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Super einsam

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,1/2,5 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Terracotta / Marine

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5042-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»In seinem Debüt-Roman „Super einsam” knüpft Schriftsteller Anton Weil an das Lebensgefühl der jungen Berliner Generation an und schreibt schonungslos über die Wurzeln seiner eigenen Einsamkeit.« arte Twist ("ARTE")
»Großartig. Vielleicht sogar mein Lieblingsbuch des Jahres, weil es mich überrascht hat und dazu maximal berührt.« Christiane Falk, radioeins rbb, 29.10.2024 ("rbb radioeins")
»Anton Weil beschreibt den Sound der Gegenwart (...) Gnadenlos ehrlich - das Buch hat eine erstaunliche, große Wucht (...) Anton Weil geht an die Urquelle des Schmerzes (...) ein ganz berührendes Abschiedsbuch.« Elke Schlinsog, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 04.10.2024 ("Deutschlandfunk Kultur")
»Der melancholische Sog, den der Roman entwickelt, lässt kaum eine Verschnaufpause zu und treibt die Handlung rasant voran.« Chantal Herger, Coopzeitung, 24.09.2024 ("Coopzeitung")
»'Super einsam' liest sich wie ein Gedankenstrom, der wie Ebbe und Flut zwischen Realität und potenzieller Realität hin und her schwappt.« Michaela Minder, Rezensöhnchen, 12.07.2025 ("Rezensöhnchen")
»Die urbane Hektik vermittelt auch der Erzählton dieser atemlosen Story, die teils ins Fantastische abdriftet.« Tina Rausch, Münchner Feuilleton, 10.07.2025 ("Münchner Feuilleton")
»Jedes Kapitel in Anton Weils Romandebüt 'Super einsam' ist eine 10 von 10. Die höchste Dosis, ein anhaltender Rausch, mit sehr viel Lachen, Weinen und Verwirrung.« Lydia Herms, DLF Nova, 27.04.2025 ("Deutschlandfunk nova")
»Dieser Roman ist für alle, die hungrig nach Leben sind.« Clemens Schick, ZEIT Literaturnewsletter, 10.04.2025 ("ZEIT Newsletter Was wir lesen")
»Sein Roman verwischt die Grenzen zwischen Gegenwart und Vergangenheit, zwischen Realität und Traum. So bricht immer wieder Märchenhaftes in die Erzählwelt ein.« Gregor Szyndler, Basler Zeitung, 18.03.2025 ("Basler Zeitung")
»Anton Weils Debütroman 'Super einsam' ist großartig.« Matze Hielscher, Matzes High Five, 14.03.2025 ("Hotel Matze")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,1/2,5 cm

Gewicht

276 g

Farbe

Terracotta / Marine

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5042-6

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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Einsam?

Bewertung aus Leipzig am 03.03.2025

Bewertungsnummer: 2427772

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einsam? Was macht uns glücklich? Eine Familie? Ein guter Job? Doch was macht uns auf der anderen Seite unglücklich? Irgendwo dazwischen befindet sich wohl Vito. Nicht so richtig glücklich, aber auch nicht völlig unzufrieden mit seinem Leben. "Super einsam" von Anton Weil nimmt uns als Leser definitiv auf eine intensive Reise durch das Leben und die Entscheidungen von Vito mit. Wir beginnen mit einem Job in Leipzig, bei dem er nie ankommt, da er vorher in seiner Stammkneipe versackt. Führt einseitige Gespräche mit seinem Vater und sich selbst. Das Buch zu lesen bedeutet in Vitos Gedanken zu leben. Manchmal klar und nachvollziehbar und im nächsten Moment weiß man nicht so recht, was wirklich passiert ist und über was er nur nachdenkt. Dennoch bekommt man ein gutes Bild von ihm, seinen Hoffnungen und Zweifeln und seinem Leben. Und vor der Angst, den hinterlassenen Koffer seiner verstorbenen Mutter zu öffnen. Oft musste ich bei seinen Entscheidungen den Kopf schütteln, dann dachte ich mir, das hätte ich sein können. Das Leben verläuft nicht immer gerade, auch nicht Vitos. Seine Gedanken erscheinen beim Lesen so real und leicht nachvollziehbar. Gerade das macht das Buch zu etwas Besonderem - etwas, bei dem sich jeder irgendwo wiederfinden kann. Auch wenn ich an manchen Stellen zweimal lesen muss, um zu verstehen, um was es gerade geht bzw. wohin der Text uns bringen soll, empfand ich das Buch als einen Schatz. Ein Schatz für den man sich jedoch etwas Zeit nehmen sollte. ISBN: 978-3036950426 Umfang: 240 Seiten Autor: Anton Weil Verlag: Kein&Aber Erscheinungsdatum: 25.09.24

Einsam?

