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Wir konnten auch anders Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit - »Ein wunderbares und notwendiges Buch!« Harald Welzer - Ausgezeichnet mit dem NDR-Sachbuchpreis 2021

4

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26048

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Heyne

Seitenzahl

488

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,4 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Elfenbein / Olive

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60684-5

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch öffnet die Augen für eine enkeltaugliche Zukunft, die wir alle schon einmal hatten!« ("Dr. Eckart von Hirschhausen")
»Endlich ein Zugang zur Nachhaltigkeitsdebatte, der historisch aufklärt. Erstens darüber, dass es schon vor dem Kapitalismus menschliches Leben auf der Erde gab, und zweitens darüber, dass Nachhaltigkeit keine Erfindung der Gegenwart ist oder gar erst noch erfunden werden muss. Ein wunderbares und notwendiges Buch!« ("Harald Welzer")

Produktdetails

Verkaufsrang

26048

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Abbildungen

schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Heyne

Seitenzahl

488

Maße (L/B/H)

20,6/13,5/3,4 cm

Gewicht

574 g

Farbe

Elfenbein / Olive

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-60684-5

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Eine Mediavistin zeigt uns, dass...

Bewertung am 09.08.2022

Bewertungsnummer: 1763937

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mediavistin zeigt uns, dass es nicht nur kapitalistische Marktwirtschaft gibt. Anhand verschiedenster historischer Beispiele wird das Funktionieren von Kreislauf- und Kooperationswirtschaft aufgezeigt. Mir macht diese Lektüre Hoffnung, dass nichts alternativlos ist.

Eine Mediavistin zeigt uns, dass...

Bewertung am 09.08.2022
Bewertungsnummer: 1763937
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mediavistin zeigt uns, dass es nicht nur kapitalistische Marktwirtschaft gibt. Anhand verschiedenster historischer Beispiele wird das Funktionieren von Kreislauf- und Kooperationswirtschaft aufgezeigt. Mir macht diese Lektüre Hoffnung, dass nichts alternativlos ist.

Viele Ideen, die uns heute revolutionär...

Bewertung am 13.08.2021

Bewertungsnummer: 1549319

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Ideen, die uns heute revolutionär erscheinen, sind alles andere als das. Annette Kehnel zeigt, dass das Mittelalter uns als Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit dienen kann und dass einiges, was wir gerade entdecken, schon früher funktioniert hat. Unterhaltsam und lehreich!

Viele Ideen, die uns heute revolutionär...

Bewertung am 13.08.2021
Bewertungsnummer: 1549319
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viele Ideen, die uns heute revolutionär erscheinen, sind alles andere als das. Annette Kehnel zeigt, dass das Mittelalter uns als Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit dienen kann und dass einiges, was wir gerade entdecken, schon früher funktioniert hat. Unterhaltsam und lehreich!

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir leben in einer Zeit, in welcher viele Produkte und die dazugehörigen Verpackungen gleich unmittelbar im Müll landen. Dass diese Kultur der Wegwerfprodukte jedoch eine ganze Menge an Problemen verursacht, ist vielen Menschen klar. Doch viele Waren des alltäglichen Lebens gibt es leider nur in fünffacher Plastikverpackung oder Styroporbehältern, welche einen ganzen Berg an Abfall nach sich ziehen. Doch war das immer schon so oder konnten wir vielleicht irgendwann mal in der Geschichte der Menschen einmal anders? Annette Kehnel, die Autorin des hier vorliegenden Buches, zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus dem Hoch- und Spätmittelalter, dass es auch schon einmal eine Zeit in der Geschichte der Menschheit gab, in welcher das nicht so war. Vor über 500 Jahren waren wir, im Gegensatz zu heute, viel besser darin Produkte des alltäglichen Gebrauches wieder in den Umweltkreislauf zurückzuführen. Durch den wunderbaren Trend der nachhaltigen Wirtschaft entdecken immer mehr Unternehmen und Privatinitiativen welche Möglichkeiten sich durch den schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen der Welt ergeben. Das Mittelalter liefert hier eine ganze Reihe an positiven Beispielen wie lange und intensiv eine Region oder Gesellschaftsform in der Lage war sich mit den vorhandenen Rohstoffen vor Ort weitestgehend selbst zu versorgen. Auch wenn Begriffe wie „Crowdfunding“ oder auch der „Second-hand-Handel“ als solches sehr modern, weil ja englisch klingende Namen haben, sind es durchaus keine Erfindungen unserer Zeit. Die Grundidee als solches war schon vor mehreren Jahrhunderten bekannt und ist einfach im Lauf der Renaissance und der industriellen Revolution wieder stark in Vergessenheit geraten. So hat mich etwa folgendes sehr fasziniert. Um 1350 herum wird der Bodensee zwischen drei großen Königreichen und fünf Fürstentümern aufgeteilt. Jede dieser großen oder auch kleinen Nationen hatte einen Teil des Landes, welcher direkt an den See mündete. Somit wird es unter acht verschiedenen Parteien aufgeteilt, welche Anrecht auf den im See vorhandenen Fisch haben. Doch nur durch die kontrollierte Fischerei und genaueste Absprachen der einzelnen Nationen ist es bis zum Ende des 18ten Jahrhunderts gelungen die Fischbestände zu regulieren. Auch sehr interessant fand ich das Beispiel einer „Begine“. Diese, fast ausschließlich von Frauen ausgeübte Tätigkeit, beschreibt sowohl ihren gesellschaftlichen Stand, als auch gleichzeitig ihren Beruf. Als Begine ist man ein Teil einer Wohngemeinschaft und für unterschiedliche Vorgänge des Haushaltes und der Instandsetzung des Hauses zuständig. Diese Form der Lebensphilosophie kam fast ausschließlich in den Niederlanden und Belgien vor, mit dem Ziel weitestgehend autark von den politischen Umbrüchen jener Zeit zu leben. Verschwundene Wiederverwertungsberufe, mittelalterliche Holzgesellschaften oder französische Einsatzplanung beim Bau eines Domes. Überall zeigt uns das Mittelalter wie wir die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen können.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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5/5

