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Wir konnten auch anders Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit

4

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.05.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

488 (Printausgabe)

Dateigröße

31194 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641267124

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

24.05.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

488 (Printausgabe)

Dateigröße

31194 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641267124

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Es ging doch schon einmal....

Bewertung am 20.06.2021

Bewertungsnummer: 515833

Bewertet: eBook (ePUB)

Kehnel räumt aus geschichtlicher Perspektive mit den schädigenden Narrativen des Kapitalismus auf. Sie startet mit einer Untersuchung der Arbeitszeit in der Vergangenheit und gibt uns einen Überblick über Beispiele zu Sharing, Recycling, Microkredite, Spenden, Stiftungen und Minimalismus. Um was würden unsere Vorfahren uns beneiden und was wäre für sie ein wahr gewordener Albtraum eines bruegelschen "Schlaraffenlandes"? Kehnel zeigt anhand der Vergangenheit, dass "die Zukunft nicht alternativlos ist" und Nachhaltigkeit schon viele Vorläufer hatte. Packen wir es an!

Es ging doch schon einmal....

Bewertung am 20.06.2021
Bewertungsnummer: 515833
Bewertet: eBook (ePUB)

Kehnel räumt aus geschichtlicher Perspektive mit den schädigenden Narrativen des Kapitalismus auf. Sie startet mit einer Untersuchung der Arbeitszeit in der Vergangenheit und gibt uns einen Überblick über Beispiele zu Sharing, Recycling, Microkredite, Spenden, Stiftungen und Minimalismus. Um was würden unsere Vorfahren uns beneiden und was wäre für sie ein wahr gewordener Albtraum eines bruegelschen "Schlaraffenlandes"? Kehnel zeigt anhand der Vergangenheit, dass "die Zukunft nicht alternativlos ist" und Nachhaltigkeit schon viele Vorläufer hatte. Packen wir es an!

Eine Mediavistin zeigt uns, dass...

Bewertung am 09.08.2022

Bewertungsnummer: 1763937

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mediavistin zeigt uns, dass es nicht nur kapitalistische Marktwirtschaft gibt. Anhand verschiedenster historischer Beispiele wird das Funktionieren von Kreislauf- und Kooperationswirtschaft aufgezeigt. Mir macht diese Lektüre Hoffnung, dass nichts alternativlos ist.

Eine Mediavistin zeigt uns, dass...

Bewertung am 09.08.2022
Bewertungsnummer: 1763937
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine Mediavistin zeigt uns, dass es nicht nur kapitalistische Marktwirtschaft gibt. Anhand verschiedenster historischer Beispiele wird das Funktionieren von Kreislauf- und Kooperationswirtschaft aufgezeigt. Mir macht diese Lektüre Hoffnung, dass nichts alternativlos ist.

