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Produktbild: Das dunkle Schweigen der Mädchen
Artikelbild von Das dunkle Schweigen der Mädchen
Kim Liggett

1. Das dunkle Schweigen der Mädchen

Das dunkle Schweigen der Mädchen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Nora Jokhosha

Spieldauer

11 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Book Tropes

Forbidden Love/Romance + weitere

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

166

Verlag

Oetinger Media GmbH

Übersetzt von

Birgit Salzmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783837392708

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Nora Jokhosha

Spieldauer

11 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Book Tropes

  • Forbidden Love/Romance
  • Strong FMC
  • Dark Romance

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

166

Verlag

Oetinger Media GmbH

Übersetzt von

Birgit Salzmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783837392708

Herstelleradresse

Oetinger Media GmbH
Max-Brauer-Allee 34
22765 Hamburg
Deutschland
Email: vertrieb@oetinger.de
Url: www.oetinger-media.de
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1 Sterne

Einfach. Nur. Genial!

Bewertung am 12.05.2021

Bewertungsnummer: 511175

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beurteile ein Buch niemals nach dem Cover, passt bei diesem Buch perfekt: Jungen Frauen wird zugeschrieben, dass sie Magie in sich besitzen. Dafür werden sie für ein Jahr in die Wildnis in eine Art Camp geschickt, um diese zu verlieren. Doch nie kommen alle Lebend zurück... Es ist ein Buch voller Dunkelheit, Hass und dem Kampf nach Überleben. Ein Buch, welches aufzeigt, wie Unterdrückung und Manipulation wirken kann. Erschreckend und gruselig, aber gleichzeitig ein Suchtfaktor!

Einfach. Nur. Genial!

Bewertung am 12.05.2021
Bewertungsnummer: 511175
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beurteile ein Buch niemals nach dem Cover, passt bei diesem Buch perfekt: Jungen Frauen wird zugeschrieben, dass sie Magie in sich besitzen. Dafür werden sie für ein Jahr in die Wildnis in eine Art Camp geschickt, um diese zu verlieren. Doch nie kommen alle Lebend zurück... Es ist ein Buch voller Dunkelheit, Hass und dem Kampf nach Überleben. Ein Buch, welches aufzeigt, wie Unterdrückung und Manipulation wirken kann. Erschreckend und gruselig, aber gleichzeitig ein Suchtfaktor!

Schockierende und spannende Dystopie über ein patriarchalisches Herrschaftssystem, in dem ein gefährlicher Aberglaube herrscht, und eine starke Heldin, die dagegen aufbegehrt

Bewertung aus Köln am 12.03.2021

Bewertungsnummer: 1462330

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Tierney James 16 Jahre alt ist, beginnt ihr Gnadenjahr. Wie alle Mädchen in ihrem Alter wird sie von Wächtern in ein Camp außerhalb der Stadt gebracht, wo sie ihre Magie verlieren sollen. Diese Magie der geschlechtsreifen Frauen sei dafür verantwortlich, Männer in Versuchung zu führen und in den Wahnsinn zu treiben. Nach dem Gnadenjahr werden die Mädchen, die vorab von einem Freier einen Schleier erhalten haben, verheiratet, während die anderen als Mägde in Haushalten, auf den Feldern oder schlimmstenfalls verstoßen in den Außenbezirken arbeiten müssen. Aber nicht alle werden das inzwischen 47. Gnadenjahr überleben. In der Wildnis sind die Mädchen auf sich alleingestellt und es sind nicht nur die Wilderer, die nach ihren Körpern lechzen, um von ihren magischen Fähigkeiten profitieren zu können, sondern die Mädchen selbst, die sich das Leben - frei von den Regeln von Garner County - zur Hölle machen. Die Idee hinter der Geschichte erinnert an "Der Report der Magd" von Margaret Atwood, ist allerdings eher auf jugendliche Leser*innen ausgerichtet, aber ähnlich schonungslos und brutal geschildert. Der Roman wird aus der Sicht der 16-jährigen Tierney erzählt, die die mittlere von insgesamt fünf Töchtern eines Arztes ist. Sie hinterfragt das System in Garner County, das Frauen als Hexen verteufelt, massiv in ihren Rechten einschränkt und mit willkürlichen Bestrafungen an Leib und Leben bedroht. Sie versteht nicht, dass die Frauen, die den Männern in ihrer Anzahl weit überlegen sind, nicht aufbegehren und das System zu ihrem eigenen Schutz stürzen. Ihr Traum ist es nicht, Ehefrau zu werden und sich einem Mann unterzuordnen. Im Gegensatz zu allen anderen Mädchen zieht Tierney die Feldarbeit vor, aber es ist nicht ihre Entscheidung. Das System, das in dem dystopischen Garner County herrscht, ist erschreckend genug, aber das Gnadenjahr übertrifft alle Vorstellungen der Mädchen, die bisher nur ahnen konnten, warum nie alle wieder aus dem Camp zurückgekehrt sind. Neid, Argwohn, Eifersucht und Hass herrschen unter den Mädchen und die Situation im Camp führt bald zur Eskalation. Die Mädchen sind indoktriniert und glauben daran, dass sie magische Fähigkeiten haben, die sie in diesem Jahr tunlichst verlieren müssen, um befreit und gerettet zu werden. Wie sie versuchen, diese Magie herauszukitzeln und was die einzelnen schier kopflos dafür tun müssen, ist gnadenlos. Tierney ist eine intelligente, freiheitsliebende und sympathische Rebellin, die von ihrem Vater viel gelernt hat, was ihr das Überleben in der Wildnis erleichtert. Dennoch ist es verwunderlich, was sie alles körperlich und auch psychisch aushalten kann, ohne sich selbst und die anderen Mädchen aufzugeben. Der Roman ist so bildhaft und lebendig dargestellt, dass man unweigerlich mit Tierney, aber auch den anderen Gnadenjahrmädchen, mitleidet. Auch die Vorstellung eines Garner County, in der eine Minderheit von Männern eine Mehrheit von Frauen kleinhält und unterdrückt, ist nicht abwegig, sondern durchaus vorstellbar. Gespannt verfolgt man Tierney Überlebenskampf im Gnadenjahr, wobei eine Wendung auch noch für einen Hauch Romantik sorgt und Hoffnung schenkt, dass es selbst für Menschen aus Garner County noch die Chance auf eine freie Liebe geben kann. "The Grace Year" ist eine schockierende und spannende Dystopie über ein patriarchalisches Herrschaftssystem, in dem ein gefährlicher Aberglaube herrscht, und einer starken Hauptfigur, die für Mut, Verstand, Rebellion, Freundschaft und Liebe steht. Das Ende, das Raum für eigene Interpretationen zulässt, ist passend gewählt für einen Ort, in dem man niemandem trauen kann, in dem es aber trotz allem zarte Bande gibt, die die Möglichkeit bieten, zu wachsen und früher oder später eine Veränderung herbeizuführen.