Bewertung aus Leipzig am 03.03.2025
Bewertungsnummer: 2427772
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einsam? Was macht uns glücklich? Eine Familie? Ein guter Job? Doch was macht uns auf der anderen Seite unglücklich? Irgendwo dazwischen befindet sich wohl Vito. Nicht so richtig glücklich, aber auch nicht völlig unzufrieden mit seinem Leben. "Super einsam" von Anton Weil nimmt uns als Leser definitiv auf eine intensive Reise durch das Leben und die Entscheidungen von Vito mit. Wir beginnen mit einem Job in Leipzig, bei dem er nie ankommt, da er vorher in seiner Stammkneipe versackt. Führt einseitige Gespräche mit seinem Vater und sich selbst. Das Buch zu lesen bedeutet in Vitos Gedanken zu leben. Manchmal klar und nachvollziehbar und im nächsten Moment weiß man nicht so recht, was wirklich passiert ist und über was er nur nachdenkt. Dennoch bekommt man ein gutes Bild von ihm, seinen Hoffnungen und Zweifeln und seinem Leben. Und vor der Angst, den hinterlassenen Koffer seiner verstorbenen Mutter zu öffnen. Oft musste ich bei seinen Entscheidungen den Kopf schütteln, dann dachte ich mir, das hätte ich sein können. Das Leben verläuft nicht immer gerade, auch nicht Vitos. Seine Gedanken erscheinen beim Lesen so real und leicht nachvollziehbar. Gerade das macht das Buch zu etwas Besonderem - etwas, bei dem sich jeder irgendwo wiederfinden kann. Auch wenn ich an manchen Stellen zweimal lesen muss, um zu verstehen, um was es gerade geht bzw. wohin der Text uns bringen soll, empfand ich das Buch als einen Schatz. Ein Schatz für den man sich jedoch etwas Zeit nehmen sollte. ISBN: 978-3036950426 Umfang: 240 Seiten Autor: Anton Weil Verlag: Kein&Aber Erscheinungsdatum: 25.09.24

