Eine coole, queere Lovestory mit Twist von der Autorin von »The Girls I've Been«, mit Scharfblick, Wucht, Witz und Herz erzählt.
Sechs Fun-Facts über PENNY und TATE:
Sie kennen sich schon ihr ganzes Leben
Ihre Mütter sind beste Freundinnen
Sie sind definitiv keine Freundinnen
Sie küssen sich immer wieder fast
Sie sprechen nicht darüber
Dank ihrer Mütter ziehen sie jetzt zusammen ...
Als dann so ein Beinahe-Kuss zu »Ich weiß jetzt, wie dein Lipgloss schmeckt« wird, müssen Penny und Tate sich der Sache endlich stellen. Und auch ein paar anderen gut verpackten Geheimnissen. Oder?
Komplexe Charaktere in einer smarten Story über Liebe und Trauer - voller Tiefe & Twists, so viel mehr als die übliche Romanze.
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Sandra Piglet
aus Leipzig
5/5
26.04.2025
Buch (Taschenbuch)
5 Sterne
Penny und Tate kennen sich bereits ihr ganzes Leben, dass liegt vor allem daran, dass ihr Mütter beste Freundinnen sind. Penny und Tate selbst können sich eigentlich nicht leiden und sind auch keine Freundinnen. Dennoch kommt es immer wieder zu eindeutigen Situationen zwischen den beiden. Als ihre beiden Mütter dann beschließen zusammenzuziehen um in der kommenden, schwierigen Zeit füreinander da zu sein. Das passt den beiden Nicht-Freundinnen natürlich gar nicht und sorgt für jede Menge Spannung jeglicher Art.
Tess Sharpe war mir bereits vor dem Start des Lesens ein bekannter Name, von ihr stammt „The Girls I’ve been“, in dem ich mich absolut verloren habe und begeistert daraus wieder hervorgekommen bin. Mit „Six times we almost kissed“ widmet sie sich nun mit ihrer Slow-Burn-Romance eher an die kleine Romantikerin in mir und hat damit ins Schwarze getroffen.
Penny und Tate, beide 17 Jahre alt, könnten unterschiedlicher nicht sein, vereint sind sie nur durch die Freundschaft ihrer Mütter Lottie und Anna. Und genau das sind die Kernpunkte dieser Geschichte, es geht nicht nur darum, wie eine junge Liebe entsteht und welche Gefühle dabei für Probleme sorgen. Es geht auch darum, was Freundschaft bedeutet und wie diese über Jahre hinweg sich entwickeln kann. Für diese fundierte Freundschaft stehen die Mütter von Penny und Tate. Sie stützten sich, helfen sich in den schwierigen Situationen, auf die man auf alleinerziehende Mütter trifft, und es ist mehr als deutlich, dass diese Freundschaft unter die Haut geht. Genau dies ist auch der Grund, weshalb, die beiden Mädchen sich am Ende in einem Haushalt wiederfinden, denn Pennys Mutter spendet Tates Mutter ein Organ, schenkt ihr damit das Leben und ermöglicht die überlebenswichtige Operation.
Dieser tiefen Freundschaft gegenüber stehen Penny und Tate, die sich auf den ersten Blick nicht leiden können, doch je mehr man sich in der Handlung verliert und die Sehnsucht und das Mitgefühl der beiden füreinander erkennt, wird klar, dass hier Liebe im Spiel ist, nur ist das Tate und Penny noch nicht bewusst. Die wechselnden Erzählperspektive gibt uns die Möglichkeit beide Seiten der Medaille einzufangen und führt natürlich immer mal wieder zum haare raufen beim Lesenden, wenn statt der notwendigen Worte ein Schweigen folgt. Zudem zeigt uns Tess Sharpe über Rückblenden, was bisher zwischen den beiden passiert ist und wie die titelgebenden sechs Male verlaufen sind, in denen sie sich beinah geküsst hätten. Damit schafft es die Autorin den Charakteren, sowohl den Töchtern als auch den Müttern, mehr Tiefe zu verleihen und ein rundum farbiges Bild zu zeichnen. Stück für Stück setzt sich dieses zusammen und offenbart dabei zum Beispiel tiefliegende Schwierigkeiten zwischen Penny und ihrer Mutter, die ihr die Schuld am Tod ihres Vaters gibt. Dabei wird schon deutlich, dass neben Liebe und Freundschaft, auch andere Themen wie Tod, Trauer und Zukunftsängste Teil der Story sind.
