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Produktbild: Sylter Welle
Artikelbild von Sylter Welle
Max Richard Lessmann

1. Sylter Welle

Sylter Welle

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Max Richard Lessmann

Spieldauer

4 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

62

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732409563

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Max Richard Lessmann

Spieldauer

4 Stunden und 19 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

62

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732409563

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

So herrlich normal

Bewertung aus Brandis am 03.09.2023

Bewertungsnummer: 2014107

Bewertet: Hörbuch-Download

Unverschnörkelt offen und mit viel Humor gibt der Autor einen Einblick in das Familienleben, welches durch die Großmutter väterlicherseits dominiert wird. Neben fast haarsträubenden Episoden entdeckte ich dabei ein ums andere mal doch sehr aus eigenem Erleben bekannte Geschichten. Der ewige Zwist zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter zählt genauso dazu wie die kindliche Naivität. Und trotzdem enthält das Buch auch tief greifendere Themen wie den Abschied geliebter Familienmitglieder, die sehr berühren. Alles in allem ist und bleibt "Sylter Welle" eine herrlich normale aus dem Leben gegriffene Familiengeschichte ebenso wie eine Hommage an die Großeltern, explizit Großmutter. Klare Lese/Hörempfehlung

So herrlich normal

Bewertung aus Brandis am 03.09.2023
Bewertungsnummer: 2014107
Bewertet: Hörbuch-Download

Unverschnörkelt offen und mit viel Humor gibt der Autor einen Einblick in das Familienleben, welches durch die Großmutter väterlicherseits dominiert wird. Neben fast haarsträubenden Episoden entdeckte ich dabei ein ums andere mal doch sehr aus eigenem Erleben bekannte Geschichten. Der ewige Zwist zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter zählt genauso dazu wie die kindliche Naivität. Und trotzdem enthält das Buch auch tief greifendere Themen wie den Abschied geliebter Familienmitglieder, die sehr berühren. Alles in allem ist und bleibt "Sylter Welle" eine herrlich normale aus dem Leben gegriffene Familiengeschichte ebenso wie eine Hommage an die Großeltern, explizit Großmutter. Klare Lese/Hörempfehlung

Der Lerge erzählt – und das wunderbar!

Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 21.08.2023

Bewertungsnummer: 2005002

Bewertet: Hörbuch-Download

Was kann man ohne zu lügen antworten, wenn man gefragt wird, wen von den ganzen Menschen aus der Familie man wirklich lieben würde, wäre man nicht mit ihnen verwandt? Krasse Frage, aber man sollte echt mal darüber nachdenken! Das Lied von der Beerdigung hat mich sehr angesprochen – und seltsamer Weise gleichzeitig traurig gemacht und auch getröstet. Auch die vermeintlich harte Oma mit ihren Sprüchen, die cooler sind, als sie selbst merkt, hat mich schnell für sich gewonnen. Ja, wieso sollte sie denn Mitleid mit dem Enkel haben, wenn er selbst genug davon für sich hat? Zumal sie so fair ist, dass sie dessen Mitleid auch nicht braucht, weil auch sie genug für sich selbst davon hat. Es geht gar nicht so sehr um außergewöhnliche Ereignisse, sondern eher um all die kleinen alltäglichen und täglichen Begebenheiten. Leßmann erzählt gleichzeitig urkomisch, wie auch mit ganz viel Liebe über Ticks und Eigenarten, die es in jeder Familie so oder ganz ähnlich gibt. Dabei bemerkt man, dass man all die Dinge, die einen doch schon urewig an diversen Personen nerven, genau das sind, was man an ihnen auch liebt. Ich hatte leider nie eine solche Verbindung zu einer meiner Omas, aber ich bin alt genug, um gesehen und erlebt zu haben, wie sich Menschen im Alter verändern, was Lebenserfahrung bedeutet und auch mit den Menschen macht und Abschied von beiden Eltern genommen haben zu müssen. So überzogen die eine oder andere Episode erscheint, der Kern ist doch wahr. Der lakonische und gern auch mal ironische Unterton zeigt nur, wie viel Liebe der Autor in seinen Texten versteckt hat. Vielleicht sehe, empfinde und lese ich das alles deshalb ein wenig anders. Obwohl es hier eigentlich um den sanften Abschied von den Großeltern geht, ist es ein wunderbares Buch. Auf alle Fälle fühle ich mich durch die Story tatsächlich bereichert. Das muss erst mal einer schaffen! Man muss sich allerdings komplett frei machen und einfach nur treiben lassen, um ausschließlich den Augenblick wirken zu lassen. Die scheinbar einzelnen und unabhängigen Geschichten ergeben ein Ganzes und kleine Einzelheiten ergeben mit der Zeit Sinn, weil wieder darauf zurückgekommen und ein Kreis geschlossen wird. So zeigt und Leßmann auf unbeschreiblich liebevolle Art und Weise, dass Familie eben doch mehr ist, als nur gleiches Blut. Und ohne die Großeltern gäbe es uns ja auch gar nicht. Fünf Sterne!

