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Afrika und die Entstehung der modernen Welt Eine Globalgeschichte | »Das ist wirklich ein Buch, das die Welt auf den Kopf stellt.« Deutschlandfunk Kultur

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,3 cm

Gewicht

486 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

2. Druckaufl. 2025

Originaltitel

Born in Blackness

Übersetzt von

Karin Schuler + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98819-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Das Buch ist hervorragend geschrieben […]. Zweifellos eines der wichtigsten historisch-politischen Sachbücher des Jahres. Gleichzeitig eine Liebeserklärung an diesen vielgestaltigen Kontinent Afrika.« Manfred Keiper, Lesart, Ausgabe 03/2023 ("Lesart")
»Dieses Meisterwerk journalistischer Arbeit hat für den Autor, der selbst einer afroamerikanischen Familie entstammt, eine ganz persönliche Dimension. Es nimmt die Lesenden mit auf eine Reise in die eigene Vergangenheit und führt sie zugleich an Schauplätze einer beschwiegenen Geschichte unserer Moderne.« Felix Brahm, Zeit, 11. Mai 2023 ("Die Zeit")
»Das ist wirklich ein Buch, das die Welt auf den Kopf stellt, beziehungsweise vom Kopf auf die Füße stellt.« Katharina Döbler, Deutschlandfunk Kultur, 20. März 2023 ("Deutschlandfunk Kultur")
»French gelingt es mit seinem Buch bestehende Gewissheiten zu erschüttern und die Gegenwart besser zu verstehen. ›Afrika und die Entstehung der modernen Welt‹ ist ein hervorragendes, ausgesprochen lesenswertes Buch.« Olaf Kieser, Ultimo, 09. Dezember 2024 ("Ultimo")
»Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und neue Sichtweisen aufzeigt.« Cornelia Juliana Grosse, Militärgeschichte, Ausgabe 02/2024 ("Militärgeschichte")
»Rezensenten feierten es sofort nach Erscheinen als Meisterwerk, das die Sicht vieler Menschen aus dem Westen auf die Welt verändere – völlig zu Recht. Afrika liegt nicht im Weg herum, Afrika ist im Zentrum. Eigentlich reicht ein Blick auf eine Weltkarte, um das zu sehen.« Rico Grimm, Krautreporter, 31. Januar 2024 ("Krautreporter")
»Der Autor, lange Zeit einer der leitenden Journalisten der New York Times, heute Professor an der Columbia University, leistet eine immense Aufklärungsarbeit, verbunden auch mit Reiseberichten, ohne Afrika zu idealisieren.« Gerold Aregger, Gegenwart, Heft 04/2023 ("Gegenwart - Zeitschrift für Kultur, Politik, Wirtschaft")
»French räumt gleich zu Beginn das alte, zähe europäische Überlegenheitsgefühl ab und lehrt das einst als Kolonialherren auftretende Europa eine gewisse Demut.« Lukas Hammerstein, Bayern 2, 25. November 2023 ("Bayern 2")
»ein großartiges und vor allem lesbares Buch, das […] aufzeigt, wie wichtig das Land und seine Menschen für die Entstehung der Moderne in den westlichen Staaten war.« Ingo Barlovic, About Africa, 04. November 2023 ("About Africa")
»French schreibt mit der Leidenschaft der Stimme, die endlich das Korrektiv einer zu lange falsch erzählten Geschichte ins globale Bewusstsein tragen möchte – mit Erfolg.« Stefan Zimmermann, Geographische Rundschau, September 2023 ("Geographische Rundschau")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2024

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,4/13,4/3,3 cm

Gewicht

486 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

2. Druckaufl. 2025

Originaltitel

Born in Blackness

Übersetzt von

  • Karin Schuler
  • Andreas Thomsen
  • Thomas Stauder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98819-2

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Ins-Licht-Rücken eines Kontinents,...

    Ein Ins-Licht-Rücken eines Kontinents, dessen Geschichte und Bedeutung zu oft von Anderen - besonders den europäischen Kolonialmächten - marginalisiert wurde. Kein "Schwarzes Loch" sondern lebendige und wichtige Geschichte.

  • Bewertung

    5/5

    07.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hervorragendes Sachbuch über neuzeitliche Geschichte.

    Ein kenntnisreiche Darstellung neuzeitlicher Geschichte mit einem Fokus des allzu wenig beachteten Anteils Afrikas für die Enstehung der modernen Welt. Wirkt fast wie die inoffizielle Fortsetzung der Werke J. Blauts, die die allzu wiederholten Narrative Jared Diamonds und Co als bequeme Lüge darstellt. Muss man als geschichtsinteressierte Person gelesen haben.