Tess Sharpe braucht nicht viele Mittel, um eine Geschichte zu erschaffen, die mit ihren Figuren und dem Setting noch lange nachwirkt. Ich mochte den Schreibstil und die Übersetzung sehr und als Lesende erliegt man sehr schnell der Spannung und kann das Buch nur schwer weglegen. Eine Slow-Burn-Romance hat, gerade mit der Aufarbeitung der vielen anderen Themen, wie in „Six times we almost kissed“, einen ganz besonderen Charme für mich. In einer (Buch-)Welt wo wir schnell dazu verfallen Personen und Dinge zu verehren, ist es schön zu lesen, wie sich Liebe ganz schmal und elegant entwickelt.
Fazit:
Mit ihrem zweiten Roman „Six Times we almost kissed (und was beim siebten Mal passiert)“ hat sich Tess Sharpe erneut in mein kleines Herz hineingeschrieben. Diese queere Slow-Burn-Romance überzeugt mich von der ersten Seite an und brilliert dadurch, dass sie nicht nur die Liebe in den Mittelpunkt setzt, sondern auch viele wichtige Themen des alltäglichen Lebens verarbeitet. Ein gelungener Roman für Jede:n!
Claudia H.
Thalia Book Circle Community
4/5
15.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Manche Mädchen kriegen manche Sachen nicht.
Worum es geht:
Lottie und Anna sind beste Freundinnen und das schon vor der Zeit der Geburt ihrer beiden Töchter Penny und Tate. So sind Penny und Tate im Grunde dazu gezwungen, Zeit miteinander zu verbringen, ohne das sie je gefragt wurden, ob sie das auch wollen. Im Grunde haben sie nichts gemeinsam, außer bei der gesamten Vergangenheit der jeweils anderen dabeigewesen zu sein. Allerdings gibt es da auch diese 6 Momente, in denen sich Penny und Tate sich beinahe geküsst hätten. Darüber wird jedoch nie gesprochen, sodass sich eine gewisse Stimmung zwischen den beiden ausbreitet. Aufgrund eines Paktes ihrer Mütter sind Tate und Penny gezwungen, sogar im selben Haus zu leben. Ob das gut gehen kann?
Mein Fazit:
Ich bin wirklich sehr beeindruckt was für eine heftige und gefühlvolle Story hier präsentiert wird. Das Buch wird zwar als queere Lovestory angepriesen, dabei ist es viel mehr. Die Lovestory läuft hier nur im Hintergrund ab. Viel mehr ist es ein Buch zum Thema Mutter-Tochter-Verhältnis und wie geht man mit Trauer um. In dem Buch passieren durchaus ein paar richtig heftige Dinge, wodurch es sehr interessant und spannend ist. Hier geht es nicht nur um die Beziehung zwischen Penny und Tate, sondern auch die Beziehung zwischen ihrer Müttern Lottie und Anna. Dazu kommt auch noch die Großmutter Marion. Alles in allem ein Buch über 5 starke Frauen, die irgendwie versuchen mit dem Schicksal, dass ihnen das Leben aufgebürdet hat, klarzukommen. Auch geht es darum, zu sich selbst zu stehen. Das Buch soll für Jugendliche ab 14 Jahren geeignet sein, wobei ich die Heftigkeit der Schicksale, die hier beschrieben werden, für das Alter doch noch etwas unpassend finde. Ich würde eine Empfehlung ab 16 Jahren aussprechen. Wegen der Nebenstory der Mütter finde ich das Buch durchaus auch geeignet für Frauen ab 30+. Wer diesen Roman als reine Lovestory versteht und lesen möchte, wird hier womöglich enttäuscht sein. Dabei ist es ebenso viel mehr. Eine tolle Story, die mich richtig gefesselt hat.
Von mir daher eine ganz klare Leseempfehlung, auch wenn die Übersetzung ein paar Kanten hat. Deshalb gibt es von mir sehr gute 4,5 Sterne.
Corinnas World of Books
aus Darmstadt
4/5
05.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Bewegender Roman im queeren Bereich.
