• Produktbild: Im Namen der Barmherzigkeit
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Im Namen der Barmherzigkeit Roman nach einer wahren Geschichte | Der große Nr.-1-SPIEGEL-Bestseller-Tatsachenroman | Der unfassbare Leidensweg eines kleinen Mädchens

22

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

640

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.11.2024

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/4,2 cm

Gewicht

467 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52837-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

640

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.11.2024

Verlag

Knaur Taschenbuch

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,9/12,5/4,2 cm

Gewicht

467 g

Farbe

Cool Grey / Kaffee

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-52837-2

Herstelleradresse

Knaur Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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    aus Kempten

    5/5

    21.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Highlight

    Das war jetzt mein viertes Buch von #heralind und ich muss sagen, für mich das mit der schwersten Thematik. Steffi hatte eine so schwere Kindheit und ist trotzdem eine so großartige Frau geworden. Ich musste beim Lesen schon das ein oder andere Mal schlucken, weil es für mich sehr schwer zu ertragen war, was der armen kleinen Steffi passiert ist. Positiv fand ich, dass Hera Lind es aber immer geschafft hat, dass man den Mut nicht verliert und auf etwas Positives für Steffi hoffen konnte. Das Nachwort von Steffi und Frau Winkler war sehr schön zu lesen und hat das Buch sehr schön beendet. Für mich war es bisher mein #Highlight von der Autorin und ich kann ihre #tatsachenromane sehr empfehlen.

  • Bewertung

    aus St. Wendel

    5/5

    07.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wie viel kann ein Mensch nur ertragen?

    Dieses Buch hat mich so gefesselt und gleichzeitig so erschüttert! So schnell habe ich schon lange kein Buch mehr ausgelesen! Die Geschichte bleibt noch länger im Gedächtnis-habe mir direkt einen neuen Roman von Hera Lind geholt!

  • Bewertung

    5/5

    04.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das nachhallt

    Ein erschütterndes, zugleich tief bewegendes Buch, das weit über das bloße Erzählen einer Lebensgeschichte hinausgeht. Hera Lind gelingt es, das Schicksal von Steffi mit einer sprachlichen Klarheit und erzählerischen Kraft zu schildern, die unter die Haut geht. Was zunächst wie ein tragisches Einzelschicksal wirkt, entfaltet sich zu einer vielschichtigen Auseinandersetzung mit Themen wie Missbrauch, Ungerechtigkeit, Ohnmacht – und dennoch auch mit Hoffnung, innerer Stärke und der unerschütterlichen Kraft der Barmherzigkeit. Die Geschichte zeigt eindringlich, was ein Mensch ertragen kann, ohne daran zu zerbrechen, und wie entscheidend Mitgefühl und Menschlichkeit sein können – gerade dort, wo man sie am wenigsten erwartet. Besonders beeindruckt hat mich die Authentizität der Erzählung: keine Effekthascherei, sondern ein würdevoller, respektvoller Umgang mit einer wahren Geschichte. Hera Lind gibt Steffi eine Stimme, die lange ungehört blieb – und verleiht ihr auf diese Weise eine stille Form von Gerechtigkeit. Ein Buch, das nachhallt – und das ich jeder Person ans Herz lege, die sich für echte Lebensgeschichten, gesellschaftliche Verantwortung und menschliche Tiefe interessiert.

  • Bewertung

    5/5

    28.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Familie durchlebt die Verbannung nach Sibirien

