Produktbild: Halber Stein

Halber Stein

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2024

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

18,7/12/2,5 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1319-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.03.2024

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

18,7/12/2,5 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Schwarz / Seidengrau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1319-8

Herstelleradresse

Otto Müller Verlagsges.
Ernest-Thunn-Str 11
5021 Salzburg
AT

Email: info@omvs.at

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Fernes nahes Land

Bewertung am 02.02.2026

Bewertungsnummer: 3034253

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist das zweite Buch, das ich von Iris Wolff lese. Beide Bücher haben als Hintergrund das Leben in Siebenbürgen. Eine Region, die heute den Meistens völlig unbekannt ist, wer weiß noch, wo es liegt… Eine Region, die seit Jahrhunderten von immer neuen Machthabern geprägt wurde, eine Region, in der einst fast überwiegend deutsch gesprochen wurde, eine Region, die dann aber nach und nach ihre, „Sachsen“ genannten, Einwohner verlor. Auch Sines Eltern haben diese Region verlassen und sich voller Hoffnung aufgemacht ins ferne und fremde Deutschland. Agneta, ihre Großmutter, ist in Siebenbürgen geblieben, gelegentlich zu Besuch nach Deutschland gekommen, aber immer wieder gerne zurückgefahren. Dort hatte sie ihre Wurzeln. Sine ist sich nicht sicher, wo ihre eigenen Wurzeln sind. Als Agneta stirbt und Sine mit ihrem Vater nach Siebenbürgen fährt, um die Beisetzung und die dadurch bevorstehende Haushaltsauflösung in die Wege zu leiten, kommen Erinnerungen zurück. In ihrer schöner Sprache mit gut formulierten Sätzen nimmt uns Iris Wolff an die Hand und zieht uns in ihre Erinnerungen hinein. Wir lernen mit ihr zusammen Nachbarn, Freunde kennen, erforschen das Haus und den Garten von Agneta. Sie erzählt uns von ihren Kinderstreichen, mit ihr und Julian, ihrem Freund aus Kindertagen, erkunden wir die Gegend rund um ihren Heimatort Michelsberg. Und dringen immer tiefer auch in die Geschichte von Agneta ein. Welch großartige Frau! Das Buch erzählt von Verlust und Finden, von Zweifel und Gewissheit, von Vergessen und Erinnern, von Heimatlosigkeit und Heimatliebe, von Weggehen und Ankommen, von Suchen und Bleiben. Es ist ein wundervolles Buch!

Fernes nahes Land

Bewertung am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3034253
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist das zweite Buch, das ich von Iris Wolff lese. Beide Bücher haben als Hintergrund das Leben in Siebenbürgen. Eine Region, die heute den Meistens völlig unbekannt ist, wer weiß noch, wo es liegt… Eine Region, die seit Jahrhunderten von immer neuen Machthabern geprägt wurde, eine Region, in der einst fast überwiegend deutsch gesprochen wurde, eine Region, die dann aber nach und nach ihre, „Sachsen“ genannten, Einwohner verlor. Auch Sines Eltern haben diese Region verlassen und sich voller Hoffnung aufgemacht ins ferne und fremde Deutschland. Agneta, ihre Großmutter, ist in Siebenbürgen geblieben, gelegentlich zu Besuch nach Deutschland gekommen, aber immer wieder gerne zurückgefahren. Dort hatte sie ihre Wurzeln. Sine ist sich nicht sicher, wo ihre eigenen Wurzeln sind. Als Agneta stirbt und Sine mit ihrem Vater nach Siebenbürgen fährt, um die Beisetzung und die dadurch bevorstehende Haushaltsauflösung in die Wege zu leiten, kommen Erinnerungen zurück. In ihrer schöner Sprache mit gut formulierten Sätzen nimmt uns Iris Wolff an die Hand und zieht uns in ihre Erinnerungen hinein. Wir lernen mit ihr zusammen Nachbarn, Freunde kennen, erforschen das Haus und den Garten von Agneta. Sie erzählt uns von ihren Kinderstreichen, mit ihr und Julian, ihrem Freund aus Kindertagen, erkunden wir die Gegend rund um ihren Heimatort Michelsberg. Und dringen immer tiefer auch in die Geschichte von Agneta ein. Welch großartige Frau! Das Buch erzählt von Verlust und Finden, von Zweifel und Gewissheit, von Vergessen und Erinnern, von Heimatlosigkeit und Heimatliebe, von Weggehen und Ankommen, von Suchen und Bleiben. Es ist ein wundervolles Buch!

