"Emma" ist einer der berühmten Romane von Jane Austen und wurde erstmals 1816 veröffentlicht.
"Ich werde eine Heldin nehmen, die niemand außer mir sehr mögen wird." (Jane Austen)
Anders als die meisten anderen weiblichen Protagonisten in Austens Romanen, zeigt die Heldin Emma Woodhouse kein wirkliches romantisches Interesse an Männern. Statt sich selbst auf eine Beziehung einzulassen, mischt sie sich lieber in das Leben anderer Menschen ein. Sie ist absolut selbstzufrieden, auch wenn die Schlussfolgerungen ihrer Phantasie und ihrer Wahrnehmungen sie oft in die Irre führen. Doch schließlich kommt es zu ihrer Selbstoffenbarung bezüglich ihrer eigenen wahren Neigungen.
"Emma" ist einer der beliebtesten und unverzichtbaren Klassiker der englischen Literatur. Wie Austens andere Romane übt er auch heute noch eine große Faszination auf moderne Leser aus und wurde für mehrere Filme sowie für eine lange Liste von Theaterstücken adaptiert. Einige Kritiker stufen diesen Roman sogar höher ein als Austens Meisterwerk "Stolz und Vorurteil".
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Ein Jane Austen Klassiker als Graphic Novel ♡
RomanceBookLover aus Berlin am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3033286
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Emma Woodhouse hat alles was ihr Herz begehrt: Schönheit, Reichtum und Klugheit. Einen Mann braucht sie zu ihrem Glück nicht. Doch das könnte sich bald durch Mr. Knightley ändern...Die Graphic Novel von Jane Austens «Emma» beeindruckt mit wunderschönen Illustrationen und Textpassagen die mir tolle Vibes zur 2020er Verfilmung mit Anya Taylor-Joy gaben welche meine liebste Adaption ist ❤️ Für Leser die mit Jane Austens mittlerweile sehr veralteten Schreibstil nicht zurecht kommen ist diese Graphic Novel eine perfekte Alternative. P.S. Ich liebe Emmas Wandlung vom manipulativen Miststück zu einer gütigen Titelheldin.
5/5 ⭐️
Eine Geschichte aus dem England, Anfang des 19. Jahrhunderts, über Menschen, Gemeinschaft, Liebe und Wandel.
Namie am 24.01.2026
Bewertungsnummer: 3024008
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Sie hatte sich ebenso gewandelt. Diese eine halbe Stunde hatte beiden dieselbe kostbare Gewissheit gegeben, geliebt zu werden…“ (Seite 500)
Eine Geschichte aus dem England, Anfang des 19. Jahrhunderts, über Menschen, Gemeinschaft, Liebe und Wandel.
Vollgepackt mit Katsch und Tratsch, ein paar Spitzen, Humor, Annahmen und Einflussnahme, Irrtümern und Lösungen, kann mich Jane Austen mit ihrem besonderen Schreibstil und der Sprache direkt in die Zeit, die Gesellschaft und den „rechten“ Stand versetzen.
Willkommen in Hartfield, das zur Gemeinde Highbury gehört. Willkommen bei Emma Woodhouse und ihrem etwas gebrechlichen und stets besorgten Vater Mr. Woodhouse.
Lerne (fast) ganz Highbury kennen. Den so wunderbaren Mr. Knightley, der Emma auch mal Grenzen und Fehler aufzeigt.
Harriet, die einfach nett, aber auch sehr beeinflussbar ist, oder Mr. und Mrs. Weston, die eng mit der Familie Woodhouse verbunden sind.
Wandere über die Felder und Wiesen und besuche das Pfarrhaus mit Mr. Elton, oder gehe durch die Straßen von Highbury und lass dir alle Neuigkeiten von Miss Bates erzählen.
Noch viel mehr Charaktere warten auf den Leser und nehmen diesen mit in das Leben, den Alltag und all die bunten Ereignisse, Verstrickungen und Verwicklungen dieser Menschen.
Emma, die Hauptfigur, erscheint einigen anfangs nicht so sympathisch. Durch die guten Beschreibungen von Charakteren, Umständen und sozialen Geflechten konnte ich jedoch schnell verstehen, warum Emma ist, wie sie ist.
Mit Emma erleben wir einen herrlich unperfekten Charakter, intelligent, mit viel Fantasie und einem Herzen, das am rechten Fleck sitzt. Auch wenn man dies evtl. ab und zu infrage stellt.
In Emma zeigt Jane Austen, wie sehr auch die äußeren Umstände dazu beitragen, wer wir sind und wie wir uns entwickeln, was wir annehmen und wie wir handeln.
Gute Absichten reichen nicht immer aus, wenn die Möglichkeiten des Lernens, Beschäftigens und Wachsens nicht ganz so ausgeprägt sind. Menschen, die uns Fehler oder Grenzen aufzeigen, sind für unsere Entwicklung ebenso wichtig wie Liebe und Wärme.
Aber auch das soziale Gefüge in einer eher kleinen Gemeinde spielt in diesem Roman eine große Rolle. Genau diese Stellen mögen manchem Leser etwas langwierig sein. Viel „Geplapper“, viel höffliches Getue und Tratsch. Aber wie wichtig ist ein Zusammenhalt ein Gefüge gerade in zeiten ohne Internet und Telefon.
Sucht der Mensch nicht schon immer den rechten Platz in der Gemeinschaft egal wie diese gerade aussieht? Ob nun in den Höhlen der Steinzeit, im gesellschaftlich klar unterteilten England des 18 und 19 Jahrhunderts oder im 21 Jahrhundert im Vergleich über Sozialmedia. Stets versucht unseren Platz zu definieren?
Ich finde Jane Austen passt auch heute noch wunderbar und vielleicht dient sie als Kontrast zu Büchern die einen Plot Twist nach dem anderen hinlegen, sich in Aktion, Spice, Geschwindigkeit und Spannung nur so überschlagen.
Ich fand es beruhigend ein Buch zu lesen das mit weniger auskommt und dennoch zurecht ein Klassiker der Buchgeschichte ist.
Wichtig ist es die Zeit zu beachten in der das Buch geschrieben wurde und in der Jane Austen lebte. Und vielleicht dürfen wir Dankbar sein als Frau von heute so unglaublich viel Möglichkeiten zu haben!
Ein Buch, das ich wieder lesen werde, dass ein fester Bestandteil meines Bücherregals bleiben wird und das ich unbedingt Jedem empfehle mindestens einmal im Leben zu lesen.
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