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Produktbild: Der Zauberberg, die ganze Geschichte
Artikelbild von Der Zauberberg, die ganze Geschichte
Norman Ohler

1. Der Zauberberg, die ganze Geschichte

Der Zauberberg, die ganze Geschichte

Aus der Reihe detebe
Gesprochen von
8
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Norman Ohler

Spieldauer

4 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

69

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257695885

Beschreibung

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Ja

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Gesprochen von

Norman Ohler

Spieldauer

4 Stunden und 46 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2024

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Fassung

ungekürzt

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MP3

Anzahl Dateien

69

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Diogenes Verlag

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Deutsch

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9783257695885

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Erzählung mit Bezügen zum Zauberberg von Thomas Mann

Bewertung am 05.03.2025

Bewertungsnummer: 2429811

Bewertet: Hörbuch-Download

Kurzkommentar: Der Autor erzählt von seiner eigenen Reise mit der Tocher nach Davos. Dazu macht er viele Bezüge zum 'Zauberberg' von Thomas Mann. Die Geschichte ist lehrreich, unterhaltsam und lesenswert.

Erzählung mit Bezügen zum Zauberberg von Thomas Mann

Bewertung am 05.03.2025
Bewertungsnummer: 2429811
Bewertet: Hörbuch-Download

Kurzkommentar: Der Autor erzählt von seiner eigenen Reise mit der Tocher nach Davos. Dazu macht er viele Bezüge zum 'Zauberberg' von Thomas Mann. Die Geschichte ist lehrreich, unterhaltsam und lesenswert.

Die Geschichte von Davos

Bewertung aus Villach am 12.02.2025

Bewertungsnummer: 2410248

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norman Ohler fährt 2023 mit seiner 14-jährigen Tochter Suki und Freunden zum Schifahren nach Davos. Anstatt sich dem Schifahren zu widmen, geht er der Historie des weltberühmten Ortes nach. Zu Beginn des Romans wird der Frage nachgegangen, wie Davos im 19. Jahrhundert zu einem Luftkurort wurde. Wie es dazu kam, dass reiche Menschen sich dort über Monate hinbegaben, um sich von der Tuberkulose, damals auch als Schwindsucht bezeichnet, Heilung erhofften. Norman Ohler erzählt, wie Hotels und Sanatorien sich auf ihr Klientel einstellten und die Fachärzte in Davos „regierten“. In der Nacht wurden die Toten heimlich abtransportiert – mit einem Schlitten ins Tal verbracht. Ein ausführlicher Teil des Buches widmet sich dann dem Zauberberg von Thomas Mann und dem Aufenthalt von Katia Mann in Davos. Er berichtet, dass Hans Christian Anderson, der Schriftsteller Klabund und Robert Louis Stevenson dort waren, und Sir Arthur Conan Doyle hier das Schifahren erlernte. Interessant fand ich, wie aus dem kleinen Bergdorf eine Destination der Reichen wurde – aufgrund der Sanatorien, die dort um viel Geld Heilung von der damals tödlichen Tuberkulose versprachen. Auch von den Nazis blieb Davos nicht verschont. Es wurde dort das erste Attentat auf einen Nazi verübt, dass weitere Konsequenzen für die Schweiz nach sich zog und die Schweiz so nazifrei blieb. Viel Neues habe ich erfahren, so zB dass eine Forschungseirichtung zu Lungenerkrankungen dort eingerichtet wurde, um wissenschaftlich zu beweisen, dass der Luftkurort wirklich half (leider gelang dieser Beweis nicht). Es wurden auch jährliche Konferenzen veranstaltet, zu denen unter anderem Einstein und Heidegger eingeladen waren. Erst Jahre später fanden die Weltwirtschaftskonferenzen dort statt, die Davos den elitären Anstrich verliehen, der heute als bekannt gelten kann. Nicht zuletzt setzt sich der Roman auch mit der Frage auseinander, wie sich Schifahren und Klimaschutz zueinander verhalten. Ich fand dieses Buch großartig, kurzweilig, informativ und interessant.

