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Band 1

Die Swifts (Band 1) - Ein vorzügliches Verbrechen Ein unvergesslich witziger Kinderkrimi mit einzigartigen Charakteren - Der Nr. 1 New York Times-Bestseller

Aus der Reihe Die Swifts
5

21,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Illustriert von

Kai Schüttler

Herausgeber

Loewe Kinderbücher

Verlag

Loewe

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,3/16/4 cm

Gewicht

668 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Swifts

Übersetzt von

Ulrich Thiele

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7432-1379-1

Beschreibung

Rezension

„Ein lustiges Verwirrspiel mit viel Sprachwitz.“ Corinna Zak, FUNKE Medien
„Eine spannende und witzig-charmante Familiengeschichte mit einem mysteriösen Fall zum Mitraten, liebenswert-schrägen Charakteren und einer wertvollen Botschaft, die zum Nachdenken anregt.“ CorniHolmes
„436 Seiten Leserspaß mit skurrilen Typen, verschworenen Handlungen, Morden, Bibliothek, Heckenlabyrinth, Labor und allem, was zu einem charmanten, eigenwilligen und ein bisschen gruseligen Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert in England gehört!“ Egbert Stahlschmidt, Solinger Tagesblatt
„Krimi und Schauerroman mischt die Autorin mit schwarzem, typisch britischem Humor und verhandelt sehr unterhaltsam die Frage, was uns ausmacht und inwieweit wir selbst bestimmen, wer wir sind.“ Anette Elsner, Thüringische Landeszeitung
„Das Buch ist unglaublich fantasiereich, komisch und rasant geschrieben!“ Egbert Stahlschmidt, Solinger Tagesblatt
„Nicht nur eine spannende und witzig-charmante Familiengeschichte, vor allem auch ein cleverer Kinderkrimi mit einem mysteriösen Fall zum Mitraten, liebeswert-schrägen Charakteren und einer wertvollen Botschaft.“ Pola Magazin
„Ein Buch mit Sinn für skurrilen Humor, in dem es nicht nur um eine Schatz- und Mördersuche geht, sondern auch um die Frage, inwieweit der Charakter eines Menschen von Geburt an vorbestimmt ist.“ Gaby Mayer, Passauer Neue Presse
„Schelmerei, Clementine und Phänomen, Onkel Mahlstrom und Köchin, alles verrückte Namen? Aber genau diese machen die humorvolle Familiengeschichte zu einem wirklich außergewöhnlichen Kinderkrimi.“ Der Evangelische Buchberater
„Ein spannendes und witziges Krimiabenteuer für Kinder ab zehn Jahren.“ Kathrin Osterloh, Delmenhorster Kreisblatt
„Dieses Buch für Menschen ab zehn Jahren entwickelt sich von einer skurrilen Familiengeschichte mit einzigartigen Charakteren hin zu einem spannenden und geheimnisvollen Krimi.“ Sonja Göppert, Hessische Allgemeine
„Ein wunderbar schräger Krimi mit einigen unerwarteten Wendungen und Kapriolen.“ Birgit Amman, Forum

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Illustriert von

Kai Schüttler

Herausgeber

Loewe Kinderbücher

Verlag

Loewe

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,3/16/4 cm

Gewicht

668 g

Farbe

Anthrazit / Beige

Auflage

1

Originaltitel

The Swifts

Übersetzt von

Ulrich Thiele

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7432-1379-1

Herstelleradresse

Loewe Verlag GmbH
Bühlstrasse 4
95463 Bindlach
DE

Email: vertrieb@loewe-verlag.de

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Detektivabenteuer mit herrlich schrägen und liebenswerten Charakteren. Mit Wortwitz und Charme erzählt und mit Herz illustriert.

Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 23.05.2024

Bewertungsnummer: 2207561

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Zum großen Familientreffen versammeln sich alle zehn Jahre die Swifts auf ihrem alten und verwinkelten Anwesen. Doch dieses Mal geht Einiges nicht mit rechten Dingen zu. Dass Tante Schadenfreude die Treppe hinunter stürzt und von den Familienmitgliedern bewusstlos aufgefunden wird, ist nur der Anfang einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Schelmerei und ihren Schwestern sind sich sicher: Das war versuchter Mord! Gemeinsam ermitteln die Kinder, decken dabei gut gehütete Familiengeheimnisse auf und kommen einem Schatz immer näher ... Altersempfehlung: ab 12 Jahren Illustrationen: Den Buchvorsatz ziert jeweils ein Grundriss des Herrenhauses. Der Beginn der Kapitel wird von detaillierten, schwarz-weißenVignetten eingeleitet, um die kommenden Ereignisse aufzugreifen. Zusätzlich finden sich neben kleinen Zeichnungen auch halb- bis ganzseitige Illustrationen. Die vielfältige Gestaltung der Charaktere gefällt sehr. Besonders deren Mimik ist ein Hingucker. Für die Altersempfehlung des Verlags (ab 10 Jahre) ist das Bild-Text-Verhältnis ungewöhnlich hoch. Mein Eindruck: Dass die Swifts eine unkonventionelle Familie sind, wird bereits nach wenigen Seiten klar: Im ersten Kapitel wird (wie jeden) Monat die Beerdigung der Matriarchin geübt. Tante Schadenfreude geht auf Nummer sicher, was ihr letztes Geleit betrifft. Die Namensgebung ist herrlich unterhaltsam: Früher wurde nahezu jeglicher Nachwuchs Mary oder John getauft, was verständlicherweise zu Verwirrungen führt. Irgendwann ist man dazu übergegangen, die Namen per Zufall mit Hilfe des Familienwörterbuches zu bestimmen. So gibt es in der Familie Swift neben Tante Schadenfreude auch die Tanten Etepetete und Schaudervoll, die Zwillinge Fauna und Flora, die Ahnen Fatal und Zinnober und natürlich die kleine Schelmerei, ein quirliges und aufgewecktes Mädchen mit detektivischem Spürsinn. "Mich nannte es Erbschaft, weil es wusste, dass ich mich der Familienchronik annehmen würde. Deinen Onkel nannte es Mahlstrom, weil es in ihm den künftigen Seemann erkannte. Und dich nannte es Schelmerei, denn du bist eine geborene Unruhestifterin." (Tante Erbschaft, vgl. S. 30) Die Charaktere gefallen sehr. Die Mitglieder der Swift Familie sind - nicht nur aufgrund der unkonventionellen Namen - herrlich skurril und erfrischend anders. Es sind aber so viele (Verdächtige), dass man konzentriert bleiben muss, um nicht den Faden zu verlieren. Die Liebe zur Sprache zeigt sich zudem in traditionellen Aktivitäten, z. B. Scrabble spielen. Hier werden viele weitere "altmodische" Wörter (frohgemut, scharwenzeln, verdünnisieren) oder andere - für die Geschichte irrelevante - Fachbegriffe (Mitochondrien) gestreut. Auch das atmosphärische Setting, der etwas marode, total verwinkelte Familiensitz und der geheimnisvolle Schatz machen aus diesem Detektivabenteuer eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichte; auch wenn es sehr lange gedauert hat, bis sie nach Vorstellung und Einführung der Familie endlich losgeht. Sie vermittelt aber auch wichtige Werte und thematisiert Familienzusammenhalt und Identitätsfindung, denn nicht unsere Namen definieren unseren Charakter, sondern wir selbst bestimmen, wer wir sind/sein wollen. Mit Rain gibt es in der Geschichte nicht nur eine Figur, die ihren Namen frei gewählt hat, sondern auch eine nicht binäre Person. Insgesamt ein solides Debüt im Doppelpack! Schelmereis erster Fall und zugleich das erste Buch der Autorin. Fazit: Ein unterhaltsamer und ungewöhnlicher Kinderkrimi, der punktet mit einem atmosphärischen Setting und vielseitigen, schräg-charmanten Charakteren. Detailreiche schwarz-weiß Illustrationen ergänzen die Handlung perfekt. ... Rezensiertes Buch "Die Swifts - Ein vorzügliches Verbrechen" aus dem Jahr 2024

Detektivabenteuer mit herrlich schrägen und liebenswerten Charakteren. Mit Wortwitz und Charme erzählt und mit Herz illustriert.

Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 23.05.2024
Bewertungsnummer: 2207561
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhalt: Zum großen Familientreffen versammeln sich alle zehn Jahre die Swifts auf ihrem alten und verwinkelten Anwesen. Doch dieses Mal geht Einiges nicht mit rechten Dingen zu. Dass Tante Schadenfreude die Treppe hinunter stürzt und von den Familienmitgliedern bewusstlos aufgefunden wird, ist nur der Anfang einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Schelmerei und ihren Schwestern sind sich sicher: Das war versuchter Mord! Gemeinsam ermitteln die Kinder, decken dabei gut gehütete Familiengeheimnisse auf und kommen einem Schatz immer näher ... Altersempfehlung: ab 12 Jahren Illustrationen: Den Buchvorsatz ziert jeweils ein Grundriss des Herrenhauses. Der Beginn der Kapitel wird von detaillierten, schwarz-weißenVignetten eingeleitet, um die kommenden Ereignisse aufzugreifen. Zusätzlich finden sich neben kleinen Zeichnungen auch halb- bis ganzseitige Illustrationen. Die vielfältige Gestaltung der Charaktere gefällt sehr. Besonders deren Mimik ist ein Hingucker. Für die Altersempfehlung des Verlags (ab 10 Jahre) ist das Bild-Text-Verhältnis ungewöhnlich hoch. Mein Eindruck: Dass die Swifts eine unkonventionelle Familie sind, wird bereits nach wenigen Seiten klar: Im ersten Kapitel wird (wie jeden) Monat die Beerdigung der Matriarchin geübt. Tante Schadenfreude geht auf Nummer sicher, was ihr letztes Geleit betrifft. Die Namensgebung ist herrlich unterhaltsam: Früher wurde nahezu jeglicher Nachwuchs Mary oder John getauft, was verständlicherweise zu Verwirrungen führt. Irgendwann ist man dazu übergegangen, die Namen per Zufall mit Hilfe des Familienwörterbuches zu bestimmen. So gibt es in der Familie Swift neben Tante Schadenfreude auch die Tanten Etepetete und Schaudervoll, die Zwillinge Fauna und Flora, die Ahnen Fatal und Zinnober und natürlich die kleine Schelmerei, ein quirliges und aufgewecktes Mädchen mit detektivischem Spürsinn. "Mich nannte es Erbschaft, weil es wusste, dass ich mich der Familienchronik annehmen würde. Deinen Onkel nannte es Mahlstrom, weil es in ihm den künftigen Seemann erkannte. Und dich nannte es Schelmerei, denn du bist eine geborene Unruhestifterin." (Tante Erbschaft, vgl. S. 30) Die Charaktere gefallen sehr. Die Mitglieder der Swift Familie sind - nicht nur aufgrund der unkonventionellen Namen - herrlich skurril und erfrischend anders. Es sind aber so viele (Verdächtige), dass man konzentriert bleiben muss, um nicht den Faden zu verlieren. Die Liebe zur Sprache zeigt sich zudem in traditionellen Aktivitäten, z. B. Scrabble spielen. Hier werden viele weitere "altmodische" Wörter (frohgemut, scharwenzeln, verdünnisieren) oder andere - für die Geschichte irrelevante - Fachbegriffe (Mitochondrien) gestreut. Auch das atmosphärische Setting, der etwas marode, total verwinkelte Familiensitz und der geheimnisvolle Schatz machen aus diesem Detektivabenteuer eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichte; auch wenn es sehr lange gedauert hat, bis sie nach Vorstellung und Einführung der Familie endlich losgeht. Sie vermittelt aber auch wichtige Werte und thematisiert Familienzusammenhalt und Identitätsfindung, denn nicht unsere Namen definieren unseren Charakter, sondern wir selbst bestimmen, wer wir sind/sein wollen. Mit Rain gibt es in der Geschichte nicht nur eine Figur, die ihren Namen frei gewählt hat, sondern auch eine nicht binäre Person. Insgesamt ein solides Debüt im Doppelpack! Schelmereis erster Fall und zugleich das erste Buch der Autorin. Fazit: Ein unterhaltsamer und ungewöhnlicher Kinderkrimi, der punktet mit einem atmosphärischen Setting und vielseitigen, schräg-charmanten Charakteren. Detailreiche schwarz-weiß Illustrationen ergänzen die Handlung perfekt. ... Rezensiertes Buch "Die Swifts - Ein vorzügliches Verbrechen" aus dem Jahr 2024

