• Produktbild: Lügen über meine Mutter
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Lügen über meine Mutter Roman

202

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25157

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25157

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.06.2024

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/3 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Altrosa / Schwarz

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00657-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    5/5

    17.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wahnsinnig gut

    Dieses Buch hat mich mehr als einmal emotional gemacht. Gänsehaut, vor allem beim Ende! Ich würde das Buch jedem empfehlen, man kann so viel Zwischenmenschliches daraus lernen und entnehmen.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    19.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Roman über Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er

    Eine Kindheit in den 1980er Jahren in der Bundesrepublik, die an manchen Stellen an meine eigene erinnert. Vermutlich ist das der Grund, warum ich diesen Roman nicht aus den Händen legen konnte, bis die letzte Seite gelesen war. Dass die Mutter dringend abnehmen muss, entscheidet der Vater. Weil sie ist schuld, dass er beruflich und somit gesellschaftlich nicht weiterkommt – er hat keine herzeigbare Frau. Ela ist noch ein Kind im Volksschulalter, als sie ihre und die Geschichte ihrer Eltern aus ihrer Sicht erzählt. Ergänzt werden die Episoden mit dem reflektierten Blick der erwachsenen Daniela. Es geht um die Überforderung der Mutter, die neben zwei kleinen Kindern und einem Job in einer Fabrik auch noch ihre Mutter bei sich aufnimmt, um sie zu versorgen. Die Geschichte ist angesiedelt in einem Dorf. Die Familie lebt bei den Eltern des Mannes – alles sehr kleinbürgerlich. Die Mutter ist übergewichtig und der Vater führt Gewichtskontrollen durch, verordnet Diäten und setzt die Mutter herab, doch nichts führt zu einem schlanken Körper. Das Übergewicht der Mutter steht nur als Synonym für patriarchale Demütigungen von Ehemännern gegenüber ihren Ehefrauen. Es ist jenes Milieu, in dem die Väter einfachen Berufen nachgehen, dort von Chefs selbst gedemütigt werden und „klein“ sind. Zuhause spielen sie den Großen und Starken, demütigen ihre Frauen, in dem jede neu gekaufte Bluse als verschwenderische Eigenschaft der Ehefrau gilt. Sie nörgeln am Essen, berufliche Ambitionen von Hausfrauen werden als lächerlich abgetan. Um ihr eigenes Ego zu polieren, kaufen sie Autos vom Geld, das eigentlich für die Familie da wäre, um nicht an allen Ecken und Enden sparen zu müssen. Wow, ein ganz großartiger Roman, der Herkunft, Klasse und Milieu der 1980er Jahre in den Einverdiener-Haushalten richtig wiedergibt. Dieser großartige Roman sei allen ans Herz gelegt, die so wie ich in den 80er Jahren ihre Kindheit verbracht haben.

  • meerblick

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Traurige Familienverhältnisse

    In ‘Lügen über meine Mutter‘ erzählt Daniela Dröscher die Geschichte ihrer Familie, als sie in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts selbst noch ein Kind war. Ihre Mutter, eine herzensgute Frau, wird von ihrem Mann ständig unter Druck gesetzt, abzunehmen. Seine bösartigen verbalen Entgleisungen über ihre Figur verletzen sie sehr tief. Und trotzdem versucht sie es mit strengen Diäten. Doch es will einfach nichts helfen. Während der Vater sich alle Freiheiten innerhalb und auch außerhalb des Familienlebens herausnimmt, auch ohne nachzufragen über das Erbe der Mutter verfügt, hält sie diese ganzen Erniedrigungen nur aus, um ihren Kindern nicht zu schaden. Es ist eine herzzerreisende Geschichte, die ein gesellschaftspolitisches Bild der Familien zur damaligen Zeit widerspiegelt. Noch hat die Ehefrau sich nicht emanzipieren können, ihr Leben gleichberechtigt gestalten können. Obwohl sie nicht mehr das Einverständnis des Ehemannes entsprechend der deutschen Rechtsprechung brauchen, um arbeiten gehen zu können, ist der Weg für den weiblichen Teil der Bevölkerung noch sehr steinig im Kampf um Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit im Haushalt, geschweige denn, dass hier über eine Arbeitsteilung nachgedacht wurde. Die Autorin berichtet aus der Sicht eines Kindes, zeigt ihre Emotionen und Gefühle aber auch späte Erkenntnisse und Reue.

  • meerblick

    5/5

    13.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Traurige Familienverhältnisse…

    Traurige Familienverhältnisse In ‘Lügen über meine Mutter‘ erzählt Daniela Dröscher die Geschichte ihrer Familie, als sie in den achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts selbst noch ein Kind war. Ihre Mutter, eine herzensgute Frau, wird von ihrem Mann ständig unter Druck gesetzt, abzunehmen. Seine bösartigen verbalen Entgleisungen über ihre Figur verletzen sie sehr tief. Und trotzdem versucht sie es mit strengen Diäten. Doch es will einfach nichts helfen. Während der Vater sich alle Freiheiten innerhalb und auch außerhalb des Familienlebens herausnimmt, auch ohne nachzufragen über das Erbe der Mutter verfügt, hält sie diese ganzen Erniedrigungen nur aus, um ihren Kindern nicht zu schaden. Es ist eine herzzerreisende Geschichte, die ein gesellschaftspolitisches Bild der Familien zur damaligen Zeit widerspiegelt. Noch hat die Ehefrau sich nicht emanzipieren können, ihr Leben gleichberechtigt gestalten können. Obwohl sie nicht mehr das Einverständnis des Ehemannes entsprechend der deutschen Rechtsprechung brauchen, um arbeiten gehen zu können, ist der Weg für den weiblichen Teil der Bevölkerung noch sehr steinig im Kampf um Wertschätzung und Anerkennung der Arbeit im Haushalt, geschweige denn, dass hier über eine Arbeitsteilung nachgedacht wurde. Die Autorin berichtet aus der Sicht eines Kindes, zeigt ihre Emotionen und Gefühle aber auch späte Erkenntnisse und Reue.