Eine Mischung aus tiefer Traurigkeit und Euphorie

LesenmitCarola aus Wesel am 06.11.2024

Bewertungsnummer: 2334986

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Scheint auf jeden Fall ein außerplanmäßiger Halt zu sein, und mit außer planmäßigen Halten kenne ich mich aus, mein Leben ist voll davon.“ Seite 111 Selten habe ich ein Buch mit so viel Schmerz gelesen wie Anton Weils Debütroman „Super einsam“ Ich möchte den Versuch starten, den Inhalt des Buches visuell begreifbar zu machen, denn es ist so anders, es geht so tief, überrascht, tut weh und dann doch wieder gut. Jeder, der schon einmal auf der Kirmes war, kennt einen Freifallturm. Mit drei Meter pro Sekunde werden die Insassen in 80 Meter Höhe gefahren, um dann ins Bodenlose zu stürzen. Man setzt sich also in dieses Fahrgeschäft. Die Haltebügel werden um den Körper geschlossen. Man kann sich nicht mehr rühren und ist wie in einem Käfig gefangen. Die Anspannung wächst und vielleicht hinterfragt man innerlich sein Tun oder verspricht sich die Welt einer kurzfristigen Ablenkung, das Vergessen, eine neue Erfahrung? Dann gehen die Lichter an und langsam schwebt man nach oben in die Dunkelheit. Das Gefährt dreht sich langsam um seine eigene Achse. Die Menschen unter einem werden immer kleiner und man selber fühlt sich losgelöst und bedeutungslos fern vom Geschehen. Eine Frage kommt auf. Was wäre wenn? Was wäre, wenn das hier nicht mehr zu stoppen ist? Dann plötzlich blenden die Lichter auf und pressen sich grell auf die Augen. Ein kurzes Klicken ist zu hören, und schon befindet man sich ungebremst im freien Fall. Der Magen schießt nach oben und verkrampft sich. Das Adrenalin verflüssigt den Körper. Die Knöchel treten an den Haltegriffen weiß hervor vor Anspannung. Man schaut nach unten und sieht den Boden auf sich zu rasen, spürt fast das Aufklatschen auf dem Asphalt. Stopp! Als man schon denkt zu spät, hält das Fahrgeschäft und gleitet ganz langsam in einem Taumel wieder nach oben, nimmt ein Glücksgefühl mit. Geschafft! Man hat durchgehalten und jetzt ist man wieder auf dem Weg nach oben. Überall verheißungsvolles Blinken und ein Prickeln im Bauch bis zum nächsten freien Fall. So geht es Vito dem Protagonisten in Anton Weils Buch. Er fühlt sich einsam, und die Kälte seiner Wohnung spiegelt seine innere Kälte. Es gibt einen schönen Satz auf Seite. 49. „Frierend lege ich mich ins Bett auf meine Seite, ziehe die Bettdecke über meinen Kopf und spreche zu den Erinnerungen, die hier schließlich noch liegen. Unter mir, neben mir und in mir begraben.“ Was macht dieses Buch so anziehend anders? Es Ist es diese Mischung aus Momenten tiefster Traurigkeit und plötzlicher Euphorie. Dieses bis ganz nach unten absacken, fast bodenlos in die Tiefe stürzen, mit Angst irgendwo zu zerspringen, nicht mehr da zu sein. Dann plötzlich doch ein Netz unter sich zu spüren. Teil einer Geschichte zu werden. In eine Euphorie einzutauchen, mit der man noch vor Sekunden nicht gerechnet hätte. Es ist diese Mischung die dieses Buch in kurzen Kapiteln zu etwas Besonderem macht. Ausgestattet mit einem so einmaligen Sound der Generation Millennials den ich noch nie so gelesen habe. Rein fiktionale Passagen wechseln sich ab mit alptraumhaften, schweren oder wunderschönen, leichten Kapiteln. Am Ende möchte ich mich Sandra Hüller anschließen. Ich habe Vito kennengelernt und um in einem Bild zu bleiben, Haut um Haut wie bei einer Zwiebel von ihm abfallen sehen, bis es nichts mehr von ihm zu verstecken gab.

