Produktbild: Pompeji
Band 2387

Pompeji Archäologie und Geschichte

Aus der Reihe C. H. Beck Wissen

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2023

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,8/11,6/0,9 cm

Gewicht

118 g

Farbe

Rubin

Auflage

4., durchgesehene und aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80959-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.11.2023

Abbildungen

mit 20 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

17,8/11,6/0,9 cm

Gewicht

118 g

Farbe

Rubin

Auflage

4., durchgesehene und aktualisierte Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80959-0

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

Noch keine Bewertungen vorhanden

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.

Kundinnen und Kunden meinen

Bewertungen (0)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    03.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die neuen Erkenntnisse eines eigentlich schon bekannten Themas

    Ein Thema über welches bereits oftmals geschrieben und geforscht wurde und dennoch immer wieder neue Aspekte auf wirft. Seit der Wiederentdeckung der römischen Stadt Pompeji hat sich auch die Arbeitsweise der Archäologie weiter entwickelt. Bedeutete dies vor knapp 250 Jahren noch harte Arbeit mit Schaufeln, Rechen und Bürsten, so können inzwischen Teile der Stadt mit modernsten Mitteln aus der Luft detailgetreue Erkenntnisse liefern. Dank der „Leader“ Technik können auch ohne manuelle Eingriffe in die Umgebung Überreste dieser antiken Stadt für uns Menschen wieder sichtbar gemacht werden. Viele aus der Anfangszeit der Archäologie gewonnene Erkenntnisse sind mittlerweile überholt. So ist etwa die Einwohnerzahl Pompejis nicht nur anhand der Größe eines Amphitheaters zu berechnen. Auch andere Faktoren sind mit einzubeziehen. Die einstige römische Provinzhauptstadt war von drei kleineren Nachbarorten umgeben, von denen Herculaneum sicher die bekannteste ist. Von diesen drei kleineren Städten, so erfährt man, sind zahlreiche Bewohner zur Arbeit nach Pompeji gependelt. Wir kennen dies aus heutigen Pendlerströmen wo Erwerbstätige oft in die nächstgelegene Großstadt zu deren Arbeitsplatz fahren. So wird vermutet, dass zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Vesuvs am 24. August 79 nach Christus sich wahrscheinlich bis zu 20.000 Menschen vor Ort befunden haben. Für mich völlig neu war eine weitere Erkenntnis die erst in den letzten Jahren gewonnen wurde. Demnach gab es ein weiteres Erdbeben der jüngeren Vergangenheit des römischen Pompeji im Februar des Jahres 62 nach Christus. So erklären sich die Archäologen die Tatsache, dass vorwiegend öffentliche Gebäude wie Thermalbäder oder auch Theater einen desolaten Erhaltungszustand aufweisen. Die Menschen waren also zum Ausbruch des Vesuvs in vielen Bereichen noch mit dem Wiederaufbau des vorangegangenen Erdbebens beschäftigt. Die Sanierung im privaten Wohnbereich hatte Priorität bevor Bauwerke und Liegenschaften der Öffentlichkeit einem Wiederaufbau gereiht wurden. Würde auch in der modernen Zeit genau so durchgeführt werden. Auch ist man sich mittlerweile sicher, dass es sehr wohl auch Unterschiede in der römischen Gesellschaft in mindestens vier Klassen gab. So gab es eine untere Schicht ohne Besitz und Vermögen, Mittelständler, Reiche und, sehr interessant „Neu-Reiche“. Der Autor des hier vorliegenden Bandes ist sich sicher, dass sich zum Zeitpunkt des Ausbruches die Aristokratie aus der Stadt bereits zurückgezogen hat. Es dürften „Neureiche“ das Feld den Jungunternehmern überlassen haben. „Selfmademan“ würde man heute dazu sagen! Erhaltene Schriften auf Steinen und Stehlen öffentlicher Gebäude und Privatwohnungen deuten hier auf einen starken gesellschaftlichen Wandel hin. Es war die Zeit nach dem „kleinen“ Erdbeben im Jahr 62 n. Chr. Einblicke in den Alltag der Menschen der römischen Welt wirken fast wie aus der Moderne. Hier finden sich Zechpreller in Lokalen, Ungereimtheiten mit der Justiz, Menschen die sich die Wohnung nicht leisten können und Leute die gerne ins Theater gehen und Kultur genießen. Eben aber auch viele Reiche die sich nicht satt sehen können an den modern wirkenden Annehmlichkeiten der römischen Welt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Pompeji
  • Zur Forschungsgeschichte
    Vorstellungen von einer Ruine

    Die Infrastruktur der Stadt
    Die Stadt aus der Luft - Mauern, Tore und Straßenführung
    Im Gewirr der Altstadtgassen - die Organisation des Verkehrs
    Zu- und Abflüsse - vom Umgang mit allerlei Wässern

    Die öffentlichen Bauten Pompejis
    Der Ausbau des Forums als politisches Zentrum der Stadt
    Offizieller Kult und individuelle Religiosität - Heiligtümer und Altäre
    Vom Training zur Körperpflege - Luxusbäder statt Sportstätten
    Die Ertüchtigung der Jugend - das Forum Triangolare und die Palästren
    Zuschauen und selbst gesehen werden - Theatervergnügungen
    Beamtenkarriere und private Stiftungen - Straßen und Plätze als Bühne des Bürgers

    Pompejis Wirtschaft und Gesellschaft
    Konsumenten- oder Produzentenstadt?
    Nachbarschaften wie im modernen Neapel - Die Haushalte großer domus in Pompeji

    Zur Geschichte des anspruchsvollen Wohnens in der Stadt
    Wohnen in einem hellenistischen Palast - das Haus des Fauns
    Die wachsenden Ansprüche römischer Bürger - das Haus des Labyrinths und die Mysterienvilla
    Die neue Eleganz der Kaiserzeit - Augenschmaus und Villenglück

    Die Totenstadt - Ein Inventar der städtischen Elite

    Die moderne Ruine - Pompeji heute


    Anhang
    Bibliographie
    Abbildungsnachweis
    Register