Detektivabenteuer mit…

Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 23.05.2024

Bewertungsnummer: 2860469

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Detektivabenteuer mit herrlich schrägen und liebenswerten Charakteren. Mit Wortwitz und Charme erzählt und mit Herz illustriert. Inhalt: Zum großen Familientreffen versammeln sich alle zehn Jahre die Swifts auf ihrem alten und verwinkelten Anwesen. Doch dieses Mal geht Einiges nicht mit rechten Dingen zu. Dass Tante Schadenfreude die Treppe hinunter stürzt und von den Familienmitgliedern bewusstlos aufgefunden wird, ist nur der Anfang einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Schelmerei und ihren Schwestern sind sich sicher: Das war versuchter Mord! Gemeinsam ermitteln die Kinder, decken dabei gut gehütete Familiengeheimnisse auf und kommen einem Schatz immer näher ... Altersempfehlung: ab 12 Jahren Illustrationen: Den Buchvorsatz ziert jeweils ein Grundriss des Herrenhauses. Der Beginn der Kapitel wird von detaillierten, schwarz-weißenVignetten eingeleitet, um die kommenden Ereignisse aufzugreifen. Zusätzlich finden sich neben kleinen Zeichnungen auch halb- bis ganzseitige Illustrationen. Die vielfältige Gestaltung der Charaktere gefällt sehr. Besonders deren Mimik ist ein Hingucker. Für die Altersempfehlung des Verlags (ab 10 Jahre) ist das Bild-Text-Verhältnis ungewöhnlich hoch. Mein Eindruck: Dass die Swifts eine unkonventionelle Familie sind, wird bereits nach wenigen Seiten klar: Im ersten Kapitel wird (wie jeden) Monat die Beerdigung der Matriarchin geübt. Tante Schadenfreude geht auf Nummer sicher, was ihr letztes Geleit betrifft. Die Namensgebung ist herrlich unterhaltsam: Früher wurde nahezu jeglicher Nachwuchs Mary oder John getauft, was verständlicherweise zu Verwirrungen führt. Irgendwann ist man dazu übergegangen, die Namen per Zufall mit Hilfe des Familienwörterbuches zu bestimmen. So gibt es in der Familie Swift neben Tante Schadenfreude auch die Tanten Etepetete und Schaudervoll, die Zwillinge Fauna und Flora, die Ahnen Fatal und Zinnober und natürlich die kleine Schelmerei, ein quirliges und aufgewecktes Mädchen mit detektivischem Spürsinn. "Mich nannte es Erbschaft, weil es wusste, dass ich mich der Familienchronik annehmen würde. Deinen Onkel nannte es Mahlstrom, weil es in ihm den künftigen Seemann erkannte. Und dich nannte es Schelmerei, denn du bist eine geborene Unruhestifterin." (Tante Erbschaft, vgl. S. 30) Die Charaktere gefallen sehr. Die Mitglieder der Swift Familie sind - nicht nur aufgrund der unkonventionellen Namen - herrlich skurril und erfrischend anders. Es sind aber so viele (Verdächtige), dass man konzentriert bleiben muss, um nicht den Faden zu verlieren. Die Liebe zur Sprache zeigt sich zudem in traditionellen Aktivitäten, z. B. Scrabble spielen. Hier werden viele weitere "altmodische" Wörter (frohgemut, scharwenzeln, verdünnisieren) oder andere - für die Geschichte irrelevante - Fachbegriffe (Mitochondrien) gestreut. Auch das atmosphärische Setting, der etwas marode, total verwinkelte Familiensitz und der geheimnisvolle Schatz machen aus diesem Detektivabenteuer eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichte; auch wenn es sehr lange gedauert hat, bis sie nach Vorstellung und Einführung der Familie endlich losgeht. Sie vermittelt aber auch wichtige Werte und thematisiert Familienzusammenhalt und Identitätsfindung, denn nicht unsere Namen definieren unseren Charakter, sondern wir selbst bestimmen, wer wir sind/sein wollen. Mit Rain gibt es in der Geschichte nicht nur eine Figur, die ihren Namen frei gewählt hat, sondern auch eine nicht binäre Person. Insgesamt ein solides Debüt im Doppelpack! Schelmereis erster Fall und zugleich das erste Buch der Autorin. Fazit: Ein unterhaltsamer und ungewöhnlicher Kinderkrimi, der punktet mit einem atmosphärischen Setting und vielseitigen, schräg-charmanten Charakteren. Detailreiche schwarz-weiß Illustrationen ergänzen die Handlung perfekt. ... Rezensiertes Buch "Die Swifts - Ein vorzügliches Verbrechen" aus dem Jahr 2024

