Forbidden Love in einem wunderschönen italienischen Ort - ein neues Romeo und Julia
Magdalen und Theo haben für ihr Studium das malerische Chivasso, in dem sie zusammen aufgewachsen sind, verlassen. Jahrelang haben sie sich nicht mehr gesehen, erst eine Hochzeitseinladung bringt die beiden zurück - dorthin, wo ihnen alles so vertraut ist und sich gleichzeitig alles verändert hat. Sie versuchen sich voneinander fernzuhalten, denn Magdalen ist die beste Freundin von Theos kleiner Schwester und sie dürfen sich nicht verlieben. Trotzdem laufen sie sich immer wieder über den Weg und können die knisternde Anziehung zwischen ihnen nicht ignorieren. Als die düsteren Geheimnisse ihrer Familien an die Oberfläche treten, müssen sie sich entscheiden, wie stark die Gefühle füreinander wirklich sind.
Emotional, spicy und düster - für alle Fans von Culpa Mia und The Summer I turned pretty
Marylu Poolman stammt aus einer niederländischen Theaterfamilie und erweckt in diesem Hörbuch mit ihrer stimmlichen Wärme und Empathie Magdalens komplexe Emotionen zum Leben. Ideal ergänzt wird sie dabei von Henning Decker, der mit seiner nuancierten Ausdrucksstärke Theos ambivalentem Charakter die nötige Intensität verleiht.
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Wunderbares Hörbuch mit interessanter Geschcichte
Jürg K. am 17.07.2024
Bewertungsnummer: 2246618
Bewertet: Hörbuch-Download
Magdalen und Theo verliessen für ihr Studium das malerische Chivasso. Die beiden haben sich Jahrelang nicht gesehen. Eine Einladung zu einer Hochzeit bringt die beiden zurück, dorthin wo ihnen alles so vertraut war und sich jetzt alles so verändert hat. Die beiden versuchen sich voneinander fernzuhalten. Verlieben dürfen sie sich nicht. Immer wenn sie sich über den Weg laufen können sie die Anziehung nicht so einfach ignorieren. Als die Geheimnisse der Familien ans Licht kommen müssen sich die beiden für ihre Gefühle eine Entscheidung treffen. Fasziniert von der Geschichte und den beiden Marylu Poolman; Henning Decker war ich schon nach kurzer Zeit. Beim Zuhören meint man, selber im Geschehen mittendrin zu sein. Die Anziehung der beiden wird gekonnt vorgetragen. Dieses Hörbuch kann man nicht so gut beschreiben, man muss es hören. Von mir eine 100% Empfehlung.
I'll look for you, Everywhere
Nicole Aufderheide am 26.12.2024
Bewertungsnummer: 2371892
Bewertet: Hörbuch-Download
Als ich das Cover zu "I'll look for you, Everywhere" in den sozialen Medien zum ersten Mal gesehen und den Klapptext gelesen habe, war ich sofort begeistert. Als ich dann auch noch gesehen habe, wer das Hörbuch spricht, brauchte ich nicht 2x zu überlegen, ob ich es lesen bzw. lieber hören möchte, das stand sofort fest. Ich habe mit der Sprecherin schon ein paar Bücher gelesen und hatte sehr großen Spaß dabei.
Aber, ja und jetzt kommt ein großes Aber, ich hatte wirklich große Schwierigkeiten in das Buch hineinzukommen und auch die Protagonisten... ja es gab sie und besonders Theo fand ich absolut unsympathisch. Mit seiner Art kam ich einfach nicht klar, obwohl ich Dark-Romance zwischendurch unheimlich gerne lesen, habe ich in einer Romance Geschichte nicht so einen toxischen Mann erwartet. Schade, aber meine Erwartung wurde nicht erfüllt...
Ich hatte das Buch eine Weile auf meinem Merkzettel, habe es jedoch aufgrund vieler negativer Rezensionen wieder heruntergenommen. Wie der Zufall es wollte, fand es dennoch seinen Weg zu mir, und so war ich neugierig, es endlich zu lesen. Gleich vorweg: Ich hatte weitaus Schlechtes erwartet, aber so richtig überzeugen konnte mich das Buch dann doch nicht. Besonders die versprochenen „The Summer I Turned Pretty“-Vibes habe ich nicht wahrgenommen.