Der Lerge erzählt – und das wunderbar!

Wortschätzchen aus Kreis Heidelberg am 21.08.2023
Bewertungsnummer: 2005002
Bewertet: Hörbuch-Download

Was kann man ohne zu lügen antworten, wenn man gefragt wird, wen von den ganzen Menschen aus der Familie man wirklich lieben würde, wäre man nicht mit ihnen verwandt? Krasse Frage, aber man sollte echt mal darüber nachdenken! Das Lied von der Beerdigung hat mich sehr angesprochen – und seltsamer Weise gleichzeitig traurig gemacht und auch getröstet. Auch die vermeintlich harte Oma mit ihren Sprüchen, die cooler sind, als sie selbst merkt, hat mich schnell für sich gewonnen. Ja, wieso sollte sie denn Mitleid mit dem Enkel haben, wenn er selbst genug davon für sich hat? Zumal sie so fair ist, dass sie dessen Mitleid auch nicht braucht, weil auch sie genug für sich selbst davon hat. Es geht gar nicht so sehr um außergewöhnliche Ereignisse, sondern eher um all die kleinen alltäglichen und täglichen Begebenheiten. Leßmann erzählt gleichzeitig urkomisch, wie auch mit ganz viel Liebe über Ticks und Eigenarten, die es in jeder Familie so oder ganz ähnlich gibt. Dabei bemerkt man, dass man all die Dinge, die einen doch schon urewig an diversen Personen nerven, genau das sind, was man an ihnen auch liebt. Ich hatte leider nie eine solche Verbindung zu einer meiner Omas, aber ich bin alt genug, um gesehen und erlebt zu haben, wie sich Menschen im Alter verändern, was Lebenserfahrung bedeutet und auch mit den Menschen macht und Abschied von beiden Eltern genommen haben zu müssen. So überzogen die eine oder andere Episode erscheint, der Kern ist doch wahr. Der lakonische und gern auch mal ironische Unterton zeigt nur, wie viel Liebe der Autor in seinen Texten versteckt hat. Vielleicht sehe, empfinde und lese ich das alles deshalb ein wenig anders. Obwohl es hier eigentlich um den sanften Abschied von den Großeltern geht, ist es ein wunderbares Buch. Auf alle Fälle fühle ich mich durch die Story tatsächlich bereichert. Das muss erst mal einer schaffen! Man muss sich allerdings komplett frei machen und einfach nur treiben lassen, um ausschließlich den Augenblick wirken zu lassen. Die scheinbar einzelnen und unabhängigen Geschichten ergeben ein Ganzes und kleine Einzelheiten ergeben mit der Zeit Sinn, weil wieder darauf zurückgekommen und ein Kreis geschlossen wird. So zeigt und Leßmann auf unbeschreiblich liebevolle Art und Weise, dass Familie eben doch mehr ist, als nur gleiches Blut. Und ohne die Großeltern gäbe es uns ja auch gar nicht. Fünf Sterne!

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