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Was wäre, wenn wir mutig sind?

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

16,7/10,2/1,8 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Graugrün

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01496-3

Beschreibung

Rezension

Knackig und präzise. ("Der Standard")
Den kämpferischen Geist dieser jungen Frau zu spüren, die einfach nicht aufgibt, ist ebenso anregend wie ermutigend. ("Bild der Wissenschaft")
Absolut faszinierend, der politischen Intellektuellen Luisa Neubauer bei der Weiterentwicklung ihres Denkens und Handelns zu folgen ("taz FUTUREZWEI")
In der Dauerschleife von schlechten Nachrichten ist dieses Buch nicht nur ein Lichtblick, sondern auch ein Leitfaden, um nicht zu verzweifeln. ("Radio Bremen Zwei")
Die deutsche Klimaaktivistin stellt die Trillion-Dollar-Frage: Wie kann eine Zukunft ohne Klimakollaps zur "Verlockung" werden? Sie hat eine kluge Antwort. ("Tagesanzeiger online")
Ein schmales Buch, welches den Ernst der Lage deutlich benennt und dabei trotzdem für die Hoffnung plädiert. 144 Seiten, die hoffentlich viele Leserinnen und Leser finden. ("Die ZEIT Newsletter «Was wir lesen»")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2025

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

16,7/10,2/1,8 cm

Gewicht

150 g

Farbe

Graugrün

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01496-3

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Lesenswert

PMelittaM aus Köln am 19.03.2025

Bewertungsnummer: 2443419

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Luisa Neubauer ist eine Kämpferin für das Klima, ich selbst folge ihr schön länger in den sozialen Medien, und höre mir immer gerne ihre Reden an, in meinen Augen sind sie klug, pointiert und auch fesselnd. Es wurde Zeit, auch einmal eines ihrer Bücher zu lesen. Auch hier kann man die oben genannten Eigenschaften schnell feststellen. Ich hätte mir aber gewünscht, dass sie etwas einfacher schreibt. Ihr Schreibstil ist sehr elaboriert, passt natürlich zu ihrer Person, aber, um jede:n mögliche:n Leser:in anzusprechen, wäre weniger mehr. Natürlich muss ein solches Sachbuch gewisse Kriterien erfüllen, aber es könnte eben auch auf etwas allgemeinverständlichere Weise geschehen. Das Buch beschäftigt sich mit Fossilität, Luisa Neubauer zeigt auf, wie es historisch zum Siegeszug der fossilen Energien kam, wie sie sich in unser Denken, unsere Sozialisation prägten, und wie schwer es ist, die Menschen umdenken zu lassen, zumal die fossilen Industrien große Macht haben. Die Autorin zeigt aber auch auf, dass es möglich sein kann, sich darüber hinwegzusetzen, es braucht eben auch den Mut, der schon im Titel anklingt. Sie führt auch Beispiele an, wo es schon geklappt hat. Bemerkenswert ist der Ort Duluth am Lake Superior. Mich hat fasziniert, wie schnell mich Luisa Neubauers Ausführungen gefesselt haben, so viele zitatwürdige Sätze habe ich mir notiert, wie zum Beispiel diesen: „Es gibt kaum eine Menschengruppe, die so viel Einfluss auf die Weltgeschichte hat wie die Gleichgültigen“ (Pos. 437) oder „Gerade aus Respekt vor Erfindungen aus alten Zeiten schleift man sie nicht endlos in die Gegenwart, sondern verabschiedet sie würdevoll“ (Pos. 1429). Sie selbst zitiert natürlich auch, eine ausführliche Liste der Quellen findet man im Anhang des Buches. 2025 ist für mich das Jahr, in dem ich einige sehr lesenswerte und wichtige Sachbücher gelesen habe. Dieses gehört unbestreitbar dazu. Wem unsere Erde nur ein kleines bisschen wichtig ist, sollte es lesen.

Lesenswert

PMelittaM aus Köln am 19.03.2025
Bewertungsnummer: 2443419
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Luisa Neubauer ist eine Kämpferin für das Klima, ich selbst folge ihr schön länger in den sozialen Medien, und höre mir immer gerne ihre Reden an, in meinen Augen sind sie klug, pointiert und auch fesselnd. Es wurde Zeit, auch einmal eines ihrer Bücher zu lesen. Auch hier kann man die oben genannten Eigenschaften schnell feststellen. Ich hätte mir aber gewünscht, dass sie etwas einfacher schreibt. Ihr Schreibstil ist sehr elaboriert, passt natürlich zu ihrer Person, aber, um jede:n mögliche:n Leser:in anzusprechen, wäre weniger mehr. Natürlich muss ein solches Sachbuch gewisse Kriterien erfüllen, aber es könnte eben auch auf etwas allgemeinverständlichere Weise geschehen. Das Buch beschäftigt sich mit Fossilität, Luisa Neubauer zeigt auf, wie es historisch zum Siegeszug der fossilen Energien kam, wie sie sich in unser Denken, unsere Sozialisation prägten, und wie schwer es ist, die Menschen umdenken zu lassen, zumal die fossilen Industrien große Macht haben. Die Autorin zeigt aber auch auf, dass es möglich sein kann, sich darüber hinwegzusetzen, es braucht eben auch den Mut, der schon im Titel anklingt. Sie führt auch Beispiele an, wo es schon geklappt hat. Bemerkenswert ist der Ort Duluth am Lake Superior. Mich hat fasziniert, wie schnell mich Luisa Neubauers Ausführungen gefesselt haben, so viele zitatwürdige Sätze habe ich mir notiert, wie zum Beispiel diesen: „Es gibt kaum eine Menschengruppe, die so viel Einfluss auf die Weltgeschichte hat wie die Gleichgültigen“ (Pos. 437) oder „Gerade aus Respekt vor Erfindungen aus alten Zeiten schleift man sie nicht endlos in die Gegenwart, sondern verabschiedet sie würdevoll“ (Pos. 1429). Sie selbst zitiert natürlich auch, eine ausführliche Liste der Quellen findet man im Anhang des Buches. 2025 ist für mich das Jahr, in dem ich einige sehr lesenswerte und wichtige Sachbücher gelesen habe. Dieses gehört unbestreitbar dazu. Wem unsere Erde nur ein kleines bisschen wichtig ist, sollte es lesen.

Tolles Buch

Bewertung am 03.03.2025

Bewertungsnummer: 2427557

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhaltlich sehr aufschlussreich, zwar anspruchsvoll in einigen Stellen, wo ein gewisses Vorwissen vorausgesetzt wird. Ansonsten sehr verständlich und gut formuliert. Gute Balance zwischen neutraler Information und fordernden Appell

Tolles Buch

Bewertung am 03.03.2025
Bewertungsnummer: 2427557
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Inhaltlich sehr aufschlussreich, zwar anspruchsvoll in einigen Stellen, wo ein gewisses Vorwissen vorausgesetzt wird. Ansonsten sehr verständlich und gut formuliert. Gute Balance zwischen neutraler Information und fordernden Appell

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Was wäre, wenn wir mutig sind?

von Luisa Neubauer

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Die Keimzelle der Fridays for future Bewegung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Klimakrise zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Das Abschmelzen der Polkappen, Anstieg der Meereshöhen im Küstenbereich oder auch die Ausbreitung von für uns Menschen nicht mehr lebensfähigen Zonen sollten uns eigentlich alle eine Warnung sein. Diese immer mehr zu Tage tretenden Phänomene sollten Grund genug sein der weltweiten Bevölkerung bewusst zu machen, dass nur dieses eine Thema in den täglichen Nachrichten präsent sein darf. Aktuelle Wahlergebnisse ferner Länder bedürften angesichts dieser Thematik keine Vorreiterrolle spielen. Doch wie kann es sein, dass angesichts steigender Temperaturen dennoch das Thema Klimawandel bei Wahlen und in den Medien immer weniger an Bedeutung zugemessen wird? Eine der wenigen jungen Menschen die es schafften dieses wichtige Thema medial aufzubereiten war die Autorin des hier vorliegenden Buches, Luisa Neubauer. Sie zählt zu den ersten bekannten Gesichtern der „Fridays for future“ Bewegung welche ihren Zenit im Sommer 2019 erreichten. Leider kamen ihr und ihren Mitstreitern dann innerhalb kurzer Zeit auch eine Reihe anderer große Problemen in die Quere. Man denke nur an die Coronapandemie, den Krieg in der Ukraine und auch im Nahen Osten. Zuletzt eine Preissteigerung infolge der weltweiten Inflation. Diese großen Probleme haben das Gefüge der Bewegung deutlich durcheinandergewirbelt und gleichsam „Fridays for future“ erheblich geschadet. Doch Frau Neubauer und ihre Mitstreiter geben den weltweiten Kampf gegen die Klimaerwärmung nicht auf. Es ist bemerkenswert zu lesen welche Maßnahmen in den letzten Jahren seit dem ersten medialen Aufschrei in zahlreichen Ländern unternommen wurden. Zu den Vorreitern zählt etwa Schweden welche die Reduktion von klimaschädlichem CO² sogar in den Verfassungsrang aufgenommen hat. Leider ist man davon im deutschsprachigen Raum meilenweit entfernt, weiß Frau Neubauer zu berichten. In Deutschland etwa ist es immer noch ein Prestige ein möglichst großes Auto mit Verbrennermotor zu fahren. Dies wird leider immer noch vom Großteil der (meist älteren) Bevölkerung als wichtig angesehen. So verwundert es nicht, dass eine Abkehr vom Verbrennermotor hin zum Plac-in-Hybrid noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Dass dies nicht nur auf Kosten der Umwelt, sondern auch auf Autobauer gravierende Auswirkungen zeigt, findet leider in ihrem Buch viel zu wenig Raum. Ein ermutigendes Buch das zeigt, wie weit unsere Gesellschaft in den letzten Jahren in Sachen Klimaschutzmaßnahmen schon gekommen ist. Andererseits hat es auch den Nachteil, dass dies nicht nur an gesetzliche Grenzen wie den Kohleausstieg zu scheitern droht. Auch über einen Ausstieg aus Gas als fossilen Energieträger hat bisher niemand in diesem Land gedacht. Selbst eine Partei wie die Grünen, tun sich mit diesem Thema zusehends schwer. Gut zu lesende und durchaus motivierende Brandschrift zum Thema Klimawandel. Allerdings sind nicht alle Ansätze wirklich neu. Hoffe dennoch, dass ihre Ideen, Zugänge und Überlegungen viele Menschen überzeugen können.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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4/5

Die Keimzelle der Fridays for future Bewegung

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Klimakrise zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Das Abschmelzen der Polkappen, Anstieg der Meereshöhen im Küstenbereich oder auch die Ausbreitung von für uns Menschen nicht mehr lebensfähigen Zonen sollten uns eigentlich alle eine Warnung sein. Diese immer mehr zu Tage tretenden Phänomene sollten Grund genug sein der weltweiten Bevölkerung bewusst zu machen, dass nur dieses eine Thema in den täglichen Nachrichten präsent sein darf. Aktuelle Wahlergebnisse ferner Länder bedürften angesichts dieser Thematik keine Vorreiterrolle spielen. Doch wie kann es sein, dass angesichts steigender Temperaturen dennoch das Thema Klimawandel bei Wahlen und in den Medien immer weniger an Bedeutung zugemessen wird? Eine der wenigen jungen Menschen die es schafften dieses wichtige Thema medial aufzubereiten war die Autorin des hier vorliegenden Buches, Luisa Neubauer. Sie zählt zu den ersten bekannten Gesichtern der „Fridays for future“ Bewegung welche ihren Zenit im Sommer 2019 erreichten. Leider kamen ihr und ihren Mitstreitern dann innerhalb kurzer Zeit auch eine Reihe anderer große Problemen in die Quere. Man denke nur an die Coronapandemie, den Krieg in der Ukraine und auch im Nahen Osten. Zuletzt eine Preissteigerung infolge der weltweiten Inflation. Diese großen Probleme haben das Gefüge der Bewegung deutlich durcheinandergewirbelt und gleichsam „Fridays for future“ erheblich geschadet. Doch Frau Neubauer und ihre Mitstreiter geben den weltweiten Kampf gegen die Klimaerwärmung nicht auf. Es ist bemerkenswert zu lesen welche Maßnahmen in den letzten Jahren seit dem ersten medialen Aufschrei in zahlreichen Ländern unternommen wurden. Zu den Vorreitern zählt etwa Schweden welche die Reduktion von klimaschädlichem CO² sogar in den Verfassungsrang aufgenommen hat. Leider ist man davon im deutschsprachigen Raum meilenweit entfernt, weiß Frau Neubauer zu berichten. In Deutschland etwa ist es immer noch ein Prestige ein möglichst großes Auto mit Verbrennermotor zu fahren. Dies wird leider immer noch vom Großteil der (meist älteren) Bevölkerung als wichtig angesehen. So verwundert es nicht, dass eine Abkehr vom Verbrennermotor hin zum Plac-in-Hybrid noch viele Jahre in Anspruch nehmen wird. Dass dies nicht nur auf Kosten der Umwelt, sondern auch auf Autobauer gravierende Auswirkungen zeigt, findet leider in ihrem Buch viel zu wenig Raum. Ein ermutigendes Buch das zeigt, wie weit unsere Gesellschaft in den letzten Jahren in Sachen Klimaschutzmaßnahmen schon gekommen ist. Andererseits hat es auch den Nachteil, dass dies nicht nur an gesetzliche Grenzen wie den Kohleausstieg zu scheitern droht. Auch über einen Ausstieg aus Gas als fossilen Energieträger hat bisher niemand in diesem Land gedacht. Selbst eine Partei wie die Grünen, tun sich mit diesem Thema zusehends schwer. Gut zu lesende und durchaus motivierende Brandschrift zum Thema Klimawandel. Allerdings sind nicht alle Ansätze wirklich neu. Hoffe dennoch, dass ihre Ideen, Zugänge und Überlegungen viele Menschen überzeugen können.

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