Poetischer Roman über Familie, Heimat und Identität

firecanyon am 19.04.2026

Bewertungsnummer: 3113424

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Halber Stein von Iris Wolff erzählt die Geschichte von Sine, die nach dem Tod ihrer Großmutter Agneta an den Ort ihrer Kindheit nach Siebenbürgen zurückkehrt. Dort wird sie mit Erinnerungen, den Erzählungen der Dorfbewohner und der Wiederbegegnung mit ihrem Kindheitsfreund Julian konfrontiert – und begibt sich auf eine leise, intensive Suche nach Herkunft, Identität und Zugehörigkeit. Der Roman ist ruhig und poetisch erzählt. Besonders die Landschaft Siebenbürgens wird sehr bildhaft beschrieben und schafft eine melancholische, dichte Atmosphäre. Anfangs empfand ich den Schreibstil etwas zäh, doch mit der Zeit hat mich die Geschichte emotional sehr berührt. Die Entwicklung von Sine und ihre Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sind einfühlsam und glaubwürdig dargestellt. Das Erzähltempo ist gemächlich und ohne große Spannung, was nicht jedem gefallen wird. Wer sich jedoch auf die leise Erzählweise einlässt, wird mit einer tiefgehenden und nachdenklichen Geschichte belohnt, die lange nachwirkt. Fazit: Ein stiller, poetischer Roman über Familie, Heimat und Identität, der durch seine Sprache und Atmosphäre überzeugt.

Poetischer Roman über Familie, Heimat und Identität

firecanyon am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3113424
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Halber Stein von Iris Wolff erzählt die Geschichte von Sine, die nach dem Tod ihrer Großmutter Agneta an den Ort ihrer Kindheit nach Siebenbürgen zurückkehrt. Dort wird sie mit Erinnerungen, den Erzählungen der Dorfbewohner und der Wiederbegegnung mit ihrem Kindheitsfreund Julian konfrontiert – und begibt sich auf eine leise, intensive Suche nach Herkunft, Identität und Zugehörigkeit. Der Roman ist ruhig und poetisch erzählt. Besonders die Landschaft Siebenbürgens wird sehr bildhaft beschrieben und schafft eine melancholische, dichte Atmosphäre. Anfangs empfand ich den Schreibstil etwas zäh, doch mit der Zeit hat mich die Geschichte emotional sehr berührt. Die Entwicklung von Sine und ihre Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sind einfühlsam und glaubwürdig dargestellt. Das Erzähltempo ist gemächlich und ohne große Spannung, was nicht jedem gefallen wird. Wer sich jedoch auf die leise Erzählweise einlässt, wird mit einer tiefgehenden und nachdenklichen Geschichte belohnt, die lange nachwirkt. Fazit: Ein stiller, poetischer Roman über Familie, Heimat und Identität, der durch seine Sprache und Atmosphäre überzeugt.

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Halber Stein

von Iris Wolff

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Straße der Erinnerungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit zarter Poesie zaubert Iris Wolff ihre Protagonistin „Sine“ in eine Umgebung, die sie zwingt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Die Szenerie um Siebenbürgen und die Dynamik der Bewohner werden mit viel Feingefühl und Liebe zum Detail beschrieben. Die Wehmut und das Heimweh der Auswanderer ist ebenso konstant wahrzunehmen, wie deren Glücksgefühl und Andacht während dem Aufenthalt im Zurückgelassenen. Dieses Debüt von Frau Wolff ist augenöffnende Zeitgeschichte in Romanform und beeindruckt mit ungeahnter emotionaler Tiefe. Durch ihre Gabe, die Natur und Landschaft auf die Art des Madeleine-Effektes zu beschreiben, fühlt man sich unweigerlich in seinen eigenen Heimatort versetzt.
  • Silvio Weitzl
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Straße der Erinnerungen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit zarter Poesie zaubert Iris Wolff ihre Protagonistin „Sine“ in eine Umgebung, die sie zwingt, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen. Die Szenerie um Siebenbürgen und die Dynamik der Bewohner werden mit viel Feingefühl und Liebe zum Detail beschrieben. Die Wehmut und das Heimweh der Auswanderer ist ebenso konstant wahrzunehmen, wie deren Glücksgefühl und Andacht während dem Aufenthalt im Zurückgelassenen. Dieses Debüt von Frau Wolff ist augenöffnende Zeitgeschichte in Romanform und beeindruckt mit ungeahnter emotionaler Tiefe. Durch ihre Gabe, die Natur und Landschaft auf die Art des Madeleine-Effektes zu beschreiben, fühlt man sich unweigerlich in seinen eigenen Heimatort versetzt.

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