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Produktbild: Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne

Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne

30

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1436 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641316792

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • Landmark-Navigation vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

30.05.2024

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1436 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641316792

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Wer anders sein wollen

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 31.08.2024

Bewertungsnummer: 2280719

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Thema Freundschaft ist vielschichtig und unzählige Male schon literarisch aufgearbeitet. Nun kommt eine hinzu, das uns viele Facetten präsentiert und zugleich den längsten Buchtitel aller Zeit hat: Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne! Schon an diesem Titel erkennt man den humorvollen und sprachliebenden Saša Stanišić. Es ist weder Roman noch Erzählband, eher etwas das zwischen den Stühlen sitzt, bauen die einzelnen Episoden doch aufeinander auf und greifen ineinander ein. Daher auch die Bitte des Autors zu Beginn: Bitte der Reihe nach lesen. Und ja, das braucht es um dem roten Faden der Freundschaft zu folgen. Um zu erkennen, dass Streben nach Zugehörigkeit, Ausgrenzung, mutigen Neuanfängen und ein Erleben der Freiheit im Leben vieler eine Rolle spielt. Zu Beginn sind da die vier 16jährigen im Weinberg 1994 mit der guten Geschäftsidee, jeder darf seine Zukunft oder besser eine seiner Zukunftsszenarien testen für 10 Minuten gegen 130 Mark. Famos und literarisch möglich. Und dann folgen viele feinfühlige und auch sehr witzige Geschichten. Herrlich. Saša Stanišić schreibt poetisch, humorvoll und nimmt uns auf eine literarische Reise mit. In einer verknappten Sprache mit viel wörtlicher Rede wird viel transportiert mit wenig Text. Mir hat das Lesen dieser schlanken 250 Seiten sehr viel Freude bereitet.

Wer anders sein wollen

nil_liest aus RheinMain Gebiet am 31.08.2024
Bewertungsnummer: 2280719
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Thema Freundschaft ist vielschichtig und unzählige Male schon literarisch aufgearbeitet. Nun kommt eine hinzu, das uns viele Facetten präsentiert und zugleich den längsten Buchtitel aller Zeit hat: Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne! Schon an diesem Titel erkennt man den humorvollen und sprachliebenden Saša Stanišić. Es ist weder Roman noch Erzählband, eher etwas das zwischen den Stühlen sitzt, bauen die einzelnen Episoden doch aufeinander auf und greifen ineinander ein. Daher auch die Bitte des Autors zu Beginn: Bitte der Reihe nach lesen. Und ja, das braucht es um dem roten Faden der Freundschaft zu folgen. Um zu erkennen, dass Streben nach Zugehörigkeit, Ausgrenzung, mutigen Neuanfängen und ein Erleben der Freiheit im Leben vieler eine Rolle spielt. Zu Beginn sind da die vier 16jährigen im Weinberg 1994 mit der guten Geschäftsidee, jeder darf seine Zukunft oder besser eine seiner Zukunftsszenarien testen für 10 Minuten gegen 130 Mark. Famos und literarisch möglich. Und dann folgen viele feinfühlige und auch sehr witzige Geschichten. Herrlich. Saša Stanišić schreibt poetisch, humorvoll und nimmt uns auf eine literarische Reise mit. In einer verknappten Sprache mit viel wörtlicher Rede wird viel transportiert mit wenig Text. Mir hat das Lesen dieser schlanken 250 Seiten sehr viel Freude bereitet.

Gedankenexperiment

Bewertung am 12.08.2024

Bewertungsnummer: 2265301

Bewertet: eBook (ePUB)

Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" - ich liebe ja besondere Titel. Und das ist ein besonderer Titel, wie er im Buch steht. Er sagt alles - und irgendwie nichts. Man hat keine Ahnung, auf welche Art Buch man sich hier einlässt. Und dieses Buch, die Geschichte ist ein Gedankenexperiment. Das große Buch darüber, welchen Weg man hätte gehen können, hat wohl Paul Auster mit 4321 geschrieben. Diese Variante kommt nun viel leichtfüßiger daher und wirkt auf den ersten Blick nicht wie eine abgeschlossene Romanhandlung. Wenn man dem Autor und seinen Figuren aber brav Schritt für Schritt, soll heißen Seite für Seite durch das Buch folgt, verknüpfen sich lose Fäden am Ende zu einem großen Ganzen. Der Vater, der gegen seinen Sohn immer im Memory verliert und nicht weiß, wie er das Spiel loswerden soll. Die Witwe, die sich fragt, wo am Grab denn nun vorne sein soll. Die Freunde, die Steine werfen und in den Urlaub fahren - einer davon nach Helgoland - oder auch nicht - und dort ein Schild klaut - oder auch nicht. Und am Ende steht die Frage: für welches Leben würdest du dich entscheiden, wenn du einen kurzen Blick darauf werfen könntest. Was würdest du einloggen? Ich habe das Hörbuch gehört, vom Autor selbst gelesen und hatte das Gefühl, der Humor und Witz wird so besonders gut transportiert. Dabei stimmt das Buch auch sehr oft nachdenkliche Töne an. Überaus lesenswert. Mein Lehrerinnenblick: Für Schüler*innen nur bedingt geeignet. Die vielen Sprünge machen die Geschichte sehr komplex und nur sehr geübte junge Leser werden folgen können. Einige Figuren sind zwar jugendlich, andere Lebenswelten (Vaterfigur, Witwe…) aber auch sehr weit weg.

