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Marseille 1940 Die große Flucht der Literatur

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32834

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Abbildungen

mit 28 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

0. Auflage von 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81490-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32834

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Abbildungen

mit 28 Abbildungen und 2 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

351

Maße (L/B/H)

21,4/14,1/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

0. Auflage von 2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81490-7

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Interessant

Bewertung am 13.10.2025

Bewertungsnummer: 2625187

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frankreich 1940. Deutschland breitet seine Angriffe immer weiter aus, Teile von Frankreich werden besetzt. Viele Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle haben vor ein paar Jahren Deutschland verlassen und sind jetzt wieder auf der Flucht. Ziele gibt es einige, nur wenig Möglichkeiten dahin zu gelangen. Der amerikanische Journalist Varian Fry versucht mit Hilfe des Emergency Rescue Committee’s Visas und Ausreisedokumente zu organisieren und so den Menschen zu helfen. Eigentlich ein Sachbuch, doch es liest sich fast wie ein Roman. In kurzen Kapiteln lernen wir die hier betroffenen Menschen kennen, unter anderem Hannah Arendt, Anna Seghers, Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger und Franz Werfel. Einfühlsam geschrieben, tief berührend ist das Schicksal dieser Menschen. Uwe Wittstock führt uns ganz nah ran, an die Verzweiflung, an die Hoffnung. Marseille fungiert hier als Dreh- und Angelpunkt des Wartens und des Ankommens. Wir lesen über Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft aber auch Machtlosigkeit. Wittstock führt hier viele einzelne Schicksale in dem Jahr zusammen mit dem literarischen und politischen Kontext. Alles was in diesem Buch geschrieben steht, ist gründlich recherchiert. Ein wichtiger Teil unserer deutschen Geschichte, sehr lesenswert.

Interessant

Bewertung am 13.10.2025
Bewertungsnummer: 2625187
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Frankreich 1940. Deutschland breitet seine Angriffe immer weiter aus, Teile von Frankreich werden besetzt. Viele Künstler, Schriftsteller und Intellektuelle haben vor ein paar Jahren Deutschland verlassen und sind jetzt wieder auf der Flucht. Ziele gibt es einige, nur wenig Möglichkeiten dahin zu gelangen. Der amerikanische Journalist Varian Fry versucht mit Hilfe des Emergency Rescue Committee’s Visas und Ausreisedokumente zu organisieren und so den Menschen zu helfen. Eigentlich ein Sachbuch, doch es liest sich fast wie ein Roman. In kurzen Kapiteln lernen wir die hier betroffenen Menschen kennen, unter anderem Hannah Arendt, Anna Seghers, Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger und Franz Werfel. Einfühlsam geschrieben, tief berührend ist das Schicksal dieser Menschen. Uwe Wittstock führt uns ganz nah ran, an die Verzweiflung, an die Hoffnung. Marseille fungiert hier als Dreh- und Angelpunkt des Wartens und des Ankommens. Wir lesen über Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft aber auch Machtlosigkeit. Wittstock führt hier viele einzelne Schicksale in dem Jahr zusammen mit dem literarischen und politischen Kontext. Alles was in diesem Buch geschrieben steht, ist gründlich recherchiert. Ein wichtiger Teil unserer deutschen Geschichte, sehr lesenswert.

Damals. Und heute?

Bewertung am 01.07.2025

Bewertungsnummer: 2529088

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann mich dem Lob der anderen Leserinnen und Leser nur anschliessen. Ein spannend geschriebenes, gut recherchiertes Buch über die Ereignisse damals. Ich habe eine ganze Menge gelernt. Ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr darüber gewünscht, was die Flüchtlinge auf dem Weg durch Spanien und Portugal erlebt haben. Aber es hat mich auch nachdenklich gemacht. Wie gehen wir heutzutage mit Flüchtlingen um? Wenn man sieht, welchen Problemen und Risiken sich die Menschen, die vor den Nazis fliehen mussten, gegenüber sahen: Armut, Lebensmittelmangel, Gefahren für Leib und Leben, Lager und Gefängnis, Kriminalität, Behördenwillkür, Einreiseverbote (auch in den USA). Und die Fluchthilfeorganisation von Varian Fry, wäre sie heute als (mindestens halbkriminelle) Schlepperbande verschrien? Aber ja, es damals und es gibt glücklicherweise auch heute viele, die Menschen in solcher Not helfen.

