffnungsvoller und formal kluger Roman, der von einer besonderen Beziehung zwischen zwei Frauen handelt. Das hoffnungsvolle und warme Gefühl bleibt auch nach dem Lesen bestehen. ("literaturkritik.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.06.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/3 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Anthrazit / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00062-6

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Eindrücklich und nachhaltig - so wie Frauenfreundschaften sind.

V aus München am 07.06.2026

Bewertungsnummer: 3160468

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein starkes Buch, das viele wichtige Themen abdeckt: Wie wollen wir leben, was heißt es, wenn man sich oberflächlich nicht beklagen kann, aber doch eine seltsame Leere spürt? Wie finden wir Verbindung zueinander? Wundervoll geschrieben, werde ich dieses Buch sicher der einen oder anderen Freundin empfehlen. Sina ist Lehrerin, hat eigentlich alles, was man sich laut Gesellschaft wünschen kann, findet aber keinen Schlaf. Janis ist die Nachtwache im Schlaflabor, wo bei de Frauen aufeinandertreffen und eine dieser wichtigen Freundschaften beginnen, wie es sie immer wieder im Leben zwischen Frauen gibt: Schnell geschlossen, intensiv, vertraut. Tamar Noort erzählt eindrücklich und sensibel, mit einer wunderbaren Sprache.

Eindrücklich und nachhaltig - so wie Frauenfreundschaften sind.

V aus München am 07.06.2026
Bewertungsnummer: 3160468
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein starkes Buch, das viele wichtige Themen abdeckt: Wie wollen wir leben, was heißt es, wenn man sich oberflächlich nicht beklagen kann, aber doch eine seltsame Leere spürt? Wie finden wir Verbindung zueinander? Wundervoll geschrieben, werde ich dieses Buch sicher der einen oder anderen Freundin empfehlen. Sina ist Lehrerin, hat eigentlich alles, was man sich laut Gesellschaft wünschen kann, findet aber keinen Schlaf. Janis ist die Nachtwache im Schlaflabor, wo bei de Frauen aufeinandertreffen und eine dieser wichtigen Freundschaften beginnen, wie es sie immer wieder im Leben zwischen Frauen gibt: Schnell geschlossen, intensiv, vertraut. Tamar Noort erzählt eindrücklich und sensibel, mit einer wunderbaren Sprache.

Wenn alles funktioniert – und trotzdem etwas fehlt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 11.12.2025

Bewertungsnummer: 2675738

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Tamar Noorts zweitem Roman, der auf Die Ewigkeit ist ein guter Ort folgt, geht es vordergründig um Schlafstörungen, ein Schlaflabor und zwei Frauen, die sich nachts begegnen. Aber unter dieser Oberfläche liegt eine tiefere, leise Frage: Was, wenn im Leben alles funktioniert – und trotzdem etwas fehlt? Sina, eine Lehrerin, lebt das, was viele als ein „geregeltes Leben“ bezeichnen würden: Familie, Kinder, Haus, Beruf. Alles läuft, alles ist da. Und doch entgleitet ihr das Leben – nicht plötzlich, sondern schleichend: über Nächte ohne Schlaf, über Erschöpfung, über eine innere Leere, die sich nicht benennen lässt. Janis arbeitet nachts im Schlaflabor, schläft am Tag, lebt allein. Sie hat sich eingerichtet in einem stillen Dazwischen. Erst als Sina auftaucht, wird in ihr etwas wach: eine Sehnsucht, ein anderes Leben, eine andere Nähe. Zwischen den beiden entsteht ein feines Band – ein Erkennen, ein Wissen, vielleicht eine Freundschaft, vielleicht mehr. Die Annäherung ist tastend, zurückweichend, dann wieder suchend. Und irgendwann sind sie wieder da – nebeneinander, auf dem Weg, ein altes Bild abzuholen, das Sina einmal gemalt hat. Was dieses Buch zeigt, ist: Auch in einer Gesellschaft, in der viele Menschen (vordergründig) alles haben – Frieden, soziale Absicherung, Beziehungen, Arbeit –, kann etwas fehlen. Etwas Existenzielles. Die Frage: Ist das wirklich mein Leben? Oder nur das, was ich übernommen habe? Noort zeigt das an einer weiblichen Perspektive, aber die Frage betrifft alle Menschen – unabhängig vom Geschlecht. Im Roman wird deutlich, dass auch Männer (wie Sinas Mann) in Funktionsrollen gefangen sind: Karriere, Körperoptimierung, Selbstdisziplin – alles läuft, aber innerlich ist da oft nicht mehr viel. Die Sprache ist klar, schlicht, ohne Metaphern, ohne große Poesie – aber sie passt. Die Kapitel wechseln zwischen Sina und Janis. Nur Janis spricht in der Ich-Form, was dem Text einen rhythmischen Wechsel zwischen Außen- und Innenwahrnehmung gibt. Und ja – am Ende gibt es keine dramatische Wendung. Aber es gibt eine Veränderung: Sina und Janis holen gemeinsam etwas aus der Vergangenheit zurück – ein Bild, das vielleicht auch für eine andere Version ihres Lebens steht. Und man spürt: Hier beginnt etwas Neues. Vielleicht nicht laut, aber spürbar. Und die Frage, die bleibt, ist nicht weniger stark: Wofür lebe ich eigentlich – und für wen?

