Produktbild: Der Kolibri

Der Kolibri Roman | »Meisterhaft: ein Kuriositäten- und Genusskabinett voller kleiner Wunder.« Ian McEwan

99

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Produktdetails

Verkaufsrang

42186

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,8 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Avocado / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il Colibri

Übersetzt von

Michael Killisch-Horn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14912-9

Produktdetails

Verkaufsrang

42186

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.09.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19/11,6/3,8 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Avocado / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Il Colibri

Übersetzt von

Michael Killisch-Horn

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-14912-9

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Stillstand, Rückwärtsflug und Erwachen

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 04.01.2025

Bewertungsnummer: 2378505

Bewertet: eBook (ePUB)

Marco, Augenarzt in Florenz, beschreibt sein Leben in einer Art Familiensaga: wie er als Junge einfach nicht wachsen wollte und darum den Kosenamen «Kolibri» bekam. Feinfühlig, gewitzt ist er als Junge unterwegs, später aber wird sein Leben von einigen harten Schicksalsschlägen getroffen, die ihn arg durchschütteln. Er heiratet, sie bekommen eine Tochter, doch seine Frau verlässt ihn und stürzt sich ins Chaos. Er kümmert sich um die Tochter, später als Opa auch um Miraijin, den neuen Menschen, der ihm alles bedeutet und ihn recht eigentlich rettet. Beinahe traumwandlerisch lebt er sein Leben, begleitet von einer unmöglichen Jugendliebe zu Luisa, irgendwie ziellos, oder wie ein Kolibri an Ort flügelschlagend oder rückwärtsfliegend – bis er nach einer heftigen Pokernacht zur Besinnung kommt. Sind es Zufälle, oder Schicksalsschläge, die sein Leben bestimmen, seine Sensibilität herausfordern, ihn beinahe zum Verzweifeln bringen? Getragen von einer inneren Kraft verausgabt er sich für seine Familie, es erscheint wie ein Wunder, dass trotz aller Wirrungen am Ende alle zusammenfinden. Die Kapitel springen zeitlich vor und zurück, Rückblenden in seine Kindheit und Jugend, philosophische Exkurse und manchmal etwas lang gewordene Gedankengänge bilden Zäsuren. Gekonnt werden familiäre Ereignisse und Schicksalsschläge häppchenweise aufgeklärt, so dass am Schluss ein Gesamtbild einer schicksalshaften Familiensaga erscheint. In eigenem Stil geschrieben, spannend und sehr lesenswert.

Stillstand, Rückwärtsflug und Erwachen

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 04.01.2025
Bewertungsnummer: 2378505
Bewertet: eBook (ePUB)

Marco, Augenarzt in Florenz, beschreibt sein Leben in einer Art Familiensaga: wie er als Junge einfach nicht wachsen wollte und darum den Kosenamen «Kolibri» bekam. Feinfühlig, gewitzt ist er als Junge unterwegs, später aber wird sein Leben von einigen harten Schicksalsschlägen getroffen, die ihn arg durchschütteln. Er heiratet, sie bekommen eine Tochter, doch seine Frau verlässt ihn und stürzt sich ins Chaos. Er kümmert sich um die Tochter, später als Opa auch um Miraijin, den neuen Menschen, der ihm alles bedeutet und ihn recht eigentlich rettet. Beinahe traumwandlerisch lebt er sein Leben, begleitet von einer unmöglichen Jugendliebe zu Luisa, irgendwie ziellos, oder wie ein Kolibri an Ort flügelschlagend oder rückwärtsfliegend – bis er nach einer heftigen Pokernacht zur Besinnung kommt. Sind es Zufälle, oder Schicksalsschläge, die sein Leben bestimmen, seine Sensibilität herausfordern, ihn beinahe zum Verzweifeln bringen? Getragen von einer inneren Kraft verausgabt er sich für seine Familie, es erscheint wie ein Wunder, dass trotz aller Wirrungen am Ende alle zusammenfinden. Die Kapitel springen zeitlich vor und zurück, Rückblenden in seine Kindheit und Jugend, philosophische Exkurse und manchmal etwas lang gewordene Gedankengänge bilden Zäsuren. Gekonnt werden familiäre Ereignisse und Schicksalsschläge häppchenweise aufgeklärt, so dass am Schluss ein Gesamtbild einer schicksalshaften Familiensaga erscheint. In eigenem Stil geschrieben, spannend und sehr lesenswert.

Wunderschön

Bewertung aus Wien am 02.02.2022

Bewertungsnummer: 1649340

Bewertet: eBook (ePUB)

eine bewegende, traurige Familiengschichte über einige Jahrzehnte. Happy to have read!

Wunderschön

Bewertung aus Wien am 02.02.2022
Bewertungsnummer: 1649340
Bewertet: eBook (ePUB)

eine bewegende, traurige Familiengschichte über einige Jahrzehnte. Happy to have read!