Gedankenexperiment

Bewertung am 12.08.2024
Bewertungsnummer: 2265301
Bewertet: eBook (ePUB)

Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne" - ich liebe ja besondere Titel. Und das ist ein besonderer Titel, wie er im Buch steht. Er sagt alles - und irgendwie nichts. Man hat keine Ahnung, auf welche Art Buch man sich hier einlässt. Und dieses Buch, die Geschichte ist ein Gedankenexperiment. Das große Buch darüber, welchen Weg man hätte gehen können, hat wohl Paul Auster mit 4321 geschrieben. Diese Variante kommt nun viel leichtfüßiger daher und wirkt auf den ersten Blick nicht wie eine abgeschlossene Romanhandlung. Wenn man dem Autor und seinen Figuren aber brav Schritt für Schritt, soll heißen Seite für Seite durch das Buch folgt, verknüpfen sich lose Fäden am Ende zu einem großen Ganzen. Der Vater, der gegen seinen Sohn immer im Memory verliert und nicht weiß, wie er das Spiel loswerden soll. Die Witwe, die sich fragt, wo am Grab denn nun vorne sein soll. Die Freunde, die Steine werfen und in den Urlaub fahren - einer davon nach Helgoland - oder auch nicht - und dort ein Schild klaut - oder auch nicht. Und am Ende steht die Frage: für welches Leben würdest du dich entscheiden, wenn du einen kurzen Blick darauf werfen könntest. Was würdest du einloggen? Ich habe das Hörbuch gehört, vom Autor selbst gelesen und hatte das Gefühl, der Humor und Witz wird so besonders gut transportiert. Dabei stimmt das Buch auch sehr oft nachdenkliche Töne an. Überaus lesenswert. Mein Lehrerinnenblick: Für Schüler*innen nur bedingt geeignet. Die vielen Sprünge machen die Geschichte sehr komplex und nur sehr geübte junge Leser werden folgen können. Einige Figuren sind zwar jugendlich, andere Lebenswelten (Vaterfigur, Witwe…) aber auch sehr weit weg.

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Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne

von Sasa Stanisic

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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

5/5

Möge der Autor uns nicht allzu lang auf sein nächstes Buch warten lassen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf den ersten Blick erscheinen die Kurzgeschichten sehr unterschiedlich, doch die einzigartigen, liebevollen Charaktere und deren Lebensgeschichten werden durch die großartige Erzählkunst des Autors miteinander verwoben. Dieses Buch bereitet Freude und regt gleichzeitig zum Nachdenken an. Die titelgebende Geschichte ist mir besonders ans Herz gewachsen und ist einfach wunderschön.
  • Danijela Turkijevic-Zauner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Möge der Autor uns nicht allzu lang auf sein nächstes Buch warten lassen.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auf den ersten Blick erscheinen die Kurzgeschichten sehr unterschiedlich, doch die einzigartigen, liebevollen Charaktere und deren Lebensgeschichten werden durch die großartige Erzählkunst des Autors miteinander verwoben. Dieses Buch bereitet Freude und regt gleichzeitig zum Nachdenken an. Die titelgebende Geschichte ist mir besonders ans Herz gewachsen und ist einfach wunderschön.

