Produktbild: Die Zeit im Sommerlicht

Die Zeit im Sommerlicht Roman

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Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.04.2024

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

897 KB

Übersetzt von

Maike Barth + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783455017090

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

04.04.2024

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

897 KB

Übersetzt von

  • Maike Barth
  • Dagmar Missfeldt

Sprache

Deutsch

EAN

9783455017090

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Sehr großes, unter die Haut gehendes Leseerlebnis

Edith Berger am 15.07.2025

Bewertungsnummer: 2540492

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Es ist ein dunkles Kapitel in Schwedens Geschichte. Bis in die 60iger Jahre war es üblich, schulpflichtige Kinder aus Familien samischer Rentierhalter aus ihrer gewohnten Umgebung herauszuholen und in Nomadenschulen zu stecken. Eine Vielzahl an Kinderseelen wurde in diesen Internaten gebrochen. Die Erziehungsmethoden waren an Härte und Bösartigkeit kaum zu überbieten. Oberstes Anliegen war das Auslöschen der Muttersprache und kulturellen Eigenheiten. Keine Beschämung und Erniedrigung war zu grausam, um nicht angewendet zu werden.

Sehr großes, unter die Haut gehendes Leseerlebnis

Edith Berger am 15.07.2025
Bewertungsnummer: 2540492
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Es ist ein dunkles Kapitel in Schwedens Geschichte. Bis in die 60iger Jahre war es üblich, schulpflichtige Kinder aus Familien samischer Rentierhalter aus ihrer gewohnten Umgebung herauszuholen und in Nomadenschulen zu stecken. Eine Vielzahl an Kinderseelen wurde in diesen Internaten gebrochen. Die Erziehungsmethoden waren an Härte und Bösartigkeit kaum zu überbieten. Oberstes Anliegen war das Auslöschen der Muttersprache und kulturellen Eigenheiten. Keine Beschämung und Erniedrigung war zu grausam, um nicht angewendet zu werden.

eine bewegende Erzählung über ein düsteres Kapitel der schwedischen Geschichte

mrs-lucky aus Norddeutschland am 30.06.2024

Bewertungsnummer: 2233678

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ann-Helén Laestadius’ aktueller Roman ‚Die Zeit im Sommerlicht’ ist wieder im Umfeld der Sami angesiedelt, im hohen Norden Skandinaviens. Er behandelt ein besonders unrühmliches Kapitel der schwedischen Geschichte. In den 50er Jahren wurden Kinder der Sami im Grundschulalter in sogenannte Nomadenschulen geschickt, ein geschönter Name für Umerziehungsheime, in denen die Kinder im Grundschulalter ihrem familiären Umfeld entrissen wurden, um ihnen ihre samische Kultur abzuerziehen. Sie werden als ‚Lappen‘ beschimpft, Ihre samische Muttersprache wird ihnen ebenso verboten wie das Joiken, die Hausmutter schreckt dabei nicht vor physischer und psychischer Gewalt zurück. Im Roman stehen 5 Kinder im Mittelpunkt, deren Geschichte in zwei ineinander verwobenen Zeitschienen erzählt wird, zum einen aus der Kindheit in der Mitte der 50er Jahre, sowie 30 später im Erwachsenenalter. Alle eint das Trauma, das sie seit ihrer Kindheit mit sich tragen, da sie nie die Gelegenheit bekommen haben, die Erlebnisse zu verarbeiten. Die meisten versuchen, ihre dunklen Erinnerungen zu vergessen und vermeiden es, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Man spürt in dem Roman, wie sehr das Thema die Autorin am Herzen liegt, sie schildert sehr eindringlich, wie sehr die Unterdrückungen und Misshandlungen aus der Zeit in der Nomadenschule die Protagonisten auch nach 30 Jahren noch in ihrem Alltag belasten. Dabei schlagen sie sehr unterschiedliche Wege ein, einige kehren zu ihren Traditionen zurück, andere verleugnen ihre samischen Wurzeln. Ihre innerlichen Qualen und Selbstzweifel sind mir beim Lesen ebenso nahe gegangen wie die unfassbaren Misshandlungen in der Nomadenschule. Mich hat die Geschichte sehr berührt, wie schon in Ann-Helén Laestadius Roman ‚Das Leuchten der Rentiere‘ und anderen Geschichten aus dem Umfeld der Sami ist es auch hier wieder kaum begreiflich, wie die Sami seit vielen Jahren diskriminiert und ihrer Traditionen beraubt wurden.

