Wer einmal im Nachthaus gewesen ist, kommt als ein anderer heraus Als in einer Kleinstadt ein Jugendlicher verschwindet, steht der Schuldige schnell fest: Hat Richard seinen Freund Tom im Wald von einer Brücke in den reißenden Fluss gestoßen? Richard wehrt sich gegen die Anschuldigungen, doch er verstrickt sich dabei in Lügen. Niemand glaubt ihm. Dabei ist Toms Abwesenheit so ungeheuerlich, dass Richard selbst kaum noch zu atmen wagt. Seine Suche nach dem Freund führt ihn auf die dunkle Seite von Ballantyne. Dort steht das Nachthaus. Was geschah in jener Nacht? »Ein unheimliches Vergnügen, das keine Albträume verursacht - oder doch?« KIRKUS REVIEWS
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Klaus
5/5
04.01.2024
eBook (ePUB 3)
Wirrer Ritt
Als der Neue in der stinklangweiligen Kleinstadt Ballantyne gehört Richard nicht unbedingt zu den beliebten Kids und so hängt er meist mit seinem Klassenkameraden Tom rum, der ebenfalls nicht viele Freunde hat. Als Tom nach einem Telefonstreich verschwindet glaubt natürlich keiner im Ort Richards haarsträubende Geschichte und als kurz darauf ein weiterer Klassenkamerad nicht nach Hause kommt, nachdem er bei Richard zu Besuch war, gerät er weiter unter Verdacht.
Ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich seit Ewigkeiten keinen Nesbo mehr gelesen habe, bin mir aber durchaus bewußt, dass dieses Buch so ganz anders ist als das, was man von dem Autor sonst gewöhnt ist. Ganz im Stile eines Stephen King wird hier ein typisches Horrorszenario aufgebaut und ich fand es klasse. Schon nach wenigen Seiten bin ich förmlich in die Geschichte gesaugt worden und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich liebe das Setting. Was mich hier aber so euphorisch macht wird Stammleser des Autors aber wahrscheinlich eher abstoßen. Der Autor ist mit der ungewöhnlichen Story ein Wagnis eingegangen, das für mich gut funktioniert hat und das Fans ihm sicher verzeihen werden, wenn es ihnen nicht gefällt.
Das Buch ist als Roman katalogisiert, Fans erwarten einen Krimi/Thriller, bekommen aber eher eine fantastische Geschichte ala Needful Things. Darauf muss man sich einlassen. Wenn man dranbleibt überrascht der Autor im zweiten Teil des Buches mit einem Plottwist, um dann im dritten Teil alles noch einmal auf links zu drehen. Da muss man dann als Leser erstmal kurz durchatmen, die Gedanken ordnen und letztlich anerkennen, was für eine tolle Idee das war. Mir hats super gefallen, ich fühlte mich an meine Anfänge im Horrorgenre erinnert und habe die Lektüre sehr genossen.
Bewertung
5/5
09.12.2023
eBook (ePUB 3)
Endlosschleife des Grauens
Worum geht’s?
Die Jugendlichen Richard und Tom sind nachts am Fluss unterwegs – dann verschwindet Tom. Kurz darauf besucht Jack Richard, und auch Jack verschwindet spurlos. Als die Polizei Richard befragt, verstrickt der sich in seltsame Erzählungen und Widersprüche. Hat er etwas mit dem Verschwinden der beiden zu tun?
Meine Meinung:
Ich habe schon viele Bücher von Jo Nesbo gelesen, aber „Das Nachthaus“ ist total anders. Bezeichnet wird das Genre als Roman, doch es ist ein Mix aus Roman, Thriller, Horror und vielem mehr. Anders, aber irgendwie total genial, mitreißend und fesselnd. Ich weiß nicht, was ich von dem Buch, von dem ich schon so viel Positives gehört habe, erwartet habe. Aber das definitiv nicht! Ich wurde absolut geflasht und bin gespannt, ob wir noch mehr solche Bücher von dem Autor bekommen werden.