  • Bewertung

    5/5

    20.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Must Read!

    Seit langem hat mich kein Buch mehr so mitgenommen! Eine leider so alltägliche und doch absolut wahnsinnige Geschichte über die patriarchalische Dynamik innerhalb einer Familie. Durch die Autorin So gut beleuchtet und aufgearbeitet. Ich kann nur allen empfehlen: Lest dieses Buch!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (202)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Kluger Roman über subtile Gewalt

    Daniela Dröscher läßt in dem autobiographisch geprägten Roman eine Tochter von ihrem Aufwachsen in einer Familie der bundesdeutschen 80er-Jahre erzählen, in der der Vater die Mutter tagtäglich wegen ihres Körpergewichts tyrannisierte. In ihrer Aufarbeitung der traumatisierenden Familiengeschichte zeichnet sie das Bild einer Frau, die an der narzisstischen und paranoiden Persönlichkeit ihres Mannes beinahe zerbricht. Diese Geschichte um patriarchale Unterdrückung des weiblichen Körpers in der Kleinfamilie spiegelt die gesellschaftliche wieder und macht betroffen und fassungslos. Sehr empfehlenswert!
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    31.10.2022

    eBook (ePUB 3)

    Fassungslos..

    Fassungslos, wütend und aufgewühlt hat mich das Buch gemacht, und doch konnte ich nicht aufhören zu lesen! Unglaublich was sich die Mutter alles von ihrem Mann gefallen lässt. Sie ist zu dick das findet zumindest der Ehemann, und das sei auch der Grund für alle seine Probleme - zB. dass er nicht befördert wird usw... Es wird aus der Sicht der Tochter erzählt -für die das auch ganz klar ist dass die Mutter abnehmen muss da Sie vom Vater ja nichts anderes zu hören bekommt. Traurig dass es vermutlich in der ein oder anderen Familie sehr real sein könnte!
  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend und bedrückend.

    Geschichte über eine starke und kluge Frau, die dennoch nicht den Mut findet, sich aus ihrer unglücklichen Ehe zu befreien. Jahre nach dem Tod ihres Mannes versucht eine ihrer Töchter, die Gründe dafür zu beleuchten und zu verstehen, wie ihre Mutter seine tagtäglichen Beleidigungen und Erniedrigungen ertragen konnte.
  • Zum Bewerterprofil von Pia Lemberger

    Pia Lemberger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lügen über meine Mutter - Aufwühlend und schonungslos

    "Lügen über meine Mutter" war für mich ein extrem aufwühlender Roman. Einerseits, weil ich wie die Autorin selbst Ende der 70er Jahre auf die Welt gekommen bin und das Buch einfach so viele Erinnerungen geweckt hat. Andererseits, weil die Thematik - das Übergewicht der Mutter - und vor allem die Art, wie sie beschrieben wird im Buch, extrem aufwühlend ist. Das Aufwühlende ist das Schonungslose und das Nüchterne. Das Leiden der Mutter ist da, aber es wird einfach übergangen, nicht bemerkt oder sehr oft eben durch den Vater auch noch verstärkt. Das Kind nimmt das alles einfach hin, es ist "normal" für sie. Natürlich gibt es Reflexionen der erwachsenen Autorin, aber ihre Wahrnehmung als Kind ist fast schon sachlich-neutral. Zu Beginn des Buches hat sich mir noch die Frage gestellt, wie übergewichtig die Mutter überhaupt gewesen ist - hat sie einfach nicht das Idealgewicht? Ist sie leicht mollig? Ist sie adipös? Wie "schlimm" ist es denn, dass der eigene Ehemann solche abwertenden Dinge sagt? Aber je weiter man in das Buch hinein versinkt, desto klarer wird: das Gewicht spielt eigentlich überhaupt keine Rolle - sondern nur die psychische Gewalt des Vaters spielt eine Rolle. Dieses Buch ist mutig, aufwühlend und schonungslos. Als vergleichbarer Titel, der ähnliche Emotionen hervorgerufen hat, würde mir "Unorthodox" von Deborah Feldman einfallen.
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Wachauer

    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lügen über meine Mutter

    Ein tiefer Einblick in das Leben einer Frau, Mutter, Ehefrau auf dem Lande in den 80er Jahren im Haus der Schwiegereltern, mit allen damit einhergehenden Problemen. Ein Roman über Emanzipation, Demütigungen und allem voran, das von Männern bestimmte Körperideal der Frau. Aus der kindlichen Perspektive erzählt Daniela Dröscher, wie ihre Mutter sich, mehr und mehr unter den krankhaften patriarchalen Strukturen leidend, eine Parallelwelt schafft. Im Vordergrund steht das leidenschaftliche Bemühen einer Frau, sich neben der Familie im Beruf ebenso zu emanzipieren, wie durch das jahrelange Abwehren und Verteidigen eines vom Ehemann bestimmten Körperideals. Ein gelungener Roman, gespickt mit Kindheitserinnerungen und nebenbei ein bemerkenswertes Stück Sozialgeschichte, durchwegs authentisch und wie ich finde, aufgrund des heutigen Körperkults aktuell und selbstkritisch zu lesen.

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