eine bewegende Erzählung über ein düsteres Kapitel der schwedischen Geschichte

mrs-lucky aus Norddeutschland am 30.06.2024
Bewertungsnummer: 2233678
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ann-Helén Laestadius’ aktueller Roman ‚Die Zeit im Sommerlicht’ ist wieder im Umfeld der Sami angesiedelt, im hohen Norden Skandinaviens. Er behandelt ein besonders unrühmliches Kapitel der schwedischen Geschichte. In den 50er Jahren wurden Kinder der Sami im Grundschulalter in sogenannte Nomadenschulen geschickt, ein geschönter Name für Umerziehungsheime, in denen die Kinder im Grundschulalter ihrem familiären Umfeld entrissen wurden, um ihnen ihre samische Kultur abzuerziehen. Sie werden als ‚Lappen‘ beschimpft, Ihre samische Muttersprache wird ihnen ebenso verboten wie das Joiken, die Hausmutter schreckt dabei nicht vor physischer und psychischer Gewalt zurück. Im Roman stehen 5 Kinder im Mittelpunkt, deren Geschichte in zwei ineinander verwobenen Zeitschienen erzählt wird, zum einen aus der Kindheit in der Mitte der 50er Jahre, sowie 30 später im Erwachsenenalter. Alle eint das Trauma, das sie seit ihrer Kindheit mit sich tragen, da sie nie die Gelegenheit bekommen haben, die Erlebnisse zu verarbeiten. Die meisten versuchen, ihre dunklen Erinnerungen zu vergessen und vermeiden es, über ihre Vergangenheit zu sprechen. Man spürt in dem Roman, wie sehr das Thema die Autorin am Herzen liegt, sie schildert sehr eindringlich, wie sehr die Unterdrückungen und Misshandlungen aus der Zeit in der Nomadenschule die Protagonisten auch nach 30 Jahren noch in ihrem Alltag belasten. Dabei schlagen sie sehr unterschiedliche Wege ein, einige kehren zu ihren Traditionen zurück, andere verleugnen ihre samischen Wurzeln. Ihre innerlichen Qualen und Selbstzweifel sind mir beim Lesen ebenso nahe gegangen wie die unfassbaren Misshandlungen in der Nomadenschule. Mich hat die Geschichte sehr berührt, wie schon in Ann-Helén Laestadius Roman ‚Das Leuchten der Rentiere‘ und anderen Geschichten aus dem Umfeld der Sami ist es auch hier wieder kaum begreiflich, wie die Sami seit vielen Jahren diskriminiert und ihrer Traditionen beraubt wurden.

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von Ann-Helén Laestadius

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Cornelia Gruber

Thalia Pasching – Plus City

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5/5

Bedrückende Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit einem bildhaften und berührenden Schreibstil bringt uns die Autorin eine dunkle Ära der samischen Geschichte näher. Kaum vorstellbar was die Kinder in dieser Zeit alles erleiden mussten und doch fanden sie immer wieder den Mut und die Hoffnung weiter zu kämpfen. Eine wirklich berührende Geschichte, die noch lange nachwirkt!
  • Cornelia Gruber
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5/5

Bedrückende Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit einem bildhaften und berührenden Schreibstil bringt uns die Autorin eine dunkle Ära der samischen Geschichte näher. Kaum vorstellbar was die Kinder in dieser Zeit alles erleiden mussten und doch fanden sie immer wieder den Mut und die Hoffnung weiter zu kämpfen. Eine wirklich berührende Geschichte, die noch lange nachwirkt!

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