Produktbild: Ich komme nicht zurück

Ich komme nicht zurück Roman | Nominiert für den Hamburger Literaturpreis 2024 (Buch des Jahres | Shortlist)

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.08.2024

Verlag

DuMont

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1641 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810643

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Format

ePUB

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  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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Erscheinungsdatum

13.08.2024

Verlag

DuMont

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

1641 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783755810643

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    06.09.2024

    eBook (ePUB)

    Ein wertvolles Buch, das nachhallt

    Hanna denkt zurück. An die unbeschwerte Zeit. Als ihre Großeltern noch lebten und sie mit ihren Freunden eng verbunden war. Etliche Jahre lebte sie in der Ferne und kam erst zurück, als auch ihre Oma starb. Von dem Trio ihrer Kindheit ist nur noch Cem da. Ihre Freundin Zeyna lässt keinen Kontakt mehr zu. Welches Ereignis konnte so gravierend sein, dass diese Freundschaft zerbrach und jeden zaghaften Kontakt im Keim erstickt? Rasha Khayat hat mich beeindruckt. Ihr Sinn für Sprache ist einzigartig und nahm mich gefangen. Auch wenn die Handlung nicht wirklich mitreißend ist. Die Auflösung nicht überraschend. Das Buch lebt durch den Stil der Autorin. Sie legt die Finger in Wunden, die seit vielen Jahren nicht verheilten. Nach den Ereignissen rund um den 11. September 2001 gab es Anfeindungen gegen Menschen, die nichts mit diesem Terror zu tun hatten. Einzig die Tatsache, dass ihre Vorfahren nicht in Deutschland geboren wurden, machte sie plötzlich zu Geächteten. Dabei waren es vornehmlich die Menschen im Ruhrgebiet, die frei von Vorurteilen waren. Gute Literatur berührt und lässt den Leser beeindruckt zurück. So erging es mir beim Beenden des Buches von Rasha Khayat. Es hat nicht nur viele begeisterte Leser verdient, sondern auch einen Sternenregen.

  • Lesemone

    4/5

    13.08.2024

    eBook (ePUB)

    Zerbrochene Freundschaft

    Die Geschichte ist komplett aus Sicht von Hanna geschrieben, die unbedingt wieder Kontakt mit ihrer einstigen Freundin Zeyna aufnehmen will. Hanna ist zurückgekehrt in die Wohnung ihrer Großeltern, die beide schon verstorben sind. Sie schildert detailliert, wie sie Cem und Zeyna als Kind kennengelernt hat und was sie alles miteinander erlebt haben. So kommt zutage, warum sich die Freunde entfremdet haben und es zum kompletten Bruch kam. Sprachlich oftmals sehr poetisch, aber dazwischen auch sehr direkt erzählt Hanna von ihren Gefühlen und Eindrücken. Man bekommt einen Einblick, was es schon damals bedeutet hat, als Migrationsfamilie im Ruhrgebiet zu leben. Hanna schildert die Herausforderungen, mit denen Zeyna und ihr Vater zu kämpfen hatten. Schön war aber auch die Hilfsbereitschaft von Hannas Familie, die zu der engen Freundschaft zwischen den Kindern geführt hat. Ich fand die Geschichte sehr berührend, teilweise melancholisch, dann wieder hoffnungsvoll. Ein interessantes Buch über die Folgen eines Freundschaftsbruchs.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    2/5

    13.08.2024

    eBook (ePUB)

    Hat mich zum Ende hin enttäuscht

    Zum Inhalt: In einer Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet wachsen Hanna, Cem und Zeyna zusammen auf und sie verbindet eine enge Freundschaft. Doch je älter sie werden, um so deutlicher werden ihre Unterschiede. Hanna geht irgendwann fort und als sie Jahre später wiederkommt, ist zwar Cem noch da, Zeyna aber verschwunden. Hanna begibt sich auf die Suche nach ihr. Meine Meinung: Das Buch ist relativ kurz, aber dennoch sehr intensiv am Anfang, wobei für mich die erste Hälfte des Buches viel interessanter und auch emotionaler war. Im Verlauf der Geschichte fragte man sich immer mehr, was wohl dazu geführt hat, dass Zeyna nicht kontaktiert werden will und warum Hanna aber dennoch nicht aufgeben will. Die Auflösung, was passiert ist und auch das Ende fand ich irgendwie unbefriedigend und zu plötzlich zu Ende. Irgendwie hatte ich mit mehr Aufklärung gerechnet, die dann aber so nicht kam. Fazit: Hat mich zum Ende hin enttäuscht