Achtung, Spoiler!
Der Schreibstil war größtenteils in Ordnung und das Buch ließ sich flüssig lesen. Es gab allerdings einige Stellen, besonders zu Beginn, bei denen ich mir unsicher war, wie ich sie einordnen sollte. Manche Sätze waren wie aus dem Zusammenhang gerissen, was das Leseerlebnis irritierend machte. Ob das an der Übersetzung liegt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Insgesamt war der Stil aber typisch für New Adult – dramatisch, locker und oft etwas derb.
Die Nebenfiguren waren für mich leider der größte Kritikpunkt. Fast alle von ihnen wirkten unsympathisch und behandelten sich gegenseitig schlecht, was beim Lesen volles Unverständnis ausgelöst hat – vor allem die Figuren Dante und die anderen Geschwister von Magdalen. Im Gegensatz dazu fand ich Magdalen und Theo interessant. Zwischen den beiden war tatsächlich eine gewisse Chemie spürbar. Allerdings ging ich zu Beginn davon aus, dass sie miteinander aufgewachsen wären, was eine sofortige Anziehungskraft und eine tiefere gemeinsame Basis erklärt hätte. Doch das war nicht der Fall. Theo ist einige Jahre älter als Magdalen, und die beiden hatten als Kinder kaum Kontakt. Diese fehlende gemeinsame Geschichte hat mich daran gehindert, die Beziehung als glaubwürdig und tiefgehend zu empfinden. Ich hätte mir hier mehr Zauber gewünscht, mehr von dem, was The Summer I Turned Pretty so auszeichnet.
Was mir ebenfalls gefehlt hat, war ein echtes Gespräch zwischen Magdalen und ihrer Schwester, vor allem, wenn sie schon extra für die Hochzeit zurück in ihre Heimat kommt. Magdalen scheint nahezu keine Verbindung zu ihrer Familie zu haben. Sie wird eher wie eine Fremde behandelt, was die Geschichte unvollständig erscheinen lässt. Auch das Verhältnis zwischen Magdalen und Theo blieb eher oberflächlich – die beiden necken sich, finden sich attraktiv oder sind genervt voneinander, doch es gibt kein wirkliches Gespräch, das ihre Beziehung vertieft. Daher erscheint mir das Ende ziemlich realistisch: Sie kommen nicht zusammen, weil eine echte Beziehung mehr braucht als ein wenig Anziehung und körperliche Nähe. Es wird immer wieder von „Liebe“ gesprochen, doch für mich gab es dafür nicht wirklich eine Grundlage.
Die Geheimnisse und die Gründe, warum sich Magdalen und Theo so verhalten, wie sie es tun, werden erst spät erklärt und wirkten für mich wenig plausibel. Magdalen ohne Selbstwertgefühl, Theo mit seinem Machogehabe und destruktivem Verhalten – die Erklärungen dafür kamen meiner Meinung nach zu spät, um die Handlungen der beiden wirklich nachvollziehbar zu machen. Die vermeintlichen Gründe, warum sie sich nicht ineinander verlieben dürfen, wie die Tatsache, dass Magdalen die beste Freundin von Theos Schwester ist oder dass Theos Vater mit Magdalens Mutter eine Affäre hatte, erscheinen mir nicht ausreichend, um als „Forbidden Love“ durchzugehen. Dass Magdalens Mutter Probleme hat und ihre Tochter mit einer Pfanne verletzt hat, erklärt für mich auch nicht jede Reaktion von Magdalens.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Man hat definitiv nichts verpasst, wenn man das Buch nicht liest, aber für Fans dieses Genres könnte es trotzdem einen Blick wert sein. Das typische Drama, romantische Szenen und etwas „Spice“ sind definitiv vorhanden. Erwähnenswert ist auch, dass das Cover und der Farbschnitt des Buches wirklich wunderschön sind.
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