Damals. Und heute?

Bewertung am 01.07.2025
Bewertungsnummer: 2529088
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich kann mich dem Lob der anderen Leserinnen und Leser nur anschliessen. Ein spannend geschriebenes, gut recherchiertes Buch über die Ereignisse damals. Ich habe eine ganze Menge gelernt. Ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr darüber gewünscht, was die Flüchtlinge auf dem Weg durch Spanien und Portugal erlebt haben. Aber es hat mich auch nachdenklich gemacht. Wie gehen wir heutzutage mit Flüchtlingen um? Wenn man sieht, welchen Problemen und Risiken sich die Menschen, die vor den Nazis fliehen mussten, gegenüber sahen: Armut, Lebensmittelmangel, Gefahren für Leib und Leben, Lager und Gefängnis, Kriminalität, Behördenwillkür, Einreiseverbote (auch in den USA). Und die Fluchthilfeorganisation von Varian Fry, wäre sie heute als (mindestens halbkriminelle) Schlepperbande verschrien? Aber ja, es damals und es gibt glücklicherweise auch heute viele, die Menschen in solcher Not helfen.

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Marseille 1940

von Uwe Wittstock

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

4/5

Der schwere Weg in die Sicherheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Anfang 1933 in Deutschland und 1938 in Österreich mussten viele Kulturschaffende emigrieren. Frankreich erschien vielen von ihnen als sicherer Hafen. Doch als im Mai 1940 der deutsche Westfeldzug begann und überraschend schnell zur Kapitulation Frankreichs führte, mussten die Bedrohten erneut fliehen. Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger, Hannah Arendt oder Franz Werfel sind nur einige über deren Schicksal in diesen dramatischen Zeiten Uwe Wittstock in seinem Buch berichtet. So entsetzlich jeder einzelne dieser Fälle auch ist, vergessen wir nicht die vielen Männer und Frauen, die in der gleichen Situation waren, aber über keinen großen Namen oder prominente Fürsprecher verfügten. (Siehe auch: Lehmkuhl, Der doppelte Erich)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

4/5

Der schwere Weg in die Sicherheit

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten Anfang 1933 in Deutschland und 1938 in Österreich mussten viele Kulturschaffende emigrieren. Frankreich erschien vielen von ihnen als sicherer Hafen. Doch als im Mai 1940 der deutsche Westfeldzug begann und überraschend schnell zur Kapitulation Frankreichs führte, mussten die Bedrohten erneut fliehen. Heinrich Mann, Lion Feuchtwanger, Hannah Arendt oder Franz Werfel sind nur einige über deren Schicksal in diesen dramatischen Zeiten Uwe Wittstock in seinem Buch berichtet. So entsetzlich jeder einzelne dieser Fälle auch ist, vergessen wir nicht die vielen Männer und Frauen, die in der gleichen Situation waren, aber über keinen großen Namen oder prominente Fürsprecher verfügten. (Siehe auch: Lehmkuhl, Der doppelte Erich)

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  • Vorwort

    Vorgeschichten
    Zwei Tage im Juli 1935

    Le Désastre
    Mai 1940
    Juni 1940
    Juli 1940

    Über die Berge
    August 1940
    September 1940
    Oktober 1940

    Die Villa, das Warten und der Tod
    November 1940 bis Februar 1941

    Frühjahr in Frankreich
    Februar bis Juni 1941

    Der lange Abschied
    Juni bis November 1941

    Was danach geschah

    Nachwort

    Dank
    Benutzte Literatur
    Bildnachweis
    Personenregister