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Band 3

Der treue Spion Kriminalroman | Charmant und intelligent – der dritte Band der historischen Krimireihe

Aus der Reihe Gryszinski
121

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2024

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,2/12,5/3,6 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00557-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.04.2024

Verlag

HarperCollins Taschenbuch

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,2/12,5/3,6 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Lichtgrau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00557-6

Herstelleradresse

HarperCollins Taschenbuch
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    4/5

    21.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Historischer Krimi

    In „Der treue Spion“ entführt uns Uta Seeburg in das historische Deutschland – eine Zeit des Umbruchs, der Revolution und der standesgemäßen Geheimnisse. Doch statt eines klassischen Ermittlers schickt sie ein Duo ins Rennen, das gegensätzlicher kaum sein könnte. Wir tauchen ab durch die Pariser Literaten- und Künstlercafés. Es entsteht eine gewissen Spannung, da hier fiktive Personen auf historische Persönlichkeiten treffen. Die Autorin webt ihre Liebe zum Detail und zur historischen Küche geschickt in die Handlung ein. Das Essen ist hier nicht nur Beiwerk, sondern oft ein Schlüssel zur sozialen Hierarchie und sogar zur Lösung des Falls. „Der treue Spion“ ist kein rasanter Thriller, sondern ein Kriminalroman der leisen Töne und der scharfen Beobachtung. Wer historische Romane mag, die Wert auf authentische Sprache und gesellschaftliche Nuancen legen, wird dieses Buch verschlingen. Es ist eine gelungene Mischung aus politischem Ränkespiel und klassischer Detektivarbeit.

  • Monika S.

    aus Leutesdorf

    5/5

    26.05.2025

    eBook (ePUB)

    Spannend und macht Lust auf mehr

    Bei diesem Buch habe ich mich leider sofort von dem Klappentext leiten lassen und erst später gemerkt, dass es sich um eine Serie handelt. Auch wenn ich genau genommen mitten in der Geschichte begonnen habe, da es immerhin bereits das 3. Buch der Reihe ist, fand ich mich recht schnell zurecht. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich auch die ersten Beiden gelesen und musst dann doch feststellen, dass mir einiges an Informationen fehlte. Doch nichts desto trotz, ich habe dieses Buch geliebt. Schnell war ich mitten in der Geschichte, die durch lebendige Charaktere besticht und historisch sehr genau ist. Die Handlung selber hat mir sehr gut gefallen und ich habe an vielen Stellen mitgefiebert sowie versucht zu kombinieren. Der Schreibstil ist sehr flüssig, auch wenn die Sprache nicht ganz so einfach gehalten ist, dennoch empfand ich das Lesen des Buch als sehr spannend, angenehm und realistisch. Toll empfand ich den "roten Faden", der sich gemütlich durch das Buch schlängelte und den die Autorin scheinbar niemals aus den Augen ließ. Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Reihe, die einfach Spaß macht, Nervenkitzel hervorruft und tolle Lesestunden beschert.

  • bookloving

    5/5

    24.07.2023

    Hörbuch-Download (MP3)

