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Alex Capus

1. Das kleine Haus am Sonnenhang

Das kleine Haus am Sonnenhang

Gesprochen von
23

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

3 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

3

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844551303

Beschreibung

Rezension

»Alex Capus bricht auf – und wir freuen uns auf weitere Geschichten von ihm.« ("WRD3")
»Überraschend amüsant, charmant gelesen von Capus selbst.« ("Hörzu")
»Der Autor liest sein schmales Buch sehr stimmig. Dieser persönliche Ton und die Begeisterung für diesen Lebensabschnitt machen das Hörbuch besonders. Eine schöne Bestandsergänzung.« ("Felix Stenert in Buchprofile, medienprofile")

Produktdetails

Gesprochen von

Alex Capus

Spieldauer

3 Stunden und 53 Minuten

Erscheinungsdatum

14.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

3

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844551303

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

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  • Bewertung

    aus Oldenburg

    5/5

    17.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reflexion über das »Warum« des Schreibens

    Kühles Quellwasser, meterdicke Wände in unverbaubarer Lage: ein Rückzugsort. Hier schreibt Capus auf seiner lindgrünen Schreibmaschine. Ist erst zufrieden, wenn alles fließt. Still, unaufgeregt, klug, hat er mich teilhaben an seinen Gedanken über das Schreiben und seinen Beobachtungen der kauzigen Dorfbewohner. »Eine inspirierende sonnenwarme Auszeit«

  • MarieOn

    5/5

    02.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Sommerurlaub in Italien

    Der namenlose Journalist hatte seinen Job in der Schweiz gekündigt und ein extrem günstiges kleines Steinhaus in Piemont gekauft. Hierhin zog er sich zurück, um sein erstes Buch zu schreiben. Das Häuschen stand am Fuß eines Hangs, das nächste Dorf war in Sichtweite, aber doch einen Kilometer entfernt, die Menschen mehr erahnbar als sichtbar. Seine Freundin studierte, verbrachte jedoch die Semesterferien bei ihm in der Stille. Auch Freunde kamen zu Besuch, schlugen ihre Zelte auf der hinteren Wiese auf oder schliefen im Schlafsack im Ziegenstall. An den Abenden rauchten sie, tranken und sangen. Sobald sich das neue Semester ankündigte, verschwanden alle und er blieb allein. Wenn ihm nichts einfiel, was er schreiben konnte, werkelte er am Haus oder am Stall. Er sorgte sich nicht um seine Ideen, die Furcht vor dem weißen Blatt kannte er nicht. Einmal die Woche musste er unter die Leute. Er ging über die Felder, überquerte den Fluss, der im Sommer wenig Wasser trug, bog nicht links ins Dorf ab, sondern nahm den rechten Weg, ins drei Kilometer entfernte Städtchen. Auf der Piazza Garibaldi kehrte er in die Bar Da Pierluigi ein und traf Giuseppe, Mauro, Sergio und Roberto zum Rauchen, Weintrinken und für kleine Unterhaltungen. Ich suche nie nach literarischem Stoff; nicht in der Kneipe und auch sonst nirgendwo. Ich bin froh, wenn der Stoff mich in Ruhe lässt. S. 38 Beim Schreiben ist ihm Plausibilität wichtig. Er selbst hat ja im Laufe seines Lebens fünf Söhne großgezogen, aber die Realität taugt nicht für einen Roman. Der Leser würde bei einer Geschichte mit fünf Söhnen die Stirn runzeln und diese Stirnrunzler verderben alles, sie stecken andere an. Fazit: Alex Capus hat eine Idylle entstehen lassen. Seine Geschichte liest sich, wie ein Sommerurlaub in Italien. Er schreibt über das, was er wahrnimmt, beschenkt meine Sinne mit Landschaftsbeschreibungen, Klängen und Gerüchen, kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Es scheint, als teilte er ein Stück seines Lebensweges mit mir. Und er erzählt übers Schreiben, zeigt mir, wie er seine Figuren formt, worauf es ihm ankommt und wie er eigene Erfahrungen aus Erlebnissen einfließen lässt. Und genauso, wie ich als Autor nur schreiben kann, was ich in mir vorfinde, vermag sich auch den Leserinnen und Lesern nur zu erschließen, was in ihrer Seele schon geschrieben steht. S. 91 Eine Erkenntnis, die ich teile. Eine wirklich ganz und gar charmante Erzählung wie eine Gutenachtgeschichte. Schön.