    Das Buch erzählt anhand von Lydia die Geschichte einer Großfamilie von 1944 bis in die Gegenwart. Die Familie wird verschleppt und muss in Sibirien bei größter Kälte ausharren und die Kinder großziehen. Ein Schicksalsschlag jagt den nächsten. Kaum hat sich die Familie irgendwo eingerichtet, mussten sie wieder alles zurücklassen und weiter in noch kältere und unwirtlichere Gegenden ziehen, wo sie bei schlechter Ausrüstung und Kleidung schwerste körperliche Arbeit verrichten mussten. Es fällt mir sehr schwer, passende Worte zu finden, um diesem Buch gerecht zu werden. Wie oft musste ich mir bei der Lektüre immer wieder bewusst machen, dass diese schrecklichen Erlebnisse noch keine 100 Jahre her waren. Noch 1970 konnte die Familie nicht in Westdeutschland leben, obwohl sie ein Recht darauf hatte. Ich konnte sehr gut in die Geschichte eintauchen, auch wenn ich mir nicht annähernd vorstellen kann, wie es sein muss, bei -35 ° im Freien zu arbeiten. Die Figuren sind sehr lebendig beschrieben. Man merkt, dass der Roman auf Tatsachen beruht, was mich wirklich immer wieder schlucken ließ. Im Nachwort schreibt die Autorin, das Buch sei Pflichtlektüre gegen Unzufriedenheit, Selbstmitleid und Nörgelei. Auch wenn ich mir bewusst bin, dass Selbstmitleid in vielen Fällen durchaus angebracht ist, so hat das Buch auch für mich, manches unzufriedene Gefühl zurechtgerückt. Ich vergebe diesem Buch 5 Sterne.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    5/5

    27.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Macht ist immer lieblos

    "Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit." (Charles Dickens) Die 3-jährige Steffi wird in den 70er-Jahren zu der steirischen Bauernfamilie Kellerknecht vermittelt. Doch statt Liebe und Familie erleben die Pflegekinder dort nur geringe Liebe, spärliches Essen und harte Arbeit. Während ihre leiblichen Kinder verwöhnt sind, müssen die Pflegekinder die schwere Arbeit auf dem Bauernhof verrichten und dies sogar barfuß. Selbst die Fürsorge, die regelmäßig vorbeischaut, wird angelogen und bestochen. Sie verschließen sogar regelrecht Augen vor der Ungerechtigkeit, dessen die Kinder ausgeliefert sind. Steffi wird älter und damit interessant für den Bauern. Ein Mann, der seine Pflegekinder regelmäßig misshandelt und die Mädchen sogar missbraucht. Als die 15-jährige Steffi schwanger wird, kommt sie zu Nonnen, wo sie von Schwester Reinhildis innig umsorgt wird. Steffi möchte für ihr eigenes Kind eine liebevolle Mutter sein und kämpft für sie. Doch das Trauma der Vergangenheit holt sie immer wieder ein und versucht sie zu brechen. Meine Meinung: Das Cover und der Klappentext haben mich so berührt, dass ich unbedingt mehr erfahren will. Vor allem, weil Steffis Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Mich schockiert zudem, dass alles ja noch gar nicht so lange her ist. Die kleine Steffi erblickt im Juli 1972 das Licht der Welt. Ihre herzlose, kalte Mutter hat regelmäßig Affären mit anderen Männern. Da Steffi von einem Türken ist, stößt sie das Kind erst recht von sich. So kommt das kleine Mädchen erst in ein Heim und anschließend zur Pflegefamilie Kellerknecht. Keiner konnte ja ahnen, dass die Kinder dort ungerecht behandelt werden. Schließlich sind die Bauersleute gottesfürchtige Christen und selbst Eltern. Doch während ihre eigenen Kinder verwöhnt sind, müssen die Pflegekinder oft bis tief in die Nacht schuften. Dabei haben sie nur den kargen Dachboden zum Schlafen und eine Dusche mit kaltem Wasser im Keller. Die Kellerknechts nehmen nicht einmal Rücksicht, als man bei Steffi Asthma feststellt. Sie gerät sogar ein paar Mal fast in Lebensgefahr. Welche Macht der grobe und brutale Bauer allerdings wirklich hat, bekommt Steffi erst so richtig zu spüren, als sie älter ist. Gewalt, Missbrauch und Angst traumatisieren für immer ihr Leben. Immer wieder findet sie jemanden, bei dem sie ein wenig Liebe verspürt, wird dann allerdings enttäuscht. Es scheint sogar so, als ob es niemanden auf der Welt gibt, der sie wirklich liebt. Erst als die kleine Sarah nach der Entbindung in ihr Leben tritt, kämpft sie wie eine Löwin, damit sie ihr Kind behalten darf. Doch es ist ein Leben mit Rückschlägen und Ängsten, gezeichnet von viel zu wenig Liebe. Mich schockiert, weil Steffis Schicksal ja noch gar nicht so lange her ist. Dass eine Behörde wie die österreichische Fürsorge einfach die Augen verschließt, macht mich fassungslos. Warum wollten sie nicht sehen, wie Kinder verwahrlosen, abmagern und lieblos behandelt werden? Stattdessen machen sie später einer jungen Frau das Leben schwer. Obwohl die ihrem Kind all die Liebe schenkt, die sie selbst nie erhalten hat. Die Autorin nimmt uns mit in eine Kindheit, die man kaum ertragen kann. Dabei verschweigt sie sogar noch viele schlimme Ereignisse, um es den Lesern nicht zu schwer zu machen. Das Ende wird sogar beschönigt, wie ich im Nachwort erfahre. Fraglos ist diese Frau zu einer wahren Kämpferin herangewachsen, obwohl das Leben Steffi so zugesetzt hat. Eine Kämpferin, die nicht aufgibt. Trotz immer wiederkehrender Rückschläge nimmt sie ihr Leben an und findet sogar die Liebe. Steffis Schicksal steht für all die Kinder, die mit Lieblosigkeit, Gewalt und Missbrauch aufwachsen. Sehr detailliert beschreibt Hera Lind Steffis Kindheit, sodass ich mehr als einmal zum Taschentuch greife. Trotzdem haben wir lange nicht alles erfahren, wie ich im Nachwort lese. Ich kann es nur empfehlen und gebe 5 Sterne, aber man braucht starke Nerven dafür.