  • kaffeeelse

    aus D

    5/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Gestern und das Heute…

    Das Gestern und das Heute Dieses Buch erzählt von einer Freundschaft, der Freundschaft von Hanna, Zeyna und Cem. In den Achtziger Jahren begann diese Freundschaft. Die drei Freunde wachsen im Ruhrgebiet auf, bilden eine von ihnen selbst gewählte Familie. Ihre Herkunft spielt für sie keine Rolle, denken sie, empfinden sie und schließlich wünschen sie es sich. Denn für sie selbst spielt das keine Rolle, aber Teilen ihrer Umgebung schon. Und diese Mitglieder unserer Gesellschaft gestalten das Leben für bestimmte Menschen in unserem Land schwieriger, machen ihnen das Leben schwerer. Dieser unsägliche 11. September 2001 gibt dann denen Nahrung, die es sowieso nicht so gern sehen, dass wir eine offene Gesellschaft haben. Und damit wird auch das Leben von Zeyna und Cem erschwert, Hanna steht hilflos daneben. Es kommt zu Rissen in der Freundschaft und schließlich zum Bruch zwischen Hanna und Zeyna. Viele Jahre später kommt Hanna zurück, will diesem Damals nachspüren. Denn es lässt sie nicht los. Doch was genau lässt sie nicht los? Was sind die Triebfedern für menschliches Handeln? Rasha Khayat hat hier ein intensives und mich packendes Buch geschrieben, welches einerseits menschliches Miteinander, menschliche Wünsche und Sehnsüchte thematisiert. „Ich komme nicht zurück“ setzt auch die hehren Kräfte in unserer Jugend zentral, unsere hoch gesteckten Ziele zur Verbesserung unserer Welt. In dem meist engen Rahmen der Jugend betrachtet, in der Welt aus Schwarz und Weiß, in der wir meist in jungen Jahren sitzen. Erst später werden die Welt und die Menschen darin, auch wir selbst, grauer. Es gibt nicht mehr dieses Weiß und Schwarz, dieses Gut und Böse. Das Leben ist eben nicht so einfach, wie man sich das in jungen und unerfahrenen Jahren denkt und auch etwas herbeiwünscht. Rasha Khayat packt diese Jugend und ihre hehren Sichten gekonnt in das Buch, aber genauso auch dieses Später. Spannend und intensiv verwebt sie das Thema der Herkunft in dem Buch, aber auch die Fehlbarkeit der menschlichen Natur. Der Roman „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat hat mich richtig begeistert! Ein intensives Buch. Etwas verwundert hat mich, dass auch die Muslime in Deutschland unter dem Geschehen nach dem 11. September 2001 zu leiden hatten. Ich wusste von diesen etwas dummen Handlungen aus den USA. Von solch einem Geschehen in Deutschland wusste ich nichts. Obwohl dies ja nahe liegt. Denn warum sollten die restriktiven Kräfte hier nicht solch ein grauenhaftes Geschehen für ihre eigenen Ziele benutzen? Da diese restriktiven Kräfte seit längerer Zeit miteinander vernetzt sind, um sich gleichzuschalten, ihr Tun abzustimmen, passt das auch von diesem Gedanken heraus. Und gerade wenn dieses Treiben hier in D nicht so bekannt war, ist es dadurch besonders wichtig, es publik zu machen, den Menschen zu zeigen, wie diese Menschenfeinde ticken. Hanna, Zeyna und Cem haben mich auf jeden Fall tief bewegt und ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfehle es sehr gern weiter!

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    03.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Gestern und das Heute