Herr Nesbo unterteilt das Buch in 3 Teile, von denen einer verwirrender ist, als der nächste. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Was ist jetzt wahr? Was nicht? Was ist die Realität? Wie hängt alles zusammen? Selten hat es ein Roman geschafft, mich so zu bannen und gleichzeitig zu verwirren. Auch die Figur des Richard gefällt mir gut. Er ist undurchsichtig, empathisch und psychotisch zugleich. Ist er gut? Ist er böse? Findet es heraus!
Der 1. Teil des Buches beginnt schon mit einer krassen Horrorszene. Hier erleben wir den 15jährigen Richard und wie er seine Schulkameraden auf kuriose Weise verliert. Für die Szenen braucht man harte Nerven und wenn man so viel Fantasie hat, wie ich, ist es wirklich grauenvoll zu lesen – ein bisschen wie ein Unfall: Man will wegsehen, kann aber einfach nicht! Und auch die Atmosphäre, die Herr Nesbo in den einzelnen Szenen schafft, ist einfach genial. Das Nachthaus, die Szenen am Fluss, in der Telefonzelle und später in der Besserungsanstalt. Selbst die unrealistischen Dinge haben so real gewirkt, dass es mir kalt den Rücken runtergelaufen ist und ich beim Lesen mehrmals über die Schulter geschaut habe. Im 2. Teil sind wir 15 Jahre weiter und möchten fast schon durchatmen, aber dann kommt der 3. Teil und alles zuvor Gelesene bekommt einen noch schrecklicheren Anklang. Der Autor hat es geschafft, mich zu verwirren und an der Realität des gelesenen zu zweifeln. Wer ist wer? Was ist real? Was nicht? Ist alles wirklich passiert? Und das Beste ist: Das Buch endet mit dem ersten Satz des Buches – sodass man es theoretisch in Dauerschleife ewig weiterlesen könnte. Hier erlebt ihr wirklich Schrecken ohne Ende – von mir eine ganz klare Leseempfehlung, wenn ihr mal einen etwas anderen Horror erleben wollt.
Fazit:
Der Roman „Das Nachthaus“ von Jo Nesbo ist nichts für schwache Nerven und Menschen mit zu viel Fantasie. Ganz anders, als seine anderen Bücher, schafft Herr Neso Horrorszenen, die wirklich der blanke Horror sind. Er baut einen Thrill auf, der unter die Haut geht und schafft Charaktere, die nicht besser in die Geschichte hineinpassen könnten. So wird sein Buch zu einem absoluten Pageturner, der einen an sich selbst und seiner Wahrnehmung zweifeln lässt und bei dem einem die Haare zu Berge stehen.