Ich liebe queere Romane und dieser hier hat mich direkt angesprochen, um es lesen zu wollen. Es geht um Penny und Tate, die sich schon lange durch ihre Mütter kennen und nun müssen nun dank dieser zusammenziehen sollen. Was hat das Schicksal vor?
Die Charaktere rund um Penny und Tata haben mich durch ihre Art neugierig gemacht und ich wollte sie näher kennenlernen. Beide sind auf den ersten Blick verschieden, aber es steckt eine Verbindung zwischen ihnen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und kann so in die Gefühle und Gedanken schauen und sie so besser kennenlernen. Während Penny gerne ihr Bullet Journal bearbeitet, ist Tate eine begeisterte Schwimmerin.
Die Geschichte vom Klappentext habe ich eher eine leichtere Lektüre erwartet, aber beim Lesen habe ich dann gespürt, dass noch so viele Themen darin verborgen sind. Wer eine süße, queere Story erleben möchte, sollte eher etwas anderes lesen. Für mich war das Buch eine Reise, die man nicht so leicht vergisst und auch die eingebauten Twists. Für mich war es das erste Buch der Autorin und meine Neugier ist daher groß, noch andere Werke von ihr lesen zu wollen. Das Ende hat für mich gut gepasst und hat das Buch noch einmal abgerundet.
Das Cover fand ich schön gezeichnet, mit den beiden jungen Mädchen.
Fazit :
Für mich eine besondere queere Story, die auch ernstere Dinge aufgreift beim Lesen.
Bewertung
4/5
21.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Ergreifend und dramatisch
Eine wirklich schöne Storyline der man die Hin und -Hergerissenheit der Protagonistinnen gut nachempfinden kann. Der Aufbau um Pennys Hintergrund ist zwar langsam, aber nicht zäh. Der Vordergrund liegt allerdings vor allem auf der Entwicklung der Mädchen und Themen wie Coming out oder LGBT kommen kaum zu sprache, da beide Mädchen geoutet sind und das Umfeld weitgehend damit umgehen kann.
Es ist deutlich ernster als anfänglich erwartet und bietet damit meiner Meinung nach eine gute Abwechslung zu Typischen love Storys, auch wenn es für manche etwas zu erdrückend und traurig sein könnte.
Themen wie Tot, Trauma, Missbrauch, medikamentöser Missbrauch, psychische Krankheiten oder auch Suizid sind ständige Wegbegleiter der Protagonisten.
Wer sich eine rasante romanze oder eine Slow-burn girls-love-story wünscht könnte hier nicht seine Erwartungen erfüllt bekommen, doch auch wenn die Anziehung der Beiden nicht immer im Fordergrund steht, ist sie der rote Faden der Geschichte und kommt nicht zu kurz.
Alles in allem würde ich dieses Buch auf jeden Fall weiterepfehlen, an leser aller Genre, da es eine große Bandbreite an Handlungen und Gefühlen bietet. Es ergibt sich einiges an Gesprächsmaterial und anregungen zum Denken. So wie potenzial zum mehrmaligen Lesen.
Fina vom Buchlabyrinth
3/5
07.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Anders als erwartet
Gestaltung:
Das Cover ist ganz niedlich und verspricht eine süße, jugendliche queere Lovestory zwischen zwei Mädchen. Es bereitet allerdings wenig darauf vor, wie ernst und bedrückend die Geschichte teilweise auch ist, weder der Text auf der Rückseite, noch das Cover tut das. Ansonsten ist die Aufmachung recht schlicht gehalten, innendrin finden sich einige Chatverläufen, was ich sehr schön fand.
Darum geht's:
Penny und Tate kennen sich schon seit der Kindheit, doch als ihre Mütter beschließen zusammenzuziehen, lernen sich sich noch einmal neu kennen. Zwischen ihnen knistert es schon länger, doch bisher ist immer etwas dazwischengekommen, bevor es zum Kuss kam. Was passiert beim siebten Mal?
Idee/ Umsetzung:
Ich mag Romance sehr gerne und obwohl ich nicht mehr ganz zur Zielgruppe gehöre, lese ich ab und an gerne auch Young Adult Liebesgeschichten. Doch bei diesem Buch hat mich vor allem der Name der Autorin überzeugt, denn ich fand "The Girls I've been" richtig toll und freue mich da schon auf die Verfilmung. Ich habe den Schreibstil der Autorin dort sehr gemocht und hier auf eine Liebesgeschichte mit dem gewissen Etwas gehofft.