Eine Mischung aus tiefer Traurigkeit und Euphorie

LesenmitCarola aus Wesel am 06.11.2024
Bewertungsnummer: 2334986
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Scheint auf jeden Fall ein außerplanmäßiger Halt zu sein, und mit außer planmäßigen Halten kenne ich mich aus, mein Leben ist voll davon.“ Seite 111 Selten habe ich ein Buch mit so viel Schmerz gelesen wie Anton Weils Debütroman „Super einsam“ Ich möchte den Versuch starten, den Inhalt des Buches visuell begreifbar zu machen, denn es ist so anders, es geht so tief, überrascht, tut weh und dann doch wieder gut. Jeder, der schon einmal auf der Kirmes war, kennt einen Freifallturm. Mit drei Meter pro Sekunde werden die Insassen in 80 Meter Höhe gefahren, um dann ins Bodenlose zu stürzen. Man setzt sich also in dieses Fahrgeschäft. Die Haltebügel werden um den Körper geschlossen. Man kann sich nicht mehr rühren und ist wie in einem Käfig gefangen. Die Anspannung wächst und vielleicht hinterfragt man innerlich sein Tun oder verspricht sich die Welt einer kurzfristigen Ablenkung, das Vergessen, eine neue Erfahrung? Dann gehen die Lichter an und langsam schwebt man nach oben in die Dunkelheit. Das Gefährt dreht sich langsam um seine eigene Achse. Die Menschen unter einem werden immer kleiner und man selber fühlt sich losgelöst und bedeutungslos fern vom Geschehen. Eine Frage kommt auf. Was wäre wenn? Was wäre, wenn das hier nicht mehr zu stoppen ist? Dann plötzlich blenden die Lichter auf und pressen sich grell auf die Augen. Ein kurzes Klicken ist zu hören, und schon befindet man sich ungebremst im freien Fall. Der Magen schießt nach oben und verkrampft sich. Das Adrenalin verflüssigt den Körper. Die Knöchel treten an den Haltegriffen weiß hervor vor Anspannung. Man schaut nach unten und sieht den Boden auf sich zu rasen, spürt fast das Aufklatschen auf dem Asphalt. Stopp! Als man schon denkt zu spät, hält das Fahrgeschäft und gleitet ganz langsam in einem Taumel wieder nach oben, nimmt ein Glücksgefühl mit. Geschafft! Man hat durchgehalten und jetzt ist man wieder auf dem Weg nach oben. Überall verheißungsvolles Blinken und ein Prickeln im Bauch bis zum nächsten freien Fall. So geht es Vito dem Protagonisten in Anton Weils Buch. Er fühlt sich einsam, und die Kälte seiner Wohnung spiegelt seine innere Kälte. Es gibt einen schönen Satz auf Seite. 49. „Frierend lege ich mich ins Bett auf meine Seite, ziehe die Bettdecke über meinen Kopf und spreche zu den Erinnerungen, die hier schließlich noch liegen. Unter mir, neben mir und in mir begraben.“ Was macht dieses Buch so anziehend anders? Es Ist es diese Mischung aus Momenten tiefster Traurigkeit und plötzlicher Euphorie. Dieses bis ganz nach unten absacken, fast bodenlos in die Tiefe stürzen, mit Angst irgendwo zu zerspringen, nicht mehr da zu sein. Dann plötzlich doch ein Netz unter sich zu spüren. Teil einer Geschichte zu werden. In eine Euphorie einzutauchen, mit der man noch vor Sekunden nicht gerechnet hätte. Es ist diese Mischung die dieses Buch in kurzen Kapiteln zu etwas Besonderem macht. Ausgestattet mit einem so einmaligen Sound der Generation Millennials den ich noch nie so gelesen habe. Rein fiktionale Passagen wechseln sich ab mit alptraumhaften, schweren oder wunderschönen, leichten Kapiteln. Am Ende möchte ich mich Sandra Hüller anschließen. Ich habe Vito kennengelernt und um in einem Bild zu bleiben, Haut um Haut wie bei einer Zwiebel von ihm abfallen sehen, bis es nichts mehr von ihm zu verstecken gab.

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Super einsam

von Anton Weil

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Corinna Buresch

Thalia St. Pölten

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3/5

igendwo zwischen super gut und super schlecht

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich weiß weder, wie ich diese Rezension beginnen soll, noch, wie viele Sterne ich überhaupt vergeben möchte. Ein Mittelmaß ist doch gut, oder? Mit der Mitte riskiert man nicht viel, und wenn man nicht viel riskiert, kann man auch nicht viel verlieren. Also drei Sterne, denn das liegt irgendwo dazwischen – genauso wie auch meine Meinung zu diesem Hörbuch irgendwo zwischen super gut und super schlecht liegt, aber so richtig definieren kann ich es nicht – irgendwo dazwischen eben. „Eine wilde Irrfahrt durch die Psyche“ trifft den Nagel hier definitiv auf den Kopf, „einer ganzen Generation“ meiner Meinung nach eher nicht. Anfangs war ich komplett verwirrt, habe die Soundeffekte gehasst und eigentlich wollte ich das Hörbuch schon nach dem ersten Kapitel abbrechen. Da ich Büchern aber gerne mehr als nur ein Kapitel Zeit gebe, um mich zu überzeugen, bin ich drangeblieben. Die Verwirrung wurde allerdings nicht wirklich weniger, dafür haben mich die Soundeffekte und die Musik irgendwann nicht mehr so gestört. Beim Mittelteil des Buches war ich besserer Dinge, ich dachte, die Geschichte bekommt mehr Struktur – Fehlanzeige. Danach stürzt man regelrecht durch die Ereignisse, und – insofern das überhaupt möglich ist – habe ich noch weniger verstanden, was eigentlich gerade passiert. Zum Ende hin hat mich das Hörbuch aber fast zu Tränen gerührt, und vielleicht habe ich es doch ein kleines bisschen verstanden. Mein Fazit also: Für mich persönlich waren die Bedingungen nicht optimal, die Soundeffekte und die Musik empfand ich eher störend als hilfreich. Den größten Teil der Geschichte war ich sehr verwirrt und hatte keinen Durchblick, was möglicherweise auch vom Autor beabsichtigt ist. Außerdem war eigentlich nie ganz klar, was von den Erzählungen wirklich passiert, was Einbildung und was Vergangenheit ist - das fand ich einerseits spannend, weil es viel Raum für eigene Interpretationen lässt, andererseits aber sehr anstrengend ist. Was einem auf jeden Fall klar sein sollte bevor man dieses Buch beginnt ist, dass es definitiv keine leichte Lektüre ist. Meiner Meinung nach gehen die Themen noch viel tiefer, als es die Beschreibung vermuten lässt - vom Verlust der Mutter, dem nicht besonders guten, aber auch nicht wirklich schlechtem Verhältnis zum Vater bis hin zur Suche nach Liebe, sowohl von sich selbst, als auch von anderen. Und nicht zu vergessen, das immer weitere Abdriften von der Realität.
  • Corinna Buresch
  • Buchhändler/-in

