Produktbild: Ich komme nicht zurück

Ich komme nicht zurück Roman | Nominiert für den Hamburger Literaturpreis 2024 (Buch des Jahres | Shortlist)

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2024

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/2,2 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Senf / Rosé

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6812-4

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch ist wie eine ausgestreckte Hand. Ein traurigschöner Protest gegen all das, was Menschen trennt, statt zu verbinden.«
Daniela Dröscher
»[Ein] berührender Roman über Freundschaft, Einsamkeit und die Macht der Erinnerung.«
Petra Pluwatsch, FRANKFURTER RUNDSCHAU
»Khayat […] macht Mut, loszulassen, aber vor allem, sich einzulassen.«
Silvia Feist, EMOTION
»Klein, aber ganz schön fein – dieser Roman konzentriert Essenz auf schmalstem Raum.«
Ulrich Noller, WDR 5
»Doch auch unabhängig davon wird man in den schmerzhaften Erinnerungsprozess Hannas von Anfang an mit hineingezogen, vor allem wegen der eindringlichen und einfühlsamen Erzählweise und der poetischen Qualität der Sprache des Romans.«
Ronald Schneider, RHEINISCHE POST
»›Ich komme nicht zurück‹ ist eine liebevolle Hommage an diese Region mit ihren ganz besonderen Menschen und ihrer einzigartigen Prägung.«
Sybille Peine, DPA
»Rasha Khayat erzählt ihre Geschichte poetisch und zu Herzen gehend.«
NDR KULTUR
»Beeindruckend.«
Andrea Gerk, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR LESART
»leicht, poetisch und auch sehr humorvoll [...].«
Peter Scharf, WDR WESTART
»Die Autorin Rasha Khayat schreibt in einer so schönen, klaren, aber auch poetischen Sprache von der Freundschaft […], dass ich einfach nur begeistert war.«
Burcu Arslan, COSMO
»›Ich komme nicht zurück‹ ist ein leichter Roman über starke freundschaftliche Bande, die über Sprachbarrieren und kulturelle Verschiedenheiten hinausgehen.«
Michelle Antonie Clermont, WDR 5 Bücher
»So gefühlvoll wie ein atmosphärisch-poetischer Kurzfilm auf Papier!«
xkarenina
»Mit ihrem neuen Roman widmet sie dem Ruhrgebiet, wie sie es erlebt hat, eine literarische Hommage, [...].«
Annika Kern, KÖLNER STADT-ANZEIGER
»[D]ie Geschichte [fesselt], weil Khayats Sprache klar und elegant ist – und mühelos abschweift ins Poetische.«
Iris Hetscher, WESER KURIER
»[Khayat erzählt] in einem berührend schönen Stil, immer wieder mit sprachlichen Kreiseln.«
Martina Bauer, RADIO FM4 *
»Es ist eine große Kunst in kurzen prägnanten Sätzen und Worten, das auszudrücken und Gefühle rüberzubringen und Emotionen zu erwecken.[…] Das ist [Rasha Khayat] definitiv gelungen.«
Tina Lurz, Monatslese
»[E]ine liebevolle Hommage an das migrantische Ruhrgebiet.«
Antje Merke, SCHWÄBISCHE
»Die Autorin [...] [erschafft] ein dichtes sprachliches Geflecht, mit dem sie die verlorene Freundschaft wiederbelebt und alte Fragen neu stellt.«
Lore Kleinert, BÜCHERMAGAZIN
»Rasha Khayat hat [...] einen spannenden, sensiblen und poetischen Roman vorgelegt.«
Sylvia Rizvi, IN MAGAZIN
»Rasha Khayat schildert ihre Protagonisten und ihre Umgebung so einfühlsam wie liebevoll. Ein Buch [...], das traurig und beglückend zugleich ist.«
Ruth Roebke, KOMMBUCH.DE
»eine beeindruckende und berührende Geschichte [...], die sicherlich noch lange in mir nachhallen wird.«
Daniel Pietrzik, NORDSEE MEDIA
»Khayat schildert mit schmerzhafter Intensität eine denkbar enge Freundschaft – genauso wie den Schmerz nach deren Ende.«
Carsten Schrader, KULTURNEWS
»Manchmal sitzen wir auf heißen Kohlen, weil wir ein gutes Buch endlich empfehlen wollen. [...] Das gilt auch für ›Ich komme nicht zurück‹ von Rasha Khayat.«
Sonja Westermann, Buchhändlerin, HAMBURGER MORGENPOST
»Sprachlich zupackend und gleichzeitig poetisch.«
Bernd Kielmann, MEDIEN INFO

