Produktbild: Judenhass Underground

Judenhass Underground Antisemitismus in emanzipatorischen Subkulturen und Bewegungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2023

Herausgeber

Nicholas Potter + weitere

Verlag

Hentrich und Hentrich Verlag Berlin

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

19,9/14,3/2 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95565-615-7

Beschreibung

Portrait

ist britisch-deutscher Journalist und arbeitet bei der Amadeu Antonio Stiftung in Berlin. Er schreibt für diverse Medien wie die taz, Jungle World, Belltower.News und Jüdische Allgemeine über die extreme Rechte, Antisemitismus, Rassismus, Subkulturen, Bewegungen und mehr. Zuvor war er Theaterredakteur beim Exberliner Magazine. Er studierte am King's College London und der Humboldt-Universität zu Berlin.
ist Redakteur bei Belltower.News, der journalistischen Plattform der Amadeu Antonio Stiftung, und beschäftigt sich - auch als Referent der Stiftung - mit Antisemitismus, Rassismus und dem rechten Rand. Zwischen 2009 und 2017 arbeitete er als Senior Editor für VICE Deutschland und berichtete über Rechtsextremismus, Verschwörungserzählungen und LGBTQ*-Themen.

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2023

Herausgeber

Verlag

Hentrich und Hentrich Verlag Berlin

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

19,9/14,3/2 cm

Gewicht

362 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95565-615-7

Herstelleradresse

Hentrich & Hentrich
Jahnallee 61
04177 Leipzig
DE

Email: verlag@hentrichhentrich.de

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Klar, informativ und wichtig!

Bewertung am 12.12.2023

Bewertungsnummer: 2087095

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch kam als Empfehlung zu mir und ich habe es direkt weiter empfohlen. Falls Sie überlegen es zu kaufen: Tun Sie es! Danke an alle Mitwirkenden, die das Thema so informativ, so verständlich und mit so vielen Perspektiven aufbereitet haben.

Klar, informativ und wichtig!

Bewertung am 12.12.2023
Bewertungsnummer: 2087095
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch kam als Empfehlung zu mir und ich habe es direkt weiter empfohlen. Falls Sie überlegen es zu kaufen: Tun Sie es! Danke an alle Mitwirkenden, die das Thema so informativ, so verständlich und mit so vielen Perspektiven aufbereitet haben.

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Judenhass Underground

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Statement und Recherche gegen den linken Antisemitismus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Herausgeber des Buches "Judenhass Underground" Nicholas Potter und Stefan Lauer arbeiten als Autoren für die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin und publizieren als Journalisten in den unterschiedlichsten Medien. Auch wenn das Buch einige Wochen vor dem terroristischen Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 herauskam, so hat das Buch mit dem mörderischen Ereignis seine Aktualität keinesfalls eingebüßt. Im Gegenteil, gerade in den linksorientierten bis linksradikalen Kultur-, Kunst- und Intellektuellenszenen drehte sich die moralische und politische Anteilnahme geschwind und aus den Opfern des palästinensischen Anschlags wurden schnell Täter gemacht: der sexistische Terror der Hamas wurde mit rhetorischen Handgriffen zu einem Widerstand gegen ein Kolonialstaat umgedeutet. Das Buch ist weder eine Antwort auf den Hamas-Anschlag noch eine detaillierte Analyse des linken Antisemitismus, sondern vielmehr ein Statement und eine Recherche zu eben dem Antisemitismus in den verschiedenen linken Undergroundszenen angesichts antisemitischer Ereignisse wie dem auf der Documenta 15. Was die Recherche zum linken Antisemitismus klar verdeutlicht, ist die lange Tradition des Antisemitismus innerhalb linker Kreise. Auch zeigen die Hinweise, die in dem Buch präsentiert werden, dass sich der linke Antisemitismus kaum vom rechten Antisemitismus unterscheidet; beide wiederholen die gleichen stereotypischen Muster und bedienen sie. Dass die Kritik gegen Israel zumeist dem gleichen antisemitischen Muster folgt wie die Angriffe auf Juden und Jüdinnen, können die Herausgeber des Buches ebenso klar herausstellen. Den Autoren gelingt es auch gut herauszuarbeiten, wie und wann die deutsche Linke in den 70ziger-Jahren die antisemitischen Muster aufgriff, im Zuge ihrer Selbstverklärung das palästinensische Subjekt im "revolutionären Kampf" entdeckte und den zionistischen Staat Israel als Instrument des Kolonialkapitalismus und -imperialismus stilisierte. Mit anderen Autor:innen und Interviewpartner:innen durchleuchten Nicholas Potter und Stefan Lauer zusammen die Undergroundszenen der Punks, Künstler:innen, Postkolonialist:innen, Klimaaktivist:innen, Queeren, Antiimps und DJs. Nicht nur die Herausgeber waren erstaunt, wie weitverbreitet der linke Antisemitismus ist.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Statement und Recherche gegen den linken Antisemitismus

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Herausgeber des Buches "Judenhass Underground" Nicholas Potter und Stefan Lauer arbeiten als Autoren für die Amadeu Antonio Stiftung in Berlin und publizieren als Journalisten in den unterschiedlichsten Medien. Auch wenn das Buch einige Wochen vor dem terroristischen Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023 herauskam, so hat das Buch mit dem mörderischen Ereignis seine Aktualität keinesfalls eingebüßt. Im Gegenteil, gerade in den linksorientierten bis linksradikalen Kultur-, Kunst- und Intellektuellenszenen drehte sich die moralische und politische Anteilnahme geschwind und aus den Opfern des palästinensischen Anschlags wurden schnell Täter gemacht: der sexistische Terror der Hamas wurde mit rhetorischen Handgriffen zu einem Widerstand gegen ein Kolonialstaat umgedeutet. Das Buch ist weder eine Antwort auf den Hamas-Anschlag noch eine detaillierte Analyse des linken Antisemitismus, sondern vielmehr ein Statement und eine Recherche zu eben dem Antisemitismus in den verschiedenen linken Undergroundszenen angesichts antisemitischer Ereignisse wie dem auf der Documenta 15. Was die Recherche zum linken Antisemitismus klar verdeutlicht, ist die lange Tradition des Antisemitismus innerhalb linker Kreise. Auch zeigen die Hinweise, die in dem Buch präsentiert werden, dass sich der linke Antisemitismus kaum vom rechten Antisemitismus unterscheidet; beide wiederholen die gleichen stereotypischen Muster und bedienen sie. Dass die Kritik gegen Israel zumeist dem gleichen antisemitischen Muster folgt wie die Angriffe auf Juden und Jüdinnen, können die Herausgeber des Buches ebenso klar herausstellen. Den Autoren gelingt es auch gut herauszuarbeiten, wie und wann die deutsche Linke in den 70ziger-Jahren die antisemitischen Muster aufgriff, im Zuge ihrer Selbstverklärung das palästinensische Subjekt im "revolutionären Kampf" entdeckte und den zionistischen Staat Israel als Instrument des Kolonialkapitalismus und -imperialismus stilisierte. Mit anderen Autor:innen und Interviewpartner:innen durchleuchten Nicholas Potter und Stefan Lauer zusammen die Undergroundszenen der Punks, Künstler:innen, Postkolonialist:innen, Klimaaktivist:innen, Queeren, Antiimps und DJs. Nicht nur die Herausgeber waren erstaunt, wie weitverbreitet der linke Antisemitismus ist.

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