Han Kang wurde 1970 in Gwangju, Südkorea, geboren. 1993 debütierte sie als Lyrikerin, 1994 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Für ihren Roman Die Vegetarierin wurde sie 2016 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet. Ihr Werk, darunter Menschenwerk und zuletzt Unmöglicher Abschied erscheint in über 40 Sprachen und wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. 2024 erhielt Han Kang den Nobelpreis für Literatur für ihre „intensive poetische Prosa, die sich mit historischen Traumata auseinandersetzt und die Zerbrechlichkeit menschlichen Lebens aufzeigt".
.Ki-Hyang Lee, geboren in Seoul, studierte Germanistik, Pädagogik und Japanologie in Seoul, Würzburg und München. Sie lebt in München, wo sie als Übersetzerin und Verlegerin des Märchenwald Verlags arbeitet. Zudem ist sie Dozentin an der Universität. Unter ihren zahlreichen Übersetzungswerken finden sich Han Kangs Die Vegetarierin und Cho Nam-Joos Kim Jiyoung, geboren 1982. Für die Übersetzung von Der Fluch des Hasen wurde sie mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2024 und mit dem Preis der Stiftung LTI Korea 2025 ausgezeichnet.