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.08.2024

Verlag

DUMONT Buchverlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,8/13,8/2,2 cm

Gewicht

329 g

Farbe

Senf / Rosé

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6812-4

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Das Gestern und das Heute…

kaffeeelse aus D am 03.07.2025

Bewertungsnummer: 2947036

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Gestern und das Heute Dieses Buch erzählt von einer Freundschaft, der Freundschaft von Hanna, Zeyna und Cem. In den Achtziger Jahren begann diese Freundschaft. Die drei Freunde wachsen im Ruhrgebiet auf, bilden eine von ihnen selbst gewählte Familie. Ihre Herkunft spielt für sie keine Rolle, denken sie, empfinden sie und schließlich wünschen sie es sich. Denn für sie selbst spielt das keine Rolle, aber Teilen ihrer Umgebung schon. Und diese Mitglieder unserer Gesellschaft gestalten das Leben für bestimmte Menschen in unserem Land schwieriger, machen ihnen das Leben schwerer. Dieser unsägliche 11. September 2001 gibt dann denen Nahrung, die es sowieso nicht so gern sehen, dass wir eine offene Gesellschaft haben. Und damit wird auch das Leben von Zeyna und Cem erschwert, Hanna steht hilflos daneben. Es kommt zu Rissen in der Freundschaft und schließlich zum Bruch zwischen Hanna und Zeyna. Viele Jahre später kommt Hanna zurück, will diesem Damals nachspüren. Denn es lässt sie nicht los. Doch was genau lässt sie nicht los? Was sind die Triebfedern für menschliches Handeln? Rasha Khayat hat hier ein intensives und mich packendes Buch geschrieben, welches einerseits menschliches Miteinander, menschliche Wünsche und Sehnsüchte thematisiert. „Ich komme nicht zurück“ setzt auch die hehren Kräfte in unserer Jugend zentral, unsere hoch gesteckten Ziele zur Verbesserung unserer Welt. In dem meist engen Rahmen der Jugend betrachtet, in der Welt aus Schwarz und Weiß, in der wir meist in jungen Jahren sitzen. Erst später werden die Welt und die Menschen darin, auch wir selbst, grauer. Es gibt nicht mehr dieses Weiß und Schwarz, dieses Gut und Böse. Das Leben ist eben nicht so einfach, wie man sich das in jungen und unerfahrenen Jahren denkt und auch etwas herbeiwünscht. Rasha Khayat packt diese Jugend und ihre hehren Sichten gekonnt in das Buch, aber genauso auch dieses Später. Spannend und intensiv verwebt sie das Thema der Herkunft in dem Buch, aber auch die Fehlbarkeit der menschlichen Natur. Der Roman „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat hat mich richtig begeistert! Ein intensives Buch. Etwas verwundert hat mich, dass auch die Muslime in Deutschland unter dem Geschehen nach dem 11. September 2001 zu leiden hatten. Ich wusste von diesen etwas dummen Handlungen aus den USA. Von solch einem Geschehen in Deutschland wusste ich nichts. Obwohl dies ja nahe liegt. Denn warum sollten die restriktiven Kräfte hier nicht solch ein grauenhaftes Geschehen für ihre eigenen Ziele benutzen? Da diese restriktiven Kräfte seit längerer Zeit miteinander vernetzt sind, um sich gleichzuschalten, ihr Tun abzustimmen, passt das auch von diesem Gedanken heraus. Und gerade wenn dieses Treiben hier in D nicht so bekannt war, ist es dadurch besonders wichtig, es publik zu machen, den Menschen zu zeigen, wie diese Menschenfeinde ticken. Hanna, Zeyna und Cem haben mich auf jeden Fall tief bewegt und ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfehle es sehr gern weiter!