Die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir leben in einer Zeit, in welcher viele Produkte und die dazugehörigen Verpackungen gleich unmittelbar im Müll landen. Dass diese Kultur der Wegwerfprodukte jedoch eine ganze Menge an Problemen verursacht, ist vielen Menschen klar. Doch viele Waren des alltäglichen Lebens gibt es leider nur in fünffacher Plastikverpackung oder Styroporbehältern, welche einen ganzen Berg an Abfall nach sich ziehen. Doch war das immer schon so oder konnten wir vielleicht irgendwann mal in der Geschichte der Menschen einmal anders? Annette Kehnel, die Autorin des hier vorliegenden Buches, zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus dem Hoch- und Spätmittelalter, dass es auch schon einmal eine Zeit in der Geschichte der Menschheit gab, in welcher das nicht so war. Vor über 500 Jahren waren wir, im Gegensatz zu heute, viel besser darin Produkte des alltäglichen Gebrauches wieder in den Umweltkreislauf zurückzuführen. Durch den wunderbaren Trend der nachhaltigen Wirtschaft entdecken immer mehr Unternehmen und Privatinitiativen welche Möglichkeiten sich durch den schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen der Welt ergeben. Das Mittelalter liefert hier eine ganze Reihe an positiven Beispielen wie lange und intensiv eine Region oder Gesellschaftsform in der Lage war sich mit den vorhandenen Rohstoffen vor Ort weitestgehend selbst zu versorgen. Auch wenn Begriffe wie „Crowdfunding“ oder auch der „Second-hand-Handel“ als solches sehr modern, weil ja englisch klingende Namen haben, sind es durchaus keine Erfindungen unserer Zeit. Die Grundidee als solches war schon vor mehreren Jahrhunderten bekannt und ist einfach im Lauf der Renaissance und der industriellen Revolution wieder stark in Vergessenheit geraten. So hat mich etwa folgendes sehr fasziniert. Um 1350 herum wird der Bodensee zwischen drei großen Königreichen und fünf Fürstentümern aufgeteilt. Jede dieser großen oder auch kleinen Nationen hatte einen Teil des Landes, welcher direkt an den See mündete. Somit wird es unter acht verschiedenen Parteien aufgeteilt, welche Anrecht auf den im See vorhandenen Fisch haben. Doch nur durch die kontrollierte Fischerei und genaueste Absprachen der einzelnen Nationen ist es bis zum Ende des 18ten Jahrhunderts gelungen die Fischbestände zu regulieren. Auch sehr interessant fand ich das Beispiel einer „Begine“. Diese, fast ausschließlich von Frauen ausgeübte Tätigkeit, beschreibt sowohl ihren gesellschaftlichen Stand, als auch gleichzeitig ihren Beruf. Als Begine ist man ein Teil einer Wohngemeinschaft und für unterschiedliche Vorgänge des Haushaltes und der Instandsetzung des Hauses zuständig. Diese Form der Lebensphilosophie kam fast ausschließlich in den Niederlanden und Belgien vor, mit dem Ziel weitestgehend autark von den politischen Umbrüchen jener Zeit zu leben. Verschwundene Wiederverwertungsberufe, mittelalterliche Holzgesellschaften oder französische Einsatzplanung beim Bau eines Domes. Überall zeigt uns das Mittelalter wie wir die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen können.

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