Schockierende und spannende Dystopie über ein patriarchalisches Herrschaftssystem, in dem ein gefährlicher Aberglaube herrscht, und eine starke Heldin, die dagegen aufbegehrt

Bewertung aus Köln am 12.03.2021
Bewertungsnummer: 1462330
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Tierney James 16 Jahre alt ist, beginnt ihr Gnadenjahr. Wie alle Mädchen in ihrem Alter wird sie von Wächtern in ein Camp außerhalb der Stadt gebracht, wo sie ihre Magie verlieren sollen. Diese Magie der geschlechtsreifen Frauen sei dafür verantwortlich, Männer in Versuchung zu führen und in den Wahnsinn zu treiben. Nach dem Gnadenjahr werden die Mädchen, die vorab von einem Freier einen Schleier erhalten haben, verheiratet, während die anderen als Mägde in Haushalten, auf den Feldern oder schlimmstenfalls verstoßen in den Außenbezirken arbeiten müssen. Aber nicht alle werden das inzwischen 47. Gnadenjahr überleben. In der Wildnis sind die Mädchen auf sich alleingestellt und es sind nicht nur die Wilderer, die nach ihren Körpern lechzen, um von ihren magischen Fähigkeiten profitieren zu können, sondern die Mädchen selbst, die sich das Leben - frei von den Regeln von Garner County - zur Hölle machen. Die Idee hinter der Geschichte erinnert an "Der Report der Magd" von Margaret Atwood, ist allerdings eher auf jugendliche Leser*innen ausgerichtet, aber ähnlich schonungslos und brutal geschildert. Der Roman wird aus der Sicht der 16-jährigen Tierney erzählt, die die mittlere von insgesamt fünf Töchtern eines Arztes ist. Sie hinterfragt das System in Garner County, das Frauen als Hexen verteufelt, massiv in ihren Rechten einschränkt und mit willkürlichen Bestrafungen an Leib und Leben bedroht. Sie versteht nicht, dass die Frauen, die den Männern in ihrer Anzahl weit überlegen sind, nicht aufbegehren und das System zu ihrem eigenen Schutz stürzen. Ihr Traum ist es nicht, Ehefrau zu werden und sich einem Mann unterzuordnen. Im Gegensatz zu allen anderen Mädchen zieht Tierney die Feldarbeit vor, aber es ist nicht ihre Entscheidung. Das System, das in dem dystopischen Garner County herrscht, ist erschreckend genug, aber das Gnadenjahr übertrifft alle Vorstellungen der Mädchen, die bisher nur ahnen konnten, warum nie alle wieder aus dem Camp zurückgekehrt sind. Neid, Argwohn, Eifersucht und Hass herrschen unter den Mädchen und die Situation im Camp führt bald zur Eskalation. Die Mädchen sind indoktriniert und glauben daran, dass sie magische Fähigkeiten haben, die sie in diesem Jahr tunlichst verlieren müssen, um befreit und gerettet zu werden. Wie sie versuchen, diese Magie herauszukitzeln und was die einzelnen schier kopflos dafür tun müssen, ist gnadenlos. Tierney ist eine intelligente, freiheitsliebende und sympathische Rebellin, die von ihrem Vater viel gelernt hat, was ihr das Überleben in der Wildnis erleichtert. Dennoch ist es verwunderlich, was sie alles körperlich und auch psychisch aushalten kann, ohne sich selbst und die anderen Mädchen aufzugeben. Der Roman ist so bildhaft und lebendig dargestellt, dass man unweigerlich mit Tierney, aber auch den anderen Gnadenjahrmädchen, mitleidet. Auch die Vorstellung eines Garner County, in der eine Minderheit von Männern eine Mehrheit von Frauen kleinhält und unterdrückt, ist nicht abwegig, sondern durchaus vorstellbar. Gespannt verfolgt man Tierney Überlebenskampf im Gnadenjahr, wobei eine Wendung auch noch für einen Hauch Romantik sorgt und Hoffnung schenkt, dass es selbst für Menschen aus Garner County noch die Chance auf eine freie Liebe geben kann. "The Grace Year" ist eine schockierende und spannende Dystopie über ein patriarchalisches Herrschaftssystem, in dem ein gefährlicher Aberglaube herrscht, und einer starken Hauptfigur, die für Mut, Verstand, Rebellion, Freundschaft und Liebe steht. Das Ende, das Raum für eigene Interpretationen zulässt, ist passend gewählt für einen Ort, in dem man niemandem trauen kann, in dem es aber trotz allem zarte Bande gibt, die die Möglichkeit bieten, zu wachsen und früher oder später eine Veränderung herbeizuführen.