Das Gestern und das Heute…

kaffeeelse aus D am 03.07.2025
Bewertungsnummer: 2947036
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Gestern und das Heute Dieses Buch erzählt von einer Freundschaft, der Freundschaft von Hanna, Zeyna und Cem. In den Achtziger Jahren begann diese Freundschaft. Die drei Freunde wachsen im Ruhrgebiet auf, bilden eine von ihnen selbst gewählte Familie. Ihre Herkunft spielt für sie keine Rolle, denken sie, empfinden sie und schließlich wünschen sie es sich. Denn für sie selbst spielt das keine Rolle, aber Teilen ihrer Umgebung schon. Und diese Mitglieder unserer Gesellschaft gestalten das Leben für bestimmte Menschen in unserem Land schwieriger, machen ihnen das Leben schwerer. Dieser unsägliche 11. September 2001 gibt dann denen Nahrung, die es sowieso nicht so gern sehen, dass wir eine offene Gesellschaft haben. Und damit wird auch das Leben von Zeyna und Cem erschwert, Hanna steht hilflos daneben. Es kommt zu Rissen in der Freundschaft und schließlich zum Bruch zwischen Hanna und Zeyna. Viele Jahre später kommt Hanna zurück, will diesem Damals nachspüren. Denn es lässt sie nicht los. Doch was genau lässt sie nicht los? Was sind die Triebfedern für menschliches Handeln? Rasha Khayat hat hier ein intensives und mich packendes Buch geschrieben, welches einerseits menschliches Miteinander, menschliche Wünsche und Sehnsüchte thematisiert. „Ich komme nicht zurück“ setzt auch die hehren Kräfte in unserer Jugend zentral, unsere hoch gesteckten Ziele zur Verbesserung unserer Welt. In dem meist engen Rahmen der Jugend betrachtet, in der Welt aus Schwarz und Weiß, in der wir meist in jungen Jahren sitzen. Erst später werden die Welt und die Menschen darin, auch wir selbst, grauer. Es gibt nicht mehr dieses Weiß und Schwarz, dieses Gut und Böse. Das Leben ist eben nicht so einfach, wie man sich das in jungen und unerfahrenen Jahren denkt und auch etwas herbeiwünscht. Rasha Khayat packt diese Jugend und ihre hehren Sichten gekonnt in das Buch, aber genauso auch dieses Später. Spannend und intensiv verwebt sie das Thema der Herkunft in dem Buch, aber auch die Fehlbarkeit der menschlichen Natur. Der Roman „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat hat mich richtig begeistert! Ein intensives Buch. Etwas verwundert hat mich, dass auch die Muslime in Deutschland unter dem Geschehen nach dem 11. September 2001 zu leiden hatten. Ich wusste von diesen etwas dummen Handlungen aus den USA. Von solch einem Geschehen in Deutschland wusste ich nichts. Obwohl dies ja nahe liegt. Denn warum sollten die restriktiven Kräfte hier nicht solch ein grauenhaftes Geschehen für ihre eigenen Ziele benutzen? Da diese restriktiven Kräfte seit längerer Zeit miteinander vernetzt sind, um sich gleichzuschalten, ihr Tun abzustimmen, passt das auch von diesem Gedanken heraus. Und gerade wenn dieses Treiben hier in D nicht so bekannt war, ist es dadurch besonders wichtig, es publik zu machen, den Menschen zu zeigen, wie diese Menschenfeinde ticken. Hanna, Zeyna und Cem haben mich auf jeden Fall tief bewegt und ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfehle es sehr gern weiter!