  • Bewertung

    5/5

    16.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr gut

    ich war beim Lesen ständig am Schmunzeln, ein sehr schönes erholsames Buch, das Zufriedenheit auslöst. Erinnert an eigene Erlebnisse. :-) aus früheren Zeiten. Man kann fast nicht mehr aufhören zu lesen.

  • Bewertung

    5/5

    03.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr schön erzählt und so nahbar

    Ich mag Bücher von Alex Capus einfach total gerne, weil er eine wunderschöne Art hat, Geschichten zu erzählen, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben. In „das kleine Haus am Sonnenhang“ erzählt er nun eine Geschichte mit persönlichem Bezug, einen kleinen Auszug aus seinem Leben. Sehr sehr schön, besser kann ichs eigentlich nicht beschreiben. Zum Inhalt: die 90er in einem kleinen Dorf in Italien- der angehende Schriftsteller Alex und eine Freundin, die Jurastudentin Norah bringen ihrer Sommer in der trägen Einsamkeit der italienischen Provinz. Sie laden Freunde ein, verleben illustre Tage und wenn der Herbst naht, bleibt Alex allein zurück um zu Schreiben. Und um das Dorfleben in sich aufzunehmen Capus erzählt wunderbar sympathisch und bildhaft in kleinen Episoden aus seiner Erinnerung. Dabei wirkt er sehr nahbar und bringt das Leben in der italienischen Provinz sehr authentisch rüber, sodass ich das kleine Dorf, die Kneipe und deren Stammkundschaft plastisch vor Augen hatte. Die Geschichten bestechen durch ihre Alltäglichkeit die im gegebenen Kontext trotzdem etwas besonderes hat. Am liebsten wäre man selbst dabei, bei den illustren Partys im sommerlichen Garten des kleines Hauses und der Melancholie einsamer Stunden im darauffolgenden Winter Die Kapitel sind kurz angelegt und sehr angenehm zu lesen. Zwischen den einzelnen Geschichten liegen unterschiedlich lange Zeitintervalle, manche bauen aufeinander auf, andere stehen für sich allein. Aber sie alle verbindet das ländliche Setting und unser Autor als Protagonist. Ich finde das Buch und die enthaltenen Erzählungen einfach schön. Teils ulkig anmutende Begebenheiten, die einen aus dem eigenen Alltag entführen. Wer einen in sich geschlossenen Roman erwartet, der wird hier nicht fündig, wer sich aber in kleinen Anekdoten in das Italien einer anderen versetzen lassen will, der ist hier genau richtig. Irgendwo zwischen der Nostalgie des in Erinnerungen Schwelgens und der Poesie der kleinen, alltäglichen Momente ist dies ein unterhaltsames, charmantes Buch.

  • Bewertung

    5/5

    03.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich mag Bücher von Alex Capus…

    Ich mag Bücher von Alex Capus einfach total gerne, weil er eine wunderschöne Art hat, Geschichten zu erzählen, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben. In „das kleine Haus am Sonnenhang“ erzählt er nun eine Geschichte mit persönlichem Bezug, einen kleinen Auszug aus seinem Leben. Sehr sehr schön, besser kann ichs eigentlich nicht beschreiben. Zum Inhalt: die 90er in einem kleinen Dorf in Italien- der angehende Schriftsteller Alex und eine Freundin, die Jurastudentin Norah bringen ihrer Sommer in der trägen Einsamkeit der italienischen Provinz. Sie laden Freunde ein, verleben illustre Tage und wenn der Herbst naht, bleibt Alex allein zurück um zu Schreiben. Und um das Dorfleben in sich aufzunehmen Capus erzählt wunderbar sympathisch und bildhaft in kleinen Episoden aus seiner Erinnerung. Dabei wirkt er sehr nahbar und bringt das Leben in der italienischen Provinz sehr authentisch rüber, sodass ich das kleine Dorf, die Kneipe und deren Stammkundschaft plastisch vor Augen hatte. Die Geschichten bestechen durch ihre Alltäglichkeit die im gegebenen Kontext trotzdem etwas besonderes hat. Am liebsten wäre man selbst dabei, bei den illustren Partys im sommerlichen Garten des kleines Hauses und der Melancholie einsamer Stunden im darauffolgenden Winter Die Kapitel sind kurz angelegt und sehr angenehm zu lesen. Zwischen den einzelnen Geschichten liegen unterschiedlich lange Zeitintervalle, manche bauen aufeinander auf, andere stehen für sich allein. Aber sie alle verbindet das ländliche Setting und unser Autor als Protagonist. Ich finde das Buch und die enthaltenen Erzählungen einfach schön. Teils ulkig anmutende Begebenheiten, die einen aus dem eigenen Alltag entführen. Wer einen in sich geschlossenen Roman erwartet, der wird hier nicht fündig, wer sich aber in kleinen Anekdoten in das Italien einer anderen versetzen lassen will, der ist hier genau richtig. Irgendwo zwischen der Nostalgie des in Erinnerungen Schwelgens und der Poesie der kleinen, alltäglichen Momente ist dies ein unterhaltsames, charmantes Buch.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sophia

