Produktbild: Mostviertler Kaiserin
Band 6

Mostviertler Kaiserin Kriminalroman

Aus der Reihe Kommissar Brandner
3

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Verkaufsrang

38468

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783839278239

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PDF

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  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Verkaufsrang

38468

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783839278239

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  • NiWa

    4/5

    31.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dirndlmord im Mostviertler

    Die bekannte Schallaburg im Mostviertel wird zum Tatort. Die einst skifahrende Dirndl-Designerin Simone Schnell wird tot aufgefunden. Rasch ergibt sich ein Knäuel an Vermutungen, das es mit akribischer Polizeiarbeit aufzudröseln gilt. „Mostviertler Kaiserin“ ist bereits der sechste Fall für Major Brandner. Auch diesmal bleibt sich Helmut Scharner treu, denn der Krimi überzeugt mit ehrlicher Ermittlungsarbeit, viel Gespür für die Region und einem angenehm unaufgeregten Erzählstil. Der Mord an der „Skikaiserin“ Simone Schnell, die nach einer Modenschau auf der Schallaburg, mit einer Dirndlschürze erdrosselt, aufgefunden wird, gibt nur wenige Hinweise preis. Schwierig ist zudem, dass die Ermordete äußerst prominent ist und damit im Blickpunkt des öffentlichen Interesses steht. Ich mag an der Reihe, dass es kaum künstlich erzeugte Spannung und selten Effekthascherei gibt, weil mir diese ruhige, glaubwürdige Entwicklung besonders liegt. Die Ermittlungen schreiten Schritt für Schritt voran, Indizien werden sorgfältig geprüft und emotionale Spannungen in Gesprächen mit oder zwischen Beteiligten werden fein beobachtet sowie glaubhaft dargestellt. Dabei stoßen Brandner und Lindner nicht nur auf Widerstände, sondern auch auf menschliche Abgründe. Dennoch kommt der Autor ohne großes Drama aus, indem er zu einer authentischen Intensität greift, die wie das echte Leben wirkt. Ermittlungstechnisch steht Major Brandner erneut im Mittelpunkt. Die private Komponente seines Lebens wird auch in diesem Band nur am Rande behandelt, was ich sehr begrüße. Für mich reicht es vollkommen, wenn das Familienleben als Hintergrundrauschen vorhanden ist, ohne überhandzunehmen. Zudem ist Brandner ein Ermittler, der sich nicht, wie viele seiner Kriminalroman-Kollegen, im Elend einer zerstörten Existenz suhlt. Zum zweiten Mal ist Annika Lindner an seiner Seite, die sich in der Zusammenarbeit immer mehr öffnet. Als junge Frau hat sie es nicht so einfach, sich in ihrer Rolle als Ermittlerin durchzusetzen. Manchmal liegt es an ihrem Umfeld, dann wieder an ihrer Einstellung. Man merkt ihr oftmals ihre Unsicherheit im Umgang mit beruflichen Situationen an, was sie, angesichts ihrer wenigen Dienstjahre, ebenso glaubwürdig macht. Im Fall um die Mostviertler Kaiserin kommt es zu einer Konfrontation mit dem Bruder der Toten, der ausgesprochen unangenehm ist. Durch ihn zeigt der Autor auf bedrückende Weise, wie nachhaltig Männer Frauen unter Druck setzen können. Egal, ob es offene Drohungen, Herabwürdigung oder sexuelle Belästigung ist. Neben der soliden Krimi-Handlung lebt "Mostviertler Kaiserin" einmal mehr von seiner tiefen regionalen Verankerung. Die Schallaburg als Tatort bringt einen Hauch historischen Flairs in den Fall, doch die eigentliche Ermittlungsarbeit spielt sich größtenteils in den Städten Amstetten und St. Pölten ab. Gerade die Passagen, die in meiner Heimatstadt Amstetten angesiedelt sind, fand ich gelungen. Ich wusste genau, wo wir uns befinden. Das ist wohl ein echter Mehrwert für Leser:innen mit Ortskenntnis. Das Kommissariat in St. Pölten wird ebenso atmosphärisch eingebunden und trägt zur regionalen Verortung des Romans bei. Sprachlich bleibt Scharner seinem Stil treu. Er schreibt souverän, klar, mit einem Hauch trockenem Humor, der für mich besonders gut funktioniert. Es ist kein vordergründiges Witzeln, sondern ein verstecktes Augenzwinkern, das sich unaufdringlich durchzieht und dem Ton des Romans eine eigene Note verleiht. Für Leser:innen, die realistische Regionalkrimis mit stimmigen Charakteren mögen, ist dieser Krimi bestens geeignet. "Mostviertler Kaiserin" ist für mich ein weiterer gelungener Band einer Reihe, die mir mit jedem Teil mehr gefällt. Schon jetzt freue ich mich, wenn in „Mostviertler Bauern“ der nächste Fall zwischen der Donau und dem Ötscher gelöst wird. Kommissar Brandner im Mostviertel: 1) Mostviertler 2) Mostschlinge 3) Mostviertler Jagd 4) Mostbarone 5) Mostviertler Grafen 6) Mostviertler Kaiserin 7) Mostviertler Bauern

  • Jürg K.

