Isidor

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Ein jüdisches Leben

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,9/11,2/1,9 cm

Beschreibung

Rezension

»Behutsam tasted sich Shelly Kupferberg an Isidors Schicksal heran, erzählt nicht nur von ihm, sondern auch von den Menschen um ihn herum.«
»Ein Buch, das zugleich Roman, Geschichte und Geschichten ist.«
»Kupferberg gelingt ein einfühlsames Panorama der Unzeiten, das getragen wird von einer dezenten journalistischen Neugier.«

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

17,9/11,2/1,9 cm

Gewicht

217 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24729-9

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Berührend

Antje Barth aus Halle am 29.03.2023

Bewertungsnummer: 1910784

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Isidor" von Shelly Kupferberg ist eine berührende und bewegende Familiengeschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Inhalt: Dr. Isidor Geller hat es geschafft: Er ist Kommerzialrat, Berater des österreichischen Staates, Multimillionär, Opernfreund und Kunstsammler und nach zwei gescheiterten Ehen Liebhaber einer wunderschönen Sängerin. Weit ist der Weg, den er aus dem hintersten, ärmlichsten Winkel Galiziens zurückgelegt hat, vom Schtetl in die obersten Kreise Wiens. Ihm kann keiner etwas anhaben, davon ist Isidor überzeugt. Und schon gar nicht diese vulgären Nationalsozialisten. Die Autorin erzählt hier die Geschichte ihres Urgroßonkels Isidor und ihrer Familie vor, während und nach dem Krieg. Man erhält während des Lesens einen authentischen Blick ins Wien dieser Zeit . Der Jude Isidor führte in Wien ein wohlhabenes Leben, der dachte ihm könnte niemand etwas anhaben. Wie fürchterlich muss es dann für ihn gewesen sein von den Nazis in Gefangenschaft genommen zu werden . Durch den flüssigen und anschaulichen Schreibstil der Autorin fliegt man nur so durch die Seiten und erhält einen guten Einblick. Für dieses tolle Leseereignis vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
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Berührend

Antje Barth aus Halle am 29.03.2023
Bewertungsnummer: 1910784
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Isidor" von Shelly Kupferberg ist eine berührende und bewegende Familiengeschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Inhalt: Dr. Isidor Geller hat es geschafft: Er ist Kommerzialrat, Berater des österreichischen Staates, Multimillionär, Opernfreund und Kunstsammler und nach zwei gescheiterten Ehen Liebhaber einer wunderschönen Sängerin. Weit ist der Weg, den er aus dem hintersten, ärmlichsten Winkel Galiziens zurückgelegt hat, vom Schtetl in die obersten Kreise Wiens. Ihm kann keiner etwas anhaben, davon ist Isidor überzeugt. Und schon gar nicht diese vulgären Nationalsozialisten. Die Autorin erzählt hier die Geschichte ihres Urgroßonkels Isidor und ihrer Familie vor, während und nach dem Krieg. Man erhält während des Lesens einen authentischen Blick ins Wien dieser Zeit . Der Jude Isidor führte in Wien ein wohlhabenes Leben, der dachte ihm könnte niemand etwas anhaben. Wie fürchterlich muss es dann für ihn gewesen sein von den Nazis in Gefangenschaft genommen zu werden . Durch den flüssigen und anschaulichen Schreibstil der Autorin fliegt man nur so durch die Seiten und erhält einen guten Einblick. Für dieses tolle Leseereignis vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Ein ergreifendes Debüt

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 06.03.2023

Bewertungsnummer: 1894416

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In diesem Buch erzählt die in Tel Aviv geborene Journalistin Shelly Kupferberg die Geschichte ihres Urgroßonkels Israel Isidor Geller, der im Jahre 1938 von den in Österreich einmarschierten Nazis in den Tod getrieben wurde. Sie erzählt von seiner Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, von seinen Eltern und Geschwistern, von seinen Träumen und Wünschen, dieser Welt zu entfliehen. Mit Ehrgeiz und Fleiß schafft es Isidor in die oberen Kreise, wird Kommerzialrat, Beraters des österreichischen Staates und Multimillionär. Er liebt die schönen Künste und die Frauen, Bescheidenheit ist ihm fremd. Als die Anzeichen sich mehren, dass ein Auswandern sicherer wäre als zu bleiben, schlägt Isidor alle Warnungen in den Wind, schließlich ist er Jemand und von seiner Stellung in der Gesellschaft überzeugt. Dies erweist sich als Fehler. Die Art und Weise der Erzählung hat mir sehr gefallen, denn die Autorin konzentriert sich nicht nur auf Isidor, sondern bezieht seine Familie, Freunde, Weggefährten und viele andere Personen in die Geschichte mit ein. Ihre penibel recherchierten Ergebnisse teilt sie mit uns und dies tut sie auf solch interessante Weise, dass es mir schwergefallen ist, das Buch aus der Hand zu legen. Der Roman ist nicht chronologisch geordnet und dies machte einen großen Reiz für mich aus, den oft dachte ich, dass da eine interessante Person war, über die ich gerne mehr erfahren würde, und schon ging es mit dieser im nächsten Kapitel weiter. Was sich chaotisch anhört, war das Gegenteil davon, denn die eingefügten Geschichten ergänzten die Erzählung so wunderbar, dass jede Frage sich erübrigte und ein Gesamtbild entstand. Vieles wusste ich aus dieser Zeit, einiges war mir aber auch neu. Es gab mehrere Stellen im Buch, an denen ich vor Emotionen überfloss und nicht wusste, wohin mit meinen Gefühlen. Ich kann mir nicht mal annähernd vorstellen, wie dies für Shelly Kupferberg gewesen sein muss, deren Familiengeschichte dies ist. Ein grandioses Debüt und ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Von mir gibt es fünf Sterne mit Sternchen und eine Leseempfehlung.
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Ein ergreifendes Debüt

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 06.03.2023
Bewertungsnummer: 1894416
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In diesem Buch erzählt die in Tel Aviv geborene Journalistin Shelly Kupferberg die Geschichte ihres Urgroßonkels Israel Isidor Geller, der im Jahre 1938 von den in Österreich einmarschierten Nazis in den Tod getrieben wurde. Sie erzählt von seiner Kindheit in ärmlichen Verhältnissen, von seinen Eltern und Geschwistern, von seinen Träumen und Wünschen, dieser Welt zu entfliehen. Mit Ehrgeiz und Fleiß schafft es Isidor in die oberen Kreise, wird Kommerzialrat, Beraters des österreichischen Staates und Multimillionär. Er liebt die schönen Künste und die Frauen, Bescheidenheit ist ihm fremd. Als die Anzeichen sich mehren, dass ein Auswandern sicherer wäre als zu bleiben, schlägt Isidor alle Warnungen in den Wind, schließlich ist er Jemand und von seiner Stellung in der Gesellschaft überzeugt. Dies erweist sich als Fehler. Die Art und Weise der Erzählung hat mir sehr gefallen, denn die Autorin konzentriert sich nicht nur auf Isidor, sondern bezieht seine Familie, Freunde, Weggefährten und viele andere Personen in die Geschichte mit ein. Ihre penibel recherchierten Ergebnisse teilt sie mit uns und dies tut sie auf solch interessante Weise, dass es mir schwergefallen ist, das Buch aus der Hand zu legen. Der Roman ist nicht chronologisch geordnet und dies machte einen großen Reiz für mich aus, den oft dachte ich, dass da eine interessante Person war, über die ich gerne mehr erfahren würde, und schon ging es mit dieser im nächsten Kapitel weiter. Was sich chaotisch anhört, war das Gegenteil davon, denn die eingefügten Geschichten ergänzten die Erzählung so wunderbar, dass jede Frage sich erübrigte und ein Gesamtbild entstand. Vieles wusste ich aus dieser Zeit, einiges war mir aber auch neu. Es gab mehrere Stellen im Buch, an denen ich vor Emotionen überfloss und nicht wusste, wohin mit meinen Gefühlen. Ich kann mir nicht mal annähernd vorstellen, wie dies für Shelly Kupferberg gewesen sein muss, deren Familiengeschichte dies ist. Ein grandioses Debüt und ein Buch, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Von mir gibt es fünf Sterne mit Sternchen und eine Leseempfehlung.

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von Shelly Kupferberg

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

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3/5

Merkt auf!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kupferberg erschafft eine authentische Familienaufstellung und begleitet uns ins Wien des frühen und mittleren zwanzigsten Jahrhunderts. Ihre Geschichte spielt sich emotional zwischen schleichendem Gift und unerwartetem Kanoneneinschlag ab. Es werden Anekdoten des Grauens erzählt und Einblicke in die Abgründe der Menschheit geschaffen. Die Autorin verdeutlicht damit die Willkür der Gesetzgebung für Juden in dieser Zeit und wie es gelang, sie als Personen strategisch zu annullieren. Ganz nebenbei, lässt sie persönliche Enttäuschungen der einzelnen Individuen glaubhaft einfließen. Wie der Protagonist selbst, gleicht auch der literarische Stil Kupferbergs der Grazie eines stolzen Rehs!
3/5

Merkt auf!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kupferberg erschafft eine authentische Familienaufstellung und begleitet uns ins Wien des frühen und mittleren zwanzigsten Jahrhunderts. Ihre Geschichte spielt sich emotional zwischen schleichendem Gift und unerwartetem Kanoneneinschlag ab. Es werden Anekdoten des Grauens erzählt und Einblicke in die Abgründe der Menschheit geschaffen. Die Autorin verdeutlicht damit die Willkür der Gesetzgebung für Juden in dieser Zeit und wie es gelang, sie als Personen strategisch zu annullieren. Ganz nebenbei, lässt sie persönliche Enttäuschungen der einzelnen Individuen glaubhaft einfließen. Wie der Protagonist selbst, gleicht auch der literarische Stil Kupferbergs der Grazie eines stolzen Rehs!

Silvio Weitzl
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Danijela Turkijevic-Zauner

Thalia Gmunden – SEP

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5/5

Spurensuche.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als die Kinder der Familie Geller ihr Zuhause in Galizien um 1900 Richtung Westen verlassen, ahnt niemand, welches Schicksal sie drei Jahrzehnte später ereilen wird. In Wien angekommen macht einer von ihnen - Israel alias Isidor- sehr schnell Karriere, wird vermögend und von der feinen Gesellschaft sehr geschätzt. Er glaubt an Schönheit, Musik und Kunst, genießt das gute Leben in vollen Zügen. Als die ersten jüdischen Familien verfolgt, enteignet und aus der Stadt vertrieben werden, fühlt er sich noch unantastbar, doch bald folgt ein Kampf ums Überleben. Sehr berührend und feinfühlig erzählt.
5/5

Spurensuche.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als die Kinder der Familie Geller ihr Zuhause in Galizien um 1900 Richtung Westen verlassen, ahnt niemand, welches Schicksal sie drei Jahrzehnte später ereilen wird. In Wien angekommen macht einer von ihnen - Israel alias Isidor- sehr schnell Karriere, wird vermögend und von der feinen Gesellschaft sehr geschätzt. Er glaubt an Schönheit, Musik und Kunst, genießt das gute Leben in vollen Zügen. Als die ersten jüdischen Familien verfolgt, enteignet und aus der Stadt vertrieben werden, fühlt er sich noch unantastbar, doch bald folgt ein Kampf ums Überleben. Sehr berührend und feinfühlig erzählt.

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