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Bewertungen (132)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anita Summer

    Anita Summer

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Tatsachenroman voller Schrecken

    Die kleine Steffi wird kurz nach ihrer Geburt von ihrer Mutter verstoßen und zur Adoption freigegeben. Danach erlebt sie Hölle auf Erden: Sie landet auf einem kleinen Bauernhof in der Steiermark, zusammen mit weiteren Adoptivkindern. Der Bauer und seine Gattin gehen gnadenlos mit den Kindern um, während die leiblichen Kinder verwöhnt werden. Von klein auf müssen sie im Haushalt, auf den Feldern und im Stall mitarbeiten. In der Schule sind sie oft zu erschöpft, um dem Unterricht zu folgen, was sich in schlechteren Noten niederschlägt. Als Kinder „zweiter Klasse“ misshandelt, wird ihnen dieses Leben als Normalität vorgegaukelt. Im Namen der Barmherzigkeit ist ein Tatsachenroman, der nichts beschönigt und durch seine bedrückende Authentizität erschüttert. Man braucht starke Nerven, um ihn zu lesen, und ein langes Wochenende, um das Buch in einem Zug durchzuarbeiten. Hera Lind gelingt es, die grausamen Erfahrungen der Kinder eindringlich zu schildern, sodass die Geschichte noch lange nachwirkt. Wer sich auf diese Geschichte einlässt, wird mit einer eindringlichen, kraftvollen Erzählung belohnt. Besonders Leserinnen und Leser, die sich für authentische, emotional intensive Geschichten interessieren, finden hier eine bewegende Lektüre.
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Gugl

    Katrin Gugl

    Thalia Liezen – ELI

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine schreckliche Kindheit...

    Steffi musste wortwörlich durch die Hölle gehen. Gewalt, Schmerz und Bestrafung wurde bei der Pflegefamilie tagtäglich als normal angesehen. Unglaublich was sie alles durchmachen musste. Kann sie sich der Vergangenheit stellen? Wird sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen?
  • Zum Bewerterprofil von Cornelia L.

    Cornelia L.

    Thalia Bischofshofen – KARO

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütternd

    Eine sehr emotionales wahre Begebenheit die noch gar nicht so lange zurückliegt. Hera Lind hat das Thema Pflegekinder sehr gut umgesetzt. Ich war sehr berührt von der Geschichte von Steffi. Sehr zu empfehlen, aber auch nichts für schwache Gemüter.

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