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Wir konnten auch anders

von Annette Kehnel

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir leben in einer Zeit, in welcher viele Produkte und die dazugehörigen Verpackungen gleich unmittelbar im Müll landen. Dass diese Kultur der Wegwerfprodukte jedoch eine ganze Menge an Problemen verursacht, ist vielen Menschen klar. Doch viele Waren des alltäglichen Lebens gibt es leider nur in fünffacher Plastikverpackung oder Styroporbehältern, welche einen ganzen Berg an Abfall nach sich ziehen. Doch war das immer schon so oder konnten wir vielleicht irgendwann mal in der Geschichte der Menschen einmal anders? Annette Kehnel, die Autorin des hier vorliegenden Buches, zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus dem Hoch- und Spätmittelalter, dass es auch schon einmal eine Zeit in der Geschichte der Menschheit gab, in welcher das nicht so war. Vor über 500 Jahren waren wir, im Gegensatz zu heute, viel besser darin Produkte des alltäglichen Gebrauches wieder in den Umweltkreislauf zurückzuführen. Durch den wunderbaren Trend der nachhaltigen Wirtschaft entdecken immer mehr Unternehmen und Privatinitiativen welche Möglichkeiten sich durch den schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen der Welt ergeben. Das Mittelalter liefert hier eine ganze Reihe an positiven Beispielen wie lange und intensiv eine Region oder Gesellschaftsform in der Lage war sich mit den vorhandenen Rohstoffen vor Ort weitestgehend selbst zu versorgen. Auch wenn Begriffe wie „Crowdfunding“ oder auch der „Second-hand-Handel“ als solches sehr modern, weil ja englisch klingende Namen haben, sind es durchaus keine Erfindungen unserer Zeit. Die Grundidee als solches war schon vor mehreren Jahrhunderten bekannt und ist einfach im Lauf der Renaissance und der industriellen Revolution wieder stark in Vergessenheit geraten. So hat mich etwa folgendes sehr fasziniert. Um 1350 herum wird der Bodensee zwischen drei großen Königreichen und fünf Fürstentümern aufgeteilt. Jede dieser großen oder auch kleinen Nationen hatte einen Teil des Landes, welcher direkt an den See mündete. Somit wird es unter acht verschiedenen Parteien aufgeteilt, welche Anrecht auf den im See vorhandenen Fisch haben. Doch nur durch die kontrollierte Fischerei und genaueste Absprachen der einzelnen Nationen ist es bis zum Ende des 18ten Jahrhunderts gelungen die Fischbestände zu regulieren. Auch sehr interessant fand ich das Beispiel einer „Begine“. Diese, fast ausschließlich von Frauen ausgeübte Tätigkeit, beschreibt sowohl ihren gesellschaftlichen Stand, als auch gleichzeitig ihren Beruf. Als Begine ist man ein Teil einer Wohngemeinschaft und für unterschiedliche Vorgänge des Haushaltes und der Instandsetzung des Hauses zuständig. Diese Form der Lebensphilosophie kam fast ausschließlich in den Niederlanden und Belgien vor, mit dem Ziel weitestgehend autark von den politischen Umbrüchen jener Zeit zu leben. Verschwundene Wiederverwertungsberufe, mittelalterliche Holzgesellschaften oder französische Einsatzplanung beim Bau eines Domes. Überall zeigt uns das Mittelalter wie wir die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen können.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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Die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir leben in einer Zeit, in welcher viele Produkte und die dazugehörigen Verpackungen gleich unmittelbar im Müll landen. Dass diese Kultur der Wegwerfprodukte jedoch eine ganze Menge an Problemen verursacht, ist vielen Menschen klar. Doch viele Waren des alltäglichen Lebens gibt es leider nur in fünffacher Plastikverpackung oder Styroporbehältern, welche einen ganzen Berg an Abfall nach sich ziehen. Doch war das immer schon so oder konnten wir vielleicht irgendwann mal in der Geschichte der Menschen einmal anders? Annette Kehnel, die Autorin des hier vorliegenden Buches, zeigt anhand zahlreicher Beispiele aus dem Hoch- und Spätmittelalter, dass es auch schon einmal eine Zeit in der Geschichte der Menschheit gab, in welcher das nicht so war. Vor über 500 Jahren waren wir, im Gegensatz zu heute, viel besser darin Produkte des alltäglichen Gebrauches wieder in den Umweltkreislauf zurückzuführen. Durch den wunderbaren Trend der nachhaltigen Wirtschaft entdecken immer mehr Unternehmen und Privatinitiativen welche Möglichkeiten sich durch den schonenden Umgang mit den vorhandenen Ressourcen der Welt ergeben. Das Mittelalter liefert hier eine ganze Reihe an positiven Beispielen wie lange und intensiv eine Region oder Gesellschaftsform in der Lage war sich mit den vorhandenen Rohstoffen vor Ort weitestgehend selbst zu versorgen. Auch wenn Begriffe wie „Crowdfunding“ oder auch der „Second-hand-Handel“ als solches sehr modern, weil ja englisch klingende Namen haben, sind es durchaus keine Erfindungen unserer Zeit. Die Grundidee als solches war schon vor mehreren Jahrhunderten bekannt und ist einfach im Lauf der Renaissance und der industriellen Revolution wieder stark in Vergessenheit geraten. So hat mich etwa folgendes sehr fasziniert. Um 1350 herum wird der Bodensee zwischen drei großen Königreichen und fünf Fürstentümern aufgeteilt. Jede dieser großen oder auch kleinen Nationen hatte einen Teil des Landes, welcher direkt an den See mündete. Somit wird es unter acht verschiedenen Parteien aufgeteilt, welche Anrecht auf den im See vorhandenen Fisch haben. Doch nur durch die kontrollierte Fischerei und genaueste Absprachen der einzelnen Nationen ist es bis zum Ende des 18ten Jahrhunderts gelungen die Fischbestände zu regulieren. Auch sehr interessant fand ich das Beispiel einer „Begine“. Diese, fast ausschließlich von Frauen ausgeübte Tätigkeit, beschreibt sowohl ihren gesellschaftlichen Stand, als auch gleichzeitig ihren Beruf. Als Begine ist man ein Teil einer Wohngemeinschaft und für unterschiedliche Vorgänge des Haushaltes und der Instandsetzung des Hauses zuständig. Diese Form der Lebensphilosophie kam fast ausschließlich in den Niederlanden und Belgien vor, mit dem Ziel weitestgehend autark von den politischen Umbrüchen jener Zeit zu leben. Verschwundene Wiederverwertungsberufe, mittelalterliche Holzgesellschaften oder französische Einsatzplanung beim Bau eines Domes. Überall zeigt uns das Mittelalter wie wir die Probleme von heute mit den Methoden von gestern lösen können.

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Wir konnten auch anders

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