  • Huriye Celik

    aus Ludwigshafen

    4/5

    04.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kolonialgeschichte

    Das Buch berichtet die Historie der Beiträge der Schwarzen zur Moderne und zum Aufstieg des Westens, wobei der Fokus auf die Begegnung Afrikas mit den Portugiesen als Dreh- und Angelpunkt der modernen Geschichte. Der Großteil des Buches konzentriert sich auf das späte 14. bis 16. Jahrhundert und zeigt, wie der Handel mit Gold und Sklaven das europäische Interesse an Afrika weckte und zur Schaffung eines Sklavenplantagensystems führte, das einen Eckpfeiler des europäischen Wohlstands und der globalen Ungleichheiten darstellte. French konzentriert sich auf den transatlantischen Sklavenhandel und das Plantagensystem und zeigt, wie wichtig europäische Kolonien in der Karibik (und Portugals Kolonie in Brasilien) für den europäischen Reichtum und die Macht waren. Die Plantagenproduktion von Zucker begann in São Tomé und verlagerte sich dann nach Brasilien und in die Karibik, was sowohl zu einem wirtschaftlichen als auch kalorischen Aufschwung für die Europäer führte, was wiederum zur Industrialisierung beitrug. Der Anstieg des Zuckerkonsums führte auch zur Verbreitung von Kaffeeschiffen in Europa, was wesentlich zur Entstehung des modernen öffentlichen Raums beitrug. Brasiliens Zuckerernte machte in den späten 1620er-Jahren 40 % der Gesamteinnahmen Portugals aus, generierte mehr Einkommen als die Silber- oder Goldproduktion und machte Brasilien wertvoller als Portugals asiatische Besitztümer, denen es eine geringere Priorität einräumte und die die Niederländer übernehmen konnten. Auf die karibischen Kolonien Frankreichs, die von Saint-Domingue (später Haiti) dominiert wurden, entfielen in den Boomjahren 1716–1787 ein Drittel des französischen Handels und 15 % seines Wirtschaftswachstums. Die Bedeutung dieser Kolonien zeigte sich in dem Ausmaß, in dem die Europäer bereit waren, um sie zu kämpfen. Beispielsweise führte die haitianische Revolution zu aufeinanderfolgenden Wellen französischer, spanischer und britischer Invasionen, die versuchten, das Gebiet zurückzuerobern, was zeigte, wie wichtig die karibischen Inseln für die Macht und den Reichtum Europas waren. Ein Großteil des modernen Kapitalismus, der Entwicklung und sogar der Demokratie selbst wurde daher auf dem Rücken der Schwarzen aufgebaut. Frenchs Buch ist ein Versuch der Zusammenfassung der Geschichte eines verplünderten Kontinents und die Realität des aufgeklärten Europas.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    19.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr beeindruckend

    In dieser fesselnden Darstellung erkundet Howard W. French die zentrale, aber absichtlich vernachlässigte Rolle Afrikas und der Afrikaner bei der Entstehung von Wirtschaftssystemen und politischem Denken unserer modernen Welt. Souverän und aufrüttelnd zeigt der Autor, wie die tragische Beziehung zwischen Afrika und Europa, die im 15. Jahrhundert begann, unsere Moderne hervorbrachte. (Klappentext) Dieses Buch vermittelte mir neue Aspekte über die Entwicklung und teilweise auch Ausbeutung von Afrika und ihren Bewohnern. Bei vielen Aspekten musste ich umdenken und manches althergebrachte auch vergessen. Dieses Werk rüttelt wach und zeigt viele Entwicklungen und Tendenzen in einem ganz anderen Licht. Sehr oft bin ich nachdenklich und grüblerisch geworden. Der Schreibstil ist nicht immer einfach zu verstehen und manche Abschnitte musste ich zweimal lesen, bis ich genau den Sinn verstand. Das Buch werde ich sicherlich noch öfter zur Hand nehmen, um das eine oder andere Kapitel nochmals nachzulesen. Eine Empfehlung für jeden Leser, der sich für Geschichte und für die Menschen die dahinter stehen, interessiert.

  • Bewertung

    3/5

    06.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viele interessante Hintergründe...

    Viele interessante Hintergründe und trägt seinen Teil zur Klarstellung der Geschichte Afrikas ab dem 15. / 16. Jahrhundert. Nicht nur rein sachlich, sondern polemisch und politisch.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    30.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Viel mehr als eine Randnotiz der Weltgeschichte!

    Über lange Zeit wurde die Weltgeschichte von weißen europäischen/ westlichen Historikern geschrieben. Deren einseitige Perspektive überging meist die immense Bedeutung und den Einfluss Afrikas auf die Entstehung unserer modernen Welt. Dabei ist der Beitrag Afrikas, die Ausbeutung seiner menschlichen und materiellen Ressourcen kaum zu überschätzen – was Howard W. French in seinem imposanten Werk klar belegt. Es geht um nichts weniger als einen neuen Blickwinkel auf die Geschichte, der dem Ausdruck „Globalgeschichte“ gerecht wird, es geht um ein Umdenken, das offen mit der oft nicht rühmlichen Vergangenheit der westlichen Welt umgeht und die Bedeutung des nicht-europäischen Raums und seiner Menschen angemessen würdigt und nicht weiter marginalisiert. Dieses wichtige und lesenswerte Buch ist keine leichte Kost, es fordert den Leser/ die Leserin zum kritischen Nachdenken auf. (Siehe auch: Bayly, Die Geburt der modernen Welt)

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