Die Geschichte ist in sechs Abschnitte gegliedert und locker-leicht zu lesen. Wir begleiten Penny und Tate in wechselnden Perspektiven vorrangig in der Gegenwart, teilweise gibt es aber auch Rückblenden zu Schlüsselmomenten ihrer Freundschaft und Beziehung zueinander.
Was in der Beschreibung nicht deutlich wird sind die vielen potenziell belastenden Themen, die hier vorkommen. Normalerweise bin ich beim Thema Triggerwarnungen entspannt, aber da diese hier so viel Raum einnehmen hätte ich mir hier mal eine gewünscht. Für diejenigen, die es interessiert, nenne ich die Trigger an dieser Stelle (wer nicht gespoilert werden möchte überliest sie):
Verlust eines Familienmitglieds, Krebs, Operationen, psychische Erkrankung
Einer meiner Kritikpunkte ist dieser Themenfokus. Die Liebesgeschichte von Penny und Tate, die an und für sich sehr süß ist und auch schön nahbar erzählt wird, ist eingebettet in andere Themen, die die Liebesgeschichte überschatten. Hätte ich das gewusst, hätte ich nicht zu diesem Buch gegriffen. Also falls ihr eine lustige und leichte Lektüre für den Strand erwartet, würde ich euch eher davon abraten. Von der Grundstimmung her ist die Handlung sehr bedrückend und geprägt von Angst und Trauer. Wenn man sich darauf einstellt, kann die Handlung aber sicherlich begeistern und an der ein oder anderen Stelle überraschen (auch wenn die in der Beschreibungen versprochenen Twists ausblieben). Emotional hat mich die Geschichte nicht ganz so gepackt wie erhofft, aber auch das kann an meinen falschen Erwartungen liegen.
Figuren:
Die Figuren, insbesondere Penny und Tate, haben mir gut gefallen. Die beiden Mädchen sind recht unterschiedlich, Penny verliert sich gerne in Organisation ihres Bullet Journals und Kreativität, Tate ist leidenschaftliche Schwimmerin. In der belastenden Situation, in der beide stecken, retten sie sich ein Stück weit gegenseitig und knüpfen dort an, wo ihre Geschichte vor vielen Jahren eigentlich schon begann. Cheerleader sind dabei ihre besten Freunde Meghan und Remington, die allerdings etwas blass blieben und eher in den Chatverläufen zu Tage traten. Wer noch sehr intensiv behandelt wird sind die Mütter der beiden. Ich habe zwischendurch gedacht, ich lese eher eine Geschichte über die zwei, denn ihre Themen stehen sehr im Fokus. Penny und der Beziehung zu ihrer Mutter kommt nochmal eine besondere Bedeutung zu, aber das sind alles Punkte, die ihr am besten selbst nachlest.
Ende:
Das Ende war in Ordnung, wir können uns alle denken, in welche Richtung es geht. Hier konnte ich mit Penny und Tate mitfühlen und habe mich gefreut, dass sie ein würdiges Ende bekommen haben. Ich glaube aber nicht, dass mir die Geschichte lange in Erinnerung bleiben wird, dafür habe ich schon andere queere Romances gelesen, die mir deutlich besser gefallen und mich emotional mehr berührt haben.
Fazit:
Die Geschichte um Penny und Tate hat Potenzial, geht hier aber tatsächlich unter in der Fülle anderer (teils sehr belastender) Themen, die die Autorin in den Fokus rückt. Hier erwartet euch eine eher bedrückende Geschichte, die nicht so leicht und witzig war, wie ich gedacht hatte. Wenn ihr mit diesem Wissen an die Geschichte herangeht, kann euch das Buch sicher gut unterhalten.
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2/5
24.04.2026
eBook (ePUB 3)
Erwartungen leider nicht erfüllt
Ich hatte echt große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt, aber immer wenn die beiden Hauptfiguren kurz davor waren, sich zu küssen, hatte eine von ihnen zuvor einen Nervenzusammenbruch, weinte und/oder war betrunken. Süße Beinahe-Kuss-Momente gab es leider nicht.
Wenn du aber keine kitschigen Liebesromane magst und das „Frenemies"-Klischee magst, ist das hier genau das Richtige für dich.
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