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Lukas Bärwald

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

5/5

Kurzgeschichten 2.0

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Bitte der Reihe nach lesen.“ Mit diesem Wunsch wendet sich Saša Stanisić noch vor Beginn des ersten Kapitels an sein Publikum. Doch warum auch sollte man es anders angehen? Weil es sich bei seinem neuesten Buch um eine Kurzgeschichtensammlung handelt und die ja nun mal gerne in sich abgeschlossene Stories enthält. Doch, ähnlich wie im ebenfalls 2024 erschienenen „Oben in den Wäldern“ von Daniel Mason, entstammen alle zwölf Episoden demselben Geschichtenkosmos, teilen sich die Figuren eine Heimatstadt, auch wenn ihr Weg sie oft aus denkbar unterschiedlichen Richtungen dorthin geführt hat. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der nachhaltig damit hadert, ständig gegen seinen kleinen Sohn im Piraten-Memory zu verlieren; eine Witwe, die nach ihrem großen Verlust wieder Antrieb und ein anderes Lächeln im Leben sucht; Heinrich Heine und seine Sehnsucht nach einer neuen Heimat, in der er endlich so schreiben und leben kann wie er will; oder auch die Geschichten des jungen Saša auf Helgoland, der vielleicht oder vielleicht auch nicht ein historisch bedeutsames Ladenschild geklaut hat, sich vielleicht oder vielleicht auch nicht verliebt und bei gesellschaftlichen Inselevents zu Gast ist. Wie auch schon in seinem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten „Herkunft“ drehen sich viele der Geschichten um das Sehnen nach einem Ankommen, einem Platz im Leben, an dem man akzeptiert und geschätzt wird für das, was man ist. Zugleich wird auch die Frage danach gestellt, was passiert, wenn plötzlich all das wegbricht und man allein zurückbleibt. Wenn es die Chance gäbe, in die Zukunft seines Lebens mal probeweise reinzuschnuppern um dann erst zu entscheiden, ob man es so haben möchte, würde man das tun? Dies ist nicht nur eine hypothetische Überlegung, sondern wird ganz konkret von einer der Figuren, einem Professor für Quantum Engineering in die Tat umgesetzt. Hier geht es nicht um das Einführen eines Science Fiction-Elements, sondern mehr die philosophischen Gedankengänge über die Vorherbestimmung unseres Schicksals, der Frage danach, was anzustrebendes Glück denn ist und wie man ein Leben nun „richtig“ führt. Was den Hamburger Autor zu einem meiner persönlichen Lieblinge der deutschsprachigen Literatur macht, ist sein einzigartiges Talent, schräge und sehr menschliche Geschichten miteinander zu kombinieren, eine außergewöhnliche und kunstvolle Sprache zu haben, die aber niemals verkopft oder schwer zugänglich ist, und: für einen Großteil der sogenannten anspruchsvollen Belletristik unvorstellbar – er ist verdammt lustig. Also folgen Sie dem bahnbrechenden Konzept und lesen das Buch mit dem außergewöhnlich langen Titel der Reihe nach – am Ende werden Sie’s Herrn Stanisić danken.
  • Lukas Bärwald
  • Buchhändler/-in

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5/5

Kurzgeschichten 2.0

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Bitte der Reihe nach lesen.“ Mit diesem Wunsch wendet sich Saša Stanisić noch vor Beginn des ersten Kapitels an sein Publikum. Doch warum auch sollte man es anders angehen? Weil es sich bei seinem neuesten Buch um eine Kurzgeschichtensammlung handelt und die ja nun mal gerne in sich abgeschlossene Stories enthält. Doch, ähnlich wie im ebenfalls 2024 erschienenen „Oben in den Wäldern“ von Daniel Mason, entstammen alle zwölf Episoden demselben Geschichtenkosmos, teilen sich die Figuren eine Heimatstadt, auch wenn ihr Weg sie oft aus denkbar unterschiedlichen Richtungen dorthin geführt hat. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der nachhaltig damit hadert, ständig gegen seinen kleinen Sohn im Piraten-Memory zu verlieren; eine Witwe, die nach ihrem großen Verlust wieder Antrieb und ein anderes Lächeln im Leben sucht; Heinrich Heine und seine Sehnsucht nach einer neuen Heimat, in der er endlich so schreiben und leben kann wie er will; oder auch die Geschichten des jungen Saša auf Helgoland, der vielleicht oder vielleicht auch nicht ein historisch bedeutsames Ladenschild geklaut hat, sich vielleicht oder vielleicht auch nicht verliebt und bei gesellschaftlichen Inselevents zu Gast ist. Wie auch schon in seinem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten „Herkunft“ drehen sich viele der Geschichten um das Sehnen nach einem Ankommen, einem Platz im Leben, an dem man akzeptiert und geschätzt wird für das, was man ist. Zugleich wird auch die Frage danach gestellt, was passiert, wenn plötzlich all das wegbricht und man allein zurückbleibt. Wenn es die Chance gäbe, in die Zukunft seines Lebens mal probeweise reinzuschnuppern um dann erst zu entscheiden, ob man es so haben möchte, würde man das tun? Dies ist nicht nur eine hypothetische Überlegung, sondern wird ganz konkret von einer der Figuren, einem Professor für Quantum Engineering in die Tat umgesetzt. Hier geht es nicht um das Einführen eines Science Fiction-Elements, sondern mehr die philosophischen Gedankengänge über die Vorherbestimmung unseres Schicksals, der Frage danach, was anzustrebendes Glück denn ist und wie man ein Leben nun „richtig“ führt. Was den Hamburger Autor zu einem meiner persönlichen Lieblinge der deutschsprachigen Literatur macht, ist sein einzigartiges Talent, schräge und sehr menschliche Geschichten miteinander zu kombinieren, eine außergewöhnliche und kunstvolle Sprache zu haben, die aber niemals verkopft oder schwer zugänglich ist, und: für einen Großteil der sogenannten anspruchsvollen Belletristik unvorstellbar – er ist verdammt lustig. Also folgen Sie dem bahnbrechenden Konzept und lesen das Buch mit dem außergewöhnlich langen Titel der Reihe nach – am Ende werden Sie’s Herrn Stanisić danken.

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Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne

von Saša Stanišić

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