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3/5

igendwo zwischen super gut und super schlecht

Bewertet: Hörbuch-Download

Ich weiß weder, wie ich diese Rezension beginnen soll, noch, wie viele Sterne ich überhaupt vergeben möchte. Ein Mittelmaß ist doch gut, oder? Mit der Mitte riskiert man nicht viel, und wenn man nicht viel riskiert, kann man auch nicht viel verlieren. Also drei Sterne, denn das liegt irgendwo dazwischen – genauso wie auch meine Meinung zu diesem Hörbuch irgendwo zwischen super gut und super schlecht liegt, aber so richtig definieren kann ich es nicht – irgendwo dazwischen eben. „Eine wilde Irrfahrt durch die Psyche“ trifft den Nagel hier definitiv auf den Kopf, „einer ganzen Generation“ meiner Meinung nach eher nicht. Anfangs war ich komplett verwirrt, habe die Soundeffekte gehasst und eigentlich wollte ich das Hörbuch schon nach dem ersten Kapitel abbrechen. Da ich Büchern aber gerne mehr als nur ein Kapitel Zeit gebe, um mich zu überzeugen, bin ich drangeblieben. Die Verwirrung wurde allerdings nicht wirklich weniger, dafür haben mich die Soundeffekte und die Musik irgendwann nicht mehr so gestört. Beim Mittelteil des Buches war ich besserer Dinge, ich dachte, die Geschichte bekommt mehr Struktur – Fehlanzeige. Danach stürzt man regelrecht durch die Ereignisse, und – insofern das überhaupt möglich ist – habe ich noch weniger verstanden, was eigentlich gerade passiert. Zum Ende hin hat mich das Hörbuch aber fast zu Tränen gerührt, und vielleicht habe ich es doch ein kleines bisschen verstanden. Mein Fazit also: Für mich persönlich waren die Bedingungen nicht optimal, die Soundeffekte und die Musik empfand ich eher störend als hilfreich. Den größten Teil der Geschichte war ich sehr verwirrt und hatte keinen Durchblick, was möglicherweise auch vom Autor beabsichtigt ist. Außerdem war eigentlich nie ganz klar, was von den Erzählungen wirklich passiert, was Einbildung und was Vergangenheit ist - das fand ich einerseits spannend, weil es viel Raum für eigene Interpretationen lässt, andererseits aber sehr anstrengend ist. Was einem auf jeden Fall klar sein sollte bevor man dieses Buch beginnt ist, dass es definitiv keine leichte Lektüre ist. Meiner Meinung nach gehen die Themen noch viel tiefer, als es die Beschreibung vermuten lässt - vom Verlust der Mutter, dem nicht besonders guten, aber auch nicht wirklich schlechtem Verhältnis zum Vater bis hin zur Suche nach Liebe, sowohl von sich selbst, als auch von anderen. Und nicht zu vergessen, das immer weitere Abdriften von der Realität.

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