5 Sterne von mir für dieses geniale Horrorszenario, ich habe es genossen, mich endlos verwirren und ängstigen zu lassen!
Azyria Sun
5/5
09.12.2023
eBook (ePUB 3)
Endlosschleife des Grauens…
Endlosschleife des Grauens Worum geht’s? Die Jugendlichen Richard und Tom sind nachts am Fluss unterwegs – dann verschwindet Tom. Kurz darauf besucht Jack Richard, und auch Jack verschwindet spurlos. Als die Polizei Richard befragt, verstrickt der sich in seltsame Erzählungen und Widersprüche. Hat er etwas mit dem Verschwinden der beiden zu tun? Meine Meinung: Ich habe schon viele Bücher von Jo Nesbo gelesen, aber „Das Nachthaus“ ist total anders. Bezeichnet wird das Genre als Roman, doch es ist ein Mix aus Roman, Thriller, Horror und vielem mehr. Anders, aber irgendwie total genial, mitreißend und fesselnd. Ich weiß nicht, was ich von dem Buch, von dem ich schon so viel Positives gehört habe, erwartet habe. Aber das definitiv nicht! Ich wurde absolut geflasht und bin gespannt, ob wir noch mehr solche Bücher von dem Autor bekommen werden. Herr Nesbo unterteilt das Buch in 3 Teile, von denen einer verwirrender ist, als der nächste. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt: Was ist jetzt wahr? Was nicht? Was ist die Realität? Wie hängt alles zusammen? Selten hat es ein Roman geschafft, mich so zu bannen und gleichzeitig zu verwirren. Auch die Figur des Richard gefällt mir gut. Er ist undurchsichtig, empathisch und psychotisch zugleich. Ist er gut? Ist er böse? Findet es heraus! Der 1. Teil des Buches beginnt schon mit einer krassen Horrorszene. Hier erleben wir den 15jährigen Richard und wie er seine Schulkameraden auf kuriose Weise verliert. Für die Szenen braucht man harte Nerven und wenn man so viel Fantasie hat, wie ich, ist es wirklich grauenvoll zu lesen – ein bisschen wie ein Unfall: Man will wegsehen, kann aber einfach nicht! Und auch die Atmosphäre, die Herr Nesbo in den einzelnen Szenen schafft, ist einfach genial. Das Nachthaus, die Szenen am Fluss, in der Telefonzelle und später in der Besserungsanstalt. Selbst die unrealistischen Dinge haben so real gewirkt, dass es mir kalt den Rücken runtergelaufen ist und ich beim Lesen mehrmals über die Schulter geschaut habe. Im 2. Teil sind wir 15 Jahre weiter und möchten fast schon durchatmen, aber dann kommt der 3. Teil und alles zuvor Gelesene bekommt einen noch schrecklicheren Anklang. Der Autor hat es geschafft, mich zu verwirren und an der Realität des gelesenen zu zweifeln. Wer ist wer? Was ist real? Was nicht? Ist alles wirklich passiert? Und das Beste ist: Das Buch endet mit dem ersten Satz des Buches – sodass man es theoretisch in Dauerschleife ewig weiterlesen könnte. Hier erlebt ihr wirklich Schrecken ohne Ende – von mir eine ganz klare Leseempfehlung, wenn ihr mal einen etwas anderen Horror erleben wollt. Fazit: Der Roman „Das Nachthaus“ von Jo Nesbo ist nichts für schwache Nerven und Menschen mit zu viel Fantasie. Ganz anders, als seine anderen Bücher, schafft Herr Neso Horrorszenen, die wirklich der blanke Horror sind. Er baut einen Thrill auf, der unter die Haut geht und schafft Charaktere, die nicht besser in die Geschichte hineinpassen könnten. So wird sein Buch zu einem absoluten Pageturner, der einen an sich selbst und seiner Wahrnehmung zweifeln lässt und bei dem einem die Haare zu Berge stehen. 5 Sterne von mir für dieses geniale Horrorszenario, ich habe es genossen, mich endlos verwirren und ängstigen zu lassen!
Bewertung
5/5
22.10.2023
eBook (ePUB 3)
Ein Nesbø, so ganz anders, aber unglaublich gut
Gleich vorneweg, dieser Nesbø ist anders, kein klassischer Kriminalroman à la Harry Hole und Co.
Also, Erwartungshaltung zurückfahren und sich einfach hineinfallen lassen in diese abstruse mystisch fantastisch angehauchte Thrillergeschichte.
Der 14-jährige Richard ist keiner von hier und hat dementsprechend einen schweren Stand bei den anderen Jugendlichen von Ballantyne. Als dann eines Tages etwas unendlich bizarres passiert, zumindest nach seiner eigenen Aussage, etwas, das jeder Realität entbehrt, ist es entgültig vorbei mit der Akzeptanz und aus dem Außenseiter wird ein Verdächtiger in einem Vermisstenfall. Was steckt hinter dieser mysteriösen Angelegenheit, dass sein Freund Tom angeblich von einem Telefonhörer gefressen wurde. Das steht doch allem entgegen, woran man im wirklichen Leben glauben kann. Nach einem ersten Teil, der einen als Leser geradezu hineinzieht in ein Geschehen, das unser aller Fundament von Sein und Nichtsein wahrlich ins Wanken bringt, taucht man, geflasht und mit Problemen, die Orientierung wiederzufinden, auf, bereit für ein Weiter, in dem die Übergänge von Traum und Wirklichkeit fließend sind und man sich ihrer Wahrnehmung auch nicht wirklich sicher sein kann. Und dann gibt es ein Ende, ein Ende, das überzeugt. Man bekommt genug Antworten, um, im Nachhall, dieses Werk, in vollem Umfang genießen zu können, so ganz anders und einfach gut.