    Dieses Buch erzählt von einer Freundschaft, der Freundschaft von Hanna, Zeyna und Cem. In den Achtziger Jahren begann diese Freundschaft. Die drei Freunde wachsen im Ruhrgebiet auf, bilden eine von ihnen selbst gewählte Familie. Ihre Herkunft spielt für sie keine Rolle, denken sie, empfinden sie und schließlich wünschen sie es sich. Denn für sie selbst spielt das keine Rolle, aber Teilen ihrer Umgebung schon. Und diese Mitglieder unserer Gesellschaft gestalten das Leben für bestimmte Menschen in unserem Land schwieriger, machen ihnen das Leben schwerer. Dieser unsägliche 11. September 2001 gibt dann denen Nahrung, die es sowieso nicht so gern sehen, dass wir eine offene Gesellschaft haben. Und damit wird auch das Leben von Zeyna und Cem erschwert, Hanna steht hilflos daneben. Es kommt zu Rissen in der Freundschaft und schließlich zum Bruch zwischen Hanna und Zeyna. Viele Jahre später kommt Hanna zurück, will diesem Damals nachspüren. Denn es lässt sie nicht los. Doch was genau lässt sie nicht los? Was sind die Triebfedern für menschliches Handeln? Rasha Khayat hat hier ein intensives und mich packendes Buch geschrieben, welches einerseits menschliches Miteinander, menschliche Wünsche und Sehnsüchte thematisiert. „Ich komme nicht zurück“ setzt auch die hehren Kräfte in unserer Jugend zentral, unsere hoch gesteckten Ziele zur Verbesserung unserer Welt. In dem meist engen Rahmen der Jugend betrachtet, in der Welt aus Schwarz und Weiß, in der wir meist in jungen Jahren sitzen. Erst später werden die Welt und die Menschen darin, auch wir selbst, grauer. Es gibt nicht mehr dieses Weiß und Schwarz, dieses Gut und Böse. Das Leben ist eben nicht so einfach, wie man sich das in jungen und unerfahrenen Jahren denkt und auch etwas herbeiwünscht. Rasha Khayat packt diese Jugend und ihre hehren Sichten gekonnt in das Buch, aber genauso auch dieses Später. Spannend und intensiv verwebt sie das Thema der Herkunft in dem Buch, aber auch die Fehlbarkeit der menschlichen Natur. Der Roman „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat hat mich richtig begeistert! Ein intensives Buch. Etwas verwundert hat mich, dass auch die Muslime in Deutschland unter dem Geschehen nach dem 11. September 2001 zu leiden hatten. Ich wusste von diesen etwas dummen Handlungen aus den USA. Von solch einem Geschehen in Deutschland wusste ich nichts. Obwohl dies ja nahe liegt. Denn warum sollten die restriktiven Kräfte hier nicht solch ein grauenhaftes Geschehen für ihre eigenen Ziele benutzen? Da diese restriktiven Kräfte seit längerer Zeit miteinander vernetzt sind, um sich gleichzuschalten, ihr Tun abzustimmen, passt das auch von diesem Gedanken heraus. Und gerade wenn dieses Treiben hier in D nicht so bekannt war, ist es dadurch besonders wichtig, es publik zu machen, den Menschen zu zeigen, wie diese Menschenfeinde ticken.  Hanna, Zeyna und Cem haben mich auf jeden Fall tief bewegt und ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfehle es sehr gern weiter!  

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    3/5

    11.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sie kommt nicht zurück.

    In „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat geht es um das Konzept der Wahlfamilie, Einsamkeit und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Hanna, Zeyna und Cem wachsen gemeinsam auf und sind unzertrennlich. Doch je älter sie werden, desto mehr gehen sie emotional in andere Richtungen, was schlussendlich zum Kontaktabbruch zwischen Hanna und Zeyna führt. Die relativ kurzen Kapiteln erzählen einerseits die Kindheit und Jugend der drei Protagonisten und andererseits die Gegenwart und wie Hanna diese erlebt. Stilistisch ist das Buch auf jeden Fall interessant, aber auch eigenwillig. Hannas Gedanken sind oft wirr und fragmentarisch, die Autorin lässt Subjekte oder Prädikate einfach weg. An den Stil muss man sich gewöhnen. Ich hatte oft das Bedürfnis, die Sätze zu vervollständigen, und bin dadurch nicht so richtig hineingekommen. Ich würde das Erzählte durchaus auch als experimentell bezeichnen. So besteht ein Kapitel beispielsweise nur aus einem einzigen Satz, der sich immer wiederholt. Das hatte eine sehr bedrückende und auch dramatische Wirkung. Erwähnenswert ist auch, dass die Autorin ihre Protagonistin die verlorene Freundin direkt ansprechen lässt. So hat man das Gefühl, dass Hanna direkt mit Zeyna spricht. Obwohl das Buch so kurz ist, habe ich vergleichsweise länger gebraucht zum Lesen. Der Zugang zu Hanna ist mir schwergefallen. Die Einsamkeit hat sie fast zerfressen, ihre Gegenwart besteht nur darin, sich an ihre Vergangenheit zu klammern und Kontakt zu Zeyna herzustellen. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich nicht von ihren bedrückenden Gedanken lösen kann und gar keine Motivation da ist, ihr Leben anders zu gestalten. Spannend ist, dass wir von Anfang an wissen, dass etwas passiert ist. Das führt dazu, dass man miträtseln möchte, was die Freunde entzweit hat. Unabhängig von der großen Enthüllung, die mich – wie die Figur Cem – sehr überrascht hat, habe ich die Freundschaft zwischen den dreien nicht als gesund aufgefasst. Von klein auf ist Hanna eifersüchtig auf Zeyna, wenn diese mit Hannas Oma intime Momente teilt. Die Autorin schildert mehrere solche Szenen. Cem habe ich nicht als aktiven Bestandteil der Dreierfreundschaft aufgefasst, er stand immer etwas abseits. Letzten Endes hatte Zeyna immer die aktive Rolle, Hanna die passive. Während sich Zeynas Leben weitergedreht und sie sich weiterentwickelt hat, scheint Hanna emotional stehen geblieben zu sein. Da die Freundschaft auf mich eher toxisch gewirkt hat, konnte ich nicht so gut mit Hanna mitfühlen und mir ebenso wünschen, dass Zeyna zurückkommt. Da ich die Geschichte aber grundsätzlich ansprechend fand und der besondere Schreibstil hervorsticht, gebe ich gerne drei Sterne.

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