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The Grace Year

von Kim Liggett

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Christina Koppenberger

Thalia Salzburg – Europark

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4/5

Der Report der Magd trifft auf Der Herr der Fliegen!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Jugendbuch war gruselig und unheimlich und erzeugte eine Stimmung die perfekt zum Monat Oktober passt! Normalerweise lese ich nicht so gerne Jugend-Dystopien, dieses jedoch hat mich wirklich überrascht. Es war stellenweise ziemlich brutal und grausam und gibt einem beim Lesen ein Gefühl des Unbehagens. Und auch wenn es in Extremen beschrieben ist, so zeigt es doch deutlich Parallelen zu heutigen Problemen in unserer Gesellschaft und Gesellschaftsstrukturen (Misogynie, Patriachale Strukturen, Mental Health, etc.) Was mich total unvorbereitet getroffen hat, war die Romance Neben-Plotline, mit der habe ich überhaupt nicht gerechnet! Darüber hinaus, möchte ich nicht zu viel verraten, denn ich denke, dieses Buch liest sich am besten, wenn man nicht allzu viel vorweg nimmt. Wie ich es generell beschreiben würde: Der Report der Magd trifft auf Herr der Fliegen. Ich würde dieses Buch definitv weiterempfehlen, vor allem als ein herbstliches Lesevergnügen, denn das düstere Setting und die unheilvolle Stimmung versprechen viel und halten es auch. Man sollte bei Unsicherheit sich jedoch die Trigger Warnung durchlesen, denn dieses Jugendbuch ist definitiv nichts für schwache Nerven.
  • Christina Koppenberger
  • Buchhändler/-in

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4/5

Der Report der Magd trifft auf Der Herr der Fliegen!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Jugendbuch war gruselig und unheimlich und erzeugte eine Stimmung die perfekt zum Monat Oktober passt! Normalerweise lese ich nicht so gerne Jugend-Dystopien, dieses jedoch hat mich wirklich überrascht. Es war stellenweise ziemlich brutal und grausam und gibt einem beim Lesen ein Gefühl des Unbehagens. Und auch wenn es in Extremen beschrieben ist, so zeigt es doch deutlich Parallelen zu heutigen Problemen in unserer Gesellschaft und Gesellschaftsstrukturen (Misogynie, Patriachale Strukturen, Mental Health, etc.) Was mich total unvorbereitet getroffen hat, war die Romance Neben-Plotline, mit der habe ich überhaupt nicht gerechnet! Darüber hinaus, möchte ich nicht zu viel verraten, denn ich denke, dieses Buch liest sich am besten, wenn man nicht allzu viel vorweg nimmt. Wie ich es generell beschreiben würde: Der Report der Magd trifft auf Herr der Fliegen. Ich würde dieses Buch definitv weiterempfehlen, vor allem als ein herbstliches Lesevergnügen, denn das düstere Setting und die unheilvolle Stimmung versprechen viel und halten es auch. Man sollte bei Unsicherheit sich jedoch die Trigger Warnung durchlesen, denn dieses Jugendbuch ist definitiv nichts für schwache Nerven.

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Das dunkle Schweigen der Mädchen

von Kim Liggett

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