Wenn alles funktioniert – und trotzdem etwas fehlt

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 11.12.2025
Bewertungsnummer: 2675738
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Tamar Noorts zweitem Roman, der auf Die Ewigkeit ist ein guter Ort folgt, geht es vordergründig um Schlafstörungen, ein Schlaflabor und zwei Frauen, die sich nachts begegnen. Aber unter dieser Oberfläche liegt eine tiefere, leise Frage: Was, wenn im Leben alles funktioniert – und trotzdem etwas fehlt? Sina, eine Lehrerin, lebt das, was viele als ein „geregeltes Leben“ bezeichnen würden: Familie, Kinder, Haus, Beruf. Alles läuft, alles ist da. Und doch entgleitet ihr das Leben – nicht plötzlich, sondern schleichend: über Nächte ohne Schlaf, über Erschöpfung, über eine innere Leere, die sich nicht benennen lässt. Janis arbeitet nachts im Schlaflabor, schläft am Tag, lebt allein. Sie hat sich eingerichtet in einem stillen Dazwischen. Erst als Sina auftaucht, wird in ihr etwas wach: eine Sehnsucht, ein anderes Leben, eine andere Nähe. Zwischen den beiden entsteht ein feines Band – ein Erkennen, ein Wissen, vielleicht eine Freundschaft, vielleicht mehr. Die Annäherung ist tastend, zurückweichend, dann wieder suchend. Und irgendwann sind sie wieder da – nebeneinander, auf dem Weg, ein altes Bild abzuholen, das Sina einmal gemalt hat. Was dieses Buch zeigt, ist: Auch in einer Gesellschaft, in der viele Menschen (vordergründig) alles haben – Frieden, soziale Absicherung, Beziehungen, Arbeit –, kann etwas fehlen. Etwas Existenzielles. Die Frage: Ist das wirklich mein Leben? Oder nur das, was ich übernommen habe? Noort zeigt das an einer weiblichen Perspektive, aber die Frage betrifft alle Menschen – unabhängig vom Geschlecht. Im Roman wird deutlich, dass auch Männer (wie Sinas Mann) in Funktionsrollen gefangen sind: Karriere, Körperoptimierung, Selbstdisziplin – alles läuft, aber innerlich ist da oft nicht mehr viel. Die Sprache ist klar, schlicht, ohne Metaphern, ohne große Poesie – aber sie passt. Die Kapitel wechseln zwischen Sina und Janis. Nur Janis spricht in der Ich-Form, was dem Text einen rhythmischen Wechsel zwischen Außen- und Innenwahrnehmung gibt. Und ja – am Ende gibt es keine dramatische Wendung. Aber es gibt eine Veränderung: Sina und Janis holen gemeinsam etwas aus der Vergangenheit zurück – ein Bild, das vielleicht auch für eine andere Version ihres Lebens steht. Und man spürt: Hier beginnt etwas Neues. Vielleicht nicht laut, aber spürbar. Und die Frage, die bleibt, ist nicht weniger stark: Wofür lebe ich eigentlich – und für wen?

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Der Schlaf der Anderen

von Tamar Noort

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Claudia

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Herzerwärmende Freundinnenschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tamar Noort schreibt mit ihrem zweiten Buch "Der Schlaf der Anderen" eine feinfühlige Geschichte zweier Frauen, die unverhofft zueinander finden und bleiben. Zuerst angesprochen hat mich hier das wunderbar passende Cover (ein Gemälde von Lori Mehta) und das Buch hält, was es damit verspricht. Ein zarter Roman voller Feinheiten, die sich zwischen den Zeilen finden. Janis arbeitet seit Jahren im Nachtdienst in einem Schlaflabor, wo sie eines Nachts auf Sina trifft, die dort Patientin ist. Sie plagt seit langer Zeit eine unheilvolle Schlaflosigkeit; alles scheint zu viel zu sein, doch niemand in ihrem Umfeld scheint sich wirklich darum kümmern zu wollen. Tabletten und weniger Stress, schon geht's wieder und weiter kann der Alltag problemlos beschritten werden. Doch in Janis findet sie jemanden, der hinsieht - und Janis fühlt sich bei Sina so wohl, wie seit Ewigkeiten bei niemanden. Eine herzerwärmende Geschichte über Freundinnenschaft, Kritik an patriarchalen und kapitalistischen Strukturen und die Stärke, die sich in der Auflehnung dagegen findet. Ein wunderbares Leseerlebnis, dass ich nur empfehlen kann und möchte. Definitiv ein Highlight.
  • Claudia
  • Buchhändler/-in

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5/5

Herzerwärmende Freundinnenschaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tamar Noort schreibt mit ihrem zweiten Buch "Der Schlaf der Anderen" eine feinfühlige Geschichte zweier Frauen, die unverhofft zueinander finden und bleiben. Zuerst angesprochen hat mich hier das wunderbar passende Cover (ein Gemälde von Lori Mehta) und das Buch hält, was es damit verspricht. Ein zarter Roman voller Feinheiten, die sich zwischen den Zeilen finden. Janis arbeitet seit Jahren im Nachtdienst in einem Schlaflabor, wo sie eines Nachts auf Sina trifft, die dort Patientin ist. Sie plagt seit langer Zeit eine unheilvolle Schlaflosigkeit; alles scheint zu viel zu sein, doch niemand in ihrem Umfeld scheint sich wirklich darum kümmern zu wollen. Tabletten und weniger Stress, schon geht's wieder und weiter kann der Alltag problemlos beschritten werden. Doch in Janis findet sie jemanden, der hinsieht - und Janis fühlt sich bei Sina so wohl, wie seit Ewigkeiten bei niemanden. Eine herzerwärmende Geschichte über Freundinnenschaft, Kritik an patriarchalen und kapitalistischen Strukturen und die Stärke, die sich in der Auflehnung dagegen findet. Ein wunderbares Leseerlebnis, dass ich nur empfehlen kann und möchte. Definitiv ein Highlight.

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