    4/5

    09.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Krimi bis zum Schluss

    Dies ist der sechste fall von Kommissar Brandner. Die Skikaiserin Simone Schnell wird nach einer Modeschau im Garten der Schallaburg tot aufgefunden. Nach ihrer Karriere hat sie mit zwei Freundinnen ein Trachtenlabel gegründet. Dieser Fall hat höchste Brisanz, als ein zweiter Mord passiert, geraten Major Brandner und Inspektorin Lindner gehörig unter Druck. Als Leser wird man von Beginn an in das Geschehen miteinbezogen. Man liest und liest und dabei wird die Neugierde immer mehr geweckt. Wie und wer hat ein Interesse daran die Skikaiserin aus dem Weg zu räumen? Bei diesem Fall gibt es einige Verdächtige, die in Frage kommen könnten. Für mich ein spannender Regionalkrimi der wunderbar geeignet ist mitzuraten. Das Lesen ist beste Unterhaltung und interessant. Dieses Buch empfehle ich gerne weiter.

  • tinstamp

    aus Hürm

    4/5

    03.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mord auf der Schallaburg

    Bewertung: 4 1/2 Sterne Helmut Scharners neuer Mostviertel Krimi spielt wieder unmittelbar vor meiner Haustür. Diesmal wird auf der - von mir fünf Kilometer entfernten - Schallaburg gemordet. Ob ich bei meinem nächsten Besuch dort besonders vorsichtig sein muss? "Mostviertler Kaiserin" ist der sechste Fall von Kommissar Brandner, der jedoch auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände gelesen werden kann. Nach der aktiven Rennkarriere als Skifahrerin hat Simone Schnell gemeinsam mit ihren Jugendfreundinnen Alexandra und Martina das Trachten-Modelabel "Schnell und chic" gegründet. Während sie, die berühmte Skikaiserin, das Gesicht des Labels und für das Marketing zuständig ist, ist Alexandra Lanz Geschäftsführerin und erledigt alles Finanzielle. Martina Herzog ist die Designerin der modernen Trachten. Die Modenschau im Terrakottenhof des Renaissance-Schlosses Schallaburg soll ihre Kollektion bekannter machen und ins rechte Licht rücken. Doch nach der Vorführung wird die ehemalige Olympiasiegerin erdrosselt im Schlosspark aufgefunden. Tatwaffe: eine Dirndlschürze. Major Brandner und seine junge Kollegin Annika Lindner werden zum Tatort gerufen. Die Aufregung ist groß! Die Presse sorgt für Wirbel und die Landeshauptfrau möchte eine möglichst schnelle Aufklärung des Mordes an der beliebten "Nationalheldin". Leopold und Annika geraten gehörig unter Druck, denn wirkliche Hinweise gibt es nicht. Die Liste der Verdächtigen ist dafür umso länger. An erster Stelle steht "Bauer Trachten", die direkten Konkurrenten, die bereits Jahre in Amstetten ansäßig sind und nun in kurzer Entfernung von ihrem Geschäft den neuen Laden von "Schnell und chic" vor die Nase gesetzt bekommen. Es gibt aber auch die eine oder andere Kollegin aus dem ÖSV-Team, die Simone Schnell den Erfolg missgönnen könnte und selbst in den Ski-Olymp aufsteigen möchte...vorallem, wenn es ums Werbeeinnahmen geht. Außerdem gibt es da noch ihren Bruder Andreas, der sich ihr gegenüber zurückgesetzt fühlt und das Geld, welches ihre Eltern in Simones Skikarriere gesteckt haben, zurückhaben möchte. Helmut Scharner hat, mit der nun zum zweiten Mal eingesetzten Annika Lindner, eine großartige Partnerin für Major Brandner erschaffen. Die auffällige Kollegin, mit ihrer tätowierten Rose am Kopf und der schwarzen Kleidung, ist erfrischend und hat etwas andere Ermittleransätze als Brandner. Ihre Figur ist sehr bildhaft und lebendig dargestellt und vermittelt den jungen Typ Frau, die sich nichts mehr gefallen lässt. Brandner, Familienvater von zwei Töchtern im Teenageralter, tut dies sichtlich gut. Die von mir des öfteren kritisierten Gedankengänge der Ermittler, die in kursiver Schrift zu lesen sind, sind etwas eingeschränkt worden, was mir wesentlich besser gefällt. Die wechselnden Perspektiven und die getrennt geführten Ermittlungen sorgen ebenfalls für Spannung und Dynamik. An jeden Kapitelanfang steht das Datum und der jeweilige Ort, denn Brandner und Lindner sind in einigen Teilen des Mostviertels unterwegs. So kann man ihnen immer folgen und als Mostviertlerin kenne ich natürlich auch alle Locations, was es für mich noch interessanter macht. Fazit: Ein spannender Regionalkrimi unweit meiner Heimat, der zum Miträtseln einlädt. Die Regionalkrimis des Autors werden meiner Meinung immer besser und ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Brandner und Lindner.