    Sophia

    Thalia M4 Wörgl

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Fantastisch

    Alex Capus nimmt uns auf eine frühere Reise seines Lebens mit, wunderbar leicht. Auf halber Strecke keimt der Wunsch eines eigenen kleinen Häuschen am Sonnenhang. Sehr zu empfehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Italien-Nostalgie.

    Dieses kleine Sommerhaus in Italien ist gleichzeitig ein Haus voller Leben und Gäste, aber auch ein Refugium erfüllt von Stille, Glück und Zufriedenheit. Die dortigen Bewohner und die Umgebung mit der Stammkneipe bilden ein eigenes kleines Universum. Wundervolle Geschichten und Anekdoten, die der Autor mit diesem Buch vor dem Vergessen bewahren möchte. Zum Schmunzeln und Wohlfühlen.
  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das kleine Haus am Sonnenhang

    Wenn man sich langweilt, weil man krank im Bett liegt und unleidlich ist, dann ist es ein großer Vorteil, wenn man viele ungelesene Bücher am Nachttisch liegen hat. Man kann sich so lange durch den Stapel durchwühlen, bis man etwas in der Hand hält, das a) entweder zur eigenen Stimmung passt oder b) hoffentlich die gegenwärtige Stimmung verbessert. Nach ein bisschen Wühlarbeit stoße ich auf Alex Capus' neuen Roman „Das Haus am Sonnenhang“, eine „kleine Philosophie der Gelassenheit und des stillen Glücks, verpackt in eine persönliche Geschichte“. Das klingt aufmunternd und 160 Seiten zudem bewältigbar, auch in meinem Zustand. Eine Rezension schreiben ist bei Büchern, die einem nicht so gut gefallen hat, relativ einfach: man listet auf, was nicht gefallen hat, was man vermisst hat oder was nicht den Erwartungen entsprochen hat. Umgekehrt ist es viel schwieriger, zumal man oft gar nicht sagen kann, was einem nun so gut gefallen hat. „Das Haus am Sonnenhang“ war mein erster Roman von Alex Capus und dementsprechend hatte ich eigentlich gar keine Erwartungen, weder positive, noch negative. Und ich finde es nach wie vor schwierig, zu beschreiben, was mich an dem Roman so gepackt hat, aber fest steht: es ist ein positives und schönes Buch, ein warmherziges, welches das Gemüt hebt und eine Stimmung der Zufriedenheit hinterlässt. Alex Capus selbst schreibt in seinem Roman, dass ihm vor der Veröffentlichung seines Romans jemand gesagt hat, dass es nicht so wichtig ist, worüber man schreibt, sondern vielmehr, wie man darüber schreibt. Das kann ich zu 100% unterstreichen, denn die spannendste Geschichte kann durch einen schlechten Schreibstil unlesbar werden und umgekehrt können die banalsten Stories zu einem Erfolg werden, weil eine Autorin oder ein Autor ihr/sein Handwerk versteht. „Das kleine Haus am Sonnenhang“ gehört sicher zur letzten Kategorie, denn das Buch ist im großen und ganzen eigentlich „nur“ eine Aneinanderreihung von Anekdoten – Geschichten, die sich vor langer Zeit abgespielt haben, zu Papier gebracht von einem Schweizer Autor, der mit diesen lustigen und wehmütigen Erzählungen sehr viel Einblick in sein persönliches Leben gibt. Aber es ist auch ein kluges Buch und ein Roman, der uns in Erinnerungen schwelgen lässt, ohne dass man in eine „früher-war-alles-besser“-Mentalität verfallen muss. Wenn ich ein Buch für einen Lesekreis oder einen Buchclub vorschlagen müsste, dann würde ich „Das kleine Haus am Sonnenhang“ wählen. Selten habe ich mir so viele Stellen in einem Buch markiert, über die man ganz separat noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt sinnieren kann. Und das sind bekanntlich die besten Bücher, nämlich diejenigen, über die man viel später immer noch nachdenkt bzw. aus denen man über immer wieder gerne zitiert!

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Bewertungen (3)

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