Die Geschichte von Davos

Bewertung aus Villach am 12.02.2025
Bewertungsnummer: 2410248
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norman Ohler fährt 2023 mit seiner 14-jährigen Tochter Suki und Freunden zum Schifahren nach Davos. Anstatt sich dem Schifahren zu widmen, geht er der Historie des weltberühmten Ortes nach. Zu Beginn des Romans wird der Frage nachgegangen, wie Davos im 19. Jahrhundert zu einem Luftkurort wurde. Wie es dazu kam, dass reiche Menschen sich dort über Monate hinbegaben, um sich von der Tuberkulose, damals auch als Schwindsucht bezeichnet, Heilung erhofften. Norman Ohler erzählt, wie Hotels und Sanatorien sich auf ihr Klientel einstellten und die Fachärzte in Davos „regierten“. In der Nacht wurden die Toten heimlich abtransportiert – mit einem Schlitten ins Tal verbracht. Ein ausführlicher Teil des Buches widmet sich dann dem Zauberberg von Thomas Mann und dem Aufenthalt von Katia Mann in Davos. Er berichtet, dass Hans Christian Anderson, der Schriftsteller Klabund und Robert Louis Stevenson dort waren, und Sir Arthur Conan Doyle hier das Schifahren erlernte. Interessant fand ich, wie aus dem kleinen Bergdorf eine Destination der Reichen wurde – aufgrund der Sanatorien, die dort um viel Geld Heilung von der damals tödlichen Tuberkulose versprachen. Auch von den Nazis blieb Davos nicht verschont. Es wurde dort das erste Attentat auf einen Nazi verübt, dass weitere Konsequenzen für die Schweiz nach sich zog und die Schweiz so nazifrei blieb. Viel Neues habe ich erfahren, so zB dass eine Forschungseirichtung zu Lungenerkrankungen dort eingerichtet wurde, um wissenschaftlich zu beweisen, dass der Luftkurort wirklich half (leider gelang dieser Beweis nicht). Es wurden auch jährliche Konferenzen veranstaltet, zu denen unter anderem Einstein und Heidegger eingeladen waren. Erst Jahre später fanden die Weltwirtschaftskonferenzen dort statt, die Davos den elitären Anstrich verliehen, der heute als bekannt gelten kann. Nicht zuletzt setzt sich der Roman auch mit der Frage auseinander, wie sich Schifahren und Klimaschutz zueinander verhalten. Ich fand dieses Buch großartig, kurzweilig, informativ und interessant.

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Der Zauberberg, die ganze Geschichte

von Norman Ohler

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

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2/5

Recherche statt Wintersport

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norman Ohler verdient sich den Winterurlaub mit seiner Tochter indem er von der Entstehung des Kurortes Davos, über die Geburt des Mann'schen Zauberbergs, vorbei an der Regentschaft eines tolerierten NSDAP Kleingeistes bis zum jährlichen Treffen der Schwerstverdiener des WEF Nachforschungen anstellt. Flüssig geschrieben und gut erzählt, bleibt es trotzdem ein überschaubares Büchlein mit wenig Neuem und hinterlässt den Leser ob der Dialoge in aufgesetzter, peinlicher „Jugendsprache“ etwas verwirrt zurück.
  • Silvio Weitzl
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Recherche statt Wintersport

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norman Ohler verdient sich den Winterurlaub mit seiner Tochter indem er von der Entstehung des Kurortes Davos, über die Geburt des Mann'schen Zauberbergs, vorbei an der Regentschaft eines tolerierten NSDAP Kleingeistes bis zum jährlichen Treffen der Schwerstverdiener des WEF Nachforschungen anstellt. Flüssig geschrieben und gut erzählt, bleibt es trotzdem ein überschaubares Büchlein mit wenig Neuem und hinterlässt den Leser ob der Dialoge in aufgesetzter, peinlicher „Jugendsprache“ etwas verwirrt zurück.

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