Produktbild: Judenhass Underground

Judenhass Underground Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen

1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Herausgeber

Stefan Lauer + weitere

Verlag

Verlag Hentrich & Hentrich

Seitenzahl

252 (Printausgabe)

Dateigröße

1303 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955656331

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.09.2023

Herausgeber

Verlag

Verlag Hentrich & Hentrich

Seitenzahl

252 (Printausgabe)

Dateigröße

1303 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955656331

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Klar, informativ und wichtig!

Bewertung am 12.12.2023

Bewertungsnummer: 2087095

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch kam als Empfehlung zu mir und ich habe es direkt weiter empfohlen. Falls Sie überlegen es zu kaufen: Tun Sie es! Danke an alle Mitwirkenden, die das Thema so informativ, so verständlich und mit so vielen Perspektiven aufbereitet haben.

Klar, informativ und wichtig!

Bewertung am 12.12.2023
Bewertungsnummer: 2087095
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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Statement und Recherche gegen den linken Antisemitismus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Herausgeber des Buches "Judenhass Underground" Nicholas Potter und Stefan Lauer arbeiten als Autoren für die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin und publizieren als Journalisten in den unterschiedlichsten Medien. Auch wenn das Buch einige Wochen vor dem terroristischen Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 herauskam, so hat das Buch mit dem mörderischen Ereignis seine Aktualität keinesfalls eingebüßt. Im Gegenteil, gerade in den linksorientierten bis linksradikalen Kultur-, Kunst- und Intellektuellenszenen drehte sich die moralische und politische Anteilnahme geschwind und aus den Opfern des palästinensischen Anschlags wurden schnell Täter gemacht: der sexistische Terror der Hamas wurde mit rhetorischen Handgriffen zu einem Widerstand gegen ein Kolonialstaat umgedeutet. Das Buch ist weder eine Antwort auf den Hamas-Anschlag noch eine detaillierte Analyse des linken Antisemitismus, sondern vielmehr ein Statement und eine Recherche zu eben dem Antisemitismus in den verschiedenen linken Undergroundszenen angesichts antisemitischer Ereignisse wie dem auf der Documenta 15. Was die Recherche zum linken Antisemitismus klar verdeutlicht, ist die lange Tradition des Antisemitismus innerhalb linker Kreise. Auch zeigen die Hinweise, die in dem Buch präsentiert werden, dass sich der linke Antisemitismus kaum vom rechten Antisemitismus unterscheidet; beide wiederholen die gleichen stereotypischen Muster und bedienen sie. Dass die Kritik gegen Israel zumeist dem gleichen antisemitischen Muster folgt wie die Angriffe auf Juden und Jüdinnen, können die Herausgeber des Buches ebenso klar herausstellen. Den Autoren gelingt es auch gut herauszuarbeiten, wie und wann die deutsche Linke in den 70ziger-Jahren die antisemitischen Muster aufgriff, im Zuge ihrer Selbstverklärung das palästinensische Subjekt im "revolutionären Kampf" entdeckte und den zionistischen Staat Israel als Instrument des Kolonialkapitalismus und -imperialismus stilisierte. Mit anderen Autor:innen und Interviewpartner:innen durchleuchten Nicholas Potter und Stefan Lauer zusammen die Undergroundszenen der Punks, Künstler:innen, Postkolonialist:innen, Klimaaktivist:innen, Queeren, Antiimps und DJs. Nicht nur die Herausgeber waren erstaunt, wie weitverbreitet der linke Antisemitismus ist.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Statement und Recherche gegen den linken Antisemitismus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Herausgeber des Buches "Judenhass Underground" Nicholas Potter und Stefan Lauer arbeiten als Autoren für die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin und publizieren als Journalisten in den unterschiedlichsten Medien. Auch wenn das Buch einige Wochen vor dem terroristischen Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 herauskam, so hat das Buch mit dem mörderischen Ereignis seine Aktualität keinesfalls eingebüßt. Im Gegenteil, gerade in den linksorientierten bis linksradikalen Kultur-, Kunst- und Intellektuellenszenen drehte sich die moralische und politische Anteilnahme geschwind und aus den Opfern des palästinensischen Anschlags wurden schnell Täter gemacht: der sexistische Terror der Hamas wurde mit rhetorischen Handgriffen zu einem Widerstand gegen ein Kolonialstaat umgedeutet. Das Buch ist weder eine Antwort auf den Hamas-Anschlag noch eine detaillierte Analyse des linken Antisemitismus, sondern vielmehr ein Statement und eine Recherche zu eben dem Antisemitismus in den verschiedenen linken Undergroundszenen angesichts antisemitischer Ereignisse wie dem auf der Documenta 15. Was die Recherche zum linken Antisemitismus klar verdeutlicht, ist die lange Tradition des Antisemitismus innerhalb linker Kreise. Auch zeigen die Hinweise, die in dem Buch präsentiert werden, dass sich der linke Antisemitismus kaum vom rechten Antisemitismus unterscheidet; beide wiederholen die gleichen stereotypischen Muster und bedienen sie. Dass die Kritik gegen Israel zumeist dem gleichen antisemitischen Muster folgt wie die Angriffe auf Juden und Jüdinnen, können die Herausgeber des Buches ebenso klar herausstellen. Den Autoren gelingt es auch gut herauszuarbeiten, wie und wann die deutsche Linke in den 70ziger-Jahren die antisemitischen Muster aufgriff, im Zuge ihrer Selbstverklärung das palästinensische Subjekt im "revolutionären Kampf" entdeckte und den zionistischen Staat Israel als Instrument des Kolonialkapitalismus und -imperialismus stilisierte. Mit anderen Autor:innen und Interviewpartner:innen durchleuchten Nicholas Potter und Stefan Lauer zusammen die Undergroundszenen der Punks, Künstler:innen, Postkolonialist:innen, Klimaaktivist:innen, Queeren, Antiimps und DJs. Nicht nur die Herausgeber waren erstaunt, wie weitverbreitet der linke Antisemitismus ist.

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