Detektivabenteuer mit…

Fernweh_nach_Zamonien aus Buchhaim am 23.05.2024
Bewertungsnummer: 2860469
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Detektivabenteuer mit herrlich schrägen und liebenswerten Charakteren. Mit Wortwitz und Charme erzählt und mit Herz illustriert. Inhalt: Zum großen Familientreffen versammeln sich alle zehn Jahre die Swifts auf ihrem alten und verwinkelten Anwesen. Doch dieses Mal geht Einiges nicht mit rechten Dingen zu. Dass Tante Schadenfreude die Treppe hinunter stürzt und von den Familienmitgliedern bewusstlos aufgefunden wird, ist nur der Anfang einer Reihe mysteriöser Ereignisse. Schelmerei und ihren Schwestern sind sich sicher: Das war versuchter Mord! Gemeinsam ermitteln die Kinder, decken dabei gut gehütete Familiengeheimnisse auf und kommen einem Schatz immer näher ... Altersempfehlung: ab 12 Jahren Illustrationen: Den Buchvorsatz ziert jeweils ein Grundriss des Herrenhauses. Der Beginn der Kapitel wird von detaillierten, schwarz-weißenVignetten eingeleitet, um die kommenden Ereignisse aufzugreifen. Zusätzlich finden sich neben kleinen Zeichnungen auch halb- bis ganzseitige Illustrationen. Die vielfältige Gestaltung der Charaktere gefällt sehr. Besonders deren Mimik ist ein Hingucker. Für die Altersempfehlung des Verlags (ab 10 Jahre) ist das Bild-Text-Verhältnis ungewöhnlich hoch. Mein Eindruck: Dass die Swifts eine unkonventionelle Familie sind, wird bereits nach wenigen Seiten klar: Im ersten Kapitel wird (wie jeden) Monat die Beerdigung der Matriarchin geübt. Tante Schadenfreude geht auf Nummer sicher, was ihr letztes Geleit betrifft. Die Namensgebung ist herrlich unterhaltsam: Früher wurde nahezu jeglicher Nachwuchs Mary oder John getauft, was verständlicherweise zu Verwirrungen führt. Irgendwann ist man dazu übergegangen, die Namen per Zufall mit Hilfe des Familienwörterbuches zu bestimmen. So gibt es in der Familie Swift neben Tante Schadenfreude auch die Tanten Etepetete und Schaudervoll, die Zwillinge Fauna und Flora, die Ahnen Fatal und Zinnober und natürlich die kleine Schelmerei, ein quirliges und aufgewecktes Mädchen mit detektivischem Spürsinn. "Mich nannte es Erbschaft, weil es wusste, dass ich mich der Familienchronik annehmen würde. Deinen Onkel nannte es Mahlstrom, weil es in ihm den künftigen Seemann erkannte. Und dich nannte es Schelmerei, denn du bist eine geborene Unruhestifterin." (Tante Erbschaft, vgl. S. 30) Die Charaktere gefallen sehr. Die Mitglieder der Swift Familie sind - nicht nur aufgrund der unkonventionellen Namen - herrlich skurril und erfrischend anders. Es sind aber so viele (Verdächtige), dass man konzentriert bleiben muss, um nicht den Faden zu verlieren. Die Liebe zur Sprache zeigt sich zudem in traditionellen Aktivitäten, z. B. Scrabble spielen. Hier werden viele weitere "altmodische" Wörter (frohgemut, scharwenzeln, verdünnisieren) oder andere - für die Geschichte irrelevante - Fachbegriffe (Mitochondrien) gestreut. Auch das atmosphärische Setting, der etwas marode, total verwinkelte Familiensitz und der geheimnisvolle Schatz machen aus diesem Detektivabenteuer eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Geschichte; auch wenn es sehr lange gedauert hat, bis sie nach Vorstellung und Einführung der Familie endlich losgeht. Sie vermittelt aber auch wichtige Werte und thematisiert Familienzusammenhalt und Identitätsfindung, denn nicht unsere Namen definieren unseren Charakter, sondern wir selbst bestimmen, wer wir sind/sein wollen. Mit Rain gibt es in der Geschichte nicht nur eine Figur, die ihren Namen frei gewählt hat, sondern auch eine nicht binäre Person. Insgesamt ein solides Debüt im Doppelpack! Schelmereis erster Fall und zugleich das erste Buch der Autorin. Fazit: Ein unterhaltsamer und ungewöhnlicher Kinderkrimi, der punktet mit einem atmosphärischen Setting und vielseitigen, schräg-charmanten Charakteren. Detailreiche schwarz-weiß Illustrationen ergänzen die Handlung perfekt. ... Rezensiertes Buch "Die Swifts - Ein vorzügliches Verbrechen" aus dem Jahr 2024