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    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

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    5/5

    20.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Mord auf der malerischen Schallaburg

    Major Leopold Brandner und Inspektorin Annika Lindner ermitteln in einem weiteren gemeinsamen Fall. Diesmal geht es um einen Mord an einer ehemaligen Schirennläuferin namens Simone Schnell. Nach dem Ende ihrer aktiven Schirennkarriere hat sie sich ein neues Standbein geschaffen. Sie versucht sich als Modedesignerin für ein Trachenlabel. Gemeinsam mit zwei Jugendfreundinnen ist sie dabei äußerst erfolgreich. Ihr bekannter Name als ehemaliger Teil des niederösterreichischen Damenschisports hat ihr Popularität in der Branche eingebracht. Das bringt viel Geld in die Geschäftskasse, aber auch Neider auf den Plan. Als ihre Leiche im Innenhof der Schallaburg entdeckt wird, ist auch die Mordwaffe schnell gefunden. Es handelt sich um die Schürze eines Dirndlkleides. Das ist nicht weiter verwunderlich, zumal zum Todeszeitpunkt von Schnell eine Trachtenmodenschau präsentiert wurde. Als Haupteigentümerin der Modemarke „Schnell und Chic“ kam ihr sehr gelegen, dass die Hauptkonkurrenz mit Turbulenzen konfrontiert ist. Dies hat ihr und ihren beiden Geschäftspartnerinnen in die Hände gespielt. Doch auch innerhalb der Familie sind nicht alle Nahestehenden mit ihrem sportlichen und beruflichen Erfolg im Einklang. Die anlaufenden Ermittlungen erweisen sich für das ungleiche Duo als äußert schwierig. Auch die Liste der Verdächtigen erscheint immer umfangreicher zu werden. Nicht nur Beteiligte der Konkurrenzfirma „Bauer Trachten“ sondern auch Mitglieder ihrer Familie sowie Angehörige ihrer Freundinnen hätten durchaus Interesse am frühen Ableben der einstigen Schikaiserin. Aber auch zusätzliche Hürden zum Lösen des Falls werden Brandner und Annika in den Weg gelegt. Ihr Vorgesetzter, Herr Böck, bekommt den Druck der Medien und der niederösterreichischen Landeshauptfrau zu spüren. Hinzu kommt dass Annika aufgrund ihrer optischen Erscheinung von vielen Verdächtigen nicht ernst genommen wird. Die Schauplätze sind neben Göstling auch Amstetten, Waidhofen an der Ypps, die niederösterreichische Landeshauptstadt Sankt Pölten und Leopoldsdorf. Es ist nicht zwingend notwendig mit der Gegend vertraut zu sein. Vieles erklärt sich von selbst, auch wenn man über keine Ortskenntnisse verfügt. Auch das ungleiche Ermittlerduo konnte mich gänzlich überzeugen. Einerseits Leopold Brandner als verlässlicher, familientreuer Ermittler dem manchmal die Digitalisierung zu schaffen macht. Anderseits Annika Lindner die wegen ihrer lesbischen Beziehung und ihr auffälliges Erscheinungsbild als schwarz gekleidete Person nicht von allen in ihrem Umfeld ernst genommen wird. Genau so stelle ich mir eine Ermittlung im Jahr 2024 vor. Die Gesellschaft wird zunehmend diverser. Dies wirkt bis in die niederösterreichischen Provinz hinein. Schnell und leicht zu lesender Krimi mit viel Lokalkolorit. Freue mich schon auf den nächsten Fall der beiden Ermittler. Es handelt sich hier um den 6ten Fall um Major Leopold Brandner. Die Ermittlerin Annika Lindner stieß erst kürzlich dazu, da der Kollege zum Regionalpolizisten von Waidhofen befördert wurde. Gibt aber immer wieder mal kleine Gastspiele im aktuellen Fall!

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