Nesbø geht neue Wege und wird belohnt. Mich hat diese Geschichte absolut begeistert.
petraellen
aus Neuss
5/5
22.10.2023
eBook (ePUB 3)
Spannun garantiert
Richard kommt aus der Stadt und ist anders als die Kinder in Ballantyne. Er erzählt seinem Freund Tom eine unglaubliche Geschichte. Doch keiner glaubt ihm und man meint, er sei ein Unruhestifter. Nun versucht er selbst das Unglaubliche herauszufinden. Er will die Wahrheit suchen und wieder in der Gemeinschaft des Ortes aufgenommen werden. Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt. Manchmal werden Träume mit der Realität vermischt und verursachen Zweifel des Lesers/ der Leserin. Nesbo beschreibt seine Charaktere sehr authentisch und auch die Schauplätze werden sehr gut bildlich dargestellt. Sein Schreibstil ist flüssig, gewohnt fesselnd, spannend und mitreißend vom ersten bis zum letzten Satz und wie immer sehr spannungsgeladen bis gruselig. Kurzum: Ein sehr guter Nesbo Thriller mit allen Raffinessen.
Für alle Nesbo-Fans ein Muss.
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4/5
04.05.2026
Buch (Taschenbuch)
Schön gruselig
Da ich von Anfang an wusste, dass dies ein Horrorbuch ist und kein Krimi von Nesbo, konnte ich mich völlig darauf einlassen.
Ich hatte tatsächlich beim Lesen die vollen Stephen King Vibes.
Kinder die durch ein Telefon gesaugt werden, andere verwandeln sich in Insekten und fliegen einfach so davon.
Was ist hier real und was nicht, das sind die Fragen, die man sich hier stellen muss.
Tolle, kurzweilige Unterhaltung, bei der man sich öfter fragt : "W... t.. f...?"
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4/5
09.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein kafkaesker, alptraumhafter...
Ein kafkaesker, alptraumhafter Roman. Die Spannung schleicht sich langsam an, packt unvermittelt zu und lässt dich erst am Ende wieder los.
Fesselnde Unterhaltung garantiert!
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3/5
30.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Jo Nesbø schafft es immer wieder, mich zu überraschen.
Jo Nesbø schafft es immer wieder, mich zu überraschen. Das Nachthaus war definitiv anders, als ich erwartet hatte. Im Mittelpunkt steht Richard, ein junger Teenager, der nach einem Schicksalsschlag in ein kleines Dorf zieht und dort in eine Reihe rätselhafter Ereignisse gerät. Schon nach den ersten Seiten entsteht eine beklemmende, surreale Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Man fragt sich ständig, was wirklich passiert und was vielleicht nur Einbildung ist. Ist Richard der Täter oder das Opfer? Verrückt oder doch einfach übernatürlich? Die Geschichte entwickelt sich in eine Richtung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hätte, und auch wenn ich zwischendurch mehr Fragen als Antworten hatte, hat am Ende vieles überraschend gut zusammengefunden. Manche Wendungen sind so ungewöhnlich, dass man sich als Leser*in erst einmal darauf einlassen muss. Wer eine geradlinige Geschichte erwartet, könnte damit Schwierigkeiten haben.
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2/5
29.08.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Überraschend (schlecht)
Kein Kriminalroman oder Thriller, wie man ihn von Jo Nesbø kennt, sondern eher Horror. Gerade hat man sich auf das Genre eingelassen, enttäuscht das schlecht umgesetzte Ende. Naja. (2/5)
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