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Der Kolibri - Premio Strega 2020

von Sandro Veronesi

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Ein Familienpuzzle

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Corona kam, begannen wir zu puzzeln. Und nicht nur wir, auch zahlreiche andere Menschen legten plötzlich Stein um Stein bis hin zu dem Punkt, dass landesweit die meisten Regale leergefegt waren. Und vielleicht wurde ja auch Sandro Veronesi von diesem Pandemietrend gepackt und so zum Erzählprinzip seines neuen Buches inspiriert. Denn „Der Kolibri“ ist ein Familienroman aus vielen verschiedenen Versatzstücken, immer wieder kreuz und quer aus unterschiedlichen Punkten der Geschichten herausgegriffen. So entsteht nach und nach die Collage eines Lebens, von unterschiedlichen Stimmen erzählt; mal in Form von Briefen, mal aus klassischer Erzählperspektive. Im Zentrum steht Marco Carrera, der eines Tages vom Psychotherapeuten seiner Frau erfährt, dass diese ihn verlassen wird – nicht zuletzt wegen seiner jahrzehntelangen Affäre und den zahllosen Liebesbriefen an eine andere Frau. Dieses Ereignis ist der narrative Startschuss, von wo aus der florentinische Autor die Lebensgeschichte seines Protagonisten sowohl in dessen Vergangenheit als auch Zukunft Stück für Stück erzählt. Dabei entspinnt sich über mehrere Generationen hinweg das Portrait einer Familie, geprägt von Sehnsucht, Liebe, Ängsten und Verlust. Und während das Leben wie ein Sturm um Marco tobt, Eltern, Geschwister und selbst sein Kind stirbt, Menschen sich von ihm abwenden, er aber auch zu großem Reichtum kommt, ist er selbst unberührt und investiert all seine Kraft darin, genau an dem Punkt zu bleiben, an dem er sich zuhause fühlt. Ist das ein gelungenes Leben, sich für etwas zu entscheiden und dabei konsequent ungeachtet aller Einflüsse bis zum Ende zu bleiben oder spricht so etwas für einen engstirnigen Blick auf das Leben und eine fehlende emotionale Intelligenz? Sandro Veronesis Roman erinnert in Teilen an Gabriel Garcia Marquez’ „Liebe in Zeiten der Cholera“, in dem er poetisch mit feinem Gespür für die Balance von Rührung und Tragik von einer lebenslangen Liebe erzählt und dem Unglück einer Familie, das die Lebensgeschichten aller seiner Mitglieder auf unterschiedlichste Weise bestimmt.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein Familienpuzzle

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Corona kam, begannen wir zu puzzeln. Und nicht nur wir, auch zahlreiche andere Menschen legten plötzlich Stein um Stein bis hin zu dem Punkt, dass landesweit die meisten Regale leergefegt waren. Und vielleicht wurde ja auch Sandro Veronesi von diesem Pandemietrend gepackt und so zum Erzählprinzip seines neuen Buches inspiriert. Denn „Der Kolibri“ ist ein Familienroman aus vielen verschiedenen Versatzstücken, immer wieder kreuz und quer aus unterschiedlichen Punkten der Geschichten herausgegriffen. So entsteht nach und nach die Collage eines Lebens, von unterschiedlichen Stimmen erzählt; mal in Form von Briefen, mal aus klassischer Erzählperspektive. Im Zentrum steht Marco Carrera, der eines Tages vom Psychotherapeuten seiner Frau erfährt, dass diese ihn verlassen wird – nicht zuletzt wegen seiner jahrzehntelangen Affäre und den zahllosen Liebesbriefen an eine andere Frau. Dieses Ereignis ist der narrative Startschuss, von wo aus der florentinische Autor die Lebensgeschichte seines Protagonisten sowohl in dessen Vergangenheit als auch Zukunft Stück für Stück erzählt. Dabei entspinnt sich über mehrere Generationen hinweg das Portrait einer Familie, geprägt von Sehnsucht, Liebe, Ängsten und Verlust. Und während das Leben wie ein Sturm um Marco tobt, Eltern, Geschwister und selbst sein Kind stirbt, Menschen sich von ihm abwenden, er aber auch zu großem Reichtum kommt, ist er selbst unberührt und investiert all seine Kraft darin, genau an dem Punkt zu bleiben, an dem er sich zuhause fühlt. Ist das ein gelungenes Leben, sich für etwas zu entscheiden und dabei konsequent ungeachtet aller Einflüsse bis zum Ende zu bleiben oder spricht so etwas für einen engstirnigen Blick auf das Leben und eine fehlende emotionale Intelligenz? Sandro Veronesis Roman erinnert in Teilen an Gabriel Garcia Marquez’ „Liebe in Zeiten der Cholera“, in dem er poetisch mit feinem Gespür für die Balance von Rührung und Tragik von einer lebenslangen Liebe erzählt und dem Unglück einer Familie, das die Lebensgeschichten aller seiner Mitglieder auf unterschiedlichste Weise bestimmt.

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Der Kolibri

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