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Die Swifts (Band 1) - Ein vorzügliches Verbrechen

von Beth Lincoln

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Karin Neustifter

Thalia Wels – max.center

Zum Portrait

5/5

Wie sehr prägt ein Name die Identität?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verwandt, verzankt, verdächtigt. Herzlich spannend und echt originell. Ein großartige Mischung aus Kinderkrimi- und Komödie. Mördermysterie trifft auf außergewöhnliche Familiengeschichte für Kinder und Erwachsene. Wortgewandt, humorvoll und so unterhaltsam. Einfach Schelmerei! Die Swifts sind keine gewöhnliche Familie, denn ihre Namensgebung ist schon recht speziell. Jedes neu geborene Familienmitglied erhält einen zufällig gewählten Namen, aus dem alten ehrwürdigen Wörterbuch und dieser soll nun ein Leben lang, den Charakter dieser Person bestimmen. Auch Schelmerei hat so ihren Namen erhalten und versucht nun herauszufinden, ob sie ihr Verhalten wegen ihrem Namen hat. Als beim großen Familientreffen ihre Tante ermordet wird, hat sie plötzlich ganz andere Sorgen und möchte unbedingt den Mörder finden. Mit Hilfe von ihren Schwestern und Cousinen ermittelt Schelmerei in dem Fall. Aber noch mehr Morde, ein verstecktes Geheimnis und viele Verdächtige machen die Sache ernsthaft kompliziert. Kann Schelmerei den Täter finden, bevor die gesamte Verwandtschaft umgebracht ist?! Die Swifts-Familie hat mich so gut unterhalten und ich kann es kaum erwarten, weitere Geschichten von ihnen zu lesen. Eine besondere Familie, weit weg von der Normalität, mit besonderen Namen und speziellen Traditionen. Eine grandiose Geschichte mit vielen Geheimnissen, dunklen Abenteuern und einzigartigen Helden, wobei mir Schelmerei am besten gefallen hat.
  • Karin Neustifter
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wie sehr prägt ein Name die Identität?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Verwandt, verzankt, verdächtigt. Herzlich spannend und echt originell. Ein großartige Mischung aus Kinderkrimi- und Komödie. Mördermysterie trifft auf außergewöhnliche Familiengeschichte für Kinder und Erwachsene. Wortgewandt, humorvoll und so unterhaltsam. Einfach Schelmerei! Die Swifts sind keine gewöhnliche Familie, denn ihre Namensgebung ist schon recht speziell. Jedes neu geborene Familienmitglied erhält einen zufällig gewählten Namen, aus dem alten ehrwürdigen Wörterbuch und dieser soll nun ein Leben lang, den Charakter dieser Person bestimmen. Auch Schelmerei hat so ihren Namen erhalten und versucht nun herauszufinden, ob sie ihr Verhalten wegen ihrem Namen hat. Als beim großen Familientreffen ihre Tante ermordet wird, hat sie plötzlich ganz andere Sorgen und möchte unbedingt den Mörder finden. Mit Hilfe von ihren Schwestern und Cousinen ermittelt Schelmerei in dem Fall. Aber noch mehr Morde, ein verstecktes Geheimnis und viele Verdächtige machen die Sache ernsthaft kompliziert. Kann Schelmerei den Täter finden, bevor die gesamte Verwandtschaft umgebracht ist?! Die Swifts-Familie hat mich so gut unterhalten und ich kann es kaum erwarten, weitere Geschichten von ihnen zu lesen. Eine besondere Familie, weit weg von der Normalität, mit besonderen Namen und speziellen Traditionen. Eine grandiose Geschichte mit vielen Geheimnissen, dunklen Abenteuern und einzigartigen Helden, wobei mir Schelmerei am besten gefallen hat.

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Die Swifts (Band 1) - Ein vorzügliches Verbrechen

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