Das Gestern und das Heute

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.07.2025

Bewertungsnummer: 2530219

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch erzählt von einer Freundschaft, der Freundschaft von Hanna, Zeyna und Cem. In den Achtziger Jahren begann diese Freundschaft. Die drei Freunde wachsen im Ruhrgebiet auf, bilden eine von ihnen selbst gewählte Familie. Ihre Herkunft spielt für sie keine Rolle, denken sie, empfinden sie und schließlich wünschen sie es sich. Denn für sie selbst spielt das keine Rolle, aber Teilen ihrer Umgebung schon. Und diese Mitglieder unserer Gesellschaft gestalten das Leben für bestimmte Menschen in unserem Land schwieriger, machen ihnen das Leben schwerer. Dieser unsägliche 11. September 2001 gibt dann denen Nahrung, die es sowieso nicht so gern sehen, dass wir eine offene Gesellschaft haben. Und damit wird auch das Leben von Zeyna und Cem erschwert, Hanna steht hilflos daneben. Es kommt zu Rissen in der Freundschaft und schließlich zum Bruch zwischen Hanna und Zeyna. Viele Jahre später kommt Hanna zurück, will diesem Damals nachspüren. Denn es lässt sie nicht los. Doch was genau lässt sie nicht los? Was sind die Triebfedern für menschliches Handeln? Rasha Khayat hat hier ein intensives und mich packendes Buch geschrieben, welches einerseits menschliches Miteinander, menschliche Wünsche und Sehnsüchte thematisiert. „Ich komme nicht zurück“ setzt auch die hehren Kräfte in unserer Jugend zentral, unsere hoch gesteckten Ziele zur Verbesserung unserer Welt. In dem meist engen Rahmen der Jugend betrachtet, in der Welt aus Schwarz und Weiß, in der wir meist in jungen Jahren sitzen. Erst später werden die Welt und die Menschen darin, auch wir selbst, grauer. Es gibt nicht mehr dieses Weiß und Schwarz, dieses Gut und Böse. Das Leben ist eben nicht so einfach, wie man sich das in jungen und unerfahrenen Jahren denkt und auch etwas herbeiwünscht. Rasha Khayat packt diese Jugend und ihre hehren Sichten gekonnt in das Buch, aber genauso auch dieses Später. Spannend und intensiv verwebt sie das Thema der Herkunft in dem Buch, aber auch die Fehlbarkeit der menschlichen Natur. Der Roman „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat hat mich richtig begeistert! Ein intensives Buch. Etwas verwundert hat mich, dass auch die Muslime in Deutschland unter dem Geschehen nach dem 11. September 2001 zu leiden hatten. Ich wusste von diesen etwas dummen Handlungen aus den USA. Von solch einem Geschehen in Deutschland wusste ich nichts. Obwohl dies ja nahe liegt. Denn warum sollten die restriktiven Kräfte hier nicht solch ein grauenhaftes Geschehen für ihre eigenen Ziele benutzen? Da diese restriktiven Kräfte seit längerer Zeit miteinander vernetzt sind, um sich gleichzuschalten, ihr Tun abzustimmen, passt das auch von diesem Gedanken heraus. Und gerade wenn dieses Treiben hier in D nicht so bekannt war, ist es dadurch besonders wichtig, es publik zu machen, den Menschen zu zeigen, wie diese Menschenfeinde ticken.  Hanna, Zeyna und Cem haben mich auf jeden Fall tief bewegt und ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfehle es sehr gern weiter!  

