In a classroom in Seoul, two nameless protagonists meet. She, unable to speak, shapes words silently with her lips. He, caught between Korea and Germany, between his own culture and a foreign one - struggles as his eyesight slowly fades. During their Greek lessons, something delicate begins to grow between them.
Told in shifting perspectives, their thoughts and emotions overlap: reflections on loss, past love, and the struggle to exist in a world where vital senses are missing from birth or slip away over time. With quiet, poetic language, Han Kang draws us into the inner lives of these two characters and the fragile love that slowly takes shape.
This is such a beautiful, short novel, full of introspection, tender and deeply moving. I also really enjoyed the audiobook, the narration was wonderful.
Bewertung
5/5
16.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Surreal
As I loved The Vegetarian and Human Acts by Han Kang I expected nothing less from this novel. The two protagonists were realistically portrayed and in a weird way loveable. Two traumatized adults finding each other. The loss of senses is a main theme of the novel and how someone nearly blind and someone mute interact with and understand each other on a very emotional level, was beautiful to read. Truly recommend this novel!
Ella
3/5
03.03.2024
eBook (ePUB)
Philosophische Gedanken & schöne Sprache, aber sehr abstrakt und distanziert
Nachdem ich nur Positives über Han Kann und ihr letztes Buch "Die Vegetarierin" gehört hatte, war ich sehr neugierig und habe mich wirklich riesig auf "Griechischstunden" gefreut. Der Klappentext klang super spannend, emotional und komplex - eine Frau, die nicht mehr spricht, ein Mann, der langsam sein Augenlicht verliert und eine dadurch entstehende Verbindung.
Eigentlich ist das Buch kurz und ich habe erwartet, nur so durch die Seiten zu fliegen. Schnell jedoch habe ich gemerkt, dass ich mir sowohl mit dem Schreibstil, als auch generell mit dem Aufbau des Buches ein wenig schwer tue. Wir starten mit einem Art Brief aus der ersten Perspektive, dann springen wir in der Ansicht, sind plötzlich in einem komplett anderen Land, im Leben einer anderen Person zu einem anderen Zeitpunkt. Wir verfolgen eine Frau, die das Sorgerecht ihres Kindes verloren hat, die mit traumatischen Erinnerungen kämpft, die für sie unweigerlich mit ihrer eigenen Sprache verbunden sind, weshalb sie aufgehört hat diese zu sprechen. Sie beginnt Griechischstunden zu nehmen, eine Möglichkeit ihrer Muttersprache zu entfliehen.
Einiges an diesem Buch hat mir extrem gut gefallen, ich habe besonders die Art geliebt, wie Han Kang über Sprache generell gesprochen hat. Auch ihre Beschreibungen von Räumen, der Stadt und generell von Atmosphäre haben mich gefesselt, berührt und mir gezeigt, warum sie eine so gelobte Autorin ist. Ihre Art über Sprache zu sprechen, kleine philosophische Gedanken, all das hat ihr Buch für mich besonders gemacht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mir mit dem Roman insgesamt wahnsinnig schwer getan habe. Es hat eine sehr lange Zeit gedauert, bis ich in der Geschichte angekommen bin und im Nachhinein frage ich mich, ob das überhaupt jemals so richtig passiert ist. Man muss sich viel Zeit nehmen mit dem Buch, trotz seiner Kürze. Alles wird extrem vage und abstrakt beschrieben, teilweise war ich nicht in der Lage zu greifen, was die Autorin mir gerade sagen möchte. (was natürlich auch an mir liegen könnte). ich hatte das Gefühl über den Szenen zu schweben, zwar anwesend zu sein, aber immer auf einer gewissen Distanz gehalten zu werden, ohne wirklich zu verstehen, was passiert.
FAZIT:
Leider war "Griechischstunden" ein Buch, das für mich trotz wunderschöner Sprache und einigen nachdenklich machenden Ansätzen sehr vage und abstrakt blieb. Trotzdem habe ich fest vor der Autorin bald eine weitere Chance zu geben.
3 von 5 Sternen
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