    Mitreissender historischer Spionageroman

    Mit dem historischen Kriminalroman »Der treue Spion« hat die deutsche Autorin Uta Seeburg eine äußerst fesselnde Fortsetzung ihrer vielversprechenden Krimi-Reihe vorgelegt. Dieser Band lässt sich problemlos auch ohne Vorkenntnisse des Vorgängerbands lesen, da die Autorin für das Verständnis wichtige Informationen geschickt in die Handlung eingeflochten hat. Im Mittelpunkt des bereits dritten Kriminalfalls steht erneut der interessante Major Wilhelm Freiherr von Gryszinski, der als kriminalistischer Sonderermittler im Dienste der Königlich Bayerischen Polizeidirektion diesmal in einem heiklen Vermisstenfall zu ermitteln hat. Das Verschwinden eines französischen Diplomaten namens Henri Fouqué aus dem Luxushotelhotel "Vier Jahreszeiten" gilt es möglichst rasch aufzuklären. Ein extravagantes und höchst suspektes russisches Ehepaar gerät ins Zentrum der Ermittlungen und schon bald wird die Leiche des Erfinders Alfons Hummert aufgefunden und wir befinden uns unversehens in einem brisanten, sehr verwickelten Spionagefall. Die Geschichte nimmt in der Hauptstadt des Königreiches Bayern München des Jahres 1896 ihren Ausgang und entführt uns im weiteren Verlauf auch nach Paris und Sankt Petersburg. Die Autorin zeichnet ein schillerndes, sehr stimmiges Bild dieser faszinierenden Zeit und der im Umbruch befindlichen Metropole. Im Zuge von Gryszinskis Ermittlungen tauchen wir erneut ein in eine faszinierende Epoche und begegnen auch etlichen historischen Persönlichkeiten wie beispielsweise den Literaten Marcel Proust oder Émile Zola. Mir hat es hervorragend gefallen, wie lebendig und facettenreich Seeburg die verschiedenen Settings einfängt, uns am damaligen Leben der Menschen teilhaben lässt und gekonnt immer wieder sorgsam recherchierte Fakten zur Geschichte oder zur damaligen kriminalistischen Ermittlungsarbeit sowie Ereignisse aus Politik und Kunst ins Geschehen einfließen lässt. Sehr gelungen ist der ansprechende, etwas antiquiert wirkende und humorvolle Schreibstil, der uns sprachlich ins ausgehende 19. Jahrhundert zurückversetzt. Die Autorin versteht es, die Spannung aufrechtzuerhalten, denn diesmal spielt die komplex angelegte Geschichte auf Zeitebenen, die einander abwechseln und deren tragische Zusammenhänge wir erst allmählich erfassen. Der 2. Handlungsstrang ist im Kriegsjahr 1916 angesiedelt wird aus Sicht von Gryszinskis inzwischen erwachsenen Sohn Fritz erzählt, der als Meldegänger an der Front eingesetzt ist und mit einem gefährlichen und unheilvollen Spionage-Auftrag betraut wird. Neben den tollen anschaulich und lebendig geschilderten Schauplätzen lebt der Krimi erneut vor allem von seinen vielschichtig angelegten Figuren, die mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet sind. Hervorragend gefallen haben mir wieder die sympathische Hauptfigur Wilhelm von Gryszinski, seine erfrischend unkonventionelle Ehefrau Sophie und sein Sohn Fritz. Die Charaktere sind hervorragend entwickelt und haben Tiefe, was es uns ermöglicht, sich in sie hineinzuversetzen und mit ihnen mitzufühlen. Doch auch die vielen Nebenfiguren sind entsprechend ihrer Rolle in der Geschichte authentisch und facettenreich ausgearbeitet und sorgen für Abwechslung und humorvolle Szenen. Nach einigen unerwarteten Wendungen nimmt der unglaublich fesselnde und abwechslungsreiche Cold Case von Gryszinski aus dem Jahre 1896 immer mehr an Fahrt auf und es entspinnt sich ein rasantes, mörderisches Wettrennen gegen die Zeit, welches schließlich in einem fulminanten Finale gipfelt. Die Auflösung ist schlüssig und nachvollziehbar. Ich freue mich schon sehr auf eine Fortsetzung dieser außergewöhnlichen historischen Krimi-Reihe und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit der interessanten Familie Gryszinski und weiteren liebgewonnenen Charakteren. Zum Hörbuch Schauspieler Michael Schrodt ist eine gute Besetzung für die Umsetzung dieses Hörbuchs. Er versteht es mit seiner warmen, ruhigen Stimme, durch Variationen seines Lesetempos und unterschiedliche Betonung die Geschichte abwechslungsreich und atmosphärisch dicht umzusetzen. Zudem hat mir die bisweilen mitschwingende humorvolle Note hervorragend gefallen. Die Interpretation der einzelnen Charaktere ist gut gelungen, so dass sie vor dem inneren Auge mühelos lebendig werden können. Das Spiel mit der Lautstärke und dem Tempo verleiht der Lesung die richtige Dynamik. Insgesamt ein tolles Hörerlebnis! FAZIT Eine absolut fesselnde Fortsetzung dieser anspruchsvollen historischen Kriminalroman-Reihe - mit farbenprächtigen Kulissen, hervorragend eingefangenem zeitgeschichtlichem Flair, faszinierenden Charakteren und einem packenden, vielschichtigen Spionage-Fall, der uns in die Metropolen des ausgehenden 19. Jahrhunderts entführt.

  • Bewertung

    aus Bielefeld

    5/5

    24.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    telegrafische Falschmeldungen

    Freiherr Wilhelm von Gryszinski soll im München des Jahres 1896 als Sonderermittler den Verbleib des französischen Diplomaten Henri Fouqué aufklären. Fouqué stand in Verbindung mit einem deutschen Erfinder, der Pläne für die Umsetzung von telegrafischen Falschmeldungen meistbietend verkaufen wollte. Dieser Erfinder wird ermordet, die Pläne sind nicht auffindbar. Ins Visier gerät auch ein russisches Gaunerpaar, die Gespräche belauscht haben und ebenso schnell verschwunden sind. Den Auftrag seines Vorgesetzten, in Paris auf die Spur des Diplomaten zu stoßen nimmt Gryszinski in Begleitung seiner als Schriftstellerin tätigen Ehefrau, gerne an. Neben den Ermittlungen treffen sie in der Künstlerszene so manche inzwischen bekannte Größen. 20 Jahre später kämpft Fritz, sein einziger Sohn, im Schützengraben von Verdun. Von seinem General wird er zu seiner besonderen Mission mit wichtigen Papieren von Paris nach Petrograd entsandt, wo er wieder auf den ungeklärten Fall seines Vaters trifft. Das Leben der Familie von Gryszinski wird sehr emotional erzählt, man sieht sie direkt vor sich. Die Ermittlungsarbeit vor der Jahrhundertwende war eine andere als zur Jetztzeit, diese wird sehr anschaulich und nachvollziehbar geschildert. Dazu die packende Handlung mit vielen verzwickten Spuren. Sehr lesenswert.

  • takabayashi

    aus Berlin

    5/5

    30.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    München, Paris, Sankt…

    München, Paris, Sankt Petersburg - toller historischer Krimi Erst nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich bemerkt, dass es sich um den dritten Band einer Krimiserie handelt. Das war aber kein Problem, man kann den Roman auch sehr gut als Einzelband lesen. Da mir dieser historische Krimi sehr gut gefallen hat, werde ich sicher auch noch die ersten beiden Bände lesen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen: 1896 soll Wilhelm von Gryszinski den Fall eines verschwundenen französischen Diplomaten aufklären, in dessen Folge es auch noch einen Mord an einem deutschen Erfinder gibt. Der hat eine Methode erfunden, wie man in Krisenzeiten dem Feind gezielt falsche Nachrichten unterjubeln kann - die Dokumente über diese Erfindung sind auch verschwunden. Hat der französische Diplomat sie mitgenommen? Im Zusammenhang mit seinen Ermittlungen stößt Gryszinski auf ein extravagantes russisches Betrügerpärchen, denen er (als Tarnung in Begleitung seiner Ehefrau) nach Paris und Sankt Petersburg folgt. Die zweite Zeitebene spielt 1916 während des 1. Weltkriegs: Fritz, der Sohn von Wilhelm Gryszinski, ist jetzt Anfang zwanzig und als Meldegänger an der Front. Ein General, der seinerzeit Fritz' Vater kannte, nimmt ihn unter seine Fittiche und gibt ihm einen Auftrag als Spion, der ihn, wie damals seinen Vater nach Paris und nach Petrograd führt, wie die Stadt nun heißt. Er stößt dabei auf den alten, immer noch ungelösten Fall seines Vaters, der sehr viel vielschichtiger ist, als man zuerst meinte und auch ganz persönlich etwas mit der Familie Gryszinski zu tun hat. Sehr atmosphärisch, sehr anschaulich beschrieben, die Sprache passt, man fühlt sich in jene Zeiten zurückversetzt. Die Handlung ist sehr spannend, historische Zusammenhänge sind gut recherchiert. Die Familie Gryszinski wird als eine sehr liebevolle Familie geschildert, deren Vater frei von Macho-Gehabe ist und nicht so autoritär wie damals üblich. Das Schurkenpärchen ist schillernd und der Oberschurke entpuppt sich als grausam und rachsüchtig. Eine sehr spannende, informative und unterhaltsame Lektüre, speziell zu empfehlen für Liebhaber der historischen Krimis von Volker Kutscher.

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Bewertungen (121)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein historischer Kriminalfall der sehr modern wirkt

    Major Wilhelm von Gryszinski ist Kommissar der bayrisch kaiserlichen Staatspolizei. Zusammen mit seiner Frau Sophie und seinem Sohn Fritz erlebt er im Sommer 1895 in München eine große Aufbruchstimmung. Gerade erst wurde die Stadt zum ersten Mal in seiner Geschichte von elektrischem Strom beleuchtet, die Modernisierung streitet rasch voran. Selbst Droschken werden von ersten Formen elektrischer Straßenbahnen abgelöst. Die moderne Technik zieht in immer mehr bayrische Haushalte ein. Doch inmitten dieser allgemeinen Modernisierungswelle gibt es auch neue Gefahren. Ein französischer Diplomat namens Henri Fouque ist verschwunden. Zuletzt wurde er im Nobelhotel "Vier Jahreszeiten" gesichtet. Angeblich ist er im Besitz von streng geheimen Unterlagen, welche ein auch hier völlig neues Gebiet der Überwachung eröffnet, nämlich die Funktelegraphie. Diese Unterlagen sind jedoch nur dann einsatzfähig, wenn sie vollständig ausgehändigt werden. Sowohl das Deutsche Kaiserreich auch sein immer aktuellerer Gegner Frankreich sind an den Plänen interessiert. Gryszinski erhält von seinen Vorgesetzten hohen Druck, er soll möglichst schnell Ergebnisse präsentieren. Doch von Fouque fehlt jede Spur, es scheint als habe er München völlig unvorbereitet verlassen und auf nimmer wieder sehen verschwunden. Doch auch die deutsche Gesandtschaft in Berlin und das französische Außenministerium wissen nicht, was aus ihm geworden ist. Kurz vor seinem Verschwinden traf sich Fouque mit dem Erfinder Hummert, welcher ihn Teile der Pläne aushändigte, dieser ist wenige Stunden danach tot. Er wurde, mit einem zu diesem Zeitpunkt, neuem Telefonapparat erschlagen. Doch alle Ermittlungen verlaufen im Sand. In einer zweiten Zeitebene erlebt Gryszinskis Sohn Fritz die dramatischen Veränderungen in Europa zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Er ist als Funker mit seinem Fahrrad in Verdun unterwegs, um wichtige Meldungen an die deutsche Heeresleitung zu überbringen. Als wichtige Informationen über den militärischen Gegner Frankreich an die Führung gelangen, erhält er den Auftrag, als Spion nach Paris zu reisen, um dem Feind militärische Geheimnisse abzujagen. Doch er ahnt nicht, welche Ausmaße diese Mission annehmen wird. Sowohl Vater Wilhelm als auch Sohn Fritz reisen, im Abstand von 20 Jahren, nach Paris, um ihre jeweilige Mission zu erfüllen. Doch dass ihre beiden Aufträge – mit mehr als zwanzig Jahre Unterschied - mehr gemein haben, als sie zum jeweiligen Zeitpunkt wissen, erschließt sich den beiden erst viel später. Fritz ist allein im Land des Feindes und muss ebenfalls geheime Pläne sicherstellen. Doch auch hier ist er von Gegnern und feindlichen Agenten umzingelt und es dauert nicht lange, bis man ihm auf die Schliche kommt. Beide Fälle führen am Ende auf höchst spektakuläre Weise zusammen. Frühe Formen der Kriminalistik und Spurensicherung, damals moderne Methoden der Spionage und Gegenspionage, sowie die noch sehr junge Form der Datenmanipulation werden hier wirklich gekonnt ineinander verwoben. Außerdem kommen viele bekannte Persönlichkeiten vor, welche jene Epoche so geprägt haben. Eine wirklich wendungsreiche Kriminalgeschichte, die mich sehr gefesselt hat!

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