Das Gestern und das Heute

Kaffeeelse (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 03.07.2025
Bewertungsnummer: 2530219
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch erzählt von einer Freundschaft, der Freundschaft von Hanna, Zeyna und Cem. In den Achtziger Jahren begann diese Freundschaft. Die drei Freunde wachsen im Ruhrgebiet auf, bilden eine von ihnen selbst gewählte Familie. Ihre Herkunft spielt für sie keine Rolle, denken sie, empfinden sie und schließlich wünschen sie es sich. Denn für sie selbst spielt das keine Rolle, aber Teilen ihrer Umgebung schon. Und diese Mitglieder unserer Gesellschaft gestalten das Leben für bestimmte Menschen in unserem Land schwieriger, machen ihnen das Leben schwerer. Dieser unsägliche 11. September 2001 gibt dann denen Nahrung, die es sowieso nicht so gern sehen, dass wir eine offene Gesellschaft haben. Und damit wird auch das Leben von Zeyna und Cem erschwert, Hanna steht hilflos daneben. Es kommt zu Rissen in der Freundschaft und schließlich zum Bruch zwischen Hanna und Zeyna. Viele Jahre später kommt Hanna zurück, will diesem Damals nachspüren. Denn es lässt sie nicht los. Doch was genau lässt sie nicht los? Was sind die Triebfedern für menschliches Handeln? Rasha Khayat hat hier ein intensives und mich packendes Buch geschrieben, welches einerseits menschliches Miteinander, menschliche Wünsche und Sehnsüchte thematisiert. „Ich komme nicht zurück“ setzt auch die hehren Kräfte in unserer Jugend zentral, unsere hoch gesteckten Ziele zur Verbesserung unserer Welt. In dem meist engen Rahmen der Jugend betrachtet, in der Welt aus Schwarz und Weiß, in der wir meist in jungen Jahren sitzen. Erst später werden die Welt und die Menschen darin, auch wir selbst, grauer. Es gibt nicht mehr dieses Weiß und Schwarz, dieses Gut und Böse. Das Leben ist eben nicht so einfach, wie man sich das in jungen und unerfahrenen Jahren denkt und auch etwas herbeiwünscht. Rasha Khayat packt diese Jugend und ihre hehren Sichten gekonnt in das Buch, aber genauso auch dieses Später. Spannend und intensiv verwebt sie das Thema der Herkunft in dem Buch, aber auch die Fehlbarkeit der menschlichen Natur. Der Roman „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat hat mich richtig begeistert! Ein intensives Buch. Etwas verwundert hat mich, dass auch die Muslime in Deutschland unter dem Geschehen nach dem 11. September 2001 zu leiden hatten. Ich wusste von diesen etwas dummen Handlungen aus den USA. Von solch einem Geschehen in Deutschland wusste ich nichts. Obwohl dies ja nahe liegt. Denn warum sollten die restriktiven Kräfte hier nicht solch ein grauenhaftes Geschehen für ihre eigenen Ziele benutzen? Da diese restriktiven Kräfte seit längerer Zeit miteinander vernetzt sind, um sich gleichzuschalten, ihr Tun abzustimmen, passt das auch von diesem Gedanken heraus. Und gerade wenn dieses Treiben hier in D nicht so bekannt war, ist es dadurch besonders wichtig, es publik zu machen, den Menschen zu zeigen, wie diese Menschenfeinde ticken.  Hanna, Zeyna und Cem haben mich auf jeden Fall tief bewegt und ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, ich empfehle es sehr gern weiter!  

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Ich komme nicht zurück

von Rasha Khayat

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Meinung aus der Buchhandlung

Magda W.

Thalia Oberwart

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3/5

Sie kommt nicht zurück.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat geht es um das Konzept der Wahlfamilie, Einsamkeit und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Hanna, Zeyna und Cem wachsen gemeinsam auf und sind unzertrennlich. Doch je älter sie werden, desto mehr gehen sie emotional in andere Richtungen, was schlussendlich zum Kontaktabbruch zwischen Hanna und Zeyna führt. Die relativ kurzen Kapiteln erzählen einerseits die Kindheit und Jugend der drei Protagonisten und andererseits die Gegenwart und wie Hanna diese erlebt. Stilistisch ist das Buch auf jeden Fall interessant, aber auch eigenwillig. Hannas Gedanken sind oft wirr und fragmentarisch, die Autorin lässt Subjekte oder Prädikate einfach weg. An den Stil muss man sich gewöhnen. Ich hatte oft das Bedürfnis, die Sätze zu vervollständigen, und bin dadurch nicht so richtig hineingekommen. Ich würde das Erzählte durchaus auch als experimentell bezeichnen. So besteht ein Kapitel beispielsweise nur aus einem einzigen Satz, der sich immer wiederholt. Das hatte eine sehr bedrückende und auch dramatische Wirkung. Erwähnenswert ist auch, dass die Autorin ihre Protagonistin die verlorene Freundin direkt ansprechen lässt. So hat man das Gefühl, dass Hanna direkt mit Zeyna spricht. Obwohl das Buch so kurz ist, habe ich vergleichsweise länger gebraucht zum Lesen. Der Zugang zu Hanna ist mir schwergefallen. Die Einsamkeit hat sie fast zerfressen, ihre Gegenwart besteht nur darin, sich an ihre Vergangenheit zu klammern und Kontakt zu Zeyna herzustellen. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich nicht von ihren bedrückenden Gedanken lösen kann und gar keine Motivation da ist, ihr Leben anders zu gestalten. Spannend ist, dass wir von Anfang an wissen, dass etwas passiert ist. Das führt dazu, dass man miträtseln möchte, was die Freunde entzweit hat. Unabhängig von der großen Enthüllung, die mich – wie die Figur Cem – sehr überrascht hat, habe ich die Freundschaft zwischen den dreien nicht als gesund aufgefasst. Von klein auf ist Hanna eifersüchtig auf Zeyna, wenn diese mit Hannas Oma intime Momente teilt. Die Autorin schildert mehrere solche Szenen. Cem habe ich nicht als aktiven Bestandteil der Dreierfreundschaft aufgefasst, er stand immer etwas abseits. Letzten Endes hatte Zeyna immer die aktive Rolle, Hanna die passive. Während sich Zeynas Leben weitergedreht und sie sich weiterentwickelt hat, scheint Hanna emotional stehen geblieben zu sein. Da die Freundschaft auf mich eher toxisch gewirkt hat, konnte ich nicht so gut mit Hanna mitfühlen und mir ebenso wünschen, dass Zeyna zurückkommt. Da ich die Geschichte aber grundsätzlich ansprechend fand und der besondere Schreibstil hervorsticht, gebe ich gerne drei Sterne.
  • Magda W.
  • Buchhändler/-in

3/5

Sie kommt nicht zurück.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In „Ich komme nicht zurück“ von Rasha Khayat geht es um das Konzept der Wahlfamilie, Einsamkeit und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft. Hanna, Zeyna und Cem wachsen gemeinsam auf und sind unzertrennlich. Doch je älter sie werden, desto mehr gehen sie emotional in andere Richtungen, was schlussendlich zum Kontaktabbruch zwischen Hanna und Zeyna führt. Die relativ kurzen Kapiteln erzählen einerseits die Kindheit und Jugend der drei Protagonisten und andererseits die Gegenwart und wie Hanna diese erlebt. Stilistisch ist das Buch auf jeden Fall interessant, aber auch eigenwillig. Hannas Gedanken sind oft wirr und fragmentarisch, die Autorin lässt Subjekte oder Prädikate einfach weg. An den Stil muss man sich gewöhnen. Ich hatte oft das Bedürfnis, die Sätze zu vervollständigen, und bin dadurch nicht so richtig hineingekommen. Ich würde das Erzählte durchaus auch als experimentell bezeichnen. So besteht ein Kapitel beispielsweise nur aus einem einzigen Satz, der sich immer wiederholt. Das hatte eine sehr bedrückende und auch dramatische Wirkung. Erwähnenswert ist auch, dass die Autorin ihre Protagonistin die verlorene Freundin direkt ansprechen lässt. So hat man das Gefühl, dass Hanna direkt mit Zeyna spricht. Obwohl das Buch so kurz ist, habe ich vergleichsweise länger gebraucht zum Lesen. Der Zugang zu Hanna ist mir schwergefallen. Die Einsamkeit hat sie fast zerfressen, ihre Gegenwart besteht nur darin, sich an ihre Vergangenheit zu klammern und Kontakt zu Zeyna herzustellen. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich nicht von ihren bedrückenden Gedanken lösen kann und gar keine Motivation da ist, ihr Leben anders zu gestalten. Spannend ist, dass wir von Anfang an wissen, dass etwas passiert ist. Das führt dazu, dass man miträtseln möchte, was die Freunde entzweit hat. Unabhängig von der großen Enthüllung, die mich – wie die Figur Cem – sehr überrascht hat, habe ich die Freundschaft zwischen den dreien nicht als gesund aufgefasst. Von klein auf ist Hanna eifersüchtig auf Zeyna, wenn diese mit Hannas Oma intime Momente teilt. Die Autorin schildert mehrere solche Szenen. Cem habe ich nicht als aktiven Bestandteil der Dreierfreundschaft aufgefasst, er stand immer etwas abseits. Letzten Endes hatte Zeyna immer die aktive Rolle, Hanna die passive. Während sich Zeynas Leben weitergedreht und sie sich weiterentwickelt hat, scheint Hanna emotional stehen geblieben zu sein. Da die Freundschaft auf mich eher toxisch gewirkt hat, konnte ich nicht so gut mit Hanna mitfühlen und mir ebenso wünschen, dass Zeyna zurückkommt. Da ich die Geschichte aber grundsätzlich ansprechend fand und der besondere Schreibstil hervorsticht, gebe ich gerne drei Sterne.

